heuschnupfen
Mit den ersten Sonnenstrahlen kitzeln auch vielen Hessen fiese Pollen in der Nase: Die Heuschnupfenzeit ist in vollem Gange.
In Deutschland rechnet man zur Zeit mit etwa 14 Millionen Betroffenen. Die Zahl hat sich in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt. Als Ursachen werden die zunehmenden Belastungen mit Schadstoffen und der eingeschränkte Kontakt der Kleinkinder mit der Umwelt (Einzelkinder, "steriles Umfeld") diskutiert.

(Quelle: TU Kaiserslautern)
 

So können Sie dem Heuschnupfen vorbeugen:


  • Um den Pollen aus dem Weg zu gehen, informieren Sie sich über die aktuelle Pollenflugsituation. Unter www.allergie-helfer.de gibt es den kostenlosen Luftdatenservice mit Informationen aus Ihrer Region.
  • Wenn die Pollen fliegen, sollte man sich so wenig wie möglich draußen aufhalten, um den direkten Kontakt zu vermeiden. 
  • Vermeiden Sie hohe körperliche Belastung. Bei sportlichen Aktivitäten wird mehr Luft eingeatmet und damit auch mehr Pollen.  
  • Waschen Sie sich abends vor dem Schlafengehen die Haare. Die Pollen setzten sich darin fest und können Ihnen den Schlaf rauben.  
  • Lassen Sie zuhause Fenster und Türen geschlossen und lüften Sie nur zu den Zeiten, in denen der Pollenflug nur gering ist. 
  • Legen Sie Ihren Urlaub am besten  in die Zeit, in der die meisten Pollen fliegen. Verreisen Sie in pollenarme Gebiete, wie zum Beispiel ins Hochgebirge oder ans Meer.
  • Im Auto sollte ein Pollenfilter eingebaut sein, der alle zwei Jahre gewechselt werden muss.  

So bekämpfen Sie den Heuschnupfen:

Alternativen zu agressiven Medikamenten können diese Therapien sein:

Homöopathische Mittel: 
  • Die schulmedizinische Behandlung kann durch homöopathische Mittel unterstützt werden. Die Wirkung kann verbessert werden, indem schon mehrere Wochen vor der Pollensaison mit der Einnahme begonnen wird. 
Lichttherapie:
  • Während einer Lichttherapiebehandlung werden die Nasenschleimhäute mit UV- Licht bestrahlt. Nach circa sechs Anwendungen soll Linderung eintreten. 
Akupunktur:  
  • Durch Ohren- und Körperakupunktur wird die Abwehrfunktion der Lunge gestärkt. Der Juckreiz der Nasenschleimhäute wird dadurch weniger. Sechs bis acht Behandlungen sollen helfen, die Wirkung dauert ein Jahr oder mehrere Saisons an.  
Yoga und mentales Training:
  • Entspannen Sie sich: Stress verstärkt den Heuschnupfen. Yoga und Meditationstechniken helfen das Nervensystem zu beruhigen. Viele Menschen reagieren schon allergisch, wenn sie mit dem Pollenflug rechnen. Dagegen hilft mentales Training oder sogar Selbsthypnose. (www.hildesheimer-gesundheitstraining.de)