Würden Sie z.B. freiwillig von einem Zehn-Meter-Brett springen? Vielen würden bestimmt "Ja" sagen, aber hätten doch etwas Angst. Doch wie überwindet man diese? Oder sollte man das vielleicht gar nicht?

Diese vier Strategien können Ihnen helfen, Ihre Ängste zu überwinden:

Strategie 1: Ablenkung

  • sportliche Aktivitäten
  • Entspannungsübungen

Strategie 2: Konfrontation

  • Lernen, dass die Situation oder das Objekt harmlos ist
  • Stärkung des Selbstbewusstseins

Strategie 3: Hinterfragen

  • Frage: "Was fürchte ich genau?"
  • Frage nach der Wahrscheinlichkeit des Eintreffens
  • Realistischer Blick (letztes Mal ist auch nichts Schlimmes passiert)

Strategie 4: Gelassenheit

  • Angst vor der Angst vermeiden
  • Mögliche Symptome wertfrei betrachten
  • Nicht gegen die Angst ankämpfen
  • Meditation

Angst ist nicht gkeich Angst - auch solche skurrile Phobien gibt es:

Arachibutyrophobie - Angst vor Erdnussbutter

Wer diese Angst hat, fürchtet, dass die Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt. Die Angst kann sich auch auf die Folgen wie Würgen, Erbrechen, Verschlucken, Ersticken beziehen. Diese Phobie gibt es häufig im englischsprachigen Raum, wo "Peanut Butter" öfter gegessen wird.

Koumpounophobie - Ekel vor Knöpfen

Betroffene ekeln sich vor Textilien mit Knöpfen. Besonders schlimm für diese Menschen sind Knöpfe, die keinen Zweck erfüllen. Im Alltag haben sie mit vielen Problemen zu kämpfen, weil man Knöpfen nicht immer so leicht aus dem Weg gehen kann.

Coulrophobie - Angst vor Clowns

Forscher sehen für diese Angst vor allem drei Ursachen verantwortlich:

  • Durch Schminke und Masken kann man Emotionen und Gesichtsausdrücke nur schwer erkennen
  • Clowns weichen in ihrem Verhalten von üblichen sozialen Normen ab
  • "Horrorwerke" wie Stephen King's "Es" verstärken die negativen Assoziationen

Nomophobie - Angst, ohne Handy zu sein

Diese Angst gibt es im Zeitalter von Smartphones und permanenter Vernetztheit immer öfter. Wichtige Ursache ist die Angst, den Kontakt zu Freunden und Familie nicht lückenlos halten zu können. Oder in Gefahrensituationen keine Sicherheit zu haben oder nicht erreichbar zu sein. Fehlt das Smartphone, haben Betroffene das Gefühl ihren Alltag nicht meistern zu können. Angst vor Einsamkeit und das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit kann die Nomophobie noch verstärken.

Podophobie - Ekel vor Füßen

Bei dieser Angststörung vermeiden Betroffene, Füße anzufassen oder anzusehen. Bei manchen ist es sogar so schlimm, dass sie sogar den Anblick der eigenen Füße nicht mögen und es verabscheuen, sie anzufassen.