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Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.


 

Die Tage werden wieder kürzer, allmählich verfärben sich die Blätter von Sträuchern und Bäumen und leuchten in der Herbstsonne noch einmal in ihren schönsten Farben.
Was die Herbstzeit aber auch noch mit sich bringt, ist Regen und besonders Nebel. Und der kann, vor allem im Straßenverkehr, für Schwierigkeiten sorgen. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zusammengestellt, damit Sie sicher durch den herbstlichen Nebel kommen.

Herbstwetter – Vorsicht im Straßenverkehr

  • Grundsätzlich gilt: Passen Sie die Geschwindigkeit an die Sichtverhältnisse an! Beträgt die Sichtweite also beispielsweise 50 Meter, so sollten Sie nicht schneller als 50 km/h fahren.
  • Als Abstandshilfe können Sie sich an den seitlichen Leitpfosten orientieren. Auf Autobahnen stehen sie im Abstand von 50 Metern. Sehen Sie auf der Autobahn also nur einen Pfosten weit, dürfen Sie nicht schneller als 50 km/h fahren.
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  • Vergrößern Sie bei Nebel unbedingt den Abstand zu vorausfahrenden Autos!
  • Schalten Sie schon bei den ersten kleineren Nebelschwaden die Scheinwerfer ein. Im Herbst sollten Sie noch mehr als sonst auf funktionierende und saubere Scheinwerfer/Heckleuchten achten.
  • Die Nebelschlussleuchte dürfen Sie nur bei Nebel, außerhalb von Ortschaften und erst bei Sichtweiten unter 50 Meter eingeschalten. Ist sie eingeschaltet dürfen Sie wieder höchstens 50 km/h fahren. Auf längeren nebelfreien Abschnitten sollten Sie die Nebelscheinwerfer wegen der Blendwirkung für nachfolgende Autofahrer wieder ausschalten.
  • Fahren im Nebel ist besonders anstrengend und verlangt hohe Konzentration. Deshalb sollten Sie sich möglichst wenig durch laute Musik oder Gespräche mit anderen Passagieren ablenken lassen. Orientieren Sie sich immer am rechten Fahrbahnrand und nicht am Mittelstreifen oder an den anderen Autos.

  • Wenn Sie bei nebeligen Wetterverhältnissen als Fahrradfahrer oder Fußgänger unterwegs sind, sollten Sie darauf achten frühzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden. Hierbei können Ihnen beispielsweise Reflektoren an Kleidung und Fahrrad behilflich sein.
  • Bei feuchten Witterungsverhältnissen, die in Einzelfällen auch zu Glatteis führen können, sollten Sie bereits an Winterreifen denken. Der Reifenwechsel sollte bis Mitte November vollzogen sein, denn spätestens ab dann ist mit Schneefällen und Raureif zu rechnen.
  • Bei nasser Fahrbahn und Aquaplaning raten Verkehrsexperten, sofort den Fuß vom Gas zu nehmen, die Kupplung durchzutreten und das Lenkrad gerade zu halten. Vermeiden Sie wildes Kurbeln am Steuer, da Sie dort von der Fahrbahn lenken, sobald die Räder wieder greifen. Grundsätzlich gilt: Rollen ist besser als leichtes Bremsen.

So machen Sie ihr Auto fit für den Herbst/ Winter

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Besonders wichtig im Herbst und Winter ist die Scheibenwaschanlage. Gerade in dieser Zeit wird das Waschwasser benötigt, denn Matsch und Salz hinterlassen einen dichten Schmierfilm auf der Scheibe. Damit der Durchblick nicht verloren geht, muss die Waschanlage immer funktionstüchtig sein. Achten Sie daher rechtzeitig an den Frostschutz.

 

  • Zur guten Sicht gehören auch vernünftige Wischblätter. Überprüfen Sie also auch die Scheibenwischer.nd andere Gummiteile des Wagens. Diese und auch andere Gummiteile des Wagens können durch starke Sonneneinstrahlung beschädigt worden sein.
  • Auch den Kühler im Motorraum sollten Sie bei dieser Gelegenheit checken. Friert das Wasser dort ein, ist ein neuer Kühler fällig. Verhindern können Sie dies, indem Sie Frostschutzmittel zum Kühlwasser dazu mischen.
  • Wichtig: Prüfen Sie nicht nur den Frostschutz, sondern auch unbedingt auch den Füllstand des Kühlers.
  • Zwischen Oktober und Ostern sind Winterreifen empfehlenswert. Wer Reifen aus der Vorsaison aufzieht, sollte die Profiltiefe checken. Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern, die Hersteller empfehlen mindestens vier Millimeter bei Winterreifen.
  • Springt der Motor schon bei schwachem Frost nur schwer an, sollten Sie die Batterie überprüfen lassen.
  • Kontrollieren Sie die Karosserie auf Steinschlag und andere Beschädigungen. Lackstifte und Hartwachs machen die Oberfläche herbst- und winterfest.
  • Kontrollieren Sie die Fahrzeugreifen auf Beschädigungen.
  • Sind Luftdruck und Profiltiefe noch in Ordnung? Empfohlen werden Sommerreifen bei einer Profiltiefe von drei Millimetern und Breitreifen bei vier Millimetern zu erneuern.