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Journalistenpreis für "Guten Abend RTL-Beitrag"

Guten Abend RTL-Beitrag erhält Journalistenpreis

Drei Minuten „Guten Abend RTL“ mit Auszeichnung: Wir gratulieren unserer Reporterin Stephie Trümner, die mit ihrem Beitrag über die lebensbedrohliche Krankheit Lungenhochdruck einen heißbegehrten Journalistenpreis – dotiert mit 3000 Euro - erhalten hat!

Mit der tragischen Geschichte der 39-jährigen Marianne Buchenauer, die unter Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) leidet, hat die RTL Hessen-Reporterin genau in Schwarze getroffen:

Der am 06. Februar 2008 in unserem hessischen Regionalmagazin ausgestrahlte Beitrag begeisterte den Selbsthilfeverein „pulmonale hypertonie e.V.“. Der Verein hatte Journalisten unter dem Motto "Gemeinsam gegen Lungenhochdruck" aufgerufen, sich mit ihren Zeitungs-, Radio- oder TV-Beiträgen zum Thema Lungenhochdruck zu bewerben. Kriterien für die Prämierung waren sorgfältige Recherche, einfühlsame Aufarbeitung des Themas sowie eine allgemeinverständliche Vermittlung komplexer medizinischer Zusammenhänge.

Und genau diese Kriterien sind offensichtlich von „Guten Abend RTL“ und Stephie Trümner erfüllt worden – wir dürfen stolz sein!

Das prämierte Werk sehen Sie hier:


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Weitere Informationen zu Lungenhochdruck

Bluthochdruck kennt jeder, aber der Begriff „Lungenhochdruck“ sagt den wenigsten Menschen etwas. Lungenhochdruck, auch „Pulmonale Hypertonie“ gilt als plötzlich auftretende und in den meisten Fällen lebensbedrohliche Krankheit. Hierbei wird die Lunge nicht genügend durchblutet, was die Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers erschwert.

Jeden kann es treffen – vom Kleinkind bis zum Senioren, allein in Deutschland sind etwa 2 Millionen Menschen betroffen. Da die Symptome des Lungenhochdrucks nicht nur für die Patienten selbst sondern auch für die Ärzte schwer zu deuten sind, liegt die Dunkelziffer noch weit höher.

Gängige Fehldiagnosen sind z.B. Asthma, Allergien oder auch mangelndes Kondition; hier verschlimmert sich die Krankheit rapide. Auch bei rechtzeitiger Diagnose kann der Patient oft kein normales Leben mehr führen.

Erste Anzeichen: Atemnot, Müdigkeit, Leistungseinbruch, Kreislaufstörungen und Schwächeanfälle bis hin zur plötzlichen Ohnmacht bereits bei geringer körperlicher Belastung. Hinzu kommt die Überlastung der rechten Herzkammer.

Sollten Sie bei sich oder bei Menschen in Ihrem Umfeld solche Anzeichen bemerken, ist eine Untersuchung beim Haus- oder Facharzt unerlässlich.

Therapie: Den typischen Lungenhochdruck-Patienten gibt es nicht. Da die pulmonale Hypertonie verschiedene Ursachen haben kann und verschiedene Formen existieren, ist auch die Therapie je nach Patient sehr individuell. Die Behandlung muss von einem Spezialisten, Lungenfacharzt (Pneumologe) oder Herzspezialist (Kardiologe), unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Verfassung des Patienten zusammengestellt werden. Die Therapie sollte in einem spezialisierten Klinikzentrum eingeleitet werden.

Hilfe/ Weitere Information:

Hilfe im Fall des Verdachts auf Lungenhochdruck gibt es z.B. im hessischen Universitätsklinikum Giessen:

Rudolf-Buchheim-Straße 8
35392 Gießen
Tel.: +49 641 99 0
Email: info@uniklinikum-giessen.de

Facharzt: Dr. Ghofrani

Oder deutschlandweit unter http://www.lungenhochdruck-infocenter.de.


pulmonal_neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(a)Normale Lungenarterie im Durchschnitt

 

(b)Querschnitt einer Lungenarterie bei pulmonaler Hypertonie, durch Gewebewucherung dramatisch verengt.

 

(c)Längsschnitt mit krankhaften Veränderungen (Ablagerungen, Wucherungen, Verdickungen). Das Blut kann von der rechten Herzkammer immer schwerer durchgepumpt werden.

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