Wurst macht Krebs?! - So reagiert Hessen

Online seit: Dienstag, 27.10.2015
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Wurst macht Krebs - so kann man die neusten Erkenntnisse der Weltgesundheitsbehörde wohl zusammenfassen: Die WHO warnt davor, verarbeitete Fleischprodukte zu essen. Was können wir denn eigentlich überhaupt noch zu uns nehmen? Christian Ruffus berichtet über Einzelheiten und wie Mensch und Metzger auf die Meldung reagieren.

Hintergrundinformation:

Welche Fleischsorten sind betroffen?

  • Von der Krebswarnung ist verarbeitetes Fleisch wie Schinken, Salami und andere Wurstsorten betroffen - eben alles, was gepökelt, geräuchert, fermentiert oder durch andere Prozesse haltbar gemacht wurde. 
  • Außerdem stufen die Experten rotes Fleisch von Rind, Schwein, Lamm, Ziege und Pferd als "wahrscheinlich krebserregend" ein.

Was ist das Gefährliche?

  • Bei der Verarbeitung entstehen Stoffe, die unter Verdacht stehen, Krebs auszulösen etwa sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder heterozyklische aromatische Amine (HAA).

Welche Fleischsorten sind laut WHO unbedenklich?

  • Ausgeschlossen von der Warnung ist Geflügelfleisch wie Pute, Hähnchen und Truthahn - im unverarbeiteten Zustand. Allerdings sagen die Experten auch, dass die Menge der bedenklichen Sorten entscheidend ist: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Fleischwaren pro Woche zu sich zu nehmen.

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