Chiasamen, Matcha und Co.: Mythos um Superfoods

Online seit: Montag, 16.11.2015
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Chiasamen, Matcha, Acai oder Goji-Beeren - schon mal gehört? Diese exotischen Lebensmittel werden als sogenanntes "Superfood" bezeichnet. Kleine Wunderlebensmittel quasi, die angeblich Übergewicht, Herzinfarkten oder sogar Brustkrebs vorbeugen sollen. Doch was ist wirklich dran an diesen Behauptungen? Kathrin Jung und Isabel Nix haben sich für Sie schlau gemacht und zeigen Ihnen, was diese vier Lebensmittel wirklich bewirken.

Superfoods versprechen oftmals tolle Effekte. Doch es gibt alternative Lebensmittel, die eine ähnliche Wirkung erzielen und auch ins Preisbudget passen.

1. Leinsamen als Alternative zu Chia-Samen:

Die Konzentration an Omega-3-Fettsäuren ist in den heimischen Leinsamen sogar noch höher als bei den Chia-Samen.
Auch der Gehalt an Ballaststoffen ist bei Leinsamen vergleichbar.
Leinsamen sind somit ähnliche gesund und wirksam wie Chia-Samen, aber: Leinsamen müssen erst gemahlen werden, um an die für den Körper gesunden Nährstoffe zu kommen
Ca. 12 € kostet ein Kilogramm Chia-Samen in Bio-Qualität, für ein Kilogramm Leinsamen bezahlt man ungefähr 4 €.


2. Johannisbeere als Alternative zur Acai-Beere:

Die Acai-Beere ist die Frucht mit der stärksten antioxidativen Wirkung (z.B. Krankheitsvorbeugung), sowie einen hohen Omega-Fettsäuren-Anteil.
Johannisbeeren haben aber ähnliche Inhaltsstoffe, wie die Acai-Beere und sind damit im Gegensatz zum verarbeiteten Acai-Pulver saisonal hierzulande frisch erhältlich.

3. Hagebutte als Alternative zur Goji-Beere:

Die Hagebutte weist wie die Goji-Beere eine hohe Konzentration an Vitamin C auf.
Pflanzliche Eiweiße, als weitere Eigenschaft der Goji-Beere, sind auch in Maronen (Esskastanien) oder Brennnesseln enthalten.
Oft sind Goji-Beeren importiert, hierzulande wachsen sie aber auch (nur unter dem Namen „Bocksdorn“ bekannt).


4. Lokale Teesorten als Alternative zu Matcha-Tee

Die Leistungsfähigkeit steigern, den Stoffwechsel verbessern und Stress reduzieren: auch viele lokale Tees können die Wirkung des Matcha-Tees erzeugen.
Kamille- und Lavendeltee wirken beruhigend.
Löwenzahn-, Hagebutten- und Lindenblütentee kurbeln die Verdauung an.


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