Haarausfall durch Zöpfe?!

Online seit: Dienstag, 17.11.2015
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100 Haare verlieren wir im Durchschnitt am Tag! Im Herbst sind es bei Frauen oft sogar mehr. Und oft liegt es an der Frisur. Mehr erfahren Sie von Dominique Wunder.

Neben äußeren Einflüssen, beeinflusst auch der Gesundheitszustand den Haarausfall bei Frauen:

Ursache 1: Stress & psychische Belastungen

Ursache für dieses Phänomen sind verschiedene Neurotransmitter (Botenstoffe), die die Haarfollikel negativ beeinflussen. Um jeden Haarfollikel liegt ein dichtes Netz von Nervenfasern, das verschiedene neuronale Botenstoffe enthält. Stress erhöht die Konzentration der entscheidenden Botenstoffe und somit die Zahl der Nervenfasern an den Haarfollikeln. Passiert dies während des Übergangs des Haars von der Wachstumsphase in die Ruhephase, kommt es zu einer Entzündungsreaktion des Haarfollikels und schließlich zum vorzeitigen Stopp des Haarwachstums. Die Folge ist diffuser Haarausfall, d.h. man verliert Haar an mehreren willkürlichen Stellen auf dem Kopf.

Tipp: Geben Sie dem Stress erst gar keine Chance! Neben einem guten Zeitmanagement hilft auch ausreichend Schlaf, damit sich der Körper erholen kann oder probieren Sie es mal Yoga - bekanntlich die beste Methode um zu entspannen.

Ursache 2: Hormone

Nach der Geburt eines Kindes, beim Absetzten der Anti-Baby-Pille oder in den Wechseljahren leiden viele Frauen an Haarausfall. Der Körper stellt dabei seine Hormone komplett um. In der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel und es wachsen mehr Haare. Nach der Entbindung fällt der Hormonspiegel rapide ab und noch bis zu vier Monaten nach der Geburt können viele Haare ausfallen.

Tipp: Präparate, die B-Vitamine. Proteine, Aminosäuren und medizinische Hefe enthalten, reduzieren den Haarausfall stark, stimulieren das Haarwachstum und kräftigt und stärkt die Haarwurzel. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach!

Ursache 3: Vererbung

Erblich bedingter Haarausfall entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron. Dieses schädigt die Haarwurzel und verkürzt die Wachstumsphase der Haare. Im Gegensatz zu den Männern, bildet sich bei den Frauen aber keine komplette Glatze im Laufe des Alters, sondern das Haar dünnt sich entlang des Scheitels aus, sodass die Kopfhaut durchschimmert. In den Wechseljahren setzt dieser Haarausfall ein. Schuld ist die Verschiebung des Gleichgewichts zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen. Sogar altbekannte Symptome aus der Pubertät können wieder auftreten, wie Hautunreinheiten.

Tipp: Beginnen Sie so früh wie möglich mit einem geeigneten Präparat mit dem Wirkstoff „Alfatradiol“, der den Einfluss der männlichen Hormone auf die Haarwurzel hemmt.

(Quelle: Haar-Ausfall)

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