Bandscheibenvorfall mit 24

Online seit: Montag, 01.02.2016
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Rückenschmerz ist die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland! 70 Prozent der Menschen haben regelmäßig Rückenschmerzen - genau wie Özgür Aras aus Frankfurt. Er hat einen Bandscheibenvorfall, musste aber nicht operiert werden, denn mittlerweile gibt es sanftere Methoden. Nikolai Straszewski berichtet.

Das Zweitmeinunsportal der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft, das auch der Patient aus dem Beitrag konsultiert hat, finden Sie unter www.dwg.org.

So schonen Sie Ihren Rücken im Alltag:

  • Sollten Sie viel mit dem Auto fahren oder bei der Arbeit viel sitzen oder stehen, gleichen Sie zwischendurch Ihre starren Bewegungen aus: Stehen Sie auf, strecken Sie sich oder machen Sie einen kleinen Abstecher zum Kopierer.
  • Nachdem der Anfang des Tages geschafft ist, geht's weiter zur Arbeit oder zum Einkauf. Tragen Sie dafür gute Schuhe mit Fußbett und am besten ohne Absatz.
  • Achten Sie im Büro stets auf Ihre Haltung. Ihr Stuhl sollte an Sitzfläche und Lehne verstellbar sein. Versuchen Sie es mal mit einem Ballkissen, da bewegen Sie Ihre Rückenmuskeln schon beim Sitzen.
  • Die Wirbelsäule können Sie bereits beim Aufstehen schonen, indem Sie auf dem Rücken liegend zunächst due Beine anwinkeln und die Bauchmuskeln sowie den Beckenboden anspannen. Drehen Sie Schultergürtel und Becken gleichzeitig in der Richtung, zu der Sie aufstehen möchten und stützen Sie sich dann mit der oberen Hand auf das Bett. Becken und Bauch bleiben angepannt, die Beine treffen gleichzeitig auf den Boden.
  • Bei der Hausarbeit gilt: Rücken gerade und Knie gebeugt. Die gebeugte Haltung des Rückens beim Heben von Dingen fördert die Beanspruchung der Bandscheiben. Beim Fegen, Wischen etc. bringen Sie die Beine in Schrittstellung, um Ihr Gewicht leichter verlagern zu können.
  • Ist die Arbeit getan, widmen Sie sich einem rückenfreundlichen Sport zum Ausgleich wie z.B. Schwimmen, Radfahren oder entspanntes Gerätetraining. Auch Rückenschulen oder Physiotherapeuten können Sie zur Vorsorgung aufsuchen.
  • Zeit zum Schlafengehen: Ausschlaggebend für einen gesunden, rückenfreundlichen Schlaf ist zunächst natürlich eine Matratze und ein Lattenrost, die Ihrem Gewicht angepasst sind. Die Wirbelsäule sollte immer die physiologische Form beibehalten, die Schulter sollte beim seitlichen Liegen z.B. einsacken können.
  • Legen Sie sich in Ihr Bett, indem Sie sich zunächst an die Bettkante setzen, Bauchmuskeln und Becken anspannen und Schultergürtel und Becken nun gleichzeiitg zum Bett drehen. Bringen Sie dabei die Beinen hoch und drehen Sie Ihren Oberkörper in Rückenlage.

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