Stromfressern auf der Spur

Online seit: Montag, 14.03.2016
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Wissen Sie, wieviel ihre elektrische Zahnbürste im Monat an Strom kostet? Oder ihr Smartphone? Klar, man hört immer wieder, dass man den Fernseher zum Besipiel nicht auf Stand by lassen soll, weil er dann immer noch viel verbraucht, aber irgendwie denken die meisten, dass das doch nur Minibeiträge kostet. Aber ist das wirklich so? Katharina Schiuk hat das mal mit einer Familie und einem Experten durchgerechnet.

Energiespartipps für den Alltag

Licht:

  • Energiesparlampen lohnen sich: Auch wenn sie in der Anschaffung zunächst einmal teurer sind: die geringeren Verbrauchskosten und längere Lebensdauer bei gleicher Helligkeit rechnen sich!
  • Lampen gezielt platzieren, nur dort, wo auch wirklich Licht gebraucht wird
  • Tageslicht statt Lampen an Arbeitsplätzen
  • Ganz klar: Bei Verlassen eines Raumes – Licht aus!

Radio/ TV/ PC:

  • Geräte komplett ausschalten, kein Stand-by (in dem Zustand wird immer noch 10 Watt an die Bildschirmröhre abgegeben)
  • Netzbetriebene Kleingeräte (z.B. Radiowecker) aus der Steckdose ziehen, sobald sie nicht gebraucht werden

Waschen:

  • Geringe Waschtemperaturen schon Geldbeutel und Wäsche (z.B. statt 90° lieber 60° einstellen – Waschergebnis ist das gleiche!)
  • Waschmaschine nur vollbeladen anschalten
  • Spartaste an der Maschine nutzen – bis zu 20% Energie können Sie dadurch einsparen
  • Wäsche schleudern, bevor sie in den Trockner geht
  • Auch fürs Duschen gilt der Grundsatz: je geringer die Wassertemperatur, desto besser für Haut und Haare

Spülen:

  • für Geschirrspülmaschine gilt das Gleiche wie bei der Waschmachine: nicht mit drei Messern und fünf Tellern anschalten, sondern nur im „vollbepackten“ Zustand
  • passendes Programm wählen, weniger Verschmutzung erfordert auch nur eine geringere Temperatur – und: auch bei Spülmaschine gibt es ein Sparprogramm, was eingesetzt werden sollte, wann immer es geht

Kochen/ backen:

  • Vorheizen des Backofens vermeiden, wenn möglich
  • Mit Deckel kochen – spart 10 – 15 % Energie
  • So wenig Wasser wie möglich beim Kochen benutzen – muss alles erhitzt werden
  • Dampfkochtöpfe lohnen sich bei Speisen, die sonst lange gekocht werden müssen (z.B. Kartoffeln)
  • Restwärme von Herd und Ofen zum Nachgaren nutzen
  • Kaffeekanne fürs Kaffeekochen benutzen – spart 50% der Energie gegenüber der Herdplatte

Kühl- und Gefrierschrank:

  • Schränke möglichst an einem kühlen Ort z.B. an die Außenwand oder in den Keller stellen – auf keinen Fall direkt neben den Herd! Außerdem sollten zwischen Schrank und Wand immer einige cm Platz gelassen werden, damit die Luft gut zirkulieren kann.
  • Angemessene Temperaturen einstellen (8° C für Kühl- und -18° C für Gefrierschrank sind vollkommen ausreichend)
  • Türen nur so lange öffnen wie nötig, um Kälteverlust im Inneren zu vermeiden
  • Achten Sie darauf, dass die Tür immer vollkommen geschlossen ist.
  • Warme Speisen vor der Platzierung im Kühl- oder Gefrierschrank immer abkühlen lassen.

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