Osterdeko selbstgemacht

Online seit: Mittwoch, 23.03.2016
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Bunte Häschen oder ein Gesteck mit Eiern - auch an Ostern holen viele Menschen gerne jede Menge Deko ins Haus. Sie komplett zu kaufen kann kann aber ganz schön teuer sein.  Es geht jedoch genauso gut selbstgemacht. Warum das gerade sowieso kaum einen Unterschied zur gekauften Deko macht, verrät Alica Pötz, die sich die Trends und Selbstmachmöglichkeiten mal hat zeigen lassen.

Kennen Sie die Bedeutung von Ostern? Für die meisten bedeutet das ein langes Wochenende, Ferien, Ostereier suchen und Beisammensein mit der Familie.

Doch woher kommt dieses Fest eigentlich und was steckt hinter den Bräuchen?

  1. Das Osterfest im Christentum soll jedes Jahr an die Auferstehung Jesu erinnern und somit an das zentrale Ereignis des christlichen Glaubens erinnern. Es ist das älteste christliche Fest.
  2. Sprachwissenschaftler vermuten, dass sich das Wort „Ostern“ von „Ostarum“ ableitet, also: „Morgenröte“.
  3. Im Jahr 325 rief Kaiser Konstantin I. das Konzil von Nicäa, um einen Termin für das Osterfest festzulegen. Sie beschlossen das Fest nach Vollmond zu feiern, der auf die Frühlings-Tagundnachtgleiche folgt. Doch es gab Kollisionen mit dem jüdischen Pessahfest. Im Jahr 465 reformierte die Kirche den Kalender und führte eine neue Berechnungsmethode für Ostern ein. Es gelang letztendlich Papst Gregor XIII mit dem Gregorianischen Kalender Ostern jedes Jahr auf einen Tag festzulegen.
  4. Am Gründonnerstag erinnert man sich an den Tag des Abendmahls vor der Kreuzigung Jesu, welches er mit den Jünglingen einnahm.
  5. Der Karfreitag ist eher ein stiller Feiertag, da es der Überlieferung nach der Todestag von Jesus ist. Er ist der höchste kirchliche Feiertag. Die Todesstunde ist um 15 Uhr, dann findet auch immer der Gottesdienst statt.
  6. Am Karsamstag findet kein Gottesdienst statt. Es ist der Tag der Grabesruhe und soll symbolisieren, dass das Leben weitergeht.
  7. An Ostersonntag freut man sich über die Auferstehung Jesu. Im Gottesdienst wird symbolisch mit Licht und Glockenklängen daran erinnert. In Deutschland frühstückt man ausgiebig mit der Familie. Brauchtümer, wie Ostereiersuchen werden durchgeführt.
  8. Der Ostermontag ist der letzte Osterfeiertag. Auch er steht im Zeichen der Familie: Gemeinsames Essen und weitere Brauchtümer werden gepflegt.
  9. Das Osterei ist das berühmteste Symbol des Osterfestes: Es wird bemalt und verziert. Doch warum? Am wahrscheinlichsten hängt es mit dem Ende der 40-tägigen Fastenzeit zusammen. Denn in dieser Zeit waren Milchprodukte, Fleisch und Eier verboten. Die Hühner legten fleißig weiter Eier. So herrschte ein Überschuss. Man kochte sie und um sie von den frischen Eiern zu unterscheiden, malte man sie rot an.
  10. Der Osterhase tauchte im 17. Jahrhundert erstmals als Eierbringer auf. Im 19. Jahrhundert etablierte er sich in Bilderbüchern, wo auch die Schokoladen- und Spielzeugindustrie ihn für sich entdeckte. Der Hase an sich ist ein Symbol für Fruchtbarkeit, was zum Frühling passend ist. Da er sich auch in der Nähe von Gärten und Häusern der Menschen herumtrieb, haben Eltern für ihre Kinder den Hasen als Ostereierverteiler erfunden. Dass eine Henne keine bunten Eier legt, war den Kindern klar. Außerdem ist ein Hase schneller und flinker und eignet sich besser zum Verstecken.
  11. Das Osterfeuer wurde schon zu heidnischer Zeit als Frühlingsfeuer entzündet, um damit als Symbol für die Sonne Fruchtbarkeit und Wachstum auf die Erde zu holen. Dieses Licht versinnbildlicht aber auch die Auferstehung Jesu und damit das neue Leben, das mit ihm in die Welt kam.

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