Versicherungsschutz bei Hagelschäden

Online seit: Montag, 27.06.2016
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Dieser Sommer gleicht nun wirklich einer Achterbahnfahrt: Nur ganz kurz hatten wir den Hochsommer mit über 30 Grad zu Besuch, am Wochenende dann wieder heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel. Und die Schäden, die dadurch entstehen, ob am Haus oder am Auto, sind häufig nicht versichert. Wie wir uns richtig gegen Unwetterschäden absichern, weiß Rafael Fleischmann.

Wer kommt bei einem Hagelschaden am Auto auf?

Niederschlagsereignisse mit bis zu 10 Zentimeter großen Hagelkörnern sind auch hierzulande längst keine Ausnahmeerscheinung. Bereits ab einem Durchmesser von zwei Zentimetern können diese Eisklumpen Schäden an Fahrzeugen erzeugen. Hier ist der Irrglaube weit verbreitet, dass Versicherungen in so einem Fall nicht bezahlen. Doch dies stimmt so nicht.

Im Regelfall wird ein Hagelschaden über die Teilkaskoversicherung abgedeckt, selbst wenn kein Vollkaskoschutz besteht.

Dies ist insofern für den Versicherten von Vorteil, da hierdurch keine Rückstufung beim Schadenfreiheitsrabatt erfolgt. Allerdings gilt es zu bedenken, dass – abhängig von der jeweiligen Versicherungspolice – eventuell eine Selbstbeteiligung zum Tragen kommt. Wichtig in jedem Fall ist es jedoch, den Schaden ausreichend zu dokumentieren und der Versicherung zu melden.

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