Keuchhustenwelle: Wie schütze ich mich?

Online seit: Montag, 13.02.2017
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Im Moment ist gefühlt irgendwie jeder erkältet: die Nase läuft und überall wird gehustet. Soweit so normal in dieser Jahreszeit, aber ungewöhnlich ist, dass so viele Menschen gerade Keuchhustsen haben. Vor allem für kleine Kinder ist der besonders gefährlich und kann sogar tödlich enden. Warum sich aber auch Erwachsene ausreichend schützen sollten, das verraten Karolina Kaminska und Sabrina Ilski.

Symptome:

- anfangs husten, später dann würgen
- meist verläuft die Krankheit in drei Phasen:

1. Leichtes Husten, Gefühl einer Grippe, man fühlt sich schlapp und eventuell hat man leichtes Fieber. Diese Phase dauert etwa ein bis zwei Wochen.

2. stakkato-artiges Husten, die Zunge wird dabei herausgeschleudert, manchmal würgt man auch glasigen Schleim hervor oder muss sich erbrechen, diese Anfälle vor allem Nachts, Keuchen. Diese Phase dauert etwa vier bis sechs Wochen

3. es geht es langsam wieder bergauf, der Husten klingt ab, die Zahl der Anfälle geht langsam zurück, die Hustenkrämpfe sind weniger heftig. Nach weiteren sechs bis zehn Wochen ist der Keuchhusten vorbei. 

Wann sollte man Impfen?

Eine Impfung gegen Keuchhusten ist ab dem 2. Lebensmonat möglich. Anschließend folgen drei weitere Impfungen im Alter von 3, 4 und 11 bis 14 Monaten.

Der Impfschutz gegen Keuchhusten bleibt nicht lebenslang bestehen, daher sollte sie zwischen 5 und 6 Jahren, zwischen 9 bis 17 Jahren und anschließend mindestens alle 10 Jahre aufgefrischt werden.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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