Masern - Wieso eine Impfung wichtig ist

Online seit: Dienstag, 21.02.2017
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Schüler und Lehrer werden wieder nach Hause geschickt, weil sie nicht gegen Masern geimpft sind. Der Unterricht fällt teilweise komplett aus und infizierte Klinikmitarbeiter werden isoliert, weil die Ansteckungsgefahr für Patienten und Kollegen zu hoch ist. Masern breiten sich in Hessen immer weiter aus, vor allem auch deshalb, weil sich immer weniger Menschen dagegen impfen lassen. Sarah Thömmes berichtet.

Alle Infos zur Krankheit:

Wie werden Masern übertragen?

  • ausschließlich von Mensch zu Mensch
  • bei nahezu jedem Kontakt
  • durch Husten, Niesen oder Sprechen

Welche Beschwerden kennzeichnen eine Erkrankung?

  • hohes Fieber
  • Husten
  • Schnupfen
  • Entzündungen (im Nasen-Rachen-Raum und der Augen-Bindehaut)
  • nach einigen Tagen: typischer Hautausschlag
  • durch die Schwächung des Immunsystems kann es zu anderen Erkrankungen kommen - Mittelohrentzündung, Atemwegs- oder Lungenentzündung und, besonders gefährlich, Gehirnentzündung
  • sehr selten: einige Jahre nach einer Masern-Infektion kann es zur subakute sklerosierende Panenzephalitis, SSPE, also einer fortschreitenden Entzündung des Gehirns kommen - dies verläuft immer tödlich

Wie lange ist man ansteckend?

  • bereits 3 bis 5 Tage bevor der Ausschlag sichtbar wird, ist man ansteckend
  • nach Auftreten des Ausschlags ist man noch 4 Tage ansteckend

Was muss man bei einer Erkrankung beachten?

  • Bettruhe
  • Isolation
  • Telefonisch einen Arzt informieren - Anweisungen und Krankschreibungen beachten

Wie kann man sich schützen?

 

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