Jugendliche und Politik: Studie der Zeitschrift BRAVO

Online seit: Dienstag, 18.07.2017
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Teenager und Politik: Das passt überhaupt nicht zusammen, weil die meisten Jugendlichen keinen Bock darauf haben. Stimmt nicht, hat jetzt eine neue politische Jugendstudie herausgefunden. Das Gegenteil ist der Fall: Die Jugendlichen hätten sogar gerne mehr Einfluss. Sarah Thömmes sagt Ihnen mehr über das Ergebnis und was die hessischen Wähler von morgen dazu sagen.

Weitere interessante Ergebnisse der politischen Jugendstudie:

  • Die Jungen zwischen 14 und 17 Jahren sind stärker an Politik interessiert als Mädchen.
  • Zwei Drittel der befragten Jugendlichen denken, dass sie zu wenig Einfluss auf die Politik haben und ihre Interessen nicht vertreten werden.
  • Wenn Parteien und Politiker die Jugend-Interessen vertreten, wächst auch das Politik-Interesse, behauptet die Hälfte der Befragten.
  • Nur ein Viertel behauptet von sich zu wissen, was genau die Bundesregierung macht.
  • Die bekannteste und beliebteste Politikerin unter Jugendlichen ist Angela Merkel. 28 Prozent geben an, dass die Kanzlerin sie am ehesten anspricht.
  • Zu SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz zeichnet sich dagegen kein eindeutiges Bild ab; die Hälfte hat überhaupt keine Meinung.
  • Die am häufigsten benutzten Informationsquellen unter Jugendlichen: Schulunterricht (51%), das Fernsehen (48%) und die Familie (43%). Danach folgen News-Apps (36%), Soziale Medien (33%), das Radio (31%), Websites von Tageszeitungen (25%) und Printausgaben von Tageszeitungen (23%).
  • Was den Erhalt politischer Information via Social Media angeht, ist "Youtube" bei Jugendlichen die beliebteste Online-Plattform. Danach folgen "facebook" und "Instagram". Wenn es um Newsseiten und Apps geht, nutzen Teenager vor allem "Spiegel online", "tagesschau.de", "Focus online", "Süddeutsche online" und "Welt".
  • Bei über der Hälfte der Jugendlichen vermittelt das Elternhaus, dass es wichtig ist wählen zu gehen. Mit der Wahl ihrer Eltern ist eine Vielzahl einverstanden, nur jeder Fünfte nicht.

(Quelle: Jugendstudie von BRAVO und YouGov)

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