Wetzlarer Straßensanierung: Familie Lerbs muss 33.000 € zahlen!

Online seit: Donnerstag, 20.07.2017
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33.000 Euro müssen die Anwohner zahlen: Diese Schocknachricht ereilte Familie Lerbs aus Wetzlar auf einer Anliegerversammlung, denn die Straße, in der sie wohnen, muss saniert werden. Laut Gesetz ist es ja so, dass die Anwohner sich beteiligen müssen.  Aber wie soll die Familie einen solchen Betrag stemmen? Stephie Niemann hat mit den Wetzlarern über ihre schwierige Situation gesprochen.

Unterstützen Sie die Anwohner der sanierungsbedürftigen Straße

Die Anlieger der Wetzlarer/Rechtenbacher Straße in Münchholzhausen wehren sich gegen die unglaublichen Summen, die sie für die Sanierung zahlen müssen und fordern die  Einführung von wiederkehrenden Straßenbaubeiträgen im Kreis Wetzlar. Das heißt im Klartext: Kosten werden nicht nur auf die direkten Anlieger der Straße umgelegt, sondern auf alle Anlieger, die einen Vorteil durch die Maßnahmen haben. Dabei geht es dann in der Regel um ca. 50-250€ jährlich - abhängig von Größe de Grundstücks und Hauses. Laut Tiefbauamt werden weitere Sanierungskosten auf ALLE Wetzlarer zukommen, daher bitten die derzeit Betroffenen um Unterstützung mit einer Online-Petition.

Wiederkehrende Straßenbaubeiträge gibt es bereits in Biblis, Nidda, Söhrewald, Rosbach v.d.H., Hochheim a.M., Mühltal, Borken und Wildeck.

 

 

Themen: Politik Wirtschaft Lahn-Dill-Kreis Sanierung Straße Wetzlar Kosten sanierungsbedürftig Online-Petition

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