Hochsaison für Wildunfälle

Online seit: Montag, 30.10.2017
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Gerade jetzt in der Herbstzeit kommt's wieder häufiger vor, dass Tiere aus dem Wald auf die Straße laufen: und da kann's dann ganz schnell krachen. 2016 kam es in Hessen zu rund 19.000 Wildunfällen - Tendenz steigend. Wie Sie sich verhalten sollten, wenn Ihnen in er Dunkelheit plötzlich etwas vor das Auto läuft, erklären Philipp Hinken und Benjamin Holler.

Weitere Infos zu Unfällen mit Rehen oder anderem Wild:

Sollten Sie einen Unfall mit einem Reh oder anderem Wild haben, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:

  • Unfallstelle absichern
  • Unfall der Polizei melden
  • Tier nicht berühren, kann gefährlich werden
  • Die Ruhe bewahren

Wichtig dabei ist, keinesfalls das Tier einfach zurückzulassen, denn dabei begehen Sie einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Auch das eigenmächtige Mitnehmen ist nicht erlaubt. Sie könnten wegen Wilderei verklagt werden.

Unter Wildunfällen fallen Unfälle mit Hirschen, Rehen, Wildschweinen, Füchsen, Hasen oder Dachsen.

Wildunfälle vermeiden

 Ab 80 km/h kann ein Zusammenstoß mit einem Reh für Menschen lebensgefährlich werden. Insbesondere Rehe und Wildschweine überqueren Straßen oft in der Gruppe. Straßen an denen Wildwechsel vorkommt sind entsprechend gekennzeichnet. Hier gilt es, das Tempo zu verringern und besonders vorsichtig zu fahren.

Wenn vor dem Auto ein Tier zu sehen ist, sollten Sie auf jeden Fall abbremsen. Wenn ein Zusammenprall unvermeidlich ist, sollten Sie sofort eine Vollbremsung einleiten und auf keinen Fall ausweichen; stattdessen abblenden und hupen.

Hier finden Sie noch weitere Informationen zum Thema Wildunfall.

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