Kraft für Sternenmütter: Gegenseitige Unterstützung in Frankfurt

Online seit: Dienstag, 31.10.2017
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Eines der schlimmsten Dinge, die einer Frau passieren kann, ist, wenn sie ihr Baby verliert. So wie Michelle, Lisa und auch Marina. Drei Frauen, die ein Schicksal teilen: Sie sind Mütter von Sternenkindern. Aber immer noch ist die Fehlgeburt für viele ein Tabuthema, dabei ist es besonders wichtig darüber zu reden. Deshalb hat Michelle nun ein Sternenmütter-Treffen in Frankfurt organisiert, das für viele sehr emotional war. Nancy Rögner und Lucas Reichmann.

Was sind Sternenkinder?
Als Sternenkinder werden Kinder bezeichnet, die mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm vor, während oder nach der Geburt versterben. Im weiteren Sinne wird das Wort Sternenkind von betroffenen Eltern auch für solche Kinder verwendet, die mit mehr als 500 Gramm Geburtsgewicht sterben.

2009 richtete das hessische Elternpaar Barbara und Mario Martin eine Petition ein, die besagt, das auch künftig Kinder von weniger als 500 Gramm im Personenstandsregister vermerkt werden.

Der Bundesrat hat dieser Regelung im März 2013 zugestimmt, sodass Eltern von totgeborenen Kindern, unabhängig von ihrem Geburtsgewicht, diese standesamtlich eintragen lassen können.

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