Hessische Reaktionen auf das Jugendwort des Jahres

Online seit: Freitag, 17.11.2017
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Seit 2008 wird unter der Leitung des Langenscheidts-Verlag jedes Jahr ein neues Jugendwort des Jahres gewählt. Im Internet können Vorschläge abgegeben werden. Kriterien für die Wahl sind "sprachliche Kreativität", "Originalität", "Verbreitungsgrad des Wortes" und "gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse". Doch wie finden die Hessen das Ergebnis? Kennen Sie die Bedeutung des Wortes? Lucia Vossbeck-Elsebusch hat für Sie in Frankfurt nachgefragt.

 

Hier finden Sie die Gewinner der vergangenen Jahre:

2008:

  • Gammelfleischparty: Party für Menschen über 30, Ü30-Party

2009:

  • hartzen: arbeistlos sein, rumhängen

2010:

  • Niveaulimbo: ständiges Absinken des Niveaus, aus dem Ruder laufende Partys und sinnlose Gespräche unter Jugendlichen

2011:

  •  Swag: beneidenswerte, lässig-coole Ausstrahlung

2012:

  • YOLO: Abkürzung von „you only live once“; 1. Aufforderung, eine Chance zu nutzen, 2. Entschuldigung für falsches Verhalten

2013:

  • Babo: Boss, Anführer, Chef

2014:

  • Läuft bei dir: Du hast es drauf!, cool, krass

2015:

  • Smombie: Eine Mischung aus den Begriffen „Smartphone“ und „Zombie“. Damit sind Menschen gemeint, die durch den ständigen Blick auf ihr Smartphone so stark abgelenkt seien, dass sie ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen würden.

2016:

  • fly sein: Etwas oder jemand geht besonders ab

 

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