Hilfe bei Depression
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Volkskrankheit Depression:
Tausende Deutsche fühlen sich gerade jetzt zur dunklen Jahreszeit oft schlapp, unmotiviert und überfordert – niedergeschlagene Stimmung regiert den Herbst und Winter von vielen. Deprimiert sein kennt jeder auf irgendeine Art und Weise – dieses Gefühl erledigt sich aber meistens schnell wieder.
Anders dagegen bei Depressionen: Jeder Vierte in den Industrienationen leidet einmal in seinem Leben daran und kommt meist nur mit Hilfe einer Therapie aus dem Tief wieder heraus. Je früher dieses erkannt wird, desto besser können Betroffene die Depressionen bekämpfen und desto effektiver ist eine Therapie.
So äußert sich eine Depression
Bei jedem zeigen sich Depressionen in einer anderen Form und Ausprägung. Wir haben ein paar generell typische Symptome zusammengestellt – sollten Sie diese Gefühle stark ausgeprägt und über mehrere Wochen bei sich oder Menschen in Ihrer Umgebung wahrnehmen, könnten Sie an einer Depression leiden. In diesem Fall sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der Ihren Fall genauer diagnostiziert und ggfs. eine Therapie für Sie einleiten.
- Sie sind in niedergeschlagen, bedrückt, traurig und fühlen sich innerlich „leer“. Sie selbst und Menschen in Ihrer Umgebung halten Sie für abgestumpft, da Sie sich über Dinge nicht mehr freuen können und kein Interesse mehr zeigen.
- Grübeln bestimmt Ihren Alltag; Sie sind unruhig und es fällt Ihnen schwer, sich zu konzentrieren – immer wieder lenken Sie Sorgen von anderen Gedanken ab.
- Ständig zweifeln Sie an sich selbst und Ihren Fähigkeiten – Ihr Alltag wird von dem Gefühl beherrscht, nutzlos zu sein und immer wieder zu versagen. Dieses Gefühl mischt sich mit Selbstvorwürfen und mit Hinterfragungen Ihres bisherigen Lebens.
- Wenn Sie Ihr Leben und Ihre Zukunft farblich beschreiben sollten, wäre schwarz die vorherrschende Farbe. Sie haben Angst vor dem Alltag und dass Sie diesen nicht mehr „schaffen“.
- Es fällt Ihnen zunehmend schwerer, sich zu Aktivitäten aufzuraffen – Freunde beschweren sich, dass Sie so schwer zu motivieren sind. Sie fühlen sich oft antriebslos, matt, erschöpft und gelähmt.
- Sie haben Schlafstörungen, können abends nicht einschlafen oder wachen ständig nachts auf. Das Aufstehen fällt Ihnen schwer, besonders morgens überwältigt Sie das Gefühl von Kraftlosigkeit.
Holen Sie sich Hilfe
Der erste Schritt zur Besserung ist, dass Sie zugeben, unter diesen Gefühlen zu leiden. Das fällt sicher nicht leicht, vielleicht werfen Sie sich oder andere Ihnen evtl. vor, zu empfindlich zu sein oder sich anzustellen. Verdrängen Sie Ihre Empfindungen nicht, sondern nehmen Sie sie ernst und infromieren Sie sich, was Sie dagegen tun können. Das kann zunächst auch erst einmal ein vertrauensvolles Gespräch mit Ihrem Hausarzt sein, der Sie ggfs. an einen Spezialisten überweisen kann.
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