Agrarpolitik in Europa: Landwirte bangen um EU-Förderung

Am 22.05.2019 veröffentlicht

Die Europawahl rückt immer näher. Besonders die Bio-Bauern fiebern ihrem Ausgang entgegen, denn die EU-Agrarpolitik soll geändert werden und die Landwirte befürchten, dass ihnen die Unterstützung gestrichen wird. Familie Radu aus der Nähe von Limburg bangen um ihre Existenz.

250 Legehennen, 60 Kühe und 30 Schweine leben auf dem Rathsbacherhof in Weilmünster-Ernsthausen bei Limburg. Familie Radu legt großen wert darauf, dass ihre Tiere glücklich sind. Damit sie ihren Hof aber finanzieren können, brauchen die Radus Geld. Aus Brüssel bekommen sie 300 Euro als Direktzahlung pro Hektar und eine Ökoförderung, die vom Bund und dem Land Hessen mitfinanziert wird. Ohne diese Gelder würde es für den Familienbetrieb schlecht aussehen. 

Mit der kommenden Europawahl wird aber auch über Subventionskürzungen diskutiert. Experten fordern eine neue Agrarpolitik: Weniger Flächenförderung, mehr Bioanbau. Das Geld soll unter anderem in den Umweltschutz, die Wasserqualität und das Klima fließen.

Was das für Familie Radu und ihren Hof bedeutet erfahren Sie im Videobeitrag von unserer Reporterin Medi Baris.

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