Ortsvorsteher-Eklat in Altenstadt: NPD-Politiker wehrt sich gegen Abwahl

Am 23.10.2019 veröffentlicht

Dieser Skandal im beschaulichen Altenstadt-Waldsiedlung fand in ganz Deutschland Beachtung: Anfang September wird ein Politiker der rechtsextremen NPD zum Ortsvorsteher gewählt.

nach wenigen Wochen im Amt wieder abgewählt worden. Zahlreiche Medienvertreter und Bürger verfolgten die teils turbulente Sitzung des Ortsbeirates, der mit großer Mehrheit für die Abberufung des NPD-Politikers stimmte. Zur neuen Ortsvorsteherin wurde, ebenfalls mit großer Mehrheit, die CDU-Politikerin Tatjana Cyrulnikov gewählt.

Partei habe zunächst keine Rolle gespielt

Jagsch, stellvertretender Landesvorsitzender der rechtsextremen NPD, war Anfang September von den damals anwesenden Vertretern des Ortsbeirats von CDU, SPD und FDP gewählt worden. Ihre Entscheidung hatten sie unter anderem damit begründet, dass es keinen anderen Kandidaten gegeben habe und dass die Parteizugehörigkeit keine Rolle gespielt habe. Nach der öffentlichen Empörung stellten die Mitglieder des Ortsbeirats einen Abwahl-Antrag.

Jagsch wehrt sich gegen Abwahl

Doch Jagsch findet sich mit seiner Abwahl nicht ab und will nun dagegegen klagen.

Unsere Reporter Stephan Richter und Benjamin Holler haben sich alle Seiten angehört und berichten mehr über den Fall in unserer Sendung heute Abend.

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