Angriff vor Bäckerei in Fulda: Randalierer stirbt durch Schüsse der Polizei

Am 12.04.2018 veröffentlicht

Am frühen Morgen wurde in Fulda ein Mann von der Polizei erschossen, nachdem er mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt hatte. Doch warum der Mann das tat, ist bisher unklar.

Die Spuren der Randale sind deutlich. Zwei große Einschlagstellen von Steinwürfen sind zu sehen, die Scheibe der Bäckerei in Fulda ist großflächig gerissen und gesplittert. In Fulda hat die Polizei einen aggressiven Randalierer erschossen. Der Täter hatte zuvor Angestellte der Bäckerei und einen Lieferfahrer attackiert und verletzt, wie eine Polizeisprecherin am Freitag mitteilte.

Als die Beamten gegen 4.20 Uhr am Tatort eintrafen, habe der Mann auch sie mit Steinen und einem Schlagstock angegriffen. Wahrscheinlich flüchtete der Angreifer dann. Dafür sprechen Spuren am Tatort. Denn erst rund 150 Meter entfernt fielen mehrere Schüsse, die den jungen Mann tödlich verletzten.

Ob der Angreifer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, sei noch unklar. Laut Augenzeugen fiel der Verkäuferin, die am frühen Morgen vor Ladenöffnung mit Arbeitsvorbeitungen beschäftigt war, der junge Mann auf. Er habe sich merkwürdig verhalten. Deshalb habe sie vorsorglich die Eingangstür verriegelt.

Es handelt sich bei dem Täter um einen 19-jährigen Afghanen, der in einer Flüchtlingsunterkunft nicht weit von der Bäckerei gewohnt hat, teilte Staatsanwalt Harry Wikle mit. Das hessische Landeskriminalamt (LKA) wurde zusätzlich als unabhängige Behörde in die Ermittlungen eingeschaltet. Diese Maßnahme sei beim Gebrauch von Schusswaffen durch Polizisten immder der Fall, erklärte ein LKA-Sprecher. Die Ermittlungen sollen nun nähere Informationen zu dem Täter und den Hintergründen der Tat ergeben.

 

 

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