Corona-Angst in Kleinstadt: Bad Sooden-Allendorf beruhigt Bevölkerung

Am 07.02.2020 veröffentlicht

Jingsi Liu und Xin He sind zwei der ungefähr 500 chinesischen Studierenden in Bad Sooden-Allendorf. Seit dem Ausbruch des Coronavirus werden sie immer wieder mit Vorurteilen und Ausgrenzung konfrontiert.

"Wenn ich einkaufen gehe, dann sagen Mädchen einfach zu mir "Virus". Das ist natürlich frech und unhöflich, aber was kann ich tun?", so Xin He. Dass sogar eine Zahnarztpraxis in der nordhessischen Kleinstadt vorerst keine chinesischen Patienten mehr behandeln will, ist für Hochschulleiterin Michaela Zilling ein Unding. Sie steht in engem Kontakt mit Bürgermeister und Gesundheitsamt und versichert: Es gibt keinen Grund zur Panik. 

Die Devise für die Verantwortlichen ist jetzt: Aufklären und Ängste bei der Bevölkerung abbauen, um Ausgrenzung gegenüber den chinesischen Studenten wie Jingsi Liu und Xin He zu verhindern.

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