Freiwilliger Polizeidienst: In Bad Wildungen auf Streife

Am 13.05.2019 veröffentlicht

In ganz Hessen sind etwa 400 Helfer im freiwilligen Polizeidienst, diese sollen für mehr Sicherheit sorgen. So auch Joachim Fennel aus Bad Wildungen. Wir haben ihn bei seiner Ausbildung zum freiwilligen Polizeihelfer begleitet.

Joachim Fennel und Mediha Topcu liegt die Sicherheit der Bad Wildungener Bürger am Herzen. Gemeinsam gehen sie auf Streife. Doch vorher müssen die beiden Polizeidiensthelfer ausgebildet werden. Vorkenntnisse werde nicht gebraucht. In 50 Stunden lernen sie, wie man in einem Ernstfall, am besten eingreift. Grundkenntnisse in Selbstverteidigung gehören zum Pflichtprogramm.

Polizeihelfer dürfen Pfefferspray einsetzen

In der theoretischen Ausbildung wird ihnen beigebracht, wie sie Personalien aufnehmen und an die Polizei weitergeben und welche Rechte sie als Polizeihelfer haben. Im Extremfall dürfen sie auch Pfefferspray einsetzen. An Ermittlungen sind sie nicht beteiligt - sie sollen zwischen den Bürgern und der Polizei vermitteln. Insgesamt 20 Stunden im Monat sind die freiwilligen Helfer wie Joachim und Mediha auf Streife, um so Nordhessen sicherer zu machen.

Unsere Reporterinnen Lea Wagner und Alexandra Pitronik haben Joachim Fennel bei seiner Ausbildung begleitet.

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