Auf dem Weg nach Berlin: Unsere Reporterin begleitet Schäfer-Gümbel und Bouffier nach Wahlschlappe

Am 29.10.2018 veröffentlicht

Es war eine lange Wahlnacht für Thorsten Schäfer-Gümbel und Volker Bouffier. Unsere Reporterin Lucia Voßbeck-Elsebusch hat beide am Montagmorgen um 6 Uhr am Frankfurter Flughafen getroffen. Mit dem Flieger ging es für den Spitzenkandidaten der SPD und den hessischen Ministerpräsidenten nach Berlin, um dort über die Zukunft der jeweiligen Parteien zu beraten.

Nach der krachenden Niederlage der SPD muss es für Parteichef Thorsten Schäfer-Gümbel weitergehen. Am Montag war er auf dem Weg nach Berlin in die Parteizentrale. Vor dem Willy-Brandt-Haus spricht er über die vergangene Wahlnacht. "Es fällt schwer nach vorne zu schauen – aber es hilft nichts. Wir müssen nach vorne schauen, wir müssen mit diesem Ergebnis umgehen." Auch deshalb flog er mit der Maschine nach Berlin, um die Antworten zu geben, die von ihm nun verlangt werden.

Ähnlich enttäuscht von der Landtagswahl war Volker Bouffier. Der hessische Ministerpräsident ist ebenfalls nach Berlin geflogen, sitzt nur wenige Reihen von Thorsten Schäfer-Gümbel entfernt. "Mir tut das weh, dass wir so wenig Stimmen bekommen haben", so Bouffier. Seine Partei wurde zwar als stärkste Kraft in Hessen gewählt, dennoch musste sie über 10 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2013 einbüßen. Bouffier favorisiert aktuell ein Zweier-Bündnis aus Schwarz und Grün, wie in der letzten Legislaturperiode.

 

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