Bestätigt!: Hütter neuer Eintracht-Trainer

Am Ende ging es dann doch sehr schnell: Adi Hütter, zuvor in der Schweiz bei den Young Boys Bern tätig, wird neuer Trainer bei Eintracht Frankfurt. Das wurde seitens der Eintracht nun bestätigt.

Seit der Bekanntgabe von Niko Kovac's Wechsel zum FC Bayern München gab es zahlreiche Spekulationen. Zuletzt wurden Slaven Bilic (vereinslos), David Wagner (Huddersfield Town) und Ralph Hasenhüttl (zuletzt RB Leipzig) als Nachfolger gehandelt. Der 48 Jahre alte Hütter trainiert Bern seit drei Jahren und führte den Club nach 32 Jahren zur Meisterschaft. Die Young Boys erreichten zudem das Finale des Pokalwettbewerbs, das am 27. Mai gegen den FC Zürich ausgetragen wird. Nun wird er an den Main wechseln

Fredi Bobic ist überzeugt

„Adi ist ein echter Fußballfachmann, der diesen Sport durch und durch lebt. Seine Vita ist beeindruckend, denn er hat nachhaltig bei mehreren Klubs bewiesen, dass er mit harter Arbeit auch aus geringen Möglichkeiten das Optimum herausholen kann. Er passt daher perfekt zu unserem Klub“, sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic, der zuletzt viele Sondierungsgespräche geführt hat: „Aber Adi war immer vorne dabei und unsere konstruktiven Gespräche sind letztendlich zu einem guten Ergebnis gekommen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“

Für Hütter geht Traum in Erfüllung

Hütter betonte: "Mit dem Wechsel zu Eintracht Frankfurt geht für mich ein Traum in Erfüllung." Als Spieler sei ihm die Bundesliga verwehrt geblieben, obwohl er einmal ein Angebot gehabt habe. "Als Trainer hatte ich bereits das eine oder andere Angebot aus der Bundesliga ausgeschlagen. Aber nun freue ich mich umso mehr darauf, in der Liga des Weltmeisters tätig sein zu können." 

Er weiß, wie man Titel gewinnt

Hütter gilt als leiser, sehr akribischer Trainer. Er hat in Bern noch einen Vertrag bis 2019, kostet deshalb Ablöse. Vor seiner Zeit in Bern trainierte der Vorarlberger Hütter in der Saison 2014/15 für ein Jahr RB Salzburg. Er holte das Double, verließ aber dann den Verein, weil er Stars wie Sadio Mane und Marcel Sabitzer abgeben musste. Er selbst sieht sich nicht als Ausbildungstrainer, arbeitet lieber mit gestandenen Spielern.

 

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