Busfahrer für einen Tag: Reporterin setzt sich hinters Steuer

Am 22.10.2018 veröffentlicht

"Wenn ich groß bin, will ich Busfahrer werden!" Ein Satz, der nicht unbedingt aus jedem Kindermund kommt. Die Realtität spiegelt das genau wieder: Der Busbranche fehlt es an Nachwuchs. Doch warum? Unsere Reporterin Laura Kirchberger hat den Beruf getestet und sich für einen Tag hinter das Steuer gesetzt.

Kaum einer will mehr hinter das Steuer eines Busses. Den meisten Fahrgästen geht es ähnlich wie unserer Reporterin: ""Ich ärger mich ja immer total, wenn der Bus zu spät kommt, völlig überfüllt ist oder sogar ganz ausfällt. Dabei macht man sich nie Gedanken, was Busfahrer eigentlich leisten und wie der Job aussieht." Dafür trifft sie sich mit Alois Rautschka, den Geschäftsführer der In-der-City-Bus- GmbH in Frankfurt. Auch er merkt den Busfahrermangel deutlich. Ihm fehlen bis zu 15 Mitarbeiter.

Das könnte vor allem am teuren Führerschein liegen. Der kostet bis zu 10.000 Euro. Um trotzdem an neue Mitarbeiter zu kommen, hat das Unternehmen im August zum ersten Mal Azubis eingestellt, die die Ausbildung finanziert bekommen. Ab dem zweiten von insgesamt drei Lehrjahren dürfen die angehenden Busfahrer selbst hinter das Steuer, so wie unsere Reporterin auf ihrem Dreh. "Ich kann jetzt auf jeden Fall mehr wertschätzen, was Busfahrer jeden Tag auf den Straßen für uns leisten", so Reporterin Laura. Wie sie sich geschlagen hat, sehen Sie im Video.

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