Cheerleading-Meisterschaft

Am 25.03.2010 veröffentlicht

Ein spektakuläres Event, das wirklich sehenswert ist: Die Süddeutsche Cheerleading Meisterschaft 2010 in Würzburg. Und Praktikantin Susanne durfte dabei sein und die Patriots des TSV Lämmerspiel begleiten. Sie traten in der Kategorie "Limited Senior Coed" an, das heißt, dass die Zahl der Männer innerhalb der Gruppe auf vier beschränkt ist. Das Team existiert erst seit September 2009 und nimmt zum ersten Mal bei einer Meisterschaft teil. Wie die Patriots sich geschlagen haben, sehen Sie in diesem Clip.

Falls Sie Lust haben und gerne einmal bei einer Meisterschaft zuschauen möchten, können Sie hier die weiteren Termine erfahren.

Und hier noch einige Erklärungen zu den Cheerleadingelementen, auf die es vor allem beim Auftritt ankommt:

Motions:
Motions sind bestimmte Armbewegungen, die für Spannung und Stärke der Cheerleader entscheidend sind. Diese finden Anwendung in Cheers, Chants, Stunts und Tänzen...

Spirit:

Geist; Elan, Schwung; Stimmung, Laune. Die Gabe seine eigene Freude und Spaß dem Mitmenschen zu übertragen.

Chants: 

Unter einem Chant versteht man einen Sprechgesang mit passender mimischer und gestischer Unterstreichung der Aussagen. Chants können während des gesamten Spiels spontan vom Cheerleader-Team als Anfeuerung eingesetzt werden. Sie werden meistens dreimal wiederholt.

Cheers:

Cheers sind, ähnlich wie Chants, Kombinationen aus Worten und Bewegungen, dauern allerdings länger. Sie werden nur während der offiziellen Spielunterbrechung und nach dem Spiel dargeboten. Sie werden nicht wiederholt.

Stunts:
Ein Stunt bezeichnet eine "Hebefigur", die aus mindestens zwei Personen besteht. Die Zahl kann auf bis zu fünf beteiligte Personen ansteigen. Die Gruppe wird dann als "Groupstunt" bezeichnet.

Basket Toss:
Wird ein Flyer hoch in die Luft geworfen, und macht dort eine bestimmte Bewegung (vergleichbar mit Jumps), so nennt man dies Basket Toss, oder kurz Toss. Die beiden Bases der Toss-Group umschließen hierbei ihre Handgelenke so, dass sich eine Art "Korb" bildet. Der Flyer steigt mit seinen Füßen hinein und wird hoch in die Luft geworfen.

Jumps:
Jumps, auf Deutsch Sprünge, können in Cheers, aber auch in Tänze eingebaut werden. Sie sollen Freude zum Ausdruck bringen und werden deshalb auch oft ausgeführt, wenn die Mannschaft punktet.

Dance:

Dance, auf deutsch Tanz, ist ein wichtiger Bestandteil des Cheerleadings. In vielen Cheerleader-Teams haben sich bereits spezielle Dance-Teams herausgebildet, die sich ausschließlich dem Tanzen widmen. Auf Meisterschaften treten diese Teams in einer eigenen Kategorie an.

Spotter:

Spotter sind Personen, die einen Stunt absichern. Sie können sowohl aus dem auftretenden Team kommen (intern) oder zusätzliche Personen sein die ansonsten nicht am Programm teilnehmen (extern).

Tumbling:


Unter Tumbling versteht man alle Elemente des Bodenturnens, wie zum Beispiel Handstand, Flickflack, (gestreckter) Salto, Schraube oder Rad, Radwende, Handstandüberschlag ... Diese können ebenfalls während der gesamten Choreographie gezeigt werden. Oft turnen Tumbler, während der Rest des Teams eine Pyramide aufbaut.

Props (Requisiten):

Props werden die Hilfsmittel genannt, die die Cheerleader während ihrer Performance benutzen können. Am bekanntesten sind die so genannten Pompons, die im Volksmund oft als "Puschel" bezeichnet werden. Auch Fahnen, Schilder, Pappmegaphone und viele andere Props können in einer Cheerleading-Darbietung zu sehen sein.

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