Helfen helfen: Mit Skat Gutes tun

Am 09.10.2018 veröffentlicht

Es ist so leicht zu helfen, das weiß auch der Frankfurter Medien-Manager Bernd Reisig. In der Vergangenheit hat der 55-Jährige schon oft hilfsbedürftigen Menschen unter die Arme gegriffen und sie mit seiner Stiftung unterstützt. Am Montag lud er zu einem Skat-Turnier ein, um Spenden zu sammeln. Mit dabei der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Fußballtrainer Ralf Rangnick.

Trotz des kräftezehrenden Wahlkampfes lässt es sich Volker Bouffier nicht nehmen, im 50. Stock des Commerzbank-Towers eine Runde Skat zu spielen. Obwohl es in den letzten Jahren immer seltener dazu kommt, dass der 66-Jährige die Karten verteilt, ist er immer noch mit Leib und Seele dabei. Es geht ja auch um den guten Zweck, bei dem Spenden für die Stiftung von Bernd Reisig gesammelt werden. Bouffier, der ursprünglich Leistungssportler im Basektball war, erzählt uns, dass die Mannschaft teilweise Stunden lang Skat im Bus zu Auswärtsspielen gespielt habe.

Das sieht bei Ralf Rangnick, Fußball-Trainer von RB Leipzig, anders aus. Er sei kein guter Skat-Spieler und die Jungs in seiner Mannschaft spielen eher an der Konsole oder mal Brettspiele. Reisig kennt er seit über 20 Jahren, seit seiner Zeit als Manager beim FSV Frankfurt. In der letzten Zeit kam es immer wieder zum Austausch, ob bei Talks oder anderen Veranstaltungen. Dass er vorbeikommt, um den guten Zweck zu unterstützen, sei für ihn keine Frage gewesen sein.

Gutes tun und dabei auch noch Spaß haben - das dürfte das Motto des Skat-Abends sein. Bernd Reisig möchte mit seiner Charity-Veranstaltung eben auch die Freude mit reinbringen, und das dürfte ihm mit diesem Abend gelungen sein. "Helfen helfen" gibt es nun seit 10 Jahren. Ein berühmtes und alljährliches Projekt ist auch das Weihnachtsgans-Essen im Ratskeller des Frankfurter Römer, mittlerweile ist dies schon fast Tradition.

Wenn auch Sie gerne helfen möchten, auf der Webseite von "Helfen helfen" können Sie sich über alles informieren.

Volker Bouffier ist übrigens Zweiter geworden. Platz eins sichterte sich der ehemalige Fußball-Profi Niko Semlitsch.

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