Wenn Hund und Katze husten: Corona-Meldepflicht für Haustiere geplant

Auch Vierbeiner können sich nachweislich mit dem Coronavirus infizieren. Um die Krankheit bei Hund, Katze und Co. besser zu erforschen will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) eine Meldepflicht für Corona-Fälle bei Tieren einführen. Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich am 3. Juli darüber.

Welche Tiere sind gefährdet?
Bei Katzen wurde das Virus bisher in verschiedenen Ländern nachgewiesen. Hunde seien laut Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit weniger gefährdet und zeigen oft keine Symptome.
Auch bei Zootieren wie Löwen und Tiger gäbe es nachgewiesenes Infektionspotential.

Was muss ich als Hunde- oder Katzenhalter beachten?
Bisher plant die Bundesregierung nur eine Meldepflicht, keine Testpflicht. D.h. also dass Sie mit Ihrem Vierbeiner beim kleinsten Niesen nicht sofort zum Tierarzt rennen müssen. Sollten Sie allerdings stärkere Symptome wie z.B. Atemnot oder ungewohntes Schnarchen beobachten oder einen Kontakt zu einem infizierten Tier/Menschen vermuten, sollten Sie sich an das für Ihren Bereich zuständige Veterinäramt wenden. Wenn dieses einen Test anordnet, ist er kostenlos. Ein freiwilliger Test kostet meist nicht mehr als 50 Euro.

Weitere Informationen zum Thema SARS-CoV-2 bei Tieren bekommen Sie auf der Website des Friedrich-Loeffler-Instituts.

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