Aktuelles zu Corona: 1282 Neuinfektion, 50 neue Todesfälle +++ Mehrheit der Hessen will sich impfen lassen +++

Aktuelle Meldungen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus in und auf Hessen lesen Sie in unserem Ticker.

  • 1282 Neuninfektionen, 50 neue Todesfälle
    (01.12. 08:55)

Innerhalb von 24 Stunden haben sich in Hessen 1282 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Außerdem meldete das Robert-Koch-Institut 50 neue Todefälle. Die Inzidenz für Hessen liegt bei 153.

  • Umfrage: Mehrheit in Hessen will sich gegen Coronavirus impfen lassen
    (30.11. 18:45)

Mehr als die Hälfte der Hessen will sich einer Umfrage zufolge gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie die Barmer Ersatzkasse am Montag mitteilte, sind laut einer repräsentativen Umfrage aus dem November 52 Prozent der Befragten impfbereit. 58 Prozent hiervon würden sich am liebsten sofort oder so bald wie möglich impfen lassen. Elf Prozent aller Befragten gaben demnach hingegen an, sich "sicher nicht2 impfen lassen zu wollen. Sich und das Umfeld zu schützen, steht nach Angaben der Barmer im Fokus der Impfbereiten.

64 Prozent wollen demnach selbst bestmöglich geschützt sein, für 62 Prozent geht es um den Schutz von anderen. Etwa fünf von sechs Hessen sind Auswertungen der Umfrage zufolge der Meinung, dass medizinisches Personal und ältere Menschen mit höherem Risiko, zu erkranken, zuerst geimpft werden sollten. Für eine Impfpflicht spricht sich die Mehrheit laut Barmer aber nicht aus: 64 Prozent lehnen eine solche Pflicht zur Impfung ab.

  • Diese Regeln für Pflegeheime gibt das Land vor
    (30.11. 13:35)

Grundsätzlich dürfen Pflegeheime in Hessen laut der Landesverordnung für Besuche betreten werden. Es muss ein Konzept der Einrichtung vorliegen, wie dies mit dem Infektionsschutz in der Corona-Pandemie vereinbart werden soll. Die Gesundheitsämter können die Besuche unterbinden, wenn in der Einrichtung Covid-19 ausbricht. Jederzeit in die Heime dürfen Personen wie Seelsorger, Rechtsanwälte und Notare sowie Angehörige im Sterbefall. Ausnahmen gibt es nur bei akuten Corona-Infektionen oder Covid-19-Symptomen dieser Personen oder in ihrem Hausstand.

Den Bewohnern muss zudem das Verlassen des Hauses möglich sein. Bei der Rückkehr darf es keine generelle Quarantäne geben. Es gibt keine Vorgaben des Landes zur Anzahl und Dauer der Besuche. In Bewohnerzimmern kann vom Mindestabstand abgesehen und Berührungen können zugelassen werden, ein Mund-Nasen-Schutz ist aber weiter erforderlich.

  • Trotz Corona: Hessens Handel erwartet Umsatzplus zu Weihnachten
    (30.11. 12:10)

Hessens Einzelhandel erwartet trotz der Corona-Pandemie ein leichtes Umsatzplus im Weihnachtsgeschäft. Die Erlöse in den Monaten November und Dezember sollen der Prognose zufolge vom Vorjahreswert um 1,2 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro steigen, wie der Handelsverband Hessen am Montag in Frankfurt berichtete. Dabei gibt es aber erhebliche Verlagerungen auf das Online-Geschäft, das viel stärker um 19 Prozent wächst, sowie zwischen den verschiedenen Warengruppen und Anbietern, wie HVH-Präsident Jochen Ruths erklärte.

Besonders hart getroffen werden demnach Geschäfte in den Innenstädten mit Textilien, Schuhen, Spielwaren sowie Uhren und Schmuck. Zu den Corona-Gewinnern gehören hingegen der Lebensmittel-Einzelhandel und Baumärkte. Frankfurt leide wegen der fehlenden Touristen, Pendler und Messegäste besonders.

Aufs Gesamtjahr gesehen erwartet der Verband einen um 1,5 Prozent steigenden Umsatz von rund 47 Milliarden Euro. Bei der Weihnachtsumfrage des Verbandes mit rund 400 Teilnehmern beklagten fast 60 Prozent der Händler, dass der derzeitige Teil-Lockdown einem faktischen Lockdown gleiche. Ein knappes Drittel schätzte die Gefahr hoch oder sehr hoch ein, das eigene Geschäft aufgeben zu müssen.

  • "Corona-Pandemie" ist "Wort des Jahres" 2020
    (30.11. 10:10)

"Corona-Pandemie" ist von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zum "Wort des Jahres" 2020 gekürt worden. Auf dem zweiten Platz landete "Lockdown", wie die Gesellschaft am Montag in Wiesbaden mitteilte. Bei der Aktion wählt eine Jury regelmäßig zehn Wörter und Wendungen aus, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres sprachlich in besonderer Weise bestimmt haben. Die Begriffe stammen aus einer Sammlung von mehreren Tausend Belegen aus verschiedenen Medien und Einsendungen von Außenstehenden. Im vergangenen Jahr wurde "Respektrente" zum "Wort des Jahres" gekürt, 2018 war es "Heißzeit".

  • 512 neue Fälle, acht weitere Todesfälle
    (30.11. 08:30)

Die Zahl der Neuinfektionen in Hessen ist innerhalb 24 Stunden um 512 Fälle gestiegen. Das ist eine vergleichsweise niedrige Zahl. Jedoch melden wochenendbedingt zahlreiche Kreise nur wenige oder keine Fälle. Diese werden im Laufe der Woche in die Statistik einfließen. Außerdem meldete das Robert-Koch-Institut acht neue Todesfälle.

  • Pflegeheimbewohner dürfen über Feiertage zur Familie
    (30.11. 08:21)

Während der Weihnachtsfeiertage dürfen alle Bewohner und Bewohnerinnen zu ihren Familien, unabhängig der Corona-Infektionszahlen. Dies betonte der Leiter des Arbeitskreises Pflege, Gesundheit und Senioren der Liga der freien Wohlfahrtspflege Hessen. Nur wenn eine Quarantäne angeordnet wurde, durfen Bewohner und Bewohnerinnen die Einrichtungen nicht verlassen.

  • Auf Frankfurter Messegelände entsteht Corona-Impfzentrum
    (27.11. 17:12)

Der Planungsstab Impfzentrum hat heute entschieden, dass auf dem Frankfurter Messegelände ein Impfzentrum eingerichtet werden soll. Dieses soll bis zum 11. Dezember 2020 einsatzbereit sein. Derzeit wird der Personalbedarf für das Impfzentrum ermittelt. 

  • Start-ups in Hessen rufen Millionen an Corona-Hilfen ab
    (27.11. 15:25)

Hessische Start-ups und kleine Mittelständler haben in der Corona-Krise Millionenhilfen des Landes abgerufen. Allein von Juli bis Ende November hat die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen Liquiditätsbeteiligungen von 5,2 Millionen Euro zugesagt. Weitere rund 4 Millionen Euro wurden zudem beantragt, wie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) am Freitag in Offenbach mitteilte. Die Beteiligungshöhe liege im Schnitt bei 400.000 Euro pro Unternehmen.

Das Land, die WIBank und die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen haben mehrere Initiativen entwickelt, um Firmen in der Corona-Krise zu helfen - auch Start-ups. Seit September stünden zusätzliche Mittel des Landes Hessen für Liquiditätsbeteiligungen zur Verfügung, betonte die WIBank. Konkret seien die Fonds Hessen Kapital I und Hessen Kapital II zusätzlich mit 50 Millionen Euro an Landesmitteln ausgestattet worden. "Viele Start-ups hat es in einer sensiblen Anfangsphase erwischt, kleine Betriebe müssen sich vor einer möglichen Insolvenz schützen", erklärten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU). Mehr Eigenkapital bedeute eine Überlebenschance und eine Zukunft.

  • "Maskenkontrolltag" in hessischen Bahnhöfen und Zügen
    (27.11 11:55)

Bei einem landesweiten "Maskenkontrolltag" in Bahnhöfen und Zügen kontrollieren Sicherheitskräfte am Freitag den korrekten Mund-Nasen-Schutz der Reisenden. An der Aktion sind die Bundespolizei, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Deutsche Bahn (DB) beteiligt. Die ersten Schwerpunktkontrollen führten die Teams am frühen Freitagmorgen am Frankfurter Hauptbahnhof durch, danach ging es zunächst weiter nach Fulda.

Kontrolliert wird neben großen Bahnhöfen stichprobenartig auch in Fern- und Nahverkehrszügen sowie der S-Bahn. Wer grundlos ohne Maske erwischt wird und sich weigert, muss 50 Euro bezahlen. Laut RMV sind Maskenverweigerer inzwischen "die absolute Ausnahme", ein Sprecher schätzte die Quote auf 0,3 bis 0,4 Prozent. Auch die Bundespolizei bezeichnete die Zahl als "verschwindend". Bislang können Kontrolleure lediglich einen Platzverweis aussprechen und die Personalien aufnehmen - nur die Ordnungsbehörden dürfen ein Verfahren einleiten. Ab 1. Januar 2021 dürfen die RMV-Kontrolleure die Vertragsstrafe auch selbst kassieren: Die Maskenpflicht wurde in die Beförderungsbedingungen aufgenommen.

  • 1.924 neue Corona-Infektionen
    (27.11. 08:10)

In Hessen haben sich weitere 1.924 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Damit erhöht sich die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle auf 83.251, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0.00 Uhr) mitteilt. Die Zahl der Todesfälle, die mit der Pandemie in Verbindung gebracht werden, steigt um 36 auf 1.199.

  • Bouffier: Für Weihnachtsbesuch soll Hotelübernachtung möglich sein
    (26.11. 13:35)

Für Verwandtenbesuche über die Weihnachtsfeiertage will Hessen private Übernachtungen in Hotels ermöglichen. Das kündigte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden an. Wer eine Verwandtenreise mache, "der muss ja auch die Chance haben, irgendwo übernachten zu können", sagte er. Schließlich habe nicht jeder die Möglichkeit, für Besucher ein Zimmer zur Verfügung zu stellen.

Reine touristische Reisen seien derzeit mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht angesagt, betonte Bouffier. Aber die Hotels seien ja grundsätzlich geöffnet - etwa für Geschäftsreisende. Schon jetzt sei es so, dass für besondere Fälle auch Privatleute in Hotels übernachten dürften, etwa bei Familienbesuchen nach einem Todesfall. Hessen könne die Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche derzeit aus gesetzlichen Gründen noch nicht regeln, werde dies aber rechtzeitig tun, kündigte Bouffier an.

  • Corona-Kabinett beschließt verlängerten Teil-Lockdown in Hessen
    (26.11. 13:00)

Wegen der Corona-Pandemie müssen sich die Menschen in Hessen auch im Dezember auf deutliche Einschränkungen einstellen. Das Corona-Kabinett beschloss am Donnerstag eine Verlängerung des Teil-Lockdowns über Ende November hinaus, wie Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden erklärte. Er kündigte zudem schärfere Kontaktbeschränkungen an. Private Zusammenkünfte sind demnach vom 1. Dezember an weiter auf den eigenen und einen weiteren Hausstand beschränkt - und auf maximal fünf Menschen. Bislang waren es höchstens zehn Personen aus maximal zwei Haushalten. Kinder bis 14 Jahre sollen nicht mitzählen. Über die Weihnachtstage und an Silvester werden voraussichtlich Lockerungen gelten.

Anfang November hatten Gastronomiebetriebe, aber auch Kultur- und Freizeiteinrichtungen in allen Bundesländern schließen müssen, dies wird als Teil-Lockdown bezeichnet.

Mehr Informationen gibt es in unserem Artikel zur gestrigen Pressekonferenz.

  • Hessens Wirtschaft kritisiert Corona-Beschränkungen
    (26.11. 10:05)

Hessens Wirtschaft hat die Verlängerung des Teil-Lockdowns über Ende November hinaus kritisiert. "Bereits jetzt verschiebt oder streicht die Hälfte der hessischen Betriebe Investitionen infolge der Corona-Situation, sagte Robert Lippmann, Geschäftsführer des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) am Donnerstag laut Mitteilung. Jeder vierte Betrieb in Hessen stehe laut einer aktuellen HIHK-Umfrage unter rund 1.100 Firmen komplett oder in wesentlichen Teilen still. "Die aktuellen Maßnahmen verschärfen die Situation für hessische Betriebe zusätzlich."

Anfang November hatten Gastronomiebetriebe, aber auch Kultur- und Freizeiteinrichtungen in allen Bundesländern schließen müssen, dies wird als Teil-Lockdown bezeichnet. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte nach den Beratungen mit den anderen Regierungschefs aus Bund und Ländern angekündigt, im Kampf gegen die Corona-Pandemie den Teil-Lockdown über Ende November hinaus zu verlängern.

  • Bislang mehr als 81.000 Corona-Infektionen in Hessen
    (26.11. 08:15)

Die Anzahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist mit mehr als 2.000 Fällen binnen 24 Stunden deutlich gestiegen. Die Zahl der bekannten Infektionen erhöhe sich mit den 2.067 Fällen seit Beginn der Pandemie auf 81.327. Dies geht aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervor (Stand 00.00 Uhr).

Bislang starben in Hessen 1.163 Menschen an oder mit dem Virus. Die Zahl der Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um 52. Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - liegt am Donnerstag in Hessen bei 158,2 und sinkt damit leicht. Am Mittwoch hat der Wert bei 161,7 gelegen.

  • Kalkulator des Max-Planck-Instituts: Corona-Ansteckungsrisiko selbst berechnen
    (25.11. 08:40)

Wie wahrscheinlich ist es, sich in einem Innenraum über Aerosole mit dem Coronavirus anzustecken? Und mit welchen Maßnahmen kann man das Risiko wie stark reduzieren? In Zeiten hoher Infektionszahlen zwei entscheidende Fragen, die sich dank der Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz für unterschiedliche Situationen nun ganz individuell beantworten lassen. Zum Beispiel für das geplante Familientreffen an Weihnachten. Ein Aerosol-Kalkulator auf Basis eines Algorithmus macht es möglich: Damit kann die Wahrscheinlichkeit von Infektionen durch Aerosole in Innenräumen abgeschätzt werden. Den kostenlosen Aerosolkalkulator finden SIe auf der Homepage des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz.

  • Opel bietet Werksflächen für regionale Corona-Impfzentren an
    (25.11. 08:02)

Der Autobauer Opel hat den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen angeboten, in den Werken regionale Corona-Impfzentren aufzubauen. Flächen und Gebäude stünden bereit, sagte Opel-Chef Michael Lohscheller.
"Mit großen Werkshallen und Parkflächen sowie einer guten Anbindung an das öffentliche Nahverkehrsnetz verfügen unsere Standorte über hervorragende logistische Voraussetzungen, um den Impfprozess gezielt zu unterstützen und zu erleichtern, sobald ein Impfstoff verfügbar sein wird", warb Lohscheller für seine Idee. Neben dem Stammsitz Rüsselsheim bei Frankfurt hat der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autobauer noch Werke in Kaiserslautern und Eisenach. In Rüsselsheim ist das Gelände überdimensioniert, so dass bereits Teile verkauft worden sind. Der Opel-Chef bezeichnete den Kampf gegen die Krankheit Covid-19 als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle mit anpacken müssten. Er sagte: "Wir wollen unseren Beitrag leisten. Denn die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität."

  • Studie im Klassenzimmer: Stoßlüften wirksamer als Filtergeräte
    (24.11. 05:02)

Laut einer Untersuchung hessischer Wissenschaftler ist das Stoßlüften in Schulen um ein Vielfaches wirksamer als der Einsatz von Luftfiltergeräten. Zwei Professoren der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) hatten in einem nicht genutzten Klassenzimmer einer Wiesbadener Schule die Wirkung auf zuvor freigesetzte Aerosole ermittelt, die per Ventilator im Raum verteilt wurden. "Als wesentliches Resultat zeigte sich, dass die Stoßöffnung aller Fenster über drei Minuten bei Außentemperaturen von 7 bis 11 Grad Celsius die eingebrachte Konzentration an Aerosolen bis zu 99,8 Prozent senkte", heißt es in der Mitteilung der THM in Gießen zu der Analyse. Mit vier mobilen Luftfiltergeräten in dem Raum sei nach etwa 30 Minuten eine um 90 Prozent verringerte Konzentration gemessen worden. Die Wissenschaftler verweisen zudem auf den Lärm beim Betrieb der Geräte und die hohen Kosten bei der Anschaffung. Das Umweltbundesamt hat schon mehrfach davor gewarnt, zu stark auf mobile Luftreiniger zu setzen. Ihr Einsatz in Klassenzimmern sei kein Ersatz für das Lüften, weil sie nicht für die notwendige Zufuhr von Außenluft sorgten, hieß es. Es gebe Fälle, in denen Luftreiniger das Lüften «sinnvoll ergänzen» könnten - nämlich dort, wo Fenster nicht ausreichend geöffnet werden könnten. Luftreiniger könnten aber nicht alle Verunreinigungen aus der Raumluft entfernen.

  • Gewerkschaft: Zugbegleiter sind keine «"Masken-Sheriffs"
    (23.11. 13:30)

Nach Ansicht der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Frankfurt sind Zugbegleiter nicht für die Kontrolle der Maskenpflicht zuständig. !Unsere Kolleg*innen in den Zügen sind keine Masken-Sheriffs! Wir lehnen die Pläne des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, von Zugbegleiter*innen die Kontrolle der Maskenpflicht durchführen zu lassen, vehement ab!, erklärte EVG-Geschäftsstellenleiter Alexander Beichel. Schon heute seien die Zugbegleiter vielfach Anfeindungen, Übergriffen und Gewalt von Reisenden ausgesetzt. Die Maskenkontrolle sei allein Aufgabe der staatlichen Ordnungsbehörden.
In der vergangenen Woche hatte der Aufsichtsrat des RMV dem Kontrollpersonal die Befugnis gegeben, 50-Euro-Strafen bei Maskenverweigerern zu erheben. Die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung werde in die Beförderungsbedingungen von Bussen und Bahnen aufgenommen, hieß es. Dies gelte ab 1. Januar. Bisher hätten Fahrgäste ohne Maske auf Basis des Hausrechts von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden müssen. Eine Geldbuße konnte nur von Ordnungsbehörden wie der Polizei verhängt werden.

  • Bouffier stimmt Hessen auf längeren Teil-Lockdown ein
    (23.11. 12:36)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Menschen auf eine Verlängerung des Teil-Lockdowns im Kampf gegen die Corona-Pandemie eingestimmt. "Aus meiner Sicht wird es sehr darauf hinauslaufen, dass wir die vorhandenen Maßnahmen fortsetzen", sagte er mit Blick auf die neuen Beratungen von Bund und Ländern diese Woche. "Wir haben die steile Kurve der Infektionen gebrochen, aber wir haben immer noch viel zu hohe Zahlen."
Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wollen sich am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie abstimmen. Die bisherigen Beschränkungen gelten bis Ende November.
"Aus meiner Sicht muss klar sein, wir werden am Mittwoch eine gemeinsame Position einnehmen", sagte Bouffier. "Wir möchten alle gerne, dass die Menschen mal Planungssicherheit kriegen - das verstehe ich sehr wohl." Er verwies jedoch darauf, dass per Gesetz alle Maßnahmen auf maximal vier Wochen begrenzt werden müssen. Er gehe davon aus, dass Bund und Länder sich auf Regeln einigen, die dann etwa bis zum 20. Dezember gelten. Rechtzeitig davor müsse dann erneut entschieden werden, wie es weitergeht.

  • Landesregierung informiert über Impfstrategie gegen Coronavirus
    (23.11. 11:51)

Die großangelegte Impfaktion gegen das Coronavirus in Hessen wird nach Schätzungen der Landesregierung etwa acht bis neun Monate dauern. "Wir gehen davon aus, dass zwischen 60 und 70 Prozent der Bevölkerung geimpft werden wollen", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag in Wiesbaden. Diese Anzahl sei auch notwendig, um eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen.
Derzeit werde mit 4 Millionen zu impfenden Menschen in Hessen gerechnet, sagte Bouffier. Da pro Person jeweils zwei Impfungen nötig sind, seien es insgesamt acht Millionen Impfungen. Die Landesregierung plant mit etwa 30 Zentren, in denen pro Tag 1000 Impfungen durchgeführt werden können. Bei 30 000 Impfungen am Tag wird von einem Gesamtzeitraum von acht bis neun Monaten ausgegangen
Die Impfungen gegen das Coronavirus sind kostenlos und freiwillig. Sowohl Bouffier als auch Sozialminister Kai Klose (Grüne) appellierte an die hessischen Bürgerinnen und Bürger, sich an der großangelegten Aktion zu beteiligen, um die Ansteckungsgefahr effektiv einzudämmen.
Zur Vorbereitung der Impfaktion im Land sollen 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögen bereitgestellt werden.

 

  • Corona-Krise reißt 2,2 Milliarden-Loch in Steuerkasse
    (18.11. 9:55)

Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) rechnet wegen der Corona-Pandemie weiter mit einem Milliarden-Minus in den Steuerkassen des Landes. "Derzeit gehen wir davon aus, dass die Steuerausfälle 2020 bei 2,2 Milliarden Euro liegen im Vergleich zu dem, was die Steuerschätzer uns vor einem Jahr – und damit vor der Krise – vorhergesagt haben", erklärte er am Mittwoch in Wiesbaden mit Blick auf die November-Steuerschätzung.

Für den Landeshaushalt ergäben sich leichte Verbesserungen im Vergleich zu einer Schätzung im September, die extra wegen der Corona-Krise angesetzt worden war. Hessen kann demnach hoffen, in diesem Jahr rund 340 Millionen Euro weniger zu verlieren als noch vor zwei Monaten angenommen. Auch für die kommenden vier Jahre gehe die aktuelle Schätzung von geringeren Verlusten von im Schnitt rund 170 Millionen Euro aus, teilte das Ministerium mit.

  • Mehr als 1500 Corona-Neuinfektionen in Hessen
    (18.11. 7:45)

Mehr als 1500 weitere Coronavirus-Infektionen sind nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch in Hessen registriert worden. Die exakte Zahl gab das RKI mit 1567 an, die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 68 070 (Stand 18.11.2020, 0.00 Uhr). 935 Todesfälle werden inzwischen mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 30 mehr als am Vortag.

  • Angebot kostenloser Corona-Tests für Lehrer wird verlängert
    (17.11. 13:39)

Das Angebot kostenloser Corona-Tests für hessische Lehrer wird bis auf weiteres verlängert. Das teilte ein Sprecher des Kultusministeriums in Wiesbaden auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag mit. Das freiwillige Angebot war zunächst bis Mitte November begrenzt gewesen. Es greift, wenn keine konkreten Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus vorliegen. Einen Anspruch haben alle Mitarbeiter an Schulen oder der Jugendhilfe, die regelmäßig Kontakt zu Schülerinnen und Schülern haben. Sie können sich alle 14 Tage testen lassen.

  • GEW für Verlängerung von kostenlosen Corona-Tests für Kita-Arbeiter
    (17.11. 13:05)

Die hessische GEW fordert, dass Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen kostenlos auf Corona getestet werden, bis ein Impfstoff gegen die Krankheit zur Verfügung steht. "Ein Test bringt allerdings wenig, wenn man tagelang auf das Ergebnis warten muss", erklärte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Birgit Koch, am Dienstag in Frankfurt. Deshalb sollte es Schnelltestangebote für die Mitarbeiter gegeben.

  • Zahl der Corona-Infektionen steigt um 1024
    (17.11. 7:40)

Binnen eines Tages haben sich weitere 1024 Hessen nachgewiesen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger in Zusammenhang gebracht werden, stieg um 32 auf insgesamt 905. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag hervor (Stand 00.00 Uhr). Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 66 503 Corona-Infektionen in Hessen registriert.

  • Virologe: Appelle und Freiwilligkeit reichen gegen Corona nicht
    (17.11. 4:00)

Für den Frankfurter Virologen Martin Stürmer geht im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland womöglich wichtige Zeit verloren, weil die Entscheidung über Verschärfungen bei den Corona-Regeln verschoben wurde. «Jede Woche, die wir verschenken, werden wir etwa bei der Belegung der Intensivbetten spüren», sagte der Laborleiter und Dozent der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Bund und Länder hatten sich am Montag darauf verständigt, für die nächsten Tage erst einmal keine weiteren Verbote und verbindlichen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu erlassen. Auch die Schulen sollen weiter geöffnet bleiben.

  • Tourismus und Gastronomie leiden weiter unter Corona-Folgen
    (16.11. 12:28)

Der hessische Tourismus und die Gastronomie leiden weiter unter den Folgen der Corona-Pandemie. Die Beherbergungsbetriebe zählten im September nur knapp die Hälfte der sonst üblichen Gästezahl und 38 Prozent weniger Übernachtungen als im September 2019, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden zum Tourismus mitteilte. Die Hotels, Gasthäuser und Pensionen zählten 817 200 Gäste und 2,05 Millionen Übernachtungen.

  • Bund fordert flächendeckend deutlich strengere Anti-Corona-Maßnahmen
    (16.11. 8:34)

Im Kampf gegen das Coronavirus will der Bund die Kontaktbeschränkungen nochmals drastisch verschärfen. Unter anderem sollen sich weniger Menschen verschiedener Haushalte treffen dürfen, auf private Feiern soll bis zum Weihnachtsfest ganz verzichtet werden. Zudem will der Bund die Maskenpflicht an Schulen ausweiten, bei zu kleinen Räumen sollen Klassen geteilt werden. Das geht aus dem Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes für die Video-Konferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Montag hervor.

  • Mehr als 1080 weitere Corona-Neuinfektionen in Hessen registriert
    (16.11. 8:08)

In Hessen sind am Montag innerhalb eines Tages nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) 1086 weitere Coronavirus-Infektionen registriert worden. Damit stieg die Zahl der Fälle seit Beginn der Pandemie auf 65 479 (Stand 16.11.2020, 0.00 Uhr). 873 Todesfälle werden inzwischen mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 9 mehr als am Sonntag.

  • Maskenpflich in Wiesbaden
    (13.11. 16:10)

Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Wiesbaden hat am Freitag, 13. November, erneut getagt und unter anderem beschlossen, die Straßen und Flächen zu benennen, für die die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes als "stark frequentierte Verkehrswege" eine Maskenpflicht anordnet.

Die ausführliche Übersicht gibt es auf der Homepage der Stadt Wiesbaden.

  • Gericht lehnt Eilantrag gegen Corona-Regeln für Gaststätten ab
    (13.11. 14:40)

Hessische Gaststätten dürfen nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes in Kassel (VGH) wegen der Corona-Beschränkungen weiter nur Abhol- oder Lieferdienste anbieten. Ein Eilantrag gegen die seit 2. November für vier Wochen geltenden Bestimmungen wurde abgelehnt, teilte das Gericht am Freitag mit.

Eine Wirtin aus Rüsselsheim habe ihren Antrag im Wesentlichen damit begründet, dass es sich um einen nicht zu rechtfertigenden Eingriff in ihre Grundrechte handele und die Schließung unverhältnismäßig sei. Dem folgte das Gericht nicht. "Der Senat halte weiterhin an seiner Rechtsprechung fest, dass die im geltenden Infektionsschutzgesetz enthaltene Ermächtigungsgrundlage für den Verordnungsgeber hinreichend sei", heißt es in einer Mitteilung des VGH.

  • Buchmesse wird virtueller und muss Stellen abbauen
    (13.11. 12:14)

Die Frankfurter Buchmesse wird virtueller und will Stellen streichen. "Infolge der Corona-bedingten Einnahmeausfälle in diesem Jahr und der unsicheren Planungsperspektive werden zurzeit die zur Verfügung stehenden Sanierungswege geprüft", teilte die Buchmesse am Freitag mit. Bis Ende des Jahres soll ein Restrukturierungsprogramm für die Betriebsgesellschaft vorliegen. "Fest steht bereits, dass die bestehenden Strukturen gestrafft werden sollen, beispielsweise durch die Zusammenlegung von Abteilungen. Damit verbunden wird auch ein Stellenabbau sein", hieß es in der Mitteilung weiter.

Geschäftsführer Juergen Boos habe am Freitag die Belegschaft über den Stand der Dinge und die geplanten nächsten Schritte unterrichtet. Im Kürze sollen Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufgenommen werden.

  • Merkurist.de stellt Arbeit ein wegen Corona
    (13.11. 10:15)

Auch die Medienbranche leidet unter den Folgen der Corona-Pandemie. Werbekunden springen ab - manche Branchen wie etwa die Veranstaltungsbranche ist garnicht in der Lage, irgendetwas zu bewerben. Das finanzielle Loch hat die Nachrichtenseite merkurist.de jetzt zum Aufhören gezwungen. In einem emotionalen, letzten Artikel begründet die Geschäftsführung ihre Entscheidung und bedankt sich noch einmal bei allen Lesern und Mitarbeitern.

Das vor fünf Jahren gestarte Unternehmen zeichnete sich dadurch aus, dass Leser Themen-Vorschläge einreichen konnten, über die die Redakteure letztendlich berichtet haben. Finanziert hat es sich bis zu Ende ausschließlich durch Werbeanzeigen.

  • 1.684 weitere Corona-Neuinfektionen in Hessen registriert
    (13.11. 08:20)

In Hessen sind 1.684 weitere Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 61.055, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht. Insgesamt 836 Todesfälle werden mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das sind 15 mehr als am Vortag.

  • Frankfurter Polizei bereitet sich auf "Querdenken"-Demo vor
    (12.11. 18:37)

Am Samstag findet in Frankfurt eine Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Frankfurt statt. Laut Ordnungsamt sind 500 Teilnehmer für einen Demozug angemeldet, 2000 für eine Kundgebung in der Innenstadt. Das Motto der Demonstration lautet "Kein Lockdown für Bembeltown". Auch zwei Gegenkundgebungen sind angemeldet. Nach den Ausschreitungen in Leipzig vor einer Woche, will die Polizei in Frankfurt konsequent handeln. So betonte Polizeipräsident Gerhard Bereswill noch einmal das Recht auf freie Meinungsäußerung, jedoch müssten auch die Vorgaben der Corona-Verordnungen eingehalten werden.

  • Mehr Maskenkontrollen in Offenbach - Corona-Kennwert bei 316,2
    (12.11. 16:00)

Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen in Offenbach hat die Stadt verstärkte Maskenkontrollen angekündigt. Die Stadtpolizei hatte bereits am Mittwoch, unterstützt von zwölf Bundespolizisten, in der Innenstadt Kontrollen durchgeführt. "Insgesamt mussten rund 100 Menschen mit einer Strafe daran erinnert werden, dass in Hessen die Maske überall dort getragen werden muss, wo der Abstand von mindestens anderthalb Meter nicht eingehalten werden kann", sagte Bürgermeister Peter Freier am Donnerstag.

In den kommenden Tagen würden weitere Kontrollen folgen. In Offenbach lag die Zahl der Corona-Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen am Donnerstag bei 316,2 - das ist der höchste Wert in ganz Hessen. Binnen 24 Stunden wurden in der Stadt 71 neue Corona-Fälle registriert.

In der gesamten Offenbacher Innenstadt gilt eine strikte Maskenpflicht. Das bedeutet auch, dass dort weder gegessen, getrunken oder geraucht werden darf.

  • Frankfurt: Mehr Rolltreppen sollen mit UV-Licht entkeimt werden
    (12.11. 15:35)

Um Fahrgäste vor der Verbreitung des Coronavirus zu schützen, sollen weitere Rolltreppen in Frankfurter U-Bahn-Stationen mit einer UV-Licht-Technik gereinigt werden. Wie die Frankfurter Verkehrsgesellschaft (VGF) am Donnerstag mitteilte, ist ein Pilotversuch so positiv verlaufen, dass nun kurzfristig alle für 2021 geplanten elf neuen Rolltreppen mit der Technik ausgestattet werden sollen. Die VGF hatte das UV-Licht zur Entkeimung der Handläufe erstmals an einer Rolltreppe der Station "Leipziger Straße" verbaut.

Die Anlagen werden dafür mit einem UV-Licht-Modul ausgerüstet. Kontinuierliche Proben der Test-Rolltreppe haben laut VGF ergeben, dass auf Handläufen, die mit UV-Licht bestrahlt werden, deutlich weniger Keime gemessen wurden als auf unbestrahlten Anlagen.

  • Frankfurter Start-ups leiden unter Corona-Krise
    (12.11. 14:45)

Die Corona-Krise macht Frankfurter Start-ups zu schaffen. Zwei Drittel der jungen Firmen am Main geben an, dass die Pandemie ihre Geschäfte belastet, zeigt eine Umfrage des Bundesverbands Deutsche Startups und der Beratungsgesellschaft PwC. Abgesagte Veranstaltungen, verzögerte Aufträge, Umsatzrückgänge und eine knappere Liquidität machen den Gründern das Leben schwer, heißt es in dem Papier.

Für den bundesweiten Report wurden knapp 2.000 deutsche Start-ups befragt, darunter 112 aus dem Frankfurter Raum. In der Krise verschiebt demnach fast jedes zweite Start-up geplante Investitionen. Auch sank die durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf 13 nach 17 im Vorjahr. Die größte Hürde sei aber die Kapitalbeschaffung.

Nur 12 Prozent der Frankfurter Gründer, noch weniger als im Bundesschnitt, hätten Zugang zu Wagniskapital von Investoren. "Ausgerechnet am größten Finanzplatz Deutschlands haben junge Unternehmer es besonders schwer, an Kapital zu kommen", sagte Daniel Spengemann, Leiter der PwC-Startup-Initiative NextLevel in der Rhein-Main-Region, am Donnerstag.

  • Außergerichtliche Einigung um falsches Attest gegen Maskenpflicht
    (12.11. 14:25)

Ohne Gerichtsverhandlung ist am Donnerstag ein Verfahren um ein falsches ärztliches Attest gegen die Maskenpflicht zu Ende gegangen. Mit der Bescheinigung wollte ein Fluggast bei einer Kontrolle gegen seine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgehen. Der 32-Jährige und das Gericht einigten sich "auf schriftlichem Wege", wie das Amtsgericht Frankfurt mitteilte. Weitere Einzelheiten gab das Gericht nicht bekannt. Ursprünglich war der Mann per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt worden. Er hatte gegen diese Entscheidung Einspruch eingelegt. Die den Kontrolleuren am Flughafen im Juli vorgelegte "ärztliche Bescheinigung" stammte laut Strafbefehl aus dem Internet und war mit einer Fantasie-Unterschrift versehen.

  • Maske im Gerichtssaal zum Schutz vor Coronainfektionen rechtmäßig
    (12.11. 13:20)

Bei Gerichtsverhandlungen kann ein Richter zum Schutz vor Corona-Infektionen von allen Beteiligten im Saal verlangen, durchgängig eine Maske zu tragen. Das Frankfurter Landgericht hat die Beschwerde eines Rechtsanwalts gegen eine solche Anordnung zurückgewiesen, wie es in einer Mitteilung von Donnerstag hieß. Demnach hatte ein Vorsitzender Richter am Amtsgericht Frankfurt angeordnet, dass während der gesamten Verhandlung eine "OP-Maske oder höhere Schutzklasse" oder notfalls ein "dickes Baumwolltuch" zu tragen sei.

Die Richter entschieden laut Mitteilung, dass die Anordnung aufgrund der "aktuellen Verbreitung des Coronavirus" rechtmäßig sei. Das Tragen einer Maske sei als "eine Lästigkeit" anzusehen, die den Rechtsanwalt nicht daran hindere, mündlich vorzutragen. Auch habe der Vorsitzende Richter die Möglichkeit gelassen, per Videokonferenz an der Verhandlung teilzunehmen, hieß es.

Die Beschwerde habe sich dem Rechtsanwalt zufolge zwar nicht gegen das Tragen einer Maske an sich, sondern gegen die Art der Schutzklasse gerichtet. Das Landgericht entschied demnach aber, dass aus der Anordnung des Richters am Amtsgericht hervorgehe, dass eine Alltagsmaske ausreiche.

  • 1.905 bestätigte Corona-Neuinfektionen in Hessen
    (12.11.20 11:20)

In Hessen sind 1.905 weiterere Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 59.371, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand: 00.00 Uhr). Insgesamt 821 Todesfälle werden mit dem Erreger in Verbindung gebracht, 12 mehr als am Vortag.

  • Kultusminister will für jeden Tag Präsenzunterricht kämpfen
    (12.11.20 11.00)

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat erneut bekräftigt, dass die Schulen in der Corona-Krise so viel Präsenzunterricht wie möglich anbieten sollten. Er wolle einen landesweiten Wechselunterricht zwischen Präsenz in den Klassen und Lernen von zu Hause aus verhindern, solange es gehe, sagte er am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden.

Es gebe keinen Grund, dass bei hohen Infektionszahlen in Offenbach auch die Kinder im Vogelsberg zu Hause bleiben müssen. "Solange es infektiologisch vertretbar ist, werde ich für jedes Kind an jedem Ort in Hessen um jeden Tag Präsenzunterricht kämpfen", sagte Lorz. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Moritz Promny, forderte vom Land eine Bildungs- und Betreuungsgarantie. "Familien brauchen die Sicherheit, dass ihre Kinder nicht wieder wochenlang den Schulen fernbleiben müssen und währenddessen keinen adäquaten Distanzunterricht erhalten", sagte er.

Für ältere Schülerinnen und Schüler müsse dafür schnellstmöglich das Wechselmodell aus Präsenz- und Distanzunterricht ermöglicht werden, erklärte Promny. Dafür benötigten die Schulen die notwendige digitale Infrastruktur, Lehrkräfte und Schüler müssten mit Endgeräten ausgestattet werden. "Zudem muss die Landesregierung klare Richtlinien für den Distanzunterricht erarbeiten", forderte Promny.

  • Passagierverkehr in Frankfurt bleibt im Corona-Tief
    (12.11.20 08.00)

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen ist im Oktober wie erwartet nicht aus dem Corona-Tief herausgekommen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost nahm hingegen im Jahresvergleich sogar um 1,8 Prozent auf 178 702 Tonnen zu, wie der Flughafenbetreiber Fraport am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Im abgelaufenen Monat zählte Fraport an Deutschlands größtem Luftfahrt-Drehkreuz 1,07 Millionen Passagiere und damit 83,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im September hatte der Rückgang im Jahresvergleich 82,9 Prozent betragen. Im Oktober starteten und landeten in Frankfurt noch rund 81 000 Passagiere weniger als im Vormonat.

Auch an den Fraport-Flughäfen im Ausland waren im Oktober infolge der Pandemie und der weltweiten Reisebeschränkungen deutlich weniger Passagiere unterwegs als ein Jahr zuvor. Allerdings klaffte die Entwicklung an den einzelnen Standorten deutlich auseinander.

  • Kassenärzte: Stimmung in Corona-Testcentern wird aggressiver
    (11.11.20 17:40)

Die Kassenärztliche Vereinigung in Hessen beklagt eine zunehmende Aggressivität von Besuchern der Corona-Testzentren. Die Vorstandsvorsitzenden des Ärzteverbandes, Frank Dastych und Eckhard Starke, berichteten am Mittwoch in einer Mitteilung von Beschimpfungen, Beleidigungen und einem hohen Maß an Aggressivität. "Wenn der Satz stimmt, dass existenzielle Krisen das Beste und Schlechteste in Menschen zutage fördern, dann erleben wir in den Testcentern und an der Hotline derzeit leider fast ausschließlich negative Dinge", erklärten sie. Sie mahnten: "Durch diese Krise kommen wir nicht mit Unverschämtheit, Drängelei oder Pöbelei."

  • Sieben-Tage-Inzidenz in Offenbach fast bei 350
    (11.11.20 16:10)

Das Coronavirus beschäftigt die Menschen weiterhin auf allen Ebenen. Diskutiert wird über die politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, Tests für Mitarbeiter im Gesundheitswesen und drohende Schulschließungen. In Offenbach liegt die Sieben-Tages-Inzidenz nach Angaben der Stadt bei 343,9. 735 Offenbacher sind aktuell infiziert, elf von ihnen liegen im Krankenhaus. Hessenweit zählt das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin am Mittwoch 274 Corona-Patienten auf Intensivstationen, 147 von ihnen werden beatmet (Stand 14.00 Uhr). 387 Intensivbetten sind am Mittwoch noch frei, danach gibt es noch eine Notfallreserve von knapp 1000.

  • Auch zweiter Corona-Test von Innenminister Beuth negativ
    (11.11.20 14:50)

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) ist erneut negativ auf eine Coronavirus-Infektion getestet worden. Das sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch auf dpa-Anfrage in Wiesbaden. Nach einer bestätigten Infektion in seinem persönlichen Umfeld bleibe der Minister dennoch zunächst weiter in häuslicher Quarantäne. Beuth gehe es gut, bisher zeigten sich keine Symptome, sagte der Sprecher. Der Minister führe seine Amtsgeschäfte von zuhause aus weiter. Auch ein erster Corona-Test war negativ gewesen.

  • Finanzminister: Trotz Corona-Pandemie kein Kahlschlag im Haushalt
    (11.11.20 12:50)

Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) hat das Ziel der schwarz-grünen Landesregierung betont, spätestens im Jahr 2024 wieder eine schwarze Null im Landeshaushalt zu erreichen. Dabei sei gleichzeitig die Tilgung der Kredite des Corona-Sondervermögens geplant, sagte der Finanzminister am Mittwoch in der Haushaltsdebatte im hessischen Landtag in Wiesbaden. "Das wird ein hartes Stück Arbeit."

Die zentrale Aufgabe bei der mittelfristigen Finanzplanung bestehe darin, künftige Ausgabenzuwächse zu begrenzen, erklärte Boddenberg. "Das heißt, kein Kahlschlag und keine Kürzungsrunden." Es müsse aber zu einer noch stärkeren Prioritätensetzung kommen. Boddenberg verwies auf den Einbruch der Steuereinnahmen wegen der Corona-Pandemie. Dieser Einbruch hinterlasse tiefe Spuren im Landeshaushalt.

Nach seinen Schätzungen werden dem Landeshaushalt dadurch jährlich zwischen 1,5 Milliarden und 2,5 Milliarden Euro fehlen. Der SPD-Finanzexperte Marius Weiß kritisierte, der Landesetat für das Jahr 2021 biete kein Zeichen von Zuversicht und keine Antworten auf drängende Zukunftsfragen in Hessen.

  • Gesundheitsamtsleiter gegen Schulschließungen
    (11.11.20 11:10)

Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk, hält im Kampf gegen die Corona-Pandemie Schulschließungen für unnötig. "Es gibt überhaupt keinen Grund, Schulen zu schließen", sagte der Seuchenexperte im Interview der "Frankfurter Rundschau"

"Diese Entscheidung hatte schon im Frühjahr kaum einen Anteil daran, dass die Zahlen gesunken sind." Forderungen in dieser Richtung seien "eine Entscheidung der Politik, für die es keine infektiologische Notwendigkeit gibt". Natürlich gebe es Infektionen in Schulen, "wir müssen aber die Frage beantworten: Finden Ansteckungen in den Schulen statt? Und das ist nicht der Fall. Wir wissen von kleineren Kindern, dass sie erheblich weniger ansteckend sind als Erwachsene. Das heißt: Lehrkräfte stecken Kinder an und nicht umgekehrt."

Von Luftfiltern in Klassenräumen hält Gottschalk "gar nichts". Im schlimmsten Fall sorgten sie sogar dafür, dass mit Viren beladene Tröpfchen länger in der Luft blieben. Lüften sei viel wichtiger. Mit dem zu erwartenden Impfstoff werde sich die Lage nach Gottschalks Einschätzung "im Frühjahr und Sommer" verbessern. In einem Jahr "werden wir eine deutliche Entspannung erreicht haben, da bin ich sehr optimistisch". Eigentlich sei er aber mit Prognosen vorsichtig geworden, sagte Gottschalk: "Da habe ich mich bei dieser Pandemie geirrt wie bei noch keiner anderen."

  • Robert-Koch-Institut: 1722 bestätigte Neuinfektionen in Hessen
    (11.11.20 07:48)

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist erneut deutlich gestiegen. Binnen eines Tages kamen 1722 neue gemeldete Fälle hinzu, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwoch hervorgeht (Stand: 00.00 Uhr). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Fälle lag bei 57 466. Insgesamt 809 Todesfälle werden mittlerweile mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das waren 23 mehr als am Vortag.
Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des hessischen Sozialministeriums.

  • Mehrheit der Hessen stimmt Corona-Maßnahmen zu
    (10.11. 17:25)

Einer Umfrage zufolge bewerten 60 Prozent der Hessen das aktuelle Corona-Krisenmanagement der Landesregierung als ausreichend. 22 Prozent gehen die Maßnahmen nicht weit genug, wie aus der Erhebung des Instituts infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks hervorgeht. 15 Prozent der Hessen gehen die Maßnahmen dagegen zu weit.

Um die zuletzt starke Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat Hessen wie die anderen Bundesländer Anfang November einen Teil-Lockdown verhängt. Freizeit- und Kultureinrichtungen, aber auch Gastronomiebetriebe müssen daher fast den gesamten November über geschlossen bleiben.

Für die repräsentative Umfrage wurden vom 2. bis 7. November mehr als 1000 wahlberechtigte Hessen telefonisch befragt. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wertete die Umfrage als "starken und breiten Rückhalt für die beschlossenen Maßnahmen". Er appellierte an alle, nicht die Geduld zu verlieren. "Wenn wir uns gemeinsam weiterhin verantwortungsbewusst verhalten, können wir es hoffentlich schaffen, die Infektionszahlen auf einem Niveau zu halten, das unsere Kliniken nicht überfordert."

  • Biontech: Liefervereinbarungen für 570 Millionen Corona-Impfdosen
    (10.11. 16:30)

Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech hat nach eigenen Angaben mit seinem US-Partner Pfizer Liefervereinbarungen mit mehreren Ländern und der EU für insgesamt 570 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs für dieses und das nächste Jahr geschlossen. Darüber hinaus gebe es Kaufoptionen für weitere 600 Millionen Dosen, teilte Biontech am Dienstag mit.

Alle Vereinbarungen sind den Angaben zufolge abhängig vom klinischen Erfolg und der Zulassung. Das Unternehmen hatte zuvor ermutigende Zwischenergebnisse zur Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffs vorgelegt und angekündigt, voraussichtlich schon ab der kommenden Woche mit Pfizer die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA zu beantragen.

  • Hessen erwartet Höchststand der Covid-Fälle in Kliniken Ende November
    (10.11. 13:50)

Der Sozialminister rechnet damit, dass die Zahl der Covid-Patienten in hessischen Kliniken steigt. Er sieht noch keine Notwendigkeit, planbare Operationen landesweit abzusagen. Das Land will aber "genau hinschauen", was Maßnahmen bewirken.

Hessen erwartet den Höchststand an Corona-Patienten in hessischen Krankenhäusern erst zum Monatswechsel. Derzeit würden 1456 Covid-19-Patienten stationär in den Klinken des Landes behandelt, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) in einem Hintergrundgespräch am Dienstag. 308 lägen auf Intensivstationen, 1148 auf normalen Stationen. Der Anteil der Patienten auf Normalstationen sei viel höher als im Frühjahr. "Wir gehen davon aus, dass wir den Gipfel voraussichtlich etwa zum Monatswechsel erreichen werden", sagte Klose.

Durch die seit rund einer Woche geltenden Kontaktbeschränkungen scheine sich die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen. Zwischen dem Rückgang der Infektionszahlen in der Gesamtbevölkerung und der Entspannung der Situation in den Kliniken lägen erfahrungsgemäß zwei bis drei Wochen.

  • Sechs Monate mit Corona: Bundesweite Umfrage zu Jugendlichen in der Pandemie
    (10.11.20 10:20)

„Wie geht es Dir nach sechs Monaten in der Corona-Zeit?“ Die Erfahrungen und Perspektiven junger Menschen stehen derzeit im Mittelpunkt der bundesweiten Studie „Jugend in der Corona-Zeit“. Damit geht die Studie der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Hildesheim vom Frühjahr 2020 in die zweite Runde.Die Online-Befragung richtet sich deutschlandweit an junge Menschen ab 15 Jahren. Es geht darum, mehr über den Lebensalltag, die Herausforderungen und Perspektiven der Jugendlichen in der Pandemie zu erfahren. Der Fragebogen ist für Jugendliche auf Deutsch und Englisch abrufbar. Teilgenommen kann bis Ende November, die Teilnahme dauert ca. 20 Minuten. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden 20 Gutscheine im Wert von je 20 Euro verlost.

  • Robert Koch-Institut: 1702 neue Corona-Infektionen in Hessen gemeldet
    (10.11.20 07:32)

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist deutlich angestiegen an. Binnen eines Tages kamen 1702 neue Fälle hinzu, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag hervorgeht (Stand: 00.00 Uhr). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Fälle lag bei 55 744. Insgesamt 786 Todesfälle werden mittlerweile mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das waren 28 mehr als am Vortag.

  • AfD stellt Eilantrag gegen Maskenpflicht im Landtag
    (09.11.20 17:10)

Die hessische AfD-Fraktion will die Maskenpflicht für Abgeordnete am Platz bei Sitzungen des Wiesbadener Landtags verhindern. "Eine Maskenpflicht am Sitzplatz im Plenarsaal des Landtags ist aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt, da hier hinreichende Abstände gewahrt und entsprechende Hygienemaßnahmen eingehalten werden können", erklärte der Fraktionsvorsitzende Robert Lambrou in Wiesbaden. Noch am Montag sollte ein entsprechender Eilantrag bei hessischen Staatsgerichts eingereicht werden.

Solange die Maskenpflicht aber nicht durch eine Gerichtsentscheidung gekippt ist, gelte die aktuelle Verfügung für alle Angeordneten des hessischen Landtags, betonte Lambrou. Daran werde sich auch die AfD-Fraktion halten. Der Vorsitzende betonte auch die Freiwilligkeit der Corona-Schnelltests, die im Landtag künftig angeboten werden.

Der Ältestenrat des Landtags hatte vor wenigen Tagen wegen der Corona-Pandemie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus angeordnet. Die Maskenpflicht gilt demnach im gesamten Gebäude und damit auch im Plenarsaal sowie dort am Sitzplatz. Der Ältestenrat beschloss zudem auch Abstandsregelungen im Plenarsaal sowie das Angebot freiwilliger Corona-Schnelltests vor Ausschuss- und Plenarsitzungen.

  • 883 neue Corona-Infektionen in Hessen
    (09.11.20 15:50)

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen steigt weiter deutlich an. Binnen eines Tages kamen 883 Fälle hinzu, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag hervorgeht (Stand 00.00). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Fälle liegt bei 54.043. Insgesamt 758 Todesfälle werden mittlerweile mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das sind fünf mehr als am Vortag.

  • Biontech veröffentlicht vielversprechende Daten zu Corona-Impfstoff
    (09.11.20 13:05)

Erstmals gibt es zu einem für Europa maßgeblichen Corona-Impfstoff Zwischenergebnisse aus der für eine Zulassung entscheidenden Studienphase. Das Mainzer Unternehmen Biontech und der Pharmakonzern Pfizer teilten am Montag mit, ihr Impfstoff biete einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19. Schwere Nebenwirkungen seien nicht registriert worden. Biontech und der Pharmariese Pfizer wollten voraussichtlich ab der kommenden Woche die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen. Unabhängige Experten zeigten sich beeindruckt. "Ehrlich gesagt ist das die beste Nachricht, die ich seit dem 10. Januar erhalten habe", erklärte der Virologe Florian Krammer von der Icahn School of Medicine in New York.

Der Impfstoff BNT162b2 war von Biontech im Projekt "Lightspeed" (Lichtgeschwindigkeit) seit Mitte Januar entwickelt worden. Die für eine Zulassung entscheidende Phase-3-Studie begann ab Ende Juli in verschiedenen Ländern. Inzwischen haben mehr als 43 500 Menschen mindestens eine der beiden Impfungen bekommen, die im Abstand von drei Wochen verabreicht werden. Ein Impfschutz wird nach Angaben der Hersteller eine Woche nach der zweiten Injektion erreicht.

In der Studie wurden demnach bis Sonntag insgesamt 94 Fälle der Krankheit bestätigt. Die Ergebnisse werden den Angaben zufolge erst dann abschließend ausgewertet, wenn insgesamt 164 Fälle erreicht sind. Zudem werde geprüft, in welchem Maß die Impfung nicht nur vor Covid-19 schützt, sondern auch vor schweren Verläufen der Krankheit. Insgesamt sollen sowohl die Schutzwirkung als auch etwaige Nebenwirkungen über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet werden.

  • Corona-Kampagne: Bei Erkältungssymptomen Hotline 116117 anrufen
    (09.11.20 12:02
    )

Die Kassenärztliche Vereinigung (KVH) und die Landesregierung rufen die Hessen in der Erkältungszeit dazu auf, wegen der Corona-Pandemie nicht einfach ohne Termin zum ärztlichen Bereitschaftsdienst zu gehen. "Bei Erkältungssymptomen müssen wir derzeit immer auch eine Corona-Infektion in Betracht ziehen", erklärte der KVH-Vorsitzende Frank Dastych am Montag in Wiesbaden. Daher sei es wichtig, die Versorgung von Patienten mit Husten, Schnupfen oder Fieber von der Versorgung anderer Patienten trennen. Um zu erfahren, wann die Patienten in die Bereitschaftsdienstzentralen gehen können, sollten sie vorab die Rufnummer 116117 wählen.

  • Jens Spahn: Bis zu 40 Prozent der Deutschen gehören zur Risiko-Gruppe
    (09.11.20 08:01)

Nach Einschätzung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fallen in Deutschland 30 bis 40 Prozent unter die sogenannte Corona-Risikogruppe, gelten also als besonders gefährdet, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. ​"Bei uns sind 23 Millionen Deutsche über 60", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der "Bild". Zu den über 60-Jährigen kämen laut Spahn außerdem die Menschen, die an Blutdruck, Diabetes und Übergewicht leiden. "Wir sind ein Wohlstandsland mit Zivilisationskrankheiten", daher komme man auf einen so hohen Anteil von Gefährdeten in der Bevölkerung. Spahn warnte deshalb: "Wenn von 20.000 Neuinfizierten an einem Tag etwa zwei Prozent in die Intensivmedizin müssen, dann sind das 400 am Tag. Wenn die intensivmedizinische Behandlung und Begleitung 15 Tage im Schnitt dauert – sind das 6000." Diese Zahl werde Deutschland noch im November erreichen. behauptet Spahn. Für das Gesundheitswesen bedeute dies eine "ziemliche Anspannung".

  • Robert Koch-Institut meldet 883 neue Corona-Infektionen in Hessen 
    (09.11.20 07:26)

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen steigt weiter deutlich an. Binnen eines Tages kamen 883 Fälle hinzu, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag hervorgeht (Stand 00.00). Die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Corona-Fälle lag bei 54 043. Insgesamt 758 Todesfälle werden mittlerweile mit dem Erreger in Verbindung gebracht. Das waren fünf mehr als am Vortag.

  • Corona-Bonus für Pflegekräfte in Kliniken
    (06.11.20 16:14)

Pflegekräfte in Krankenhäusern sollen für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie einen Bonus bekommen. Die entsprechenden Regelungen seien in der vergangenen Woche in Kraft getreten, teilte das hessische Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mit. «Den Beschäftigten in diesem Bereich, der seit Monaten unter einem besonderen Druck steht, drücken wir auch auf diesem Wege unsere besondere Wertschätzung aus», sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) der Mitteilung zufolge.
Für den Bonus stehen nach Angaben des Ministeriums aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds sowie den privaten Krankenversicherungsunternehmen rund 6,4 Millionen Euro zur Verfügung. Hessen stocke diesen Betrag um die Hälfte auf und stelle weitere rund 3,2 Millionen Euro bereit. Der Bonus wird demnach in Kliniken gezahlt, in denen Covid-19-Patienten behandelt werden. 31 hessische Krankenhäuser könnten ihren Pflegekräften die Prämie zahlen, so das Ministerium.

  • Kommunen erhalten drei Milliarden Euro
    (06.11.20 12:54)

Land und Kommunen haben sich auf Hilfen von mehr als drei Milliarden Euro für die krisengeplagten Städte und Gemeinden geeinigt. Wie Finanz- und Innenministerium am Freitag mitteilten, werden die aus dem Corona-Sondervermögen vorgesehenen Mittel von 2,5 Milliarden Euro um weitere 550 Millionen Euro aus dem Kernhaushalt aufgestockt. Das Geld soll insbesondere Steuerausfälle kompensieren und wird beispielsweise in den kommunalen Finanzausgleich gesteckt. Bis zum Jahr 2024 werde dieser kontinuierlich erhöht. Dafür gebe das Land insgesamt 1,4 Milliarden Euro aus

  • Sportanlagen, Kunst- und Musikschulen dürfen wieder öffnen
    (06.11.20 11:00)

Die Landesregierung hat die Corona-Beschränkungen für Sportanlagen, Kunst- und Musikschulen gelockert. Wie das Innen- und das Kunstministerium gemeinsam mitteilten, dürfen Musik- und Kunstschulen wieder öffnen. Außerdem dürfen Amateur- und Freizeitsportler wieder alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands auf Sportplätzen und in Hallen Sport treiben. Auch Sportarten in der Öffentlichkeit wie Rudern oder Reiten seien unter Beachtung der allgemein geltenden Personengrenze möglich. "Die Hessinnen und Hessen sollen trotz Pandemie die Möglichkeit haben, sich fit zu halten und auch gemeinsam sportlich aktiv zu sein. Wir haben uns dazu auch noch einmal intensiv mit dem Landessportbund beraten", sagte Innen- und Sportminister Peter Beuth (CDU). Der Beschluss orientiere sich an den Regelungen in anderen Bundesländern. Die Lockerungen gelten ab sofort.

  • Maskenpflicht im Freien: Büdingen und Bad Vilbel
    (06.11.20 09:40)

Der Wetteraukreis hat eine Maskenpflicht an belebten Orten in Bad Vilbel und Büdingen erlassen. Sie gilt auf Wunsch der beiden Städte ab Samstag (7. November). In Bad Vilbel betrifft die Maskenpflicht den Marktplatz, Niddaplatz sowie einen Teil der Frankfurter Straße, und zwar montags bis samtags zwischen 8 und 21 Uhr. In Büdingen müssen Menschen, die zwischen 8 und 19 Uhr im Bereich zwischen Bahnhof und Schloss unterwegs sind, eine Maske tragen. Die entsprechende Verfügung des Landkreises gilt bis einschließlich Januar.

  • Intensiv-Stationen haben Maximum der Covid-Intensivfälle des Frühjahrs fast erreicht
    (06.11.20 09:27)

Das DIVI-Intensivregister meldet für den 05. November 243 Corona-Intensivpatienten in hessischen Krankenhäusern. Damit ist das Maximum der COVID-Intensivfälle des Frühjahrs fast erreicht. Reinhard Schaffert, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen e. V., fürchtet, dass diese Zahl noch deutlich überschritten wird. Der Klinikverbund Hessen e.V. fordert deswegen Sofortmaßnahmen und Maßnahmen für das Jahr 2021.

  • 19 neue Todesfälle, 1 851 Neuinfektionen
    (06.11.20 08:12)

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet binnen 24 Stunden 19 neue Todesfälle und 1 851 Neuinfektionen. Frankfurt hat auch weiterhin die höchste Inzidenz (235,3), gefolgt von Offenbach (227,2) und dem Kreis Marburg-Biedenkopf (212,9). Auch für Deutschland meldete einen neuen Höchstwert. Innerhalb 24 Stunden infizierten sich 21.506 Personen mit dem Corona-Virus.

  • Lockdown-Rettungsschirm vorgestellt
    (05.11.20 18:07)

Bei den Novemberhilfen will die Regierung nun "nicht kleckern", wie Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gesagt hatte. Wann das Geld fließt, ist aber noch offen: Altmaier sprach davon, dass so schnell wie möglich Abschlagszahlungen erfolgen sollten, möglichst bis Ende November 2020. Die Hilfen haben ein Finanzvolumen von voraussichtlich rund 10 Milliarden Euro. Das Geld soll aus dem Topf für die bereits bestehenden Überbrückungshilfen stammen. Antragsberechtigt für die Hilfen sind laut Finanz- und Wirtschaftsministerium direkt von temporären Schließungen betroffene Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen. Voraussetzung ist, dass sie auf der Grundlage der Beschlüsse von Bund und Länder vom 28. Oktober den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen.Unterstützung bekommen auch indirekt betroffene Firmen - also etwa Lieferanten für Kneipen. Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt. Die Anträge sollen in den nächsten Wochen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden.

  • Essen, Trinken, Rauchen im Stadtkern Darmstadt verboten
    (05.11.20 13:24)

Die Stadt Darmstadt hat die Maskenpflicht in der Innenstadt noch einmal verschärft. Dort dürfe die Maske auch zum Essen, Trinken und Rauchen nicht abgenommen werde. Das sollten Menschen dann einfach in den Randbereichen der Innenstadt außerhalb der Fußgängerzone tun, wie der Krisenstab der Stadt am Mittwoch mitteilte. "Viele Personen zeigen sich hier nach wie vor enorm uneinsichtig und gefährden mit diesem Verhalten andere", berichtet demnach die Kommunalpolizei von ihren Kontrollen. In Darmstadt sind die Corona-Infektionszahlen weiter auf hohem Niveau, aktuell weist die Stadt eine Inzidenz von 166,4 auf.

  • Erste Kliniken verschieben OPs
    (05.11.20 12:03)

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen in Hessen ist die Situation in den Kliniken zunehmend angespannt. Die Kapazitäten seien momentan noch ausreichend, "aber die Krankenhäuser sehen, was auf sie zukommt", sagte der Geschäftsführende Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Prof. Steffen Gramminger, der Deutschen Presse-Agentur. So schlage sich die Welle mit zwölf bis 14 Tagen Verzögerung in den Kliniken nieder. Erste Krankenhäuser in Hessen würden bereits planbare Operationen verschieben.

  • Corona-Programm für Fastnacht
    (05.11.20 10:16)

Die Wiesbadener Karnevalsvereine haben zusammen mit der Stadt ein Corona-Programm für die anstehende Kampagne entwickelt. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Demnach wollen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und der Vorsitzende der Dachorganisation Wiesbadener Karnevalsvereine (DACHO), Simon Rottloff, am 11.11. um 11.11 Uhr symbolisch die Fastnachtsfahne am Rathaus hissen. Anstelle der abgesagten Saalfastnach haben die Karnevalsvereine gemeinsam ein noch nicht näher benanntes Format entwickelt, dass Mitte Februar veröffentlicht werden soll. "Tanzmariechen, Gardegruppen, Showtanzgruppen, Büttenreden und Gesang werden da selbstverständlich mit von der Partie sein", sagte ein DACHO-Sprecher. Für das Fastnachtswochenende soll eine noch nicht näher beschriebene Pop-Up-Fastnachtsmesse in der Innenstadt stattfinden.

  • Studie: Wohl geringes Infektionsrisiko in Kitas
    (05.11.20 08:55)

Bei kleinen Kita-Kindern besteht nach einer Studie der Universität Frankfurt wohl ein vergleichsweise geringes Corona-Ansteckungsrisiko. Bei der «Safe-Kids-Studie» in Zusammenarbeit mit dem hessischen Sozialministerium waren über einen Zeitraum von zwölf Wochen 825 Kinder sowie 372 Mitarbeiterinnen in 50 Kitas in Hessen getestet worden, wie die Universität am Mittwoch mitteilte. Dabei seien nur zwei Probanden positiv getestet worden - in beiden Fällen Erzieherinnen. Zuerst hatte "Die Zeit" darüber berichtet.
Im Untersuchungszeitraum (18. Juni bis 10. September) sei die Rate an Neuinfektionen landesweit allerdings als niedrig einzustufen gewesen, hieß es. Daher seien die Ergebnisse nicht ohne weiteres auf ein Umfeld mit hoher Inzidenz übertragbar. Im Studienzeitraum hätten jedoch auch die hessischen Sommerferien und die Wochen danach gelegen, in denen es reisebedingt zu einem Anstieg der Fallzahlen kam.
"In den zwölf Wochen Beobachtungszeitraum hat sich wohl keines der mehr als 800 untersuchten Kinder infiziert", sagte Studienleiterin Sandra Ciesek der Zeitung. «Die Wahrscheinlichkeit scheint also extrem gering zu sein, dass sich Kinder anstecken.» Überraschend sei dieser Befund insofern, als die meisten Infektionskrankheiten wie Erkältungen oder die saisonale Grippe sich sehr schnell in Kitas und Schulen verbreiteten, erklärte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt. "Ausgerechnet bei Sars-CoV-2 scheint das aber nicht so zu sein.» Bei der "Safe-Kids-Studie" hatten die Eltern und Mitarbeiter den Angaben zufolge einmal pro Woche einen Wangen- und einen Analabstrich bei ihren Kindern und sich selbst vorgenommen, um eine Ausscheidung von Sars-CoV-2 nachzuweisen.

  • Robert Koch-Institut registriert 1658 neue Corona-Fälle in Hessen
    (05.11.20 08:21)

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hessen ist am Donnerstag binnen eines Tages um 1658 gestiegen. Insgesamt lag die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei 47 477, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervorgeht (Stand 00.00 Uhr). 11 weitere Todesfälle wurden mit Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht. Insgesamt starben demnach bislang 710 Menschen. Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des hessischen Sozialministeriums.
Nach den Zahlen des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin hatten in Hessen am Mittwoch 228 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen gelegen (Stand 12.15 Uhr). Das entsprach einer Belegung von 13 Prozent aller Intensivbetten. 124 der Patienten wurden beatmet.

  • Maskenpflicht in Wiesbadener Grundschulen
    (04.11.20 16:47)

In Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden müssen Grundschüler wegen der Corona-Pandemie künftig auch im Unterricht eine Maske tragen. Dieser Beschluss gilt von Montag (9. November) an bis zunächst einschließlich dem 27. November, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Die Grundschulen würden in einem extra Schreiben noch über die Details und Hintergründe der Regelung informiert.

  • Weitere 1221 Corona-Fälle in Hessen
    (04.11.20 15:18)

In Hessen sind binnen eines Tages weitere 1221 Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Seit Beginn der Pandemie seien damit 45 819 Fälle registriert worden, teilte das hessische Sozialministerium am Mittwoch mit. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um 16 auf 699 (Stand 0.00 Uhr).
Bei der Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen wiesen alle Kommunen Werte über der als kritisch geltenden Schwelle von 50 auf - mittlerweile auch der Werra-Meißner-Kreis, der in den vergangenen Tagen darunter gelegen hatte. Der Wert betrug dort nun 53,8, an der Spitze stand der Kreis Marburg-Biedenkopf mit 254,7. Die Daten für die einzelnen Kreise listet auch das Robert Koch-Institut (RKI) online auf, die Daten konnten am Mittwoch zeitweise nicht angezeigt werden. Nach den Zahlen des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) lagen in Hessen 228 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Das entspricht demnach einer Belegung von 13 Prozent aller Intensivbetten. 124 der Patienten wurden beatmet (Stand 12.15 Uhr). 

  • Corona-Virus in Frankfurter Gefängnis nachgewiesen
    (04.11.20 13:53)

In einer Frankfurter Justizvollzugsanstalt sind mehrere Bedienstete und Insassen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Insgesamt gelte dies für 28 Personen, 26 Gefangene und zwei Bedienstete, wie das Justizministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Zunächst sei am Montag ein Gefangener der JVA Frankfurt IV wegen leichter Erkältungssymptome auf Corona getestet worden. Er befinde sich dort seit Ende September im geschlossenen Vollzug. Vorsorglich seien Gefangene und Bedienstete derselben Station getestet worden, die Ergebnisse stammten vom Dienstagabend. Weitere stünden noch aus. Insgesamt sollen 140 Personen getestet werden. Schwere Symptome von Covid-19 seien bisher nicht festgestellt worden.

  • Flughafenbetreiber Fraport tief in der Verlustzone
    (04.11.20 7:36)

Der Einbruch des Passagierverkehrs in der Corona-Krise und der geplante Stellenabbau haben den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im Sommer noch tiefer in die roten Zahlen gerissen als befürchtet. Unter dem Strich stand im dritten Quartal ein Verlust von 304 Millionen Euro nach einem Gewinn von 222 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie das im MDax gelistete Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

  • Quarantäne-Verweigerer löst Polizeieinsatz aus
    (03.11.20 16:21)

Ein Mann hat im Wetteraukreis trotz Quarantäne-Anweisung sein Haus verlassen und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Er habe zwei Beamte leicht verletzt, teilte die Polizei in Friedberg am Dienstag mit. Er habe sie geschlagen, getreten, bespuckt und beleidigt. Am Montagmittag habe der alkoholisierte 31-Jährige seine Wohnung in Büdingen verlassen und mit seinem Auto davon fahren wollen. Die alarmierten Polizisten wollten ihn daran hindern, daraufhin habe er sie angegriffen. Der Mann wurde wegen seines alkoholisierten Zustands mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Ob er mit dem Coronavirus infiziert ist, teilte die Polizei nicht mit. 

  • Auch Darmstadt sagt Weihnachtsmarkt ab
    (03.11.20 15:43)

Auch der Weihnachtsmarkt in Darmstadt ist für dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und bis zuletzt geprüft, ob es Möglichkeiten zur Durchführung gibt", sagte der Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). Dies sei jedoch nicht realistisch und verantwortbar. Für eine Adventsstimmung in der Stadt sollen unter anderem Weihnachtsbeleuchtung und -bäume sorgen. Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen wurden bereits reihenweise Weihnachtsmärkte abgesagt, darunter in Wiesbaden, Kassel und Frankfurt.

  • Viele Infizierte in Frankfurter Altenheim - Weitere Tests geplant
    (03.11.20 12:06)

Nach einer hohen Zahl von Coronainfektionen und vier Todesfällen in einer Frankfurter Altenpflegeeinrichtung sollen am Mittwoch erneut alle Bewohnerinnen und Bewohner getestet werden. «Das dient eher der Kontrolle. Ab jetzt rechnen wir nicht mehr mit steigenden Zahlen», sagte ein Sprecher des Frankfurter Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Dienstag. Er geht davon aus, dass frühestens am Freitag alle Ergebnisse vorliegen.

  • 1219 neue Corona-Fälle in Hessen
    (03.11.20 7:46)

Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen in Hessen ist binnen eines Tages um 1219 gestiegen. Insgesamt lag die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei 44 598, wie am Dienstag aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervorgeht (Stand 00.00). 20 weitere Todesfälle wurden mit Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht. Insgesamt starben demnach bislang 683 Menschen. Bei der Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen wiesen am Dienstag fast alle Kommunen Werte über der als kritisch geltenden Schwelle von 50 auf. Darunter lag laut RKI der Werra-Meißner-Kreis mit 46,7.

  • Organspende trotz Corona-Pandemie stabil
    (03.11.20 4:00)

Trotz Corona-Pandemie hat es in Deutschland bisher keinen Einbruch bei den Organspenden gegeben. «Im Gegensatz zu vielen Nachbarländern sind wir sehr gut durch die erste Welle gekommen», sagte der Medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Axel Rahmel, der Deutschen Presse-Agentur. Ob das auch für die zweite Welle gilt, hänge vor allem von den Intensiv-Kapazitäten ab.

Bis Ende Oktober gab es laut DSO in Deutschland 793 postmortale Organspender - das waren 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. «Das sind stabile Zahlen, mit denen wir ganz gut dastehen», sagte Rahmel. «In vielen Ländern gab es einen dramatischen Einbruch.» In Spanien etwa seien die Spenderzahlen während der ersten Welle um rund 70 Prozent zurückgegangen. Wegen der vielen Covid-19-Fälle und überlasteter Intensivstationen hätten Mediziner einfach keine Kapazitäten für dieses «herausfordernde Thema» gehabt.

  • RMV mit vollständigem Fahrtenangebot im November
    (02.11.20 17:24)

Während des Teil-Lockdowns im November hält der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) an seinem kompletten Fahrtenangebot im Regionalverkehr fest. "Wir setzen alles daran, den Wünschen unserer Fahrgäste nachzukommen und eine Fahrt mit so viel Abstand wie möglich zu bieten", sagte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat am Montag. "Für uns sind ein dichter Takt und lange Züge Teil der Daseinsvorsorge - auch bei weniger Fahrgästen." Um volle Busse und Bahnen zu meiden, verwies Ringat auf die RMV-Auslastungsprognose. Diese bietet online Informationen zum geschätzten Fahrgastaufkommen. "So sorgen wir dafür, dass alle, die nicht zu Hause bleiben können, mit einem guten Gefühl in Bus und Bahn einsteigen können."

  • Merkel: Einschränkungen können «ein Wellenbrecher» sein
    (02.11.20 13:02)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat an alle Bürgerinnen und Bürger Deutschlands appelliert, die nun greifenden Kontaktbeschränkungen gegen die Corona-Pandemie zu befolgen. «Ob diese große gemeinsame Kraftanstrengung etwas bringt im Monat November, das hängt nicht nur von den Regeln ab, sondern auch davon, ob diese Regeln befolgt werden», sagte Merkel am Montag vor Journalisten in Berlin. Jede und jeder habe es in der Hand, ob es einen Wendepunkt in der Pandemie gebe.

  • Minister Al-Wazir und Dorn: Keine Alternativen zu Teil-Lockdown
    (02.11.20 12:19)

In einer gemeinsamen Mitteilung haben Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) den Teil-Lockdown begründet. «Die Infektionszahlen steigen seit Wochen an. Wir haben diesen Trend bis heute nicht stoppen können», erklärten sie am Montag. Das lasse nur einen Schluss zu: Man müsse die Kontakte wieder massiv reduzieren. Es gebe keinen anderen Weg, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

  • RKI meldet 1307 neue Corona-Infektionen in Hessen
    (02.11.20 7:46)

Die Zahl der gemeldeten Infektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen am Montag im Vergleich zum Vortag um 1307 gestiegen. Damit erhöhte sich die Zahl der seit Beginn der Pandemie erfassten Fälle auf 43 379, wie aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 00.00 Uhr). Neun weitere Todesfälle wurden mit dem Virus in Verbindung gebracht, die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie liegt in Hessen nun bei 663.

Zur Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstation lagen am Montag zunächst keine neuen Zahlen vor. Am Sonntag waren laut Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in Hessen 194 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen, das entspricht einer Belegung von elf Prozent aller Intensivbetten. 102 Patienten wurden demnach beatmet (Stand Sonntag 12.15 Uhr).

Wegen der rasant steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie gelten von diesem Montag an neue verschärfte Regeln für die Bevölkerung in Hessen. Dazu zählen deutliche Kontaktbeschränkungen für die Menschen in der Öffentlichkeit und eine weitgehende Schließung von Freizeiteinrichtungen wie Theater, Opern oder Konzerthäuser. Auch Restaurants müssen nach der neuen Verordnung der schwarz-grünen Landesregierung schließen und dürfen nur noch Speisen liefern oder zum Abholen anbieten. Sportvereine müssen ebenfalls pausieren, Schwimm- und Spaßbäder dürfen nicht öffnen. Einzelhandel, Schulen und Kitas sollen dagegen grundsätzlich geöffnet bleiben.

  • Weitere Weihnachtsmärkte abgesagt
    (30.10.20 16:02)

Nun ist auch in Wiesbaden die Entscheidung gefallen: Der Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr nicht statt. Das teilte die Stadt Wiesbaden mit. Der Verwaltungsstab habe in seiner heutigen Sitzung beschlossen, den Sternschnuppenmarkt wegen der aktuellen Corona-Lage abzusagen. "Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen. Aber unter den gegebenen Umständen ist es nicht möglich und verantwortbar, den Sternschnuppenmarkt durchzuführen", bedauert Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

  • Wieder Heim-Unterricht für viele hessische Schüler
    (30.10.20 15:58)

Rückkehr zum Homeschooling: Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen werden zahlreiche Schüler bei uns in Hessen ab nächster Woche wieder zu Hause unterrichtet. Im Landkreis Kassel etwa soll es für die höheren Jahrgänge wieder einen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht geben, sagte ein Sprecher. Auch in Gießen kehren laut Schulamt viele Schulen wieder zu einem Schichtmodell beim Unterricht zurück.

  • Klinken schicken Patienten weiter
    (30.10.20 14:08)

Mit der Region Gießen und Mittelhessen befindet sich seit Freitag der dritte von sechs Krankenhaus-Bezirken in Hessen in der zweiten Stufe des Warnsystems. Wegen der steigenden Auslastung durch Covid-19-Patienten ist auch dort die Situation in den Kliniken angespannt, wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte. Die Krankenhäuser müssen jetzt weitere Intensivbetten bereitstellen und dürfen außerdem Patienten, bei denen dies medizinisch vertretbar ist, in Kliniken anderer Bezirke in West-, Ost- und Nordhessen weiterschicken. Zuvor war diese Warnstufe bereits für die Bezirke Frankfurt-Offenbach sowie Darmstadt-Südhessen ausgerufen worden.

  • Neues Corona-Testcenter in Fulda
    (30.10.20 11:01)

In Fulda hat heute ein neues Corona-Testcenter eröffnet. Das berichtet das Deutsche Rote Kreuz. Die Vergabe für einen Termin in der Einrichtung im Stadtteil Neuenberg (St.-Laurentius-Straße 4) erfolgt online. Der Nasen-Rachen-Abstrich wird dann in einem zugeteilten Zeitfenster vorgenommen. Die Untersuchung der Proben findet danach im Labor des Klinikums Fulda statt. Nach rund 24 Stunden soll das Ergebnis vorliegen. Kosten: 94 Euro pro Person. Unabhängig davon biete das DRK auch an, sogenannte PCR-Tests in Unternehmen durchzuführen - mit mobilen Testaktionen.

  • Flixbus stellt Betrieb im November vorübergehend ein 
    (30.10.20 09:51)

Der Fernreise-Anbieter Flixbus stellt aufgrund der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen seinen Betrieb vorübergehend ein. Der Mitgründer und Geschäftsführer von FlixMobility, André Schwämmlein, verwies in der "Welt am Sonntag" auf die von der Politik gewünschten Reiseeinschränkungen. "Deswegen fahren wir unseren Bus- und Zugbetrieb jetzt im November auch komplett runter in der Hoffnung, an Weihnachten mit Flixbus für unsere Kunden im Einsatz sein zu können. Flixtrain macht vorübergehend Winterpause." Wenn Kanzlerin Angela Merkel (CDU) darum bitte, "nicht zu reisen, hat das natürlich Einfluss auf die Nachfrage", sagte Schwämmlein.

  • Neuer Höchstwert: 18 681 Corona-Neuinfektionen in Deutschland 
    (30.10.20 09:37)

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 18 681 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts hervor. Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 16 774 Fällen. Am Freitag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 11 242 Neuinfektionen gemeldet.

  • RKI-Daten: 7-Tage-Inzidenz nun bundesweit über 100
    (30.10.20 09:07)

Die Zahl erfasster Corona-Infektionen je 100 000 Einwohner lag in den vergangenen sieben Tagen erstmals bundesweit über 100. Die 7-Tage-Inzidenz liege Stand 00.00 Uhr bei 104,9, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Tags zuvor hatte sie bei bundesweit 99,0 gelegen, vor vier Wochen (2.10.) noch bei 15,3. Eine hohe 7-Tage-Inzidenz zeigt an, dass sich viele Menschen mit dem Virus infiziert haben.

  • Noch keine Ausgangssperre für Hessen
    (29.10.20 18:00)

Auf einer Pressekonferenz hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag die Beschlüsse des hessischen Corona-Kabinetts erläutert. Er könne den Frust vieler Menschen verstehen, sagte Bouffier: "Diese Corona-Pandemie ist eine Zumutung." Ziel sei es jedoch, einen nationalen Gesundheitsnotstand zu vermeiden. "Andere Länder haben Ausgangssperren, das wollen wir verhindern", sagte Bouffier.

  • Mehrere Landkreise führen Maskenpflicht für Schüler ein
    (29.10.20 17:10)

Maskenpflicht für Schüler im Unterricht schon ab sechs Jahren - das gilt ab heute unter anderem im Landkreis Fulda. Dazu wird dort der Sportunterricht komplett untersagt, mit Ausnahme für Leistungs- oder Prüfungskurse. Maskenpflicht für Schüler und Lehrer im Unterricht gilt ab sofort auch in der Stadt und im Landkreis Kassel. Hier allerdings erst ab Klasse 5. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt gibt's die Maskenpflicht für Schüler schon länger. Ab Samstag sollen hier auch die Lehrer Maske tragen.

  • Startverschiebung für Terminal 3 am Flughafen Frankfurt
    (29.10.20 16:03)

Der Frankfurter Flughafen nimmt sein drittes Passagier-Terminal frühestens im Jahr 2025 in Betrieb. Wegen der Corona-Krise bestehe seitens der Kunden keine frühere Nachfrage, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Die Bauarbeiten für das rund vier Milliarden Euro teure Projekt werden zwar fortgesetzt, könnten aber teilweise aus Kostengründen gestreckt werden. Zuerst hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Von der Verschiebung des Termins für die Inbetriebnahme auf das Jahr 2025 ist auch der weit fortgeschrittene Flugsteig G betroffen, der vor allem für Billigfluggesellschaften vorgesehen ist. Er sollte eigentlich schon zum Jahresende 2021 zur Verfügung stehen. Dieser Teilabschnitt könne bei einem früherem Bedarf innerhalb von zwölf Monaten startklar gemacht werden, sagte der Fraport-Sprecher.

  • Schilderwald in Kassel zur Maskenpflicht
    (29.10.20 15:40)

Seit Donnerstagmorgen hängen Mitarbeiter der Stadt Kassel hunderte Schilder im Stadtgebiet auf. Die Schilder sollen auf die Maskenpflicht an Öffentlichen Bereiche Hinweisen. Die Schilder wurden am Bebelplatz, Rudolphsplatz, Königsplatz sowie auf der Friedrich-Ebert-Straße, Schillerstraße und Hoffmann-von-Fallersleben-Straße auf gehangen.

  • Intensivmediziner befürchten dramatische Lage
    (29.10.20 10:15)

Mediziner befürchten in wenigen Wochen eine dramatische Lage auf Deutschlands Intensivstationen. "Es ist jetzt schon nachweislich schlimmer als im Frühjahr", sagt Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). "In 14 Tagen haben wir die schweren Krankheitsfälle und unsere großen Zentren kommen unter Maximalbelastung." Hauptproblem sei das Personal, das sich durch die stark steigenden Infektionszahlen deutlich häufiger anstecke als im März oder April. "Wir haben mehr Betten und mehr Beatmungsgeräte als zu Beginn der Pandemie. Aber wir haben nicht eine müde Maus mehr beim Personal", sagte Janssens. Von den Infizierten müssten etwa fünf Prozent im Krankenhaus behandelt werden, zwei Prozent auf der Intensivstation, ergänzte Stefan Kluge, Leiter der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Über 70-Jährige hätten ein Todesrisiko von über 50 Prozent.

  • Fast 1.700 neue Infektionen in Hessen 
    (29.10.20 08:35)

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat fast 1.700 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen binnen eines Tages registriert. Acht Menschen seien binnen eines Tages im Zusammenhang mit dem Virus in Hessen gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 637. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf (238) und die Städte Offenbach (234) und Frankfurt (219) liegen über dem Inzidenz-Wert von 200. Der Wert misst die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Nach dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen zuletzt in Hessen 156 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. 87 Patienten wurden demnach beatmet.Von Kommunen selbst gemeldete Zahlen können von den Zahlen des RKI abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des hessischen Sozialministeriums.

  • SPD-Fraktion fordert wegen neuer Corona-Regeln Landtagssondersitzung
    (28.10.20 17:35)

Die oppositionelle SPD-Fraktion fordert wegen der massiven Verschärfung der Corona-Regeln eine Sondersitzung des hessischen Landtags. Angesichts der Tragweite der Bund-Länder-Beschlüsse sei es "eine demokratische Selbstverständlichkeit", die verschärften Infektionsschutzmaßnahmen dem Parlament vorzulegen, twitterte die Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten, Nancy Faeser. Die SPD-Fraktion werde deswegen eine Sondersitzung des Wiesbadener Landtags beantragen.

  • Quarantäne für Flüchtlingseinrichtung in Büdingen 
    (28.10.20 15:42)

Nach drei bestätigten Corona-Infektionen ist die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Büdingen unter Quarantäne gestellt worden. Betroffen von der Maßnahme sind 600 Bewohner, wie der Wetteraukreis am Mittwoch in Friedberg mitteilte. Die positiven Tests betrafen einem Sprecher zufolge drei Bewohner. Solange die Dimension nicht abgeschätzt werden könne, müsse verhindert werden, «dass hier Menschen ein und aus gehen und die Gefahr bestehe, dass das Virus weiter verbreitet» werde, teilte der Kreis weiter mit. Im Wetteraukreis sind in den vergangenen sieben Tagen 76,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner registriert worden. 

  • Bouffier berät mit Länderchefs und Kanzlerin über Corona-Pandemie
    (28.10.20. 08:32)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) berät am Mittwoch mit den anderen Länderchefs und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über weitere Einschränkungen wegen der zuletzt stark steigenden Corona-Infektionszahlen. Bei der Videokonferenz von Bund und Ländern wird es unter anderem um die Fragen gehen, wie zwischenmenschliche Kontakte weiter eingeschränkt werden können, um die rasante Ausbreitung einzudämmen, so die Deutsche Presseagentur. Es gebe auch Forderungen nach einem einheitlicheren Vorgehen der Länder.

  • Gerichtshof weist Beschwerde von Schüler gegen Maskenpflicht zurück
    (27.10.20. 17:20)

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat die Maskenpflicht für Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe in Wiesbaden bestätigt. Er wies am Dienstag die Beschwerde eines Schülers dagegen ab. Es bestehe eine infektionsschutzrechtliche Gefahrenlage, entschieden die Kasseler Richter. Die Anordnung stelle eine Schutzmaßnahme dar, die die Verbreitung von Covid-19 verhindern solle. Die Stadt habe dabei das ihr eingeräumte Handlungsermessen fehlerfrei ausgeübt. Der Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist unanfechtbar. Der Schüler hatte sich gegen eine Allgemeinverfügungen der Landeshauptstadt Wiesbaden gewehrt. Diese hatte das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe bis zum 1. November angeordnet. Der Kläger hatte argumentiert, durch diese Pflicht massiv beeinträchtigt zu sein. Doch in den Augen der Richter ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verhältnismäßig.

  • Offenbach verzeichnet Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200
    (27.10.2020 13:17) 

In Offenbach steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Erstmals wurden mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Dienstag auf 205,7, wie die Stadt mitteilte. Die Zahl der Menschen, die wegen der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden müssen, liege derzeit bei 13. Ihr Zustand sei überwiegend stabil. Aktuell seien im Stadtgebiet 382 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
Die Stadt hat wegen der steigenden Infektionszahlen zahlreiche Einschränkungen erlassen. So dürfen sich etwa nur noch maximal drei Menschen aus verschiedenen Haushalten im öffentlichen Raum treffen, oder Menschen aus zwei Haushalten. In den weiterführenden Schulen gilt auch während des Unterrichts eine Maskenpflicht. Für private Feiern und beim Sport gelten ebenfalls Einschränkungen. Die Stadt rät dringend davon ab, dass Kinder in diesem Jahr an Halloween von Haustür zu Haustür ziehen, um Süßigkeiten einzusammeln. Auch die Martinsumzüge sollten nur dann stattfinden, wenn die Teilnehmer Masken tragen. Auf das Singen sollte wegen der Ansteckungsgefahr besser verzichtet werden. Grundsätzlich seien derzeit Umzüge mit bis zu 100 Teilnehmern möglich.

  • RKI meldet 1349 neue Corona-Infektionen in Hessen
    (27.10.20 07:55)

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Hessen registriert. Damit steigt die Zahl der gestorbenen Menschen auf insgesamt 617, wie das RKI am Dienstag mitteilte. Binnen eines Tages infizierten sich demnach 1349 Menschen mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie wurden nach Angaben des Instituts 34 200 Corona-Fälle in Hessen bestätigt. Nach dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen zuletzt in Hessen 137 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. 58 Patienten wurden demnach beatmet.

  • Frankfurt will Hilfe der Bundespolizei bei Corona-Kontrollen
    (26.10.20 17:34)

Frankfurt will bei Corona-Kontrollen auf die Hilfe der Bundespolizei zugreifen. Die Stadt hat nach eigenen Angaben beim hessischen Innenministerium entsprechende Unterstützung angefordert. "Unsere Stadtpolizisten leisten in der derzeitigen Situation hervorragende Arbeit. Aber sie brauchen Hilfe. Nur so können wir eine Kontrolldichte herstellen, die Maskenverweigerer abschreckt und verhindert, dass Sperrstunde und Alkoholverbote übergangen werden", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Montag. Frankfurt ist die Stadt in Hessen mit der höchsten Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Die Kennziffer lag dort am Montag bei 199,6.

  • Land verteilt weitere Schutzausrüstung an Krankenhäuser und Heime
    (26.10.20 16:21)

Hessen verteilt seit dieser Woche zusätzliche Corona-Schutzausrüstung an Gesundheitseinrichtungen. Wie das Sozialministerium am Montag in Wiesbaden mitteilte, sollen mehr als 17 Millionen Masken und rund fünf Millionen Schutzhandschuhe an Krankenhäuser, Altenpflegeheime, den Rettungsdienst sowie Einrichtungen der Jugend-, Drogen- und Wohnsitzlosenhilfe gehen. "Zusätzlich errichten wir eine Notfallreserve bei den örtlichen Gesundheitsämtern", erklärte das Ministerium. Die Ämter würden mit einem vollen Sortiment an Schutzanzügen, -brillen, -handschuhen und Masken ausgestattet, damit sie bei Notfällen schnell reagieren könnten. Bereits am 19. Oktober seien die Krankenhäuser angewiesen worden, insgesamt 607 Intensivbetten und 1226 Normalbetten für die Versorgung von Covid-19-Patienten bereitzuhalten, wie das Ministerium erläuterte. Weitere Maßnahmen, wie etwa die Verfügbarmachung zusätzlicher Kapazitäten in den Krankenhäusern, würden derzeit vorbereitet.

  • Wiesbaden wird strenger: Höchstgrenze 50 Teilnehmer
    (26.10.20 16:04)

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen zieht nun auch Wiesbaden andere Saiten auf. Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt beschloss am Montag weitere Schutzmaßnahmen. Sie gelten ab diesem Donnerstag (29. Oktober) bis vorerst 15. November. Die Sieben-Tages-Inzidenz in der Landeshauptstadt lag am Montag bei 120,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch fünf Personen oder Angehörige aus zwei Hausständen gemeinsam aufhalten. Bei privaten Feiern zum Beispiel in Gaststätten dürfen maximal zehn Personen zusammenkommen. Für Zusammenkünfte in Privaträumen bleibt es bei einer Empfehlung: höchstens zehn Personen aus höchstens zwei Haushalten. "Zusammenkünfte und Veranstaltungen sowie Kulturangebote wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos und vergleichbare Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind fortan untersagt", teilte die Stadt mit. Die Begrenzung auf 50 Personen gilt auch für Gottesdienste, Trauerfeiern, Führungen sowie Zuschauende bei Sportveranstaltungen. Die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase wird ebenfalls ausgeweitet. Sie gilt nun auch für Gottesdienste, Theater, "Vergnügungsstätten" und öffentliche Einrichtungen.

  • Landesärztekammerpräsident: Alle müssen mitmachen
    (26.10.20 14:34)

Der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Edgar Pinkowski, hat erneut zu Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen aufgerufen: "Neben dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes kommt es weiterhin darauf an, Abstand zu halten, zu lüften, die Hände regelmäßig zu waschen und Menschenansammlungen zu meiden", sagt Pinkowski am Montag. "Nur wenn alle mitmachen und sich ihrer Verantwortung für sich und andere bewusst sind, können wir diese Pandemie bewältigen." Das deutsche Gesundheitswesen sei nach wie vor gut aufgestellt. Man müsse allerdings beobachten, wie sich die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe bei Covid-19 entwickle

  • RKI meldet 625 neue Corona-Infektionen in Hessen
    (26.10.20 09:33)

In Hessen haben sich laut Robert Koch-Institut (RKI) mindestens 625 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 32 852 Menschen in dem Bundesland positiv getestet, wie das RKI am Montag mitteilte (Stand 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die mit Covid-19 in Verbindung gebracht werden, nahm um zwei auf 611 zu. Nach dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen am Montag in Hessen 130 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen (Stand 09.00 Uhr). 57 Patienten wurden demnach beatmet.

  • Nur noch ein Landkreis unter kritischem Wert
    (26.10.20 07:10)

Fast ganz Hessen überschreitet mittlerweile den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - nur der Werra-Meißner-Kreis liegt noch darunter. Das zeigen Daten des Robert-Koch-Instituts.

  • 12 Kommunen überschreiten höchste Warnstufe
    (23.10.20 17:04)

Knapp die Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen hat am Freitag die höchste Corona-Warnstufe der Landesregierung erreicht. Die Marke von 75 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen (Inzidenz) überschritten 12 der 26 Kommunen, wie aus Zahlen des hessischen Sozialministeriums hervorgeht. Allerdings kann die aktuelle Gesamtzahl für Hessen noch höher liegen. Wegen einer technischen Störung am RKI ist es am Donnerstag zeitweise zu Datenlücken bei der Übermittlung von Infektionszahlen aus den Bundesländern gekommen. So sind die Stadt Wiesbaden und der Landkreis Gießen am Freitag mit keiner Veränderung bei der Zahl der Neuinfektionen aufgelistet.

  • Rund 1600 Masken-Verstöße in Frankfurt
    (23.10.20 16:23)

In den vergangenen zwei Wochen hat die Stadtpolizei in Frankfurt rund 1.600 Masken-Verstöße bei mehr als 11.000 Kontrollen festgestellt, wie Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) am Freitag mitteilte. Die müsse besser werden, so Frank, auch um einen zweiten Lockdown, der für die Frankfurter Wirtschaft "eine Katastrophe" sei, zu vermeiden. Kontrollen wurden in diesem Zeitraum auch in der Gastronomie durchgeführt - insgesamt 17.000. Dabei lagen die Verstöße nur bei 1,8 Prozent. Laut Frank ein vorbildliches Ergebnis.

  • Neues Covid-19 Testzentrum in Marburg eröffnet
    (23.10.20 15:14)

In Marburg wird ein neues Covid-19-Testzentrum eröffnet. Auf dem Messeplatz am Afföller betreibt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ab kommendem Montag einen Drive-in für Corona-Patienten. Das bisherige Testzentrum sei nicht winterfest gewesen, teilte die KV mit.

  • Zu wenig Pflegekräfte auf Intensivstationen
    (23.10.20 13:54)

Zu wenige Pflegekräfte sind der Engpass bei der Betreuung schwer betroffener Covid-19-Patienten - Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat deswegen nun Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) um Hilfe gebeten. Konkret geht es um eine Bundesregelung namens Pflegepersonaluntergrenzenverordnung. Zuvor hatte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ/Freitag) darüber berichtet. Die Verordnung legt fest, wie viel Personal in bestimmten Klinikbereichen mindestens vorgehalten werden muss. Können die Vorgaben nicht eingehalten werden, darf das Krankenhaus keine neuen Patienten aufnehmen. In der ersten Phase der Corona-Pandemie wurde die Verordnung ausgesetzt. Als sich die Lage im Sommer entspannte, wurde die Verordnung wieder in Kraft gesetzt. Dieser Schritt müsse «aufgrund der in den letzten Tagen zu beobachtenden erheblichen Dynamik des Infektionsgeschehens nach meiner Überzeugung dringend überdacht werden», schrieb Klose am Montag an Spahn.

  • Werra-Meißner-Kreis verschärft Corona-Regeln
    (23.10.20 12:50)

Der Werra-Meißner-Kreis hat an diesem Freitag zum ersten Mal einen Inzidenzwert über 35 erreicht. Wie der Kreis mitteilte, liegt die Inzidenz nun bei 36, weswegen die Corona-Regeln verschärft werden müssten. Zum einen gibt es nun ab dem Sonntag eine Sperrzeit für die Gastronomie, die um 23 Uhr beginnt. Diese Verfügung gilt zunächst bis zum 7. November. Zudem werden Feiern und weitere Zusammenkünfte ebenfalls ab dem Sonntag beschränkt. Private Zusammenkünfte wie Hochzeiten oder Geburtstage sind nur noch mit höchstens 25 Personen gestattet. Bei Feierlichkeiten im privaten Räumen empfiehlt der Kreis zudem dringend, die Teilnehmerzahl auf 15 Personen zu beschränken. Zu Veranstaltungen wie Konzerten oder Theater-Vorführungen dürfen nur noch 150 Teilnehmer erscheinen - wenn die zuständige Behörde nicht eine höhere Zahl genehmigt. Auch im Sport gelten weitere Beschränkungen. Für Training oder Wettkämpfe in geschlossenen Räumen gilt eine Obergrenze von 50 Zuschauern, im Freien von 150. All diese Regelungen gelten ebenfalls zunächst bis zum 7. November

  • Kassel: Ausbrüche in Heimen
    (23.10.20 11:00)

Corona-Ausbrüche in Altenheimen sorgen derzeit für steigende Infektionszahlen im Kreis Kassel, der bei der 7-Tage-Inzidenz bei über 50 liegt. Allein im Naumburger Alten- und Pflegeheim Hahn hat es laut Landkreis über 50 Corona-Fälle gegeben. Auch im Alten- und Pflegeheim Schloß Beberbeck in Hofgeismar gibt es mehrere Fälle. Wie das Virus in die Heime gekommen ist, ist unklar. 

  • Frankfurter Gesundheitsamt verfolgt nicht alle Kontakte
    (23.10.20 10:47)

Das Frankfurter Gesundheitsamt kann angesichts der Vielzahl der Fälle nicht mehr jede Infektionskette nachvollziehen. "Jedem Fall genau nachzugehen, das gelingt nicht mehr", sagte Leiter Gottschalk. In Frankfurt kämen derzeit zwischen 100 und 200 Fälle pro Tag dazu. "Eine solche Fülle kann man nicht mehr im Detail abarbeiten." Das Frankfurter Gesundheitsamt wird von der Bundeswehr unterstützt. 60 Soldaten helfen bei der Nachverfolgung. Dafür sei man dankbar, sagte Gottschalk, es reiche aber nicht aus. Die Mitarbeiter müssten inzwischen die Fälle priorisieren. Genauer nachzufragen lohne sich beispielsweise bei Infizierten, die enge Kontakte mit Risikogruppen haben - anders als bei einem Ausbruch in einer jungen Familie.

  • Groß-Gerau schränkt Kontakte weiter ein
    (23.10.20 10:12)

Im Kreis Groß-Gerau gilt ab heute eine weitere Kontaktbegrenzung. Maximal fünf Menschen oder zwei Haushalte dürfen sich in der Öffentlichkeit treffen. "Aufgrund der derzeit hohen Infektionszahlen ist es bei einer Inzidenz von weit über 75 unumgänglich, auch die sozialen Kontakte weiter einzuschränken", begründeten Landrat Thomas Will (SPD) und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer (Grüne) diese Entscheidung. Private Kontakte seien die häufigste Infektionsquelle. Am Freitag lag die Inzidenz bei 122,2.Außerdem gilt in Groß-Gerau eine Maskenpflicht bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen und Glaubensgemeinschaften. Private Feiern sind auf zehn Menschen begrenzt. Zwischen 23 und 6 Uhr wurde eine Sperrstunde in der Gastronomie eingeführt. Sport darf nur noch kontaktlos und ohne Zuschauer ausgeübt werden. Menschen in Alten- oder Pflegeheimen dürfen nur noch dreimal in der Woche für jeweils eine Stunde Besuch bekommen.

  • Frankfurt kippt Privatfeier-Beschränkung
    (23.10.20 09:51)

In Frankfurt dürfen - zumindest offiziell - doch wieder mehr als zehn Menschen privat zusammen feiern. Die Stadt hat die entsprechende Corona-Beschränkung am Abend ausgesetzt - verbunden mit der dringenden Empfehlung, freiwillig daheim mit möglichst wenig Menschen aus verschiedenen Haushalten zu feiern.

  • Frankfurter Weihnachtsmarkt vor dem Aus
    (23.10.20 09:32)

Es war fast schon absehbar, aber jetzt scheint der Frankfurter Weihnachtsmarkt tatsächlich vor dem Aus zu stehen. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Holger Tschierschke: "Wenn die Zahlen so weiter steigen, und das werden sie tun, kann der Weihnachtsmarkt nicht stattfinden.“ 

  • Gastronome in Marburg wehren sich gegen Sperrstunde
    (23.10.20 08:26)

Auch im Kreis Marburg-Biedenkopf gilt aktuell eine Sperrstunde für Restaurants von 23 bis 6 Uhr. Doch eine Betreiberin eines Marburger Lokals hat Anfang der Woche einen Eilantrag eingericht. Das Verwaltungsgericht Gießen hat die Sperrstunde für Gaststätten darauhin als rechtswidrig eingestuft. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

  • 958 Neuinfektionen, sieben Tote
    (23.10.20 07:53)

Auch heute verzeichnet das Robert-Koch-Institut wieder einen starken Anstieg der Neuinfektionen. Innterhalb 24 Stunden infizierten sich 958 Personen, sieben Menschen starben. Damit liegt die Anzahl der Corona-Toten in Hessen nun bei 600. Frankfurt liegt weiterhin deutlich über der höchsten Warnstufe mit einer Inzidenz von 134,9. Zwar ist dieser Wert etwas niedriger als am Vortag, entspannt ist Lage aber noch lange nicht. In Groß-Gerau (122,2), Marburg-Biedenkopf (108,9) und Darmstadt (107,6) sind die Werte weiter gestiegen. 

  • Condor vor Neustart
    (22.10.20 15:42)

Der Ferienflieger Condor kann ab 1. Dezember in eine eigenständige Zukunft starten. Die Gläubiger stimmten am Donnerstag den Plänen für die Restrukturierung zu. Wegen der andauernden Corona-Krise wurde allerdings die Suche nach einem neuen Investor aufgeschoben. Nach einem Investor soll erst gesucht werden, wenn die Marktlage sich stabilisiert hat.

  • Ball des Sports abgesagt
    (22.10.20 13:02)

Die Deutsche Sporthilfe hat den "Ball des Sports" 2021 in Wiesbaden wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Geplant war die Benefizgala zugunsten der deutschen Nachwuchs- und Spitzensportler für den 6. Februar. In den vergangenen Monaten sei ein umfangreiches Hygienekonzept und ein angepasstes Veranstaltungskonzept erarbeitet worden, hieß es. Die aktuell stark ansteigenden Infektionszahlen und die Ungewissheit über mögliche kurzfristige Einschränkungen seitens der Behörden hätten das Risiko aber zu groß werden lassen.

  • Besuchsverbot für Klinikum Fulda
    (22.10.20 11:42)

Wegen stark steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus auch im Landkreis Fulda gilt von Freitag (23. Oktober) an ein komplettes Besuchsverbot im Klinikum Fulda. Krankenbesuche sind somit - wie auch bereits im März und April in der Anfangsphase der Virus-Pandemie – vorerst wieder nicht gestattet. Ausnahmen können im Einzelfall nach Rücksprache mit der Station für werdende Väter, Besuche in der Kinderklinik sowie auf den Intensivstationen und der Palliativstation gemacht werden, wie das Krankenhaus am Donnerstag mitteilte.

  • Über 1000 Neuinfektionen
    (22.10.20 10:02)

Über 11 000 Neuinfektionen in ganz Deutschland innerhalb eines Tages hat das Robert-Koch-Institut heute gemeldet, davon kommen 1133 Neuinfektionen aus Hessen. Auch drei weitere Todesfälle hat das Bundesland zu beklagen. Zum ersten Mal hat Hessen die Marke von 1000 Neuinfektionen geknackt, so viele wie noch nie zuvor. Mit einer Corona-Inzidenz von 76,33 liegt Hessen im bundesweiten Vergleich auf Platz drei. Aber auch in den Städten und Landkreise steigen die Inzidenzen immer weiter. Allen voran Frankfurt. Hier stieg die Inzidenz innerhalb eines Tages von 124,4 auf 143,8 und überholt damit Offenbach. Hier sank die Inzidenz leicht von 129,0 auf 126,7. Darauf folgen der Kreis Groß-Gerau mit 110,6, Wiesbaden mit 93,0, und Darmstadt mit einer Inzidenz von 88,8. In Frankfurt steigt nun die Angst vor einem erneuten Lockdown.

  • Eine Million Euro Corona-Hilfe für Jugendherbergsverband
    (22.10.20 08:23)

Mit Mitteln in Höhe von einer Million Euro hat das Land Hessen im Mai den hessischen Landesverband des Deutschen Jugendherbergsverbands (DJH) im Rahmen der Corona-Soforthilfe unterstützt. Das geht aus einer Antwort des Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag hervor. Zudem nutze der Landesverband die Möglichkeiten des Kurzarbeitergelds, hieß es. Ein Sprecher des DJH-Landesverband Hessen ging davon aus, dass in diesem Jahr von einem Verlust von etwa einer halben Million Übernachtungen auszugehen ist. Wenn die Belegungen nun nicht auf Grund der aktuell wieder steigenden Corona-Zahlen komplett einbrechen, sollten am Ende des Jahres etwa 150 000 Übernachtungen im Jahr 2020 zusammenkommen.

(red/dpa)

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