Aktuelles zu Corona: Finanzhilfe für Kunst und Kultur +++ Eltern bekommen länger Lohnersatz

Aktuelle Meldungen rund um die Auswirkungen des Corona-Virus in und auf Hessen lesen Sie in unserem Ticker.

  • Hilfsprogramm für Kunst und Kultur gestartet
    (05.06. (11:34)

Seit dem 1. Juni können Festival-Veranstalter und Künstler, die durch die Corona-Pandemie Einschränkungen hinnehmen mussten, finanzielle Unterstützung beantragen. Für freischaffende Künstler wurde ein Antragsportal für Arbeitsstipendien über je 2.000 Euro bei der Hessischen Kulturstiftung eingerichtet. Antragsberechtigt sind nach Angaben des Kunstministeriums alle in Hessen lebenden und in der Künstlersozialkasse versicherten Kulturschaffenden. Die Stipendien sollen ihnen ermöglichen, neue Projekte für den Übergang aus der Pandemie-Zeit zu erarbeiten. In der kommenden Woche sollen die ersten Stipendien bewilligt werden. Auch Kulturfestivals, die als Großveranstaltung aufgrund der Pandemie abgesagt oder in den digitalen Raum verlagert werden müssen, können Hilfen beim Kunstministerium beantragen. Die Höhe richtet sich nach der Zahl der in den Vorjahren verkauften Eintrittskarten.

  • Eltern bekommen länger Lohnersatz
    (05.06. (11:04)

Berufstätige Eltern, die wegen der Kinderbetreuung in der Corona-Krise nicht arbeiten können, bekommen länger Lohnersatz. Der Bundesrat billigte am Freitag ein entsprechendes Gesetz aus dem Bundestag. Der Lohnersatz wird damit von bisher sechs auf bis zu 20 Wochen verlängert. Jedes Elternteil erhält Anspruch auf zehn Wochen Entschädigung, Alleinerziehende auf 20 Wochen. Die Arbeitgeber zahlen 67 Prozent des Nettoeinkommens, höchstens aber 2.016 Euro im Monat. Dieses Geld bekommen sie auf Antrag vom Land erstattet. Zuständig ist das Regierungspräsidium Darmstadt.

  • Verfahren gegen Politiker
    (05.06. (10:13)

Nach der Fahrt in einem voll besetzten Klinik-Aufzug mitten in der Corona-Pandemie hat der Kreis Gießen bislang gegen fünf Personen Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Dabei werde geprüft, ob und in welchem Umfang gegen die Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus verstoßen wurde, teilte ein Sprecher der Kreisbehörde mit. Zuvor hatte die "Welt" berichtet, dass sich die Verfahren auch gegen Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) richten. Ein Sprecher der Hessischen Staatskanzlei bestätigte die Angaben. Er betonte, dass die Verfahren noch im Prüfungsstadium seien. Ein Foto von der Aufzugfahrt hatte Mitte April für Wirbel gesorgt: Es zeigt, wie sich bei einem Besuchstermin im Gießener Uni-Klinikum die hessischen Minister sowie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) trotz der Corona-Abstandsregeln zusammen mit anderen Personen in dem Aufzug drängeln. Deswegen waren mehrere Anzeigen eingegangen. Die Betroffenen sollen Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen. Es sei noch offen, wann das Verfahren beendet und beispielsweise über die Verhängung von Bußgeldern entschieden sein wird.

  • Deutschlands erstes Motorradkino startet in Marburg
    (05.06. 08:53)

Wenn es einen Gewinner der Corona-Krise gibt, dann sind es wohl die Autokinos. Das Konzept kommt derzeit so gut an, dass es bereits weiterentwickelt wird - für Gottesdienste, Konzerte und jetzt auch für andere Gefährte. In Marburg findet nämlich heute Abend Deutschlands erstes Motorradkino statt. Auf dem Messeplatz läuft ab 22 Uhr der Film "Island mit dem Motorrad" von Valentin Müller. Der Filmemacher wird auch selbst vor Ort sein. 500 Besucher sind zugelassen.

  • Über 7800 Anträge auf Soforthilfe abgelehnt
    (05.06. 07:13)

Über 7.800 Anträge auf Gewährung von Corona-Soforthilfen für Unternehmer hat das Land Hessen bisher abgelehnt. Häufig von Ablehnungen betroffen seien Branchen, die "naturgemäß keine laufenden betrieblichen Kosten haben", sagte ein Sprecher des zuständigen Regierungspräsidiums Kassel. Dazu gehörten Künstler, freiberufliche Dozenten und Vertreter. Die häufigsten Gründe für Ablehnungen seien Doppelanträge gewesen, der Betrieb des Unternehmens nur als Nebenerwerb oder eine zu späte Gründung des Unternehmens. So musste für einen Anspruch auf Soforthilfe das Gewerbe schon 2019 angemeldet worden sein.

  • Milliarden-Konjunkturpaket geschnürt
    (04.06. 11:42)

Die Große Koalition hat sich am Mittwochabend auf ein bundesweites Konjunkturpaket geeinigt. Mit insgesamt 130 Milliarden Euro soll die Wirtschaft bei ihrem Weg aus der Corona-Krise unterstützt werden. Dazu senkt die Regierung die Mehrwertsteuer von Juli bis Dezember vorübergehend von 19 auf 16 Prozent bzw. sieben auf fünf Prozent. Familien erhalten einen "Kinderbonus" von einmalig 300 Euro je Kind. Für die Erweiterung und den Neubau von Kitas soll es eine Milliarde Euro geben - auch, um die Hygienesituation zu verbessern. Die Stromkosten sollen sinken, dazu wird die EEG-Umlage für 2021 auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde bzw. für 2022 auf 6 Cent festgesetzt. Auch die Deutsche Bahn und besonders belastete Unternehmen wie Hotels und Gaststätten, Clubs und Bars, Reisebüros, Schausteller, aber auch Profisportvereine der unteren Ligen sollen milliardenschwere Finanzhilfen erhalten.

  • Corona-Fall an Korbacher Schule
    (04.06. 10:13)

Die Humboldt-Grundschule in Korbach (Waldeck-Frankenberg) bleibt wegen eines Corona-Falls am Donnerstag geschlossen. Eine Schulsozialarbeiterin sei positiv auf Covid-19 getestet worden, wie die HNA berichet. Das Gesundheitsamt werde im Laufe des Tages über das weitere Vorgehen informieren und die Kontaktpersonen identifizieren.

  • 50-Jähriger will keinen Mundschutz tragen - Schlägerei in Zug
    (03.06. 16:55)

Wegen eines fehlenden Mundschutzes haben sich in einem Zug von Kassel nach Marburg zwei Männer geprügelt. Auch nach der Aufforderung einer Zugbegleitung weigerte sich ein 50-Jähriger, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Zur Unterstützung habe sich ein 44 Jahre alter Fahrgast aus Kassel eingemischt. Dabei sei es am Dienstag zu einem Handgemenge gekommen. Die Männer gingen demnach zu Boden. Der 50-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf. Gegen die beide Streithähne werde nun wegen Körperverletzung ermittelt.

  • Hessen startet Corona-Studie in 60 Kitas
    (03.06. 15:20)

Mit einer Corona-Studie in hessischen Kitas wollen Wissenschaftler mehr über die Ausbreitung von Sars-CoV-2 erfahren. Dafür sollen in landesweit 60 Einrichtungen Kinder und Erzieherinnen über mehrere Wochen hinweg regelmäßig auf mögliche Infektionen getestet werden, wie das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden ankündigte. Es sei derzeit noch ungewiss, welchen Anteil Kinder an der Verbreitung des Virus haben, erläuterte Professor Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt.

Infektionen verliefen bei den Jüngsten meist mild oder asymptomatisch. Auftraggeber der "Safe-Kids-Studie" ist das Land Hessen, die Zuwendungen sind den Angaben zufolge mit mehr als 270.000 Euro veranschlagt. "Die Erforschung von Sars-CoV-2 ist grundlegend für den künftigen Umgang mit dem Virus", erklärte Sozialminister Kai Klose (Grüne). Die Studie vergleiche Zahlen zu positiven Tests in Kindertageseinrichtungen mit der Ausbreitung des Virus in der entsprechenden Region, um mehr über die Beteiligung kleiner Kinder an der Infektionsausbreitung zu erfahren.

Nach den Worten von Ciesek soll die Untersuchung in wenigen Tagen starten. Die Teilnahme sei freiwillig. Kindern und Betreuern würden wöchentliche Corona-Tests angeboten, voraussichtlich über acht bis zwölf Wochen. "Wir wollen untersuchen, ob es in den Kita-Gruppen zu Infektionen mit dem Virus kommt und ob wir mit dieser Methode eventuelle Ausbrüche schneller erkennen können", erklärte die Forscherin.

  • Leichter Anstieg bei Corona-Infektionen in Hessen um 20
    (03.06. 15:15)

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen hat sich am Mittwoch im Vergleich zum Vortag um 20 erhöht. Wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte, wurden inzwischen 10.080 Fälle registriert (Stand 14.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die in Verbindung mit Covid-19 gebracht werden, liegt bei 480 und blieb damit seit Montag unverändert.

In der Statistik des Ministeriums werden nur Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine Datenbank eingegeben wurden. Die Angaben können nachträglich nach unten oder nach oben korrigiert werden, etwa wenn Fälle nachgemeldet werden.

  • Lufthansa: Wollen Kündigungen so weit wie möglich vermeiden
    (03.06. 14:50)

Die Lufthansa will bei dem geplanten tiefgreifenden Konzernumbau Kündigungen so weit wie möglich vermeiden. Das sagte Vorstandschef Carsten Spohr am Mittwoch in Frankfurt. Zugleich betonte er: "Wir werden jeden Stein in dem Unternehmen umdrehen." Das Management will die Stückkosten im Vergleich zum Niveau vor der Corona-Krise "deutlich" senken.

Im ersten Quartal brockte die Corona-Krise dem Konzern einen Milliardenverlust ein. Unter dem Strich stand ein Minus von 2,1 Milliarden Euro nach einem saisontypischen Minus von 342 Millionen ein Jahr zuvor. Eine Prognose für das Gesamtjahr traut sich der Vorstand weiterhin nicht zu, erwartet aber unverändert einen signifikanten Rückgang des operativen Ergebnisses. Das Unternehmen erwartet nur eine schrittweise anziehende Nachfrage nach Flugreisen

  • Gewerkschaft fordert vom Land fünf Milliarden Euro für die Bildung
    (03.06. 13:20)

Die Lehrergewerkschaft GEW in Hessen fordert vom Land ein Sondervermögen für eine bessere Bildungsinfrastruktur. Für den Zeitraum 2020 bis 2023 sollten fünf Milliarden Euro für den Erhalt und Ausbau etwa der Schulgebäude und IT-Ausstattung von Lehrern und Schülern bereit stehen, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in Frankfurt mit. Leider weigere sich die Landesregierung nach wie vor, die genaue Höhe der nötigen Investitionen zu ermitteln, kritisierte GEW-Vorsitzende Birgit Koch.

Rund eine Milliarde Euro aus dem Sondervermögen solle in die Digitalisierung fließen, etwa in Computer für Lehrer und Schüler. "Es ist davon auszugehen, dass auch im kommenden Schuljahr der Präsenzunterricht in den Schulen eingeschränkt bleibt. Damit kommt den digitalen Medien eine entscheidende Bedeutung für das Lernen zu Hause zu", erläuterte Koch.

  • Virologe: Bilder von eng zusammensitzenden Menschen beunruhigend
    (03.06. 11:30)

Angesichts des Corona-Ausbruchs in Göttingen und Bildern von Menschenansammlungen im Freien hat sich der hessische Virologe Friedemann Weber besorgt gezeigt. Prinzipiell sei die Lage zwar eher erfreulich, sagte er am Mittwoch in einem Interview der "Rhein-Neckar-Zeitung" mit Blick auf die Infektionszahlen. "Die Bilder von Menschen in Parks und am Wasser, die dicht zusammensitzen, sind aber beunruhigend." Die Ansteckungsgefahr mit dem Virus sei in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen am höchsten - "das bedeutet aber nicht, dass die Gefahr im Freien nicht gegeben ist".

Es sei absehbar, dass es wieder zu kleinen Coronavirus-Ausbrüchen kommen werde, sagte der Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Gießen weiter. "Wir müssen dann viel Mühe aufwenden, um diese Ausbrüche zu kontrollieren." Es sei leider denkbar, dass es auch weiterhin keine Großveranstaltungen geben werde.

  • Reisewarnung für 29 europäische Länder aufgehoben
    (03.06. 11:09)

Nach drei Monaten wird am 15. Juni die weltweite Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie für zunächst 29 europäische Länder aufgehoben. Das beschloss die Bundesregierung am Mittwoch in Berlin. Außenminister Heiko Maas sagte nach einer Kabinettssitzung, dass Norwegen und Spanien wegen noch bestehender Einreisesperren zunächst ausgenommen seien. Er erwarte für Spanien aber die Öffnung der Grenzen nach dem 21. Juni. Dann solle auch für das Urlaubsland Nummer eins der Deutschen die Reisewarnung fallen.

  • Arbeitslosigkeit steigt mit Corona-Krise sprunghaft
    (03.06. 9:55)

In der Corona-Krise ist die Zahl der Arbeitslosen in Hessen sprunghaft gestiegen. Im Mai waren 192 149 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, teilte die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Mittwoch in Frankfurt mit. Das waren 8,8 Prozent mehr als im April und 29 Prozent mehr als im Mai 2019. Die Arbeitslosenquote kletterte gemessen am April um 0,4 Prozentpunkte auf nun 5,6 Prozent.
Schon im April hatten die Folgen der Pandemie die Arbeitslosenzahlen in Hessen nach oben getrieben. Direktionschef Frank Martin erwartet keine schnelle Erholung: "Wir gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit in den nächsten Monaten noch weiter ansteigen kann. Das Ausmaß wird in erster Linie davon abhängen, in welcher Geschwindigkeit sich die wirtschaftliche Lage wieder normalisiert."
Für den Zeitraum März bis Mai wurden bei den Agenturen für Arbeit im Land nahezu 61 000 Anzeigen für Kurzarbeit erfasst, hieß es. Betroffen seien knapp 840 000 Personen. Diese Zahl zeige das Risiko für die Folgemonate, erklärte Martin.

  • Lufthansa tief in roten Zahlen - Konzern kündigt großen Umbau an
    (03.06. 9:00)

Die von der Corona-Krise hart getroffene Lufthansa bereitet ihre Mitarbeiter trotz geplanter staatlicher Rettung auf harte Einschnitte vor. "Angesichts der absehbar nur sehr langsam verlaufenden Erholung der Nachfrage müssen wir nun mit tiefgreifenden Restrukturierungen gegensteuern", sagte Vorstandschef Carsten Spohr bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal am Mittwoch in Frankfurt. Das Management will die Stückkosten im Vergleich zum Vorkrisenniveau "deutlich" senken.
Genauere Angaben zu einem möglichen Stellenabbau machte die Lufthansa zunächst nicht. Im Zusammenhang mit einer bereits angekündigten Verkleinerung der Flotte hatte Spohr zuletzt von einem rechnerischen Überhang von 10 000 Mitarbeitern gesprochen.

  • Arbeitsagentur berichtet über Corona-Folgen auf Hessens Arbeitsmarkt
    (03.06. 7:46)

Die Regionaldirektion der Arbeitsagentur berichtet an diesem Mittwoch (10.00 Uhr) über die Folgen der Corona-Krise auf dem hessischen Arbeitsmarkt. Nachdem die Pandemie schon im April viele Jobs gekostet hatte, wird auch für Mai ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen erwartet. Die gute Entwicklung der vergangenen Jahre sei abrupt beendet worden, hatte Direktionschef Frank Martin zuletzt erklärt.
Im April waren 176 628 Männer und Frauen im Land arbeitslos gemeldet - satte 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote stieg binnen eines Monats um 0,7 Punkte auf 5,2 Prozent. Martin hatte bei der Vorlage der April-Zahlen vor zu großen Hoffnungen auf eine schnelle Erholung gewarnt. Zwar hätten Kurzarbeit und Liquiditätshilfen gegen die Krise gut funktioniert, langfristig könnten Betriebe aber nicht mit beliebig viel Geld über Wasser gehalten werden. Zudem sei die Bereitschaft der Firmen, Mitarbeiter einzustellen, in Zeiten der Pandemie drastisch gesunken.

  • Sozialminister Klose informiert über aktuelle Corona-Fragen
    (03.06. 6:10)

Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) will am heutigen Mittwoch (14.00 Uhr) zu aktuellen Corona-Fragen Rede und Antwort stehen. Bei der Pressekonferenz wird er von der Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Uniklinikum Frankfurt, Sandra Ciesek, unterstützt.
In dieser Woche war nach einer langen Corona-Zwangspause der Kreis der betreuten Kita-Jungen und Mädchen in Hessen wieder erweitert worden, außerdem kehrten auch Grundschüler der Stufen 1. bis 3. in die Klassenräume zurück. Damit gibt es inzwischen wieder für alle hessischen Schüler und Schülerinnen Unterricht - zumindest eingeschränkt.
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus war am Dienstag in Hessen um 13 Fälle gestiegen. Das Sozialministerium in Wiesbaden berichtete von insgesamt 10 060 Infektionen (Stand 14.00 Uhr). Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle lag bei 480 - was gegenüber dem Vortag keinen weiteren Anstieg bedeutete.

  •  VGF prüft "Rausschmiss" für Maskenverweigerer
    (02.06. 17:06)

Seit Ende April gilt in Bus und Bahn die Maskenpflicht - und die meisten Fahrgäste halten sich daran. Allerdings gibt es auch immer wieder Menschen, die entweder gar nicht erst Mund-Nasen-Masken tragen oder sie sich unters Kinn ziehen, um ungestört essen oder reden zu können. Kontrolleure können nur mahnen, aber kein Bußgeld einkassieren, wie ein Sprecher der Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF am Dienstag betonte. Allerdings prüfe die VGF zwei andere Möglichkeiten, um der Maskenpflicht den noch nötigen Nachdruck zu verleihen: zum einen gemeinsame Kontrollen in U- und Straßenbahnen mit der Polizei, zum anderen, ob "Maskenverweigerer" künftig aus den Fahrzeugen verwiesen werden könnten. So geschehe es ähnlich bereits in Geschäften, die in solchen Fällen von ihrem Hausrecht Gebrauch machen, hieß es.

  • Bistum Fulda kündigt wegen Corona Sparmaßnahmen an
    (02.06. 14:07)

Auch die Kirche muss in der Corona-Krise sparen. Das Bistum Fulda hat ein Konzept zur Haushaltssicherung erarbeitet und will elf Millionen Euro weniger ausgeben als geplant. Eingespart werden soll in allen Bereichen der Verwaltung, wie das Bistum Fulda am Dienstag mitteilte. So werden nicht nur größere Baumaßnahmen des Bistums, sondern auch der Kirchengemeinden zurückgestellt, wie es hieß. Die Wiederbesetzung von Stellen in der Diözesanverwaltung werde zudem bis auf Weiteres gestoppt. Ausgenommen seien lediglich Stellen in der Verkündigung und der Pastoral.
Die vereinbarten Sparmaßnahmen sollen die Ernsthaftigkeit deutlich machen, mit der das Bistum der Krise in allen Teilen der Verwaltung begegnet. Diözesanökonom und Finanzdirektor Gerhard Stanke sagte: "Von den Kürzungen ausgenommen sind alle Positionen des caritativen Engagements des Bistums. Zusätzlich zu den ohnehin im Haushaltsplan vorgesehenen Mitteln für Caritas und Weltkirche wird zudem ein Hilfsfonds für durch die Coronakrise in Not geratene Menschen aufgelegt."

Notizblock

  • Klose zeigt Verständnis für Kritik von Eltern wegen Kita-Betreuung
    (02.06. 11:45)

Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat Verständnis gezeigt für die Kritik an der weiter nur teilweisen Betreuung von Kita-Kindern in Hessen. "Am Ende ist es unser aller Ziel, dass die Kitas mit möglichst vielen Kindern öffnen können", sagte Klose am Dienstag in Offenbach bei einem Besuch der Kita am Sana Klinikum. Der Minister verwies zugleich auf die andauernde Corona-Pandemie und sagte, mit der Situation müsse verantwortungsvoll umgegangen werden.
Ab diesem Dienstag ist der Kreis der betreuten Jungen und Mädchen erweitert worden. Wie dies im Einzelnen geregelt wird, liegt größtenteils bei den Trägern vor Ort, also den Kommunen, Kirchen und freien Einrichtungen.
Klose sagte, die Betreuung von deutlich mehr Kindern sei ein wichtiger Schritt. Weitere sollen folgen, Voraussetzung sei aber, dass sich die Infektionszahlen nicht erhöhten. Bisher fehlten auch gesicherte Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen bei Kindern. Nun solle zunächst beobachtet werden, wie sich die weitergehende Öffnung ab diesem Dienstag auswirke. Dann sei ein erneuter Austausch mit den Kommunen geplant.
Vor Ort äußerten Vertreterinnen der Initiative "Eltern in der Krise" Kritik und überreichten Klose eine Petition mit einer Unterschriftensammlung. Diane Siegloch sagte, drei Monate sei ausreichend Zeit, um die Betreuung aller Kinder zu organisieren. Sie und andere Eltern seien aber weiter ohne Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder und müssten arbeiten gehen.

  • Landesamt: Kein Corona-Effekt bei Insolvenzen im März
    (02.06. 10:54)

Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Hessen ist im März leicht auf 123 gestiegen - dabei sieht das Statistische Landesamt keinen Zusammenhang mit der Corona-Krise. Es seien 15 Prozent mehr Insolvenzen beantragt worden als im Vormonat und 22 Prozent mehr als im März 2019, wie die Behörde am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dieser Anstieg liege im Rahmen der normalen Schwankungen.
Das Ausbleiben eines möglichen Corona-Effektes im März sei nicht überraschend, teilte das Landesamt mit. Bis Mitte des Monats habe es keine Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens gegeben. Zudem sei die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, für durch die Corona-Pandemie geschädigte Unternehmen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt.
Von den 123 im März beantragten Insolvenzverfahren wurden den Angaben zufolge 79 eröffnet und 44 mangels Masse abgewiesen. Die Summe der voraussichtlichen Forderungen belaufe sich auf knapp 70 Millionen Euro.

  • Erweiterte Betreuung in Hessens Kitas startet
    (02.06. 7:34)

Viele Wochen boten die Kitas in Hessen wegen der Corona-Krise nur eine Notbetreuung für Kinder an. Der Kreis der betreuten Jungen und Mädchen soll ab dem heutigen Dienstag erweitert werden. Wie dies im Einzelnen geregelt wird, liegt größtenteils bei den Trägern vor Ort, also den Kommunen, Kirchen und freien Einrichtungen.
Zum Start des "eingeschränkten Regelbetriebs" will sich Sozialminister Kai Klose (Grüne) in einer Einrichtung in Offenbach ein Bild über die aktuelle Situation machen. Begleitet wird er bei dem Besuch in der Kita am Sana Klinikum (9.30 Uhr) von der Offenbacher Sozialdezernentin Sabine Groß (Grüne) und Jugendamtsleiter Roberto Priore. In Hessen gibt es laut Landesregierung rund 4300 Kitas, in denen normalerweise rund 278 000 Kinder betreut werden.

  • Flughafen Betrieb rollt wieder an
    (29.05. 13:05)

Am Frankfurter Flughafen wächst langsam wieder das Angebot an Flügen. Nach dem fast vollständigen Rückgang in der Corona-Krise sollen in der ersten Juni-Woche bereits wieder 45 Ziele in Europa und 28 außerhalb des Kontinents angeflogen werden, wie aus einem am Freitag veröffentlichten Flugplan des Betreibers Fraport hervorgeht. Das entspricht rund 26.000 Sitzplätzen pro Tag und damit rund einem Zehntel des Vorjahresniveaus. Am häufigsten wird Frankfurt derzeit mit den Großstädten Amsterdam, London, Berlin und Hamburg verbunden.

  • 2850 Faceshields an Tafeln übergeben
    (29.05. 12:25)

Die von Frankfurter Studenten gegründete Firma Protection Impuls hat am Freitag insgesamt 2.850 Faceshields an die hessischen Tafeln übergeben. Die mit einem neuartigen und von der Frankfurter University of Applied Sciences (UAS) erfundenen Spritzgussverfahren produzierten Schutzvisiere wurden von Erich Lindner, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Tafeln, in Wetzlar entgegengenommen.

  • Fußballerinnnen beenden Corona-Pause
    (29.05. 11:24)

Für alle Frauenfußball-Fans kehrt am Freitag ein Stück Normalität zurück in den Alltag. Nachdem der Ball bei den männlichen Kollegen bereits seit zwei Wochen wieder rollt, nimmt auch die Frauen-Bundesliga an diesem Wochenende ihren Regelbetrieb wieder auf. Für FFC-Manager Siegfried Dietrich ist der Neustart ein historisches Zeichen in Deutschland, er hofft auf eine Vorbildwirkung für andere Länder.

  • Mehr Betreuung in Kitas ab Dienstag - Viele Regeln zu beachten
    (29.05. 09:10)

Bevor die Kitas in Hessen von Dienstag an den "eingeschränkten Regelbetrieb" aufnehmen und mehr Kinder als zuletzt betreuen dürfen, gibt es noch jede Menge zu organisieren. Die Verantwortlichen in den Kommunen müssen sich mit Blick auf die Corona-Pandemie an Vorgaben des Landes halten. Die zahlreichen Einzelheiten sind in einer Verordnung des Sozialministeriums samt Hygieneplan geregelt. Während die Landesregierung angesichts der großen Zahl von Einrichtungen mit ihren unterschiedlichen Gegebenheiten den Kommunen und den anderen Kita-Trägern wie Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und freien Einrichtungen bei der Umsetzung viel Spielraum überlässt, werfen ihr Kritiker vor, die Verantwortung abzuwälzen.

Die Verantwortlichen vor Ort verfolgen mit Blick auf Dienstag durchaus eigene und unterschiedliche Wege, was auch ein wesentlicher Bestandteil des dezentralen Ansatzes der Landesregierung ist. So öffnet beispielsweise die Stadt Usingen im Hochtaunuskreis ihre Kitas komplett. Wer Betreuung in Anspruch nehmen möchte, bekomme sie ab Dienstag in frei wählbarem Umfang, teilt die Stadtverwaltung mit. "Wir sind da sehr großzügig und treffen keine Auswahl, wem das zusteht und wem nicht. Das halte ich auch für schwierig", sagte Reiner Greve, Leiter beim Amt für Soziales. Wie in Frankfurt von Dienstag an die Kinderbetreuung im Detail geregelt wird, war zunächst unklar.

Am Donnerstagnachmittag berieten die zuständigen Gremien noch, wie ein Sprecher der zuständigen Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) auf Anfrage sagte. In Hessens größter Stadt gibt es immerhin 795 Kindertageseinrichtungen und 74 Betreuungseinrichtungen an Schulen, die von insgesamt rund 180 unterschiedlichen Trägern betrieben werden - und die jetzt koordiniert werden müssen. Insgesamt werden damit wieder bis zu 44 700 Kita-Plätze angeboten. Während der Notfallbetreuung kamen hingegen täglich nur rund 5.500 Kinder unter.

  • Bewerbungen für Hochschulen sind ab 1. Juli möglich
    (28.05. 13:04)

Für das kommende Wintersemester 2020/21 ist das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren an den deutschen Hochschulen geregelt worden. Am 1. Juli öffnen die Bewerbungsportale bei der Stiftung für Hochschulzulassung, wie die Hochschulrektorenkonferenz und die Kultusministerkonferenz am Donnerstag in Bonn mitteilten. Die Bewerbungsfrist für Abiturientinnen und Abiturienten, die in diesem Jahr ihren Abschluss erreicht haben, endet am 20. August. Diese Frist gilt auch für weitere Studiengänge, für die die Vergabe von Studienplätzen über die Stiftung für Hochschulzulassung koordiniert wird. Die Regelung eröffne trotz der coronabedingt verschobenen Abschlussprüfungen allen Absolventen des aktuellen Abitur-Jahrgangs die Möglichkeit, sich für das Wintersemester zu bewerben, hieß es weiter. Als Vorlesungsbeginn für die Studienanfänger wird der 2. November angestrebt.

  • Rund 600 Vereine haben Hilfe beantragt
    (28.05. 11:23)

Rund 600 krisengebeutelte Vereine haben einen Antrag zur Vereinshilfe gestellt. Das sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Demnach befinden sich 423 Anträge derzeit noch in der Bearbeitung, 139 wurden bereits geprüft und 69 bewilligt. "Bisher wurden Mittel in Höhe von mehr als 350.000 Euro ausgezahlt", sagte der Sprecher. Im Schnitt habe damit jeder geförderte Verein in Hessen rund 5.000 Euro erhalten. Die meisten Anträge – insgesamt 53 – seien bisher Sportvereinen bewilligt worden. Gemeinnützige und auf ehrenamtlicher Basis geführte Vereine können seit dem 1. Mai Hilfen von bis zu 10.000 Euro des Programms "Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit" beantragen.

  • Krankenstand auf Rekordhoch
    (28.05. 11:23)

Während der Corona-Pandemie ist die Zahl der Krankmeldungen in Hessen auf eine Rekordhoch gestiegen. In der 12. Kalenderwoche im März waren nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) 6,7 Prozent der Versicherten krankgeschrieben. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es 4,6 Prozent, davor 5,1 Prozent. Dabei hätten tatsächliche Infektionen mit COVID-19 nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Allerdings seien – wie oft vom Arbeitgeber verlangt – viele Versicherte mit Atemwegserkrankungen zu Hause geblieben. Die TK hat die Daten von rund 482.000 Versicherten in Hessen ausgewertet.

  • Messen und Kongresse wieder erlaubt
    (28.05. 10:53)

Auf dem Messegelände in Frankfurt dürfen unter Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen wieder Messen, Kongresse und Tagungen mit mehr als 100 Personen stattfinden. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Stadt sei dazu ein Hygienekonzept erarbeitet worden, teilte die Messe Frankfurt am Donnerstag mit. "Messen sind Marketing- und Kommunikationsplattformen für Industrie und Handel", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Dort kämen Vertragsabschlüsse in Höhe von vielen Milliarden Euro zustande. Das sei in der Corona-Krise besonders wichtig. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) begrüßte, dass dadurch Arbeitsplätze gesichert und Umsätze im Gastgewerbe generiert würden. Das Hygienekonzept für das Messegelände sieht unter anderem größere Abstände, begrenzte Besucherzahlen und kontaktloses Bezahlen vor.

  • Interaktive Karte gibt Tipps zu Ausflügen in Hessen
    (28.05. 08:20)

Ausflugsziele und Freizeitaktivitäten in Hessen sollen mittels einer neuen Service-Seite im Internet bequemer gefunden werden. Dargestellt werden sie auf einer interaktiven Karte auf der Seite www.sommerinhessen.de. Darauf gibt es Tipps zu Museen, Sehenswürdigkeiten, Tierparks, Freiluft-Aktivitäten oder Gästeführungen. Zu jedem Angebot auf der Karte gebe es ein Foto sowie einen kurzen Erklärtext mit Besucher-Informationen und weiterführendem Link. Die Initiative stammt vom Hessischen Tourismusverband, der Hessen Agentur und dem Wirtschaftsministerium in Wiesbaden. Alle Angebote seien unter Berücksichtigung der aktuellen Lockerungsmaßnahmen sowie Hygiene- und Abstandsregeln erlebbar, teilte das Ministerium mit.

  • Mehr Tourismus in Hessen wegen Corona erwartet
    (28.05. 08:05)

Wegen der Corona-Krise und Ungewissheit bei der Reiseplanung erwartet Hessen mehr Urlauber. "Ich rechne damit, dass viele Hessen hier bleiben, in der Region Urlaub machen, seien es Tagesausflüge oder Kurztrips", sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden der Deutschen Presse-Agentur. "Auch viele Menschen aus anderen Bundesländern werden innerhalb Deutschlands nach neuen Zielen suchen." Denn momentan sei noch unsicher, in welcher Form Urlaub im Ausland möglich sei. Viele Menschen seien angesichts der anhaltenden Pandemie vorsichtig und zurückhaltend.

Nach Einschätzung der Hessen Agentur liegt Urlaub im eigenen Land in diesem Jahr im Trend. 2Das Vertrauen in den Deutschland-Tourismus bietet eine Grundlage, auf der wir aufbauen können. Wir erwarten deshalb, dass auch Hessen von der gesteigerten innerdeutschen Reise-Nachfrage profitieren wird", sagte Herbert Lang von der Hessen Agentur. "Gute Angebote können dementsprechend schnell ausgebucht sein. Gäste sollten deswegen frühzeitig reservieren."

In Hessen sind touristische Übernachtungen seit dem 15. Mai wieder möglich. In den Ferienregionen könnte es bereits in wenigen Tagen belebter werden, denn die Nachbarbundesländer Bayern und Baden-Württemberg haben vom 2. bis 14. Juni zwei Wochen Pfingstferien.

  • Buchmesse 2020 wird stattfinden
    (27.05. 17:45)

Geplant ist, die Frankfurter Buchmesse (14.-18. Oktober 2020) auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt Frankfurt am Main und zeitgleich virtuell stattfinden zu lassen. Grundlage für die Durchführung der 72. Frankfurter Buchmesse auf dem Messegelände ist ein detailliertes Gesundheits- und Hygienekonzept, das die dann geltenden Schutzverordnungen des Landes Hessen umsetzt und die Sicherheit der an der Messe teilnehmenden Besucher, Aussteller und Mitarbeiter gewährleistet.

Das von der Frankfurter Buchmesse und der Messe Frankfurt gemeinsam erarbeitete Hygienekonzept hat das Ordnungsamt und das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt überzeugt. Aufgrund der dynamischen Lage ist die kontinuierliche, fachliche Evaluation der Gesamtsituation und eine ständige Anpassung an die geltenden rechtlichen Voraussetzungen unerlässlich.

  • Corona treibt Frankfurter Abfallbilanz hoch
    (27.05. 17:10)

Die einen entrümpeln zu Corona-Zeiten, die anderen lassen sich Essen, Kleidung oder Bücher liefern - und die Mitarbeiter der Abfallbeseitigung haben jede Menge zu tun. In Frankfurt sind die Abfallmengen im März und April zum Teil im zweistelligen Bereich gestiegen, sagte ein Sprecher der städtischen Entsorgungsgesellschaft FES am Mittwoch. So lagen die Corona-Monate März und April mit 2608 Tonnen Verpackungsabfall der Privathaushalte deutlich über den Vorjahren: Elf Prozent mehr als in den gleichen Monaten des Vorjahres und zwölf Prozent mehr als im März und April 2018.

  • Hessen im Mittelfeld bei Corona-Schulden
    (27.05. 15:40)

Hessen nimmt zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie Nettokredite in Höhe von 509 Euro pro Einwohner auf. Dies geht aus einer aktuellen Auflistung des Landesrechnungshofs Schleswig-Holstein hervor. Danach liegt das Land bundesweit im oberen Mittelfeld, bei den meisten Ländern belaufen sich die Mehrausgaben auf weniger als 500 Euro pro Einwohner. Spitzenreiter ist mit großem Abstand Bayern (3049 Euro), gefolgt von Bremen (1754 Euro) und Sachsen (1473 Euro). Thüringen und Berlin verzichten auf eine Kreditaufnahme.

  • Nordhessischer Verkehrsverbund: Krise ist "größte Herausforderung"
    (27.05. 14:15)

Zu seinem 25-jährigen Jubiläum kämpft der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) mit den Folgen der Corona-Krise. Die täglichen Fahrgastzahlen bewegen sich zwischen 40 bis 48 Prozent der Werte vor der Pandemie. Diese Situation passe nicht so recht in ein Jubiläumsjahr, sagte Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Mittwoch: "Weniger Fahrgäste und wegbrechende Einnahmen sind ein herber Schlag für die Verkehrsverbünde." Er rief dazu auf, Bus und Bahn zu nutzen. Mit Vorsicht, Einhaltung des Abstands und Mund-Nasen-Bedeckung sei das problemlos möglich.

Durch die Corona-Krise steht der NVV nach eigenen Angaben vor der "größten Herausforderung" seit seiner Gründung. In der aktuellen Situation müssten die Fahrgäste wieder vom Öffentlichen Personennahverkehr überzeugt werden. "Seit 25 Jahren ist unser Ziel, dem ländlichen Raum gute Zukunftsperspektiven zu geben. Das geht weiterhin nur mit einem massiven Ausbau des Angebots von Bus und Bahn", sagte NVV-Geschäftsführer Steffen Müller.

  • Opposition: Kitas möglichst schnell wieder für alle öffnen
    (27.05. 12:30)

Die Oppositionsparteien im hessischen Landtag haben eine möglichst schnelle Wiedereröffnung der Kitas für alle Kinder gefordert. Familien bräuchten eine verlässliche Perspektive, erklärte die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Lisa Gnadl, am Mittwoch in Wiesbaden. Was ab dem 2. Juni umgesetzt werde, sei nur eine Notfallbetreuung - anders könne man das nicht nennen. Entscheidungen würden auf die kommunale Ebene geschoben. "Wir gehen diesen Schritt Hand in Hand mit den Kommunen", entgegnete Sozialminister Kai Klose (Grüne). Diese hätten vom Land diesen Gestaltungsspielraum eingefordert.

Die Situation vor Ort unterscheide sich extrem, etwa weil nicht alle Fachkräfte zur Verfügung stünden. Nur so hätten Kommunen und Jugendämter ein Höchstmaß an Flexibilität. Dem Vorwurf, keine Richtlinien erarbeitet zu haben, entgegnete Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), es sei nicht sinnvoll, Richtlinien zu erarbeiten, die vor Ort nicht umsetzbar seien.

  • Plenardebatte im hessischen Landtag von Corona-Themen dominiert
    (27.05. 8:00)

Die Abgeordneten im hessischen Landtag wollen am heutigen Mittwoch erneut über ihren geplanten Verzicht auf eine Diätenerhöhung in Corona-Zeiten debattieren. Bereits Anfang Mai hatten Redner diesen Schritt fraktionsübergreifend als Zeichen der Solidarität mit Bürgern und Betrieben bezeichnet, die sich in teils erheblichen finanziellen Schwierigkeiten befänden. Die Forderung, die Erhöhung von rund 2,3 Prozent zum 1. Juli auszusetzen, war von Seiten der Opposition laut geworden.
Die Corona-Krise dominiert auch die übrigen Punkte der Tagesordnung des Plenartages. Unter anderem soll es auf Antrage der SPD-Fraktion um einen "Sofortfonds Kinderbetreuung" gehen. Damit sollen Familien die Beiträge für Kinderbetreuung erstattet werden für die Zeiten, in denen die Kitas wegen der Pandemie geschlossen waren. Weiteres Thema sind Corona-Demos und die Warnungen von Sicherheitsbehörden, dass diese Proteste von Extremisten für ihre Zwecke missbraucht werden könnten. Die Debatten beginnen um 09.00 Uhr.

  • Kultusminister Lorz: Schulen noch weit von Normalbetrieb entfernt
    (26.05. 17:11)

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat die zahlreichen geplanten Anpassungen des hessischen Schulgesetzes wegen der Corona-Krise verteidigt. Es müsse etliche Sonderregelungen und Öffnungsklauseln geben, damit die Schulen und die Verwaltung auf die Pandemie flexibel reagieren können, sagte der Minister im hessischen Landtag in Wiesbaden. Grundsätzliche Veränderungen der bildungspolitischen Weichenstellungen des Landes seien mit dem Gesetzentwurf nicht geplant.
Diese Anpassungsmaßnahmen könnten auch nicht warten, da Prüfungen, Zeugnisse und Versetzungsentscheidungen zum Schuljahresende anständen, betonte Lorz. Die Schulen hätten die Krise bislang sehr gut gemeistert. Von einem Normalbetrieb seien die Schulen aber noch entfernt. «Die Lage bleibt fragil.» Es müsse weiter ein Notfallmanagement betrieben werden. Der Gesetzentwurf sei Teil davon.
Die Landesregierung werde sich daher weiter Schritt für Schritt voran arbeiten, versicherte der Kultusminister. Das gelte auch bei der Planung für das kommende Schuljahr. Mit der Kultusministerkonferenz werde dazu am 18. Juni über einen weiteren Rahmenbeschluss gesprochen.

  • Hessen kippt die 5-Quadratmeter-Regel für Gastronomie
    (26.05. 15:10)

Ab 28. Mai ist es vorbei mit der nur in Hessen verhängten Vorschrift, in der Gastronomie pro Gast 5 Quadratmeter Gastfläche zu berechnen. Das hat die Landesregierung in einer Mitteilung bekannt gegeben. Zuvor hatte der hessische CDU-Generalsekretär Manfred Pentz ein entsprechendes Statemant auf seiner Facebook-Seite geteilt. Viele Initiativen hessischer Gastronomen und der Landes-Dehoga hatten in den vergangenen Tagen gegen diese Regel massiv protestiert. Jetzt gilt auch in Hessens Gastronomie die in ganz Deutschland übliche Abstandsregel von 1,5 Meter von Mensch zu Mensch.

  • "Sommer in Hessen": Interaktive Karte online mit Ausflugszielen in Hessen
    (26.05. 14:44)

Mit Hilfe einer neuen Service-Seite im Internet sollen Ausflugsziele und Freizeitaktivitäten in Hessen leichter gefunden werden. Dargestellt werden sie auf einer interaktiven Karte auf der Webseite "Sommer in Hessen", wie das hessische Wirtschaftsministerium mitteilte. Gesucht werden könne unter anderem nach Museen, Sehenswürdigkeiten, Tierparks, Freiluft-Aktivitäten oder Gästeführungen.
Alle Angebote seien unter Berücksichtigung der aktuellen Lockerungsmaßnahmen sowie Hygiene- und Abstandsregeln erlebbar, hieß es. Zu jedem Angebot auf der Karte gebe es ein Foto sowie einen kurzen Erklärtext mit Besucherinformationen und weiterführendem Link. Die Initiative stammt vom Hessischen Tourismusverband, der Hessen Agentur und dem Wirtschaftsministerium.
Minister Tarek Al-Wazir (Grüne) sagte: "Hessen ist ein Reiseland mit vielen schönen und sehenswerten Orten. Allein, zu zweit, mit Freunden aus einem anderen Hausstand oder mit der eigenen Familie: Es gibt so viele verschiedene Angebote für erholsame, kulturelle oder sportliche Aktivitäten. Die interaktive Karte zeigt, wie vielseitig Hessen ist." Gerade während der anhaltenden Corona-Pandemie, "da viele gastronomische und touristische Betriebe um ihre Existenz fürchten müssen und finanzielle Einbrüche erlebt haben, könnten Tagesreisen und Ausflüge über den Sommer den Wirtschaftszweig stärken".

  • Gutscheine und Mieterschutz: Marburg legt Corona-Hilfsprogramm auf
    (26.05. 13:24)

Mit einem millionenschweren Sofortprogramm will die Stadt Marburg die heimische Wirtschaft und das soziale Leben in der Corona-Krise stützen. Falls die Stadtverordneten an diesem Freitag (29. Mai) grünes Licht geben, werden dafür insgesamt 3,7 Millionen Euro bereitgestellt. Kern des insgesamt 14 Punkte umfassenden Programms ist ein Stadt-Geld-Gutschein, den die Bürger bei Geschäften, Dienstleistern und Gastronomen sowie in Kultureinrichtungen einlösen können. Alleine darauf entfallen 1,9 Millionen Euro, wie die Stadt mitteilte. Der Magistrat hatte das Programm am Montagabend bereits angenommen.

  • Teddybären sorgen in Restaurant für gebotenen Mindestabstand
    (26.05. 13:09)

Um den angeordneten Mindestabstand zwischen seinen Gästen zu gewährleisten, hat ein Restaurant Teddybären an seine Tische gesetzt. Dies sei viel freundlicher als Absperrbänder oder Plexiglasscheiben zu verwenden, begründet Geschäftsführer Musa Gezer die ungewöhnliche Idee. Insgesamt sitzen 16 Plüschtiere im Gastraum des "Beef'n Beer" in Hofheim (Main-Taunus-Kreis) und sorgen bei den Besuchern für ein Lächeln. "Das kommt bei den Gästen sehr, sehr gut an. Es zaubert ein Smile", sagt Gezer. Fotos von der bärigen Aktion haben innerhalb kurzer Zeit Karriere in sozialen Netzwerken und Online-Portalen gemacht.
Auch andere Gaststätten in Hessen zeigen sich nach Angaben des Hotel- und Gastronomieverbands in Wiesbaden derzeit kreativ. So habe etwa ein Restaurant vor seinen Toiletten eine Ampelschaltung installiert, um den Zugang zum stillen Örtchen zu regeln, berichtet Dehoga-Hauptgeschäftsführer Julius Wagner in Wiesbaden. "Wichtig ist aber, dass mit den Gästen gesprochen wird", damit sie stets an die geltenden Verordnungen erinnert werden, sagte er.

  • Corona-Studie in Rhein-Main zeigt geringe Durchseuchung
    (26.05. 11:37)

Die Zahl der unerkannten Infektionen mit dem Coronavirus ist im Rhein-Main offenbar relativ gering. Das legt eine neue hessische Studie nahe, die am Dienstag in Wiesbaden vorgestellt wurde. Demnach wurden von 1000 Studienteilnehmern sechs positiv getestet, vier davon wussten nichts von ihrer Infektion. "Unsere Ergebnisse sprechen für eine geringere Infektionsrate in der Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet", erklärte Sandra Ciesek, Direktorin der Medizinischen Virologie des Universitätsklinikums in Frankfurt. Die Studie, die zusammen mit dem Institut für Virologie der Philipps-Universität Marburg erstellt wurde, ist allerdings nicht repräsentativ.
Untersucht worden waren Mitte April 1000 freiwillige Mitarbeiter von Infraserv, dem Standortbetreiber des Industriepark Höchst in Frankfurt. Ein mehrstufiges Testverfahren ergab 29 Verdachtsfälle. Bei einem der Teilnehmer wurde eine akute Infektion festgestellt, bei fünf Personen wurden Antikörper als Zeichen einer überstandenen Infektion gefunden.
Der Leiter des Gesundheitsamts Frankfurt am Main, René Gottschalk, bezeichnete die Ergebnisse als "erstaunlich": Die Durchseuchung - also die Patienten, die ohne ihr Wissen eine Infektion hatten - sei relativ gering. Die Studie sei jedoch nicht auf andere Regionen übertragbar, nötig seien daher Folgestudien über ganz Deutschland verteilt, um Aussagen über die Ausbreitung des Virus zu machen.

  • Bundesregierung will Reisewarnung für 31 Länder aufheben
    (26.05. 9:25)

Die Bundesregierung bereitet ein Ende der weltweiten Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für 31 europäische Staaten vor, wenn die Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Neben den 26 Partnerländern Deutschlands in der Europäischen Union gehören dazu das aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Das geht aus dem Entwurf für ein Eckpunktepapier mit dem Titel «Kriterien zur Ermöglichung des innereuropäischen Tourismus» hervor, der möglicherweise bereits am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

  • Änderungen des Schulgesetzes wegen Corona-Pandemie im Landtag
    (26.05. 6:24)

Der hessische Landtag befasst sich in seiner Sitzung am heutigen Dienstag (14.00 Uhr) in Wiesbaden mit Änderungen des Schulgesetzes. Wegen der Corona-Pandemie hat es bereits zahlreiche neue Regeln für Schüler und Lehrer gegeben, die auch gesetzlich geregelt werden müssen. Dabei handelt es sich etwa um den Verzicht des Sitzenbleibens, wie Prüfungen durchgeführt werden und das Lernen zuhause. Zum Start der dreitägigen Plenarwoche soll es auch um Maßnahmen gehen, wie die Qualität der Studienbedingungen und der Lehre an den hessischen Hochschulen verbessert werden kann.

  • Bund stellt Umweltauflagen für Lufthansa-Rettungspaket
    (25.05. 17:48)

er Bund stellt für seinen Einstieg bei der schwer angeschlagenen Lufthansa Bedingungen unter anderem zum Umweltschutz. Die Lufthansa verpflichtet sich nach Angaben des Finanzministeriums zur Erneuerung ihrer Flotte, um Emissionen zu reduzieren. In das operative Geschäft der Airline will sich der Bund nicht einmischen, aber Übernahmen aus dem Ausland verhindern.
Durch die geforderten Investitionen in neue, effizientere Flugzeuge soll die Klimabilanz der Lufthansa verbessert werden. Außerdem muss die Airline ihre Kooperationen für umweltfreundlichere Flugzeugkraftstoffe ausweiten.

  • Zahl der Coronavirus-Infizierten nur einstellig gestiegen
    (25.05. 14:58)

In Hessen ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infizierten am Montag nur einstellig gestiegen. Wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte, sind seit Beginn der Pandemie 9770 Betroffene in der Statistik erfasst worden, 8 mehr als noch am Sonntag. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, blieb unverändert zum Vortag bei 460.
In der Statistik des Ministeriums werden nur Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine Datenbank eingegeben wurden. Die Angaben können nachträglich nach unten oder nach oben korrigiert werden, etwa wenn Fälle nachgemeldet werden.
Bei den regionalen Zahlen sind die Städte und Kreise weiterhin deutlich von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Wenn diese Schwelle erreicht wird, drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

  • Kreise: Bundesregierung und Lufthansa einigen sich auf Rettungspaket
    (25.05. 11:43)

Die Bundesregierung und das Lufthansa-Management haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur grundsätzlich auf milliardenschwere Staatshilfen für die angeschlagene Fluggesellschaft geeinigt. Zustimmen müssen aber noch der Lenkungsausschuss des staatlichen Wirtschaftsstabilisierungsfonds, die Gremien der Lufthansa sowie die EU-Kommission. Die Einigung sei "im Rahmen" des von der Bundesregierung vorgesehenen Rettungsplans, hieß es am Montag in Regierungskreisen.
Demnach liegt das Volumen der Hilfen bei neun Milliarden Euro. Der Bund will sich vorerst mit 20 Prozent direkt an der Lufthansa beteiligen. Dies läge unterhalb der Sperrminorität, mit der wichtige Entscheidungen blockiert werden könnten.
Bundesregierung und Lufthansa verhandeln seit Wochen über Staatshilfen für die Airline. Die Lufthansa war in der Corona-Krise schwer unter Druck geraten. Der Fluggesellschaft droht das Geld auszugehen. Das Virus mit den folgenden Reisebeschränkungen hatte den globalen Flugverkehr mit Ausnahme der Fracht nahezu zum Erliegen gebracht. Im Lufthansa-Konzern mit rund 138 000 Beschäftigten stehen Zehntausende Arbeitsplätze auf der Kippe.

  • Viele Hochzeiten trotz Pandemie - Nachfrage nach Terminen hoch
    (25.05. 7:42)

Die Corona-Pandemie hat Hessens Hochzeitspaare offenbar nicht vom Heiraten abgehalten. In vielen Städten war und ist die Nachfrage nach Trauterminen kaum gebremst, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Kommunen ergab. In Städten wie Darmstadt, Wiesbaden und Gießen veränderte sich die Zahl der Trauungen kaum, in Frankfurt und Kassel ging sie etwas zurück. Allerdings geht aufgrund der Hygiene-Vorgaben der Trend eher zur standesamtlichen Trauung in kleinem Kreis. Die Hochzeitsbranche hat weiter das Nachsehen.

  • Infektionen bei Gottesdienst in Frankfurt
    (24.05. 16:55)

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehrere Mitglieder mit dem Coronavirus infiziert. "Wir haben alle Versammlungen abgebrochen. Gottesdienste gibt es jetzt nur noch online", sagte der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau (64). "Bei uns ist es eine schwierige Lage." Der Gottesdienst sei am 10. Mai gewesen. Zuvor hatte die "Frankfurter Rundschau" berichtet. Die genaue Zahl der Betroffenen konnte Pritzkau nicht nennen. Die meisten seien Zuhause, sechs befänden sich in Krankenhäusern.

  • Kein Kreis in Hessen in der Nähe der 50-Fälle-Schwelle
    (22.05. 17:55)

In Hessen liegen weiterhin alle Kreise und Städte weit unter der zulässigen Schwelle für Neuinfektionen. Den höchsten Wert hat aktuell Frankfurt, wo es in dieser Woche viele Corona-Infektionen in einem Flüchtlingsheim gab. Keinen einzigen bestätigten Fall gab es in der zurückliegenden Woche im Vogelsbergkreis.

Wie das Sozialministerium in Wiesbaden am Freitag mitteilte, liegt die Zahl der insgesamt seit Beginn der Tests bestätigten Fälle in Hessen bei 9656, das waren 82 mehr als am Vortag. In den letzten sieben Tagen kamen 423 Neuinfektionen dazu. 457 Menschen sind bisher in Hessen an Covid-19 gestorben, von Donnerstag auf Freitag kamen sechs Todesfälle dazu.

Bund und Länder hatten festgelegt, dass Beschränkungen verhängt werden müssen, wenn es in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt in einer Woche mehr als 50 neue Fälle je 100 000 Einwohner gibt. Die anteilig meisten neuen Infektionen in den vergangenen sieben Tagen gab es in Frankfurt: Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz lag am Freitag bei 18 pro 100 000 Einwohnern. Danach folgten Wiesbaden mit 12 und der Main-Taunus-Kreis, Stadt und Kreis Offenbach mit 11.

  • Frankfurter Bordellbetreiber wehren sich gegen Schließung
    (22.05. 17:00)

Frankfurter Bordellbetreiber wehren sich in einem Eilverfahren dagegen, dass ihre Bordelle in der Corona-Krise weiterhin geschlossen bleiben sollen. Ein entsprechender Antrag ging am Mittwoch beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel ein, wie ein Sprecher des VGH am Freitag auf Anfrage mitteilte. Der Antrag richtet sich demnach gegen die Corona-Verordnung des Landes Hessen. Geltend machen wollen die elf Bordellbetreiber insbesondere einen Verstoß gegen die Berufsfreiheit. Die «Bild»-Zeitung hatte zunächst berichtet. Wann eine Entscheidung abzusehen ist, war zunächst noch offen. (Az. 8B1411/20.N.)

Das Land Hessen kann nun zu dem Eilantrag Stellung nehmen, wie der Sprecher weiter erklärte. In Hessen waren zuletzt zahlreiche Corona-Maßnahmen gelockert worden. Bordelle dürfen laut der Corona-Verordnung aber auch weiterhin nicht öffnen. Die Bordellbetreiber haben dem VGH zufolge auch ein Hygienekonzept für die Wiedereröffnung vorgelegt.

  • Oper Frankfurt öffnet für 100 Besucher
    (22.05. 15:05)

Die Oper Frankfurt tastet sich mit kleiner Besetzung und stark reduzierter Platzzahl an eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs heran. Nachdem das Land Hessen die Auflagen für Kulturveranstaltungen gelockert hat, wollte man "so schnell wie möglich wieder live vor Publikum spielen", teilte das mehrfach ausgezeichnete Opernhaus am Freitag mit. Um Zuschauern und Künstlern einen sicheren Theaterabend bieten, werde intensiv an der Erstellung eines Hygienekonzeptes gearbeitet.

Als erste Vorstellung nach der Zwangsschließung ist am kommenden Freitag (29. Mai) ein Gesangsabend mit der schwedischen Sopranistin Maria Bengtsson angekündigt. Mit ihr treten nur ihre Klavierpartnerin, eine weitere Sängerin und einige Orchestermitglieder auf. In den Zuschauerraum dürfen nur 100 Besucher. Sie müssen die geltenden Abstandsregeln einhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckungen tragen, bis sie ihre Sitzplätze eingenommen haben, und ihre Kontaktdaten hinterlassen.

  • Nach 65 Corona-Fällen in Unterkunft sieben weitere Infizierte
    (22.05. 13:25)

Weitere sieben Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im Frankfurter Stadtteil Bockenheim sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Dies teilte eine Sprecherin des Frankfurter Gesundheitsdezernats am Freitag mit. Allen gehe es klinisch gut, eine stationäre Behandlung im Krankenhaus sei bei niemanden notwendig gewesen. Bei 65 Menschen war bereits zuvor eine Infektion nachgewiesen worden, eine Person war demnach in ein Krankenhaus gekommen.

Nach Angaben des Sozialdezernats sind und werden die Infizierten an drei verschiedenen Standorten untergebracht. Die ersten elf der positiv getesteten Bewohner der Unterkunft waren demnach bereits in ein Appartement-Hotel umgezogen. Weitere Menschen zogen am Donnerstag in ein Hotel, in dem eigentlich drogenkranke Infizierte untergebracht werden sollen. Weitere 52 positiv getestete Menschen und ihre Familienmitglieder sollten demnach ab Freitagmittag in ein anderes Appartement-Hotel umziehen, das kurzfristig akquiriert werden konnte.

Zudem sollen nach Angaben des Gesundheitsdezernats am Donnerstag und Freitag der kommenden Woche alle übrigen, nicht infizierten Bewohner der Unterkunft noch einmal getestet werden. Sie stehen demnach zurzeit unter zweiwöchiger Quarantäne. In der Gemeinschaftsunterkunft selbst hat das Gesundheitsamt zum Schutz der rund 300 bisher nicht infizierten Bewohner zusätzliche Vorgaben gemacht.

  • Bad Hersfelder Festspiele: Reduziertes Programm in 2021 möglich
    (22.05. 12:30)

Der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, Joern Hinkel (49), denkt wegen den Folgen der Corona-Krise über ein abgespecktes Programm im Sommer 2021 nach. "Plan B ist natürlich die Reduzierung des Spielplans auf weniger Stücke. Auf gar keinen Fall möchte ich auf die Qualität und den Aufwand der Stücke verzichten, sondern eher auf die Anzahl der Inszenierungen", sagte der Chef des bundesweit bedeutenden Theater-Festivals in einem Interview mit der "Hersfelder Zeitung".

An der Qualität der Stücke zugunsten eines breiteren Programms zu sparen, ist für Hinkel kein Thema: "Das spüren die Zuschauer und bleiben im kommenden Jahr weg." Hinkel hofft, im Sommer 2021 das für diese Saison ausgefallene Programm nachzuholen - wenn ein entsprechendes Budget zur Verfügung steht: "Bestmöglich wäre, wenn wir den gleichen Etat hätten, die gleiche Spielzeitlänge und die gleiche Anzahl der Stücke." Mitentscheidend sei, wie sich Sponsoren und Unterstützer bei einem schmaleren Programm verhalten und womöglich Fördermittel kürzen.

  • Zoos spüren starkes Besucher-Interesse - Zeitslots ausgebucht
    (22.05. 08:15)

Zweieinhalb Wochen nach den ersten Lockerungen der Coronamaßnahmen spüren die Zoos ein starkes Besucher-Interesse - auch wenn das noch keine Rückkehr zur Normalität ist. Denn für den Besuch des Frankfurter Zoos etwa müssen im Vorfeld dreistündige Zeitslots für maximal 300 Besucher gleichzeitig online gebucht werden. Ein Spontanbesuch ist dabei nicht möglich, so eine Sprecherin: "Die Zeitslots sind bis zum 31. Mai ausgebucht." Die meisten freuten sich aber trotz der Einschränkungen, dass ein Besuch überhaupt wieder möglich ist.

Im weitläufig angelegten Opel-Zoo dürfen sich bis zu tausend Besucher zeitgleich aufhalten, Zeitslots gibt es dort nicht. "Wir zählen beim Eingang, und auch beim Verlassen des Zoos", sagte Zoodirektor Thomas Kauffels. "Das muss halt gegengecheckt werden." Um sicherzustellen, dass alle Auflagen etwa zu den Abstandsregeln befolgt werden, seien derzeit neun externe Sicherheitsmitarbeiter im Einsatz, auch auf dem Parkplatz sorgten zwei Mitarbeiter dafür, dass zwischen parkenden Fahrzeugen und in den Kassenschlangen Abstände eingehalten werden.

  • Sommerwetter lockt Menschen am Vatertag vor die Tür - Polizei zufrieden
    (21.05. 15:22)

Strahlender Sonnenschein und bestes Auflugswetter hat in Hessen zahlreiche Menschen, unter ihnen auch viele Vaterstagsausflügler, am Feiertag vor die Tür gelockt. Die Polizei zeigte sich dennoch landesweit zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. "Ein klar und deutliches 'nein'" teilte der Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt am Nachmittag hinsichtlich der Frage nach größeren Verstößen gegen die Corona-Verordnung mit. Auch die anderen Polizeipräsidien in Hessen bestätigten: Es ist viel los, aber bisher gab es keine besonderen Vorkommnisse.

So hieß es von der Polizei aus Kassel, es sei zwar "mehr als sonst los". Aber bisher sei es nicht zu "ausschweifenden Festen" gekommen, wie ein Sprecher mitteilte. "Der ein oder andere Tropfen Alkohol führt zwar dazu, dass man sich näherkommt, als man sollte", hier reagierten die Leute aber unverzüglich auf die Ansprache durch die Polizei. In Hessen sind grundsätzlich Ausflüge etwa mit dem Bollerwagen erlaubt, es gelten landesweit aber nach wie vor Kontaktbeschränkungen.

  • Schwimmbäder öffnen nur für Vereinssport
    (20.05. 17:15)

Mitglieder von Schwimmvereinen dürfen ab 1. Juni in Hessen wieder ins Wasser. Innen- und Sportminister Peter Beuth (CDU) kündigte am Mittwoch an, dass Frei- und Hallenbäder "unter Beachtung der im Sport vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln" für Schwimmvereine wieder öffnen. Auch Schwimmkurse dürfen ab dann wieder stattfinden, wie das Corona-Kabinett der Landesregierung beschlossen hat. Wie lange es für alle anderen noch dauert, ist weiterhin unklar: "Bis Mitte Juni wird die Landesregierung entscheiden, ab wann wieder alle Bürgerinnen und Bürger zum Schwimmen gehen können", sagte Beuth.

  • Fast 70 Corona-Fälle in Frankfurter Flüchtlingsunterkunft
    (20.05. 15:35)

In einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Bockenheim sind 65 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden. Auch zwei Mitarbeiterinnen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das die Einrichtung betreibt, wurden positiv getestet, teilte eine Sprecherin der Stadt Frankfurt am Mittwoch mit. Zuvor hatte die Hessenschau darüber berichtet.

Nach Angaben der Stadt hat bisher nur ein infizierter Mann Symptome entwickelt und wird in einem Krankenhaus behandelt. Die Erkrankung dieses Mannes war den Angaben zufolge der Anlass zu weiteren Tests.

Die ersten elf der positiv getesteten Bewohner der Unterkunft sind nach Angaben einer Sprecherin des Sozialdezernats bereits in ein Appartement-Hotel umgezogen, in dem die Stadt seit April Wohnungslose und Geflüchtete aus Gemeinschaftsunterkünften zur Quarantäne unterbringt. Weitere 52 positiv getestete Menschen und ihre Familienmitglieder ziehen am Freitag in ein anderes Appartement-Hotel um, das kurzfristig akquiriert werden konnte. Die beiden infizierten DRK-Mitarbeiterinnen seien in häuslicher Quarantäne, hieß es weiter.

  • 9.483 Infizierte in Hessen - 446 Todesfälle
    (20.05. 15:25)

Die Zahl der bestätigten Ansteckungen mit dem Coronavirus ist in Hessen auf 9483 gestiegen. Dies seien 115 Fälle mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium am Mittwoch mitteilte (Stand 14.00 Uhr). Vier weitere Menschen starben demnach an den Folgen. Mittlerweile werden insgesamt 446 Todesfälle in Hessen mit Covid-19 in Verbindung gebracht. In der Statistik des Ministeriums werden nur Angaben erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die Städte und Gemeinden weiterhin ein gutes Stück von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Wird diese erreicht, drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen der Statistik des Ministeriums zufolge bei 17 in Frankfurt und 13 in Wiesbaden. Ob die 65 Corona-Fälle in einer Frankfurter Flüchtlingsunterkunft hier bereits eingerechnet sind, war zunächst unklar. In den mittelhessischen Kreisen Lahn-Dill, Vogelsberg und Marburg-Biedenkopf liegt der Wert weiter bei Null.

  • Corona-Krise kostet Hessen Steuereinnahmen in Milliardenhöhe
    (20.05. 12:55)

Hessen erwartet wegen der Auswirkungen der Corona-Krise einen massiven Einbruch der Steuereinnahmen. Die aktuelle Steuerschätzung sage fast drei Milliarden Euro weniger Einnahmen für das laufende Jahr voraus, teilte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden mit. Bis zum Jahr 2023 sei mit Ausfällen von insgesamt 6,4 Milliarden Euro zu rechnen. So einen Einbruch der Steuereinnahmen habe es im Land noch nie gegeben, betonte der Finanzminister. "Das ist schmerzhaft, aber Hessen ist wie kaum ein anders Land fähig, mit dieser Krise auch finanzpolitisch umzugehen."

Die Corona-Krise koste durch Einnahmeausfälle und erhebliche Mehrausgaben viel Geld. Dieses Geld sei aber gut investiert, versicherte Boddenberg. Bei den Finanzhilfen gehe es vor allem darum, die gesundheitliche Versorgung im Kampf gegen das Coronavirus zu stärken und die gravierenden wirtschaftlichen Folgen für viele Bürger und Unternehmen aufzufangen. Noch im Sommer solle ein zweiter Nachtragshaushalt im hessischen Landtag verabschiedet werden, um auf die aktuelle Entwicklung zu reagieren, kündigte der Finanzminister an.

  • Erster bestätigter Fall an Sulzbacher Schule
    (20.05. 12:20)

Die Mendelssohn-Bartholdy-Schule Sulzbach bestätigt die erste Corona-Erkrankung bei einem Schüler über die Facebookseite des Main-Taunus-Kreises. Dort heißt es: "Weitere Schüler und Lehrer stehen als direkte Kontaktpersonen vorsorglich unter Quarantäne. Betroffen ist nach dem derzeitigen Stand nur eine bestimmte Gruppe der Klasse 10. Der übrige Schulbetrieb kann weiterlaufen. Wir wünschen dem Schüler gute Besserung und unterstützen die Schule bei dieser Herausforderung."

Am Vortag hatte der Landkreis bereits zwei erkrankte Erzieherinnen in Kitas gemeldet. Erkrankungen von Kindern waren dort bisher nicht zu verzeichnen.

  • Corona-Krise verschafft Umwelt Atempause
    (20.05. 11:30)

Die Corona-Krise mit deutlich weniger Verkehr hat für sauberere Luft und weniger Lärm in Hessen gesorgt. Die Pandemie habe zu einer kleinen Atempause für die Umwelt geführt, sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Mittwoch in Wiesbaden. Das belegten Messungen und Berechnungen des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zum Schadstoffausstoß im Straßen- und Flugverkehr.

Diese Daten zeigten ganz klar, dass weniger Verkehr zu weniger Abgasen führe, erklärte HLNUG-Präsident Thomas Schmid. Das gelte besonders beim Stickstoffdioxid. Diese Entwicklung sei aber kein Anlass, die Maßnahmen der Luftreinhalteplanung infrage zu stellen. Der Corona-Effekt werde nur von kurzer Dauer sei, weil sich der Straßenverkehr bereits wieder normalisiert. Damit kehrten auch die alten Immissionsbelastungen wieder zurück.

  • Umweltministerin informiert über Corona-Krise und Luftqualität
    (20.05. 6:10)

Hat die Corona-Krise positive Auswirkungen auf die Umwelt in Hessen? Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) wird am heutigen Mittwoch (11.00 Uhr) in Wiesbaden Messungen und Berechnungen des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie präsentieren, wonach sich durch den Rückgang des Straßenverkehrs während des Corona-Lockdowns die Luftqualität verbessert hat und auch weniger klimaschädliche Treibhausgase ausgestoßen wurden. Der Präsident des Landesamtes, Thomas Schmid, wird als Experte die Daten erklären und einordnen.

  • Corona-Krise: Deutlich weniger Unfälle mit Verletzten in Hessen
    (19.05. 18:40)

Im Vergleich zum Vorjahr hat es von Januar bis März deutlich weniger Unfälle mit Verletzten oder Toten auf Hessens Straßen gegeben. So wenige habe es in einem ersten Quartal noch nie gegeben, teilte ein Sprecher des Statistischen Landesamtes am Dienstag mit. Der Wert 2020 sei der wohl niedrigste seit Beginn der Statistik 1950. Ausschlaggebend für die niedrigen Zahlen sei das geringere Verkehrsaufkommen im März wegen der Corona-Krise. Die Zahl der Unfalltoten habe sich allerdings im März mit 16 ums Leben gekommenen Menschen nicht verändert.

"Im März 2020 gab es gleichviele Tote wie im März 2019", sagte ein Sprecher des Landesamtes. Verletzt wurden bei Unfällen im März 1550 Menschen, das waren den Angaben zufolge 24,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Ende März habe es 3690 Unfälle in Hessen gegeben, hieß es weiter. Das seien 12,6 Prozent weniger Unfälle als im selben Zeitraum 2019. Die Zahl der Verunglückten ging um 13 Prozent auf 4971 zurück. Es starben 33 Menschen aufgrund von Straßenverkehrsunfällen, 17 weniger als im ersten Quartal ein Jahr zuvor.

  • Weitere Lockerungen: Kindertagespflege öffnet wieder
    (19.05. 17:05)

Ab Anfang nächster Woche dürfen Kinder in Hessen wieder ihre Kindertagespflege besuchen. Mit dieser Corona-Lockerung würden gerade Eltern mit Kindern unter drei Jahren entlastet, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden nach einem entsprechenden Kabinettsbeschluss. Die Landesregierung habe zudem eine Härtefallregelung für diejenigen Familien geschaffen, für die der Wegfall des Kita-Betreuungsangebotes eine besondere Härte im Alltag darstellt.

Die Entscheidung, ob die Härtefallregelung greift, trifft nach Angaben des Ministers das Jugendamt. Ein weiterer Beschluss sei, dass auch Kinder mit einer Behinderung ab dem 25. Mai in die Notbetreuung gehen dürfen. Als weitere Lockerung in der Corona-Krise gelte, dass eine Ein- oder Rückreise aus vielen europäischen Ländern nach Hessen wieder möglich ist, ohne sich danach in Quarantäne begeben zu müssen. Das gelte allerdings nicht für Regionen, in den die Zahl der Neuinfizierten mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage aufweist, schränkte Klose ein.

  • 9.368 Menschen in Hessen mit Coronavirus infiziert
    (19.05. 14:50)

In Hessen gibt es mittlerweile 9.368 Menschen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg im Vergleich zum Vortag um 31 Fälle, wie das Sozialministerium am Dienstag mitteilt. Drei weitere Menschen starben demnach an den Folgen einer Infektion. Mittlerweile werden insgesamt 442 Todesfälle in Hessen mit Covid-19 in Verbindung gebracht. In der Statistik des Ministeriums werden nur Angaben erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

Bei den regionalen Fallzahlen sind die Städte und Gemeinden weiterhin ein gutes Stück von der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen entfernt. Wird diese erreicht, drohen wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Die höchsten Werte liegen der Statistik des Ministeriums zufolge bei 14 im Odenwaldkreis und 13 in Wiesbaden. In den mittelhessischen Kreisen Lahn-Dill, Vogelsberg und Marburg-Biedenkopf liegt der Wert bei Null.

  • Vatertagstour mit Abstand - Polizei setzt auf Einsicht
    (19.05. 13:25)

Hessens Sicherheitsbehörden setzen zum Vatertag auf die Vernunft der Bürger in der Corona-Krise. Da es mittlerweile wieder mit den geltenden Abstandsregeln möglich ist, sich etwa zu Wanderungen zu treffen, sei am Donnerstag keine besondere Präsenz der Polizei geplant, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Ordnungshüter setzten wie bisher auf den Dialog mit den Bürgern bei Verstößen gegen die Abstands- und Hygieneregeln. Bußgelder würden erst dann verhängt, wenn bei Kontrollen im Einzelfall ein bewusster oder wiederholter, willentlicher Verstoß festgestellt werde. In Hessen waren zuletzt nur vereinzelt Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt worden.

  • Evangelische Kirche feiert Gottesdienste im Grünen
    (19.05. 11:50)

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Himmelfahrtstag zahlreiche Gottesdienste im Grünen geplant. Angesichts immer noch geltender Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie wollen Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz im Freien und mit Schutzkonzepten wieder Gottesdienste feiern, teilte die EKHN am Dienstag in Darmstadt mit. Unter anderem seien auch ein Picknick- und ein Moutainbike-Gottesdienst vorgesehen. Das Gebiet der EKHN erstreckt sich auf Teile Hessens und Rheinland-Pfalz. Meteorologen sagen für den Feiertag Temperaturen von über 20 Grad voraus.

  • Bangen um die Frankfurter Buchmesse
    (19.05. 09:10)

Dichtes Gedränge in den Messehallen, Menschentrauben bei Lesungen, ausgebuchte Hotels und Gäste aus aller Welt: Solche Szenen wird es in diesem Herbst nicht geben. Falls die Frankfurter Buchmesse überhaupt stattfindet, wird sie anders sein. Aber wie? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat angekündigt, "Ende Mai" über die mögliche Ausgestaltung der Messe zu entscheiden.

"Im Moment kämpfen wir aktiv um die Frankfurter Buchmesse", sagt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Wir werden alles tun, damit diese bedeutende Messe stattfinden kann." Die Meinung bei den Verlagen scheint gespalten: Die einen hoffen, dass die Messe wenigstens in abgespeckter Form stattfindet. Die anderen glauben, wenn internationale Aussteller nicht anreisen können und wenig Publikum kommen darf, macht die Messe keinen Sinn.

  • Brauereien sehen teils große Umsatzeinbrüche wegen Corona-Krise
    (19.05. 6:23)

Die Brauer in Hessen und Rheinland-Pfalz stehen wegen der Corona-Krise unter Druck und gehen von drastischen Umsatzeinbrüchen aus. Auch wenn die Gastronomie in beiden Ländern nach Wochen des Stillstands langsam unter strengen Ausnahmebedingungen wieder anläuft, sehen Brauer noch lange kein zurück zur Normalität. «Jetzt hat es die Delle gegeben und ich weiß nicht, wo ich Licht am Ende des Tunnels sehen soll", sagte der Vorsitzende des Brauerbundes Hessen/Rheinland-Pfalz, Wolfgang Köhler, der Deutschen Presse-Agentur. Deutschlandweit schätzt er derzeit die Umsatzeinbußen durchschnittlich auf rund 20 Prozent, in der Spitze könnten es bei Unternehmen aber auch bis zu 60 Prozent werden. Vor allem beim Fassbier gebe es Einbrüche.

  • 9.337 Infizierte in Hessen - 439 Todesfälle
    (18.05. 17:30)

Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen steigt auf 9.337 Wiesbaden - In Hessen sind bei 9337 Menschen Corona-Infektionen bestätigt. Damit stieg die Zahl heute im Vergleich zum Vortag um 20 Fälle, wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte. Die mit Covid-19 in Verbindung gebrachten Todesfälle erhöhten sich auf 439, vier mehr als noch am Tag zuvor. In der Statistik des Ministeriums für Soziales und Integration werden nur Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

  • Gericht lehnt Eilantrag auf Tragen von Masken in Schule ab
    (18.05. 15:25)

Den Eilantrag eines Schülers aus dem Rheingau-Taunus-Kreis auf das verpflichtende Tragen eines Mund- und Nasenschutzes in seiner Schule hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden abgelehnt. Das Gericht führte in seinem am Montag veröffentlichten Beschluss zwei Gründe an: Die Mutter des volljährigen Schülers habe den Eilantrag ohne die erforderliche Vollmacht ihres Kindes gestellt. Zudem würden an der Schule die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wegen der Corona-Pandemie eingehalten. (Az.: 6 L 485/20.WI). Als Begründung für den Eilantrag war darauf verwiesen worden, dass das Virus mehrere Stunden lang in der Luft und auf Oberflächen überleben könne. Deshalb fühle sich der Schüler in seinem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit verletzt. Gegen den Beschluss kann Beschwerde erhoben werden, über die dann der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel zu entscheiden hat.

  • Bundesaußenminister Heiko Maas äußert sich zum Thema Urlaub
    (18.05. 14:50)

Der Sommerurlaub 2020 wird ganz anders sein, als wir unsere Sommerurlaube sonst gewohnt sind. Es wird Restriktionen an den Stränden, in den Restaurants und in den Innenstädten geben. Das verkündete Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) in einer heutigen Pressekonderenz. Zuvor hatte er sich mit den Außenministern der zehn beliebtesten eruopäischen Reiseländer der Deutschen beratschlagt.

Ob, wann und in welches Land man diesen Urlaub wieder reisen kann, wollte Maas noch nicht verkünden. Schließlich ändere sich die Situation von Tag zu Tag. Ziel sei es, die aktuell geltende Reisewarnung bis zum 15. Juni durch "Reisehinweise" zu ersetzen. Laut Maas sollen sie die Grundlage dafür sein, zu entscheiden, in welches Urlaubsland man am sichersten wird reisen können.

  • Kultusministerium: Nächster Schulstart in Hessen ohne Probleme
    (18.05. 14:00)

An Hessens Schulen ist die nächste Stufe der Öffnung ohne große Probleme angelaufen. Er habe bislang keine Informationen über besondere Vorkommnisse gegeben, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Montag in Wiesbaden. Am späteren Nachmittag sollte noch ein detaillierteres Stimmungsbild vorliegen. Für die Viertklässler der Grundschulen sowie alle weiteren Jahrgänge der weiterführenden Schulen hat der Unterricht wieder begonnen. Die hessische GEW-Vorsitzende Birgit Koch sprach von einer Herkulesaufgabe für die Schulen. "So sehr wir uns alle wünschen, dass wir bald zu einer Normalität des Schulbetriebes zurückkehren: Wir dürfen hierbei die Hygienevorgaben, die Arbeitsbelastung der Lehrerinnen und Lehrer sowie den Arbeits- und Gesundheitsschutz nicht aus dem Blick verlieren."

  • Klinische Tests sollen im September beginnen
    (18.05. 12:40)

Marburger Virologen wollen gemeinsam mit Kollegen noch im September beginnen, einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 in ersten klinischen Versuchen am Menschen zu testen. Der Impfstoff für die klinische Phase I wird zurzeit von der Firma IDT Biologika in Dessau hergestellt, wie Stephan Becker, der Direktor des Instituts für Virologie an der Uni Marburg, am Montag bekannt hab. Die Produktion wird demnach voraussichtlich in drei Monaten abgeschlossen sein, dann könne mit den klinischen Tests begonnen werden.

Bereits vor einer Woche hatte Becker gegenüber der Deutschen Presseagentur über die Vorbereitung auf den nächsten Schritt bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus gesprochen. "Wir sind jetzt in der Phase, dass wir finanziell und logistisch alles zusammenhaben, um die klinische Phase I zu starten", hatte Becker gesagt. Becker und sein Team sind an der Entwicklung eines Impfstoffes beteiligt und arbeiten dafür am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung mit anderen Wissenschaftlern zusammen.

  • Gastgewerbe mit starken Umsatzeinbußen
    (18.05. 11:20)

Das hessische Gastgewerbe hat wegen der Corona-Pandemie im März massive Umsatzeinbußen erlitten. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteile, sanken die preisbereinigten Erlöse in der Branche aufgrund der vielfältigen Beschränkungen für das Gastgewerbe um 45,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Rückgang bei der Zahl der Beschäftigten sei mit 6,1 Prozent nicht ganz so deutlich ausgefallen. Im Bereich der Beherbergung gingen die preisbereinigten Umsätze nach Angaben der Statistiker um 51,8 Prozent zurück. Vor allem Hotels, Gasthöfe und Pensionen hätten ein Minus von 52,7 Prozent verbucht. Bei der Gastronomie habe es einen Rückgang von 41,6 Prozent gegeben. Besonders stark seien dabei die Erlöse beim Ausschank von Getränken gesunken.

Coronabedingt hätten im März jedoch nicht alle Unternehmen im hessischen Gastgewerbe Auskunft über ihre Umsätze und Beschäftigten gegeben, teilte das Landesamt mit. Die Angaben für knapp 29 Prozent der Betriebe, von denen keine Informationen vorlagen, seien geschätzt worden.

  • Naturschutzgebiete leiden in Corona-Krise unter Ausflüglern
    (18.05. 08:00)

Naturschutzgebiete in Hessen leiden in Zeiten der Corona-Krise unter Ausflüglern. Nach Angaben der Regierungspräsidien in Darmstadt, Gießen und Kassel halten sich längst nicht alle Besucher an die strengen Regeln. Das Resultat: Müll, Trampelpfade oder verstopfte Nistkästen. Eine flächendeckende Kontrolle sei kaum möglich und mancher Besucher werde auch aggressiv. Nach Angaben der Gießener Behörde entstanden zum Beispiel im Naturschutzgebiet "Lahnaue" zwischen Atzbach, Dutenhofen und Heuchelheim im Lahn-Dill-Kreis in den letzten Wochen neue Trampelpfade, die es vor der Corona-Krise nicht gab. Das Besucheraufkommen sei an allen Wochentagen stark gestiegen.

  • Demonstrationen um Corona in ganz Hessen
    (16.05. 17:22)

An vielen Orten in Hessen haben am Samstag Menschen gegen die ihrer Meinung nach überzogenen Corona-Maßnahmen demonstriert. Insbesondere in Frankfurt hatten sich aber auch Hunderte Gegendemonstranten formiert, die den Veranstaltern "Nazi-Propaganda" vorwarfen. Bei weiterhin moderaten Fallzahlen sprach sich Frankfurts OB Peter Feldmann dagegen aus, wegen fehlender Einnahmen bei den sozial Schwächsten zu sparen.

  • 9261 bestätigte Corona-Fälle in Hessen
    (16.05. 14:30)

9261 Menschen aus Hessen haben sich bislang nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das waren 57 Fälle mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium am Samstag in Wiesbaden berichtete (Stand 14.00 Uhr). Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um drei auf 432. In der Statistik des Ministeriums werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

  • Schülerin zieht Eilantrag zurück
    (15.05. 15:08)

Die Viertklässler dürfen neben den Schülern an weiterführenden Schulen am Montag in ihre Klassenräume zurückkehren. Eine Schülerin hatte geklagt, nahm ihren Eilantrag aber zurück. Auch an den Grundschulen beginnt am Montag - zumindest eingeschränkt - wieder der Unterricht. Die Viertklässler dürfen wie von der Landesregierung geplant in ihre Klassenräume zurückkehren. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel teilte am Freitag mit, dass die Schülerin aus Frankfurt ihren Eilantrag auf eine weitere Aussetzung des Schulbesuchs für Viertklässler am selben Tag zurückgezogen hatte. Zur Begründung ihres Antrags hatte sie sich auf Belange des Infektions- und des Gesundheitsschutzes berufen, die in Zeiten der Corona-Pandemie nicht hinreichend gewährleistet seien, sagte ein Sprecher des VGH

  • 9204 Corona-Fälle, 429 Tote
    (15.05. 14:02)

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist am Freitag auf 9.204 gestiegen. Das sind 35 Fälle mehr als am Donnerstag. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um sechs auf 429. Die meisten Corona-Fälle meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.381). Die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gibt es immer noch im Odenwaldkreis (56), Frankfurt meldet inzwischen 54 Covid-19-Tote. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind rund 86 Prozent der hessischen Corona-Patienten inzwischen genesen.

  • Proteste gegen Corona-Regeln
    (15.05. 13:27)

Am Wochenende wollen in Frankfurt hunderte Menschen gegen die Beschränkungen in der Corona-Krise auf die Straße gehen. Nach Angaben des Frankfurter Ordnungsamts vom Freitag sind insgesamt 17 Kundgebungen angemeldet, davon allein 14 am Samstag. Die meisten Teilnehmer werden auf dem Goethe-Platz in der Innenstadt erwartet. Eine Gegendemonstration soll unter anderem mit geschätzten 200 Teilnehmern an der benachbarten Hauptwache stattfinden. Bereits am vergangenen Wochenende hatten hunderte von Protestlern in der Frankfurter Innenstadt ihrem Unmut über die bestehenden Beschränkungen Luft gemacht.

  • Hessen will Coronus-Bonus für Altenpfleger aufstocken
    (15.05. 12:54)

Das Land Hessen will auf die geplante Corona-Prämie für Altenpflegekräfte einen Zusatzbetrag drauflegen. «Wir wollen in Hessen den Bonus um weitere 500 Euro auf dann 1500 Euro aufstocken», teilte das Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Der Bonus sei ein Zeichen der Anerkennung für den außergewöhnlichen Einsatz der Beschäftigten: «Ohne sie könnten wir die Corona-Pandemie nicht bewältigen.» Zuvor hatte der Bundesrat, einen Tag nach dem Bundestag, die geplante Prämie für Beschäftigte in der Altenpflege verabschiedet. Diese sollen in diesem Jahr einen Bonus für die besonderen Belastungen während der Corona-Krise bekommen. Geplant sind bis zu 1000 Euro - je nach Funktion und Arbeitszeit. Der steuerfreie Betrag kann von Ländern und Arbeitgebern auf bis zu 1500 Euro aufgestockt werden.

  • Erhöhung des Kurzarbeitergeldes
    (15.05. 11:22)

Einen Tag nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat die geplante Corona-Prämie für Beschäftigte in der Altenpflege verabschiedet. Sie sollen in diesem Jahr einen Bonus für die besonderen Belastungen während der Krise bekommen. Außerdem hat der Bundesrat die geplante Aufstockung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Nun soll es ab dem vierten Monat des Bezugs 70 Prozent beziehungsweise 77 Prozent geben, ab dem siebten Bezugsmonat 80 Prozent oder 87 Prozent. Dies soll bis längstens 31. Dezember 2020 gelten.

  • Hessischer Tourismus bricht um mehr als die Hälfte ein
    (15.05. 10:05)

Die Corona-Pandemie hatte im März 2020 große Auswirkungen auf die Tourismusbranche in Hessen: Die Einreise nach Deutschland wurde stark eingeschränkt und von Reisen wurde generell abgeraten. Ab 18. März 2020 waren in Hessen Übernachtungsangebote nur noch zu notwendigen, nicht aber zu touristischen Zwecken erlaubt. Daraufhin passten auch viele Beherbergungsbetriebe ihr Angebot an. Die Zahl der Gäste in den hessischen Beherbergungsbetrieben mit 10 oder mehr Gästebetten einschließlich der Campingplätze nahm u. a. in Folge dieser Einschränkungen gegenüber März 2019 um 63 Prozent auf 466.000 ab. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, brach die Zahl der Übernachtungen um 53 Prozent auf 1,3 Millionen ein.

Am stärksten litten die Betriebe in den Tourismusorten, die 65 Prozent weniger Übernachtungen verbuchten. Am wenigsten sank die Übernachtungszahl in den als Mineral- und Moorbädern anerkannten Kurorten mit minus 29 Prozent. Aus Deutschland angereiste Gäste verbrachten 48 Prozent weniger Nächte in Hessen, die Übernachtungszahl der ausländischen Gäste lag 69 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Die Liste der ausgebliebenen Gäste führten Italien, China, Israel und Taiwan an.

  • Spargelbauern rechnen zur Saisonhalbzeit mit starken Einbußen
    (15.05. 08:30)

Zur Halbzeit der Spargelernte rechnen die Bauern in der Rhein-Main- und in der Rhein-Neckar-Region wegen zu weniger Arbeitskräfte mit teils kräftigen Umsatzeinbußen in diesem Jahr. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Spargel Südhessen, Rolf Meinhardt, schätzt, dass bundesweit 30 Prozent der möglichen Erntemenge auf den Feldern stehen bleibt. Und auch Hans Lehar von der Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft Nordbaden rechnet mit Einbußen zwischen 20 und 40 Prozent.

Die Spargelernte beginnt in Deutschland normalerweise in der zweiten Aprilhälfte und dauert bis zum "Johannestag", dem 24. Juni. In den vergangenen Jahren begann sie aber auch schon früher, nicht zuletzt wegen des Einsatzes von Folien.

  • Hotels öffnen wieder - Lage aber schwierig
    (14.05. 15:38)

Vor der Öffnung von Hotels für den Tourismus am Freitag (15. Mai) schätzt der Hotel- und Gaststättenverband Hessen (Dehoga) die Lage der Hotellerie im Land als schwierig ein. «Die Stimmung ist insgesamt nicht so gut», sagte die stellvertretende Dehoga-Hauptgeschäftsführerin, Kerstin Junghans, am Donnerstag. Mit der aktuellen Verordnung sei es schwierig, überhaupt zu öffnen. «Die Hotelbetreiber müssen draufzahlen.» Wegen geschlossener Grenzen, Reiserestriktionen und Quarantäne-Regelungen bei der Einreise fehle der Gästeverkehr, was bei der Konzernhotellerie zu einem «Riesenproblem» führe. Die Fünf-Quadratmeter-Regel bezeichnete Junghans als «Damoklesschwert» für die Branche. «Wir sind weit entfernt von einem Restart. Aber es ist ein gutes Zeichen, dass es wieder los geht.»

  • Jugendherbergen öffnen wieder
    (14.05. 13:01)

Bereits ab diesem Freitag öffnen in Hessen wieder die ersten Jugendherbergen ihre Türen. Als erstes ist ab dem 15. Mai die höchst gelegene Jugendherberge Hessens auf dem Hoherodskopf dran, an Christi Himmelfahrt öffnen dann die Häuser Hohe Fahrt am Edersee in Vöhl und die Familien- und Kulturjugendherberge Fulda. Das teilte die Deutsche Jugendherberge Hessen am Donnerstag mit. "Auch wenn wir uns die letzten Wochen natürlich bereits mit dem Thema Wiedereröffnung beschäftigt haben, haben wir die letzten Tage fast durchgearbeitet", sagt Dirk Voortmann, Hausleitersprecher und Hausleiter der Jugendherberge Fulda. Es gebe noch freie Betten, heißt es in der Mitteilung, die Anfragen seien aber schon wieder deutlich gestiegen.

  • Viertklässlerin klagt erneut
    (14.05. 12:13)

Eine Schülerin aus Frankfurt wehrt sich erneut mit einem Eilantrag vor Hessens oberstem Verwaltungsgericht gegen eine Rückkehr in die Schule. «Zur Begründung ihres Antrags beruft sie sich auf Belange des Infektions- und des Gesundheitsschutzes, die in Zeiten der Corona-Pandemie nicht hinreichend gewährleistet seien», erklärte ein Sprecher des Verwaltungsgerichtshofs in Kassel am Donnerstag. Am (morgigen) Freitag werde der zuständige Senat darüber entscheiden. Danach will das Gericht die Öffentlichkeit informieren. Das Mädchen hatte bereits im April eine Rückkehr der Viertklässler in hessische Grundschulen verhindert. Die Kasseler Richter gaben damals ihrem Antrag Recht und hoben die Schulpflicht für diesen Jahrgang auf. Die Viertklässler würden im Vergleich zu Schülern, denen aus Gründen des Infektionsschutzes der Schulbesuch weiter untersagt werde, ohne hinreichenden Grund ungleich behandelt, lautet die Begründung.

  • Zwei Corona-Fälle an Offenbacher Schule
    (14.05. 11:41)

Eine Offenbacher Schule bleibt nach zwei Corona-Fällen unter Schülern erst mal bis Freitag geschlossen. Der Präsenzunterricht an der Albert-Schweitzer-Schule werde vorsorglich ausgesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Offenbach. Alle 28 Personen wurden getestet – und der Test einer Schülerin ist positiv. „Nach derzeitigem Kenntnisstand ist ein familiärer Hintergrund nicht ausgeschlossen“, teilt die Stadt Offenbach mit. „Es muss sich nicht unbedingt um ein Infektionsgeschehen an der Schule selbst handeln“, sagte auch Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß. Bis alle Kontaktpersonen ermittelt und die Testergebnisse vorliegen, wurde bis einschließlich Freitag, 15. Mai, der Präsenzunterricht an der Schule vorsorglich ausgesetzt. 

  • Forscher finden Ansatzpunkte für Medikamente
    (14.05. 10:23)

Frankfurter Forscher haben mögliche Ansatzpunkte für Medikamente gegen Covid-19 identifiziert. Die Erkenntnisse wurden am Donnerstag im Fachmagazin Nature publiziert. Basis waren Abstriche zweier infizierter Rückkehrer aus Wuhan, die im Februar am Frankfurter Flughafen gelandet waren. Biochemiker und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums hatten damit ein Zellkultur-Modell geschaffen und daran eine Reihe von Wirkstoffen getestet. Einige hatten nach Angaben der Forscher die Vermehrung des Virus im Labor verlangsamt oder gestoppt. Besonders im Auge hatten die Wissenschaftler Wirkstoffe, die Bestandteile von bereits zugelassenen Medikamenten sind. "Im Wettlauf mit der Zeit kann unsere Arbeit einen wichtigen Beitrag dazu liefern, in welche Richtungen diese Suche die schnellsten Erfolge verspricht", sagte einer der beteiligten Wissenschaftler.

  • Fraport erleidet auch im Ausland herben Passagierrückgang
    (14.05. 08:05)

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im April auch an seinen Airports im Ausland kaum noch Passagiere abgefertigt. Während das Aufkommen an Deutschlands größtem Airport im Jahresvergleich um 96,9 Prozent auf 187.905 Fluggäste einbrach, belief sich das Minus an den Fraport-Flughäfen in Perus Hauptstadt Lima und in Antalya an der türkischen Riviera sogar auf 99,9 Prozent, wie das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Damit kam Lima im gesamten April nur noch auf 1.180 und Antalya auf 2.628 Passagiere.

Den prozentual geringsten Rückgang verbuchte Fraport an seinem Beteiligungsflughafen im chinesischen X'ian. Dort sank die Zahl der Fluggäste um 64,1 Prozent auf knapp 1,4 Millionen. Im Cargo-Geschäft fielen die Einbußen an den meisten Konzernflughäfen deutlich geringer aus. In Frankfurt sank das Aufkommen an Fracht und Luftpost um 21,1 Prozent auf 138.065 Tonnen.

  • Eintracht-Vorstand Bobic verteidigt Saison-Fortsetzung
    (13.05. 18:50)

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic kann die öffentliche Kritik an der Saison-Fortsetzung in der Fußball-Bundesliga nicht nachvollziehen. "Was wir gemacht haben, ist legitim. Wir kämpfen um unseren Wirtschaftszweig - wie jeder Gastronom oder jedes andere Unternehmen auch. Wir machen das, um unseren Wirtschaftszweig zu schützen. Da geht es auch um Arbeitsplätze", sagte Bobic am Mittwoch dem Sender "HIT RADIO FFH". In der zum Teil hitzigen Debatte um eine Sonderrolle des Profifußballs helfen Vergleiche - zum Beispiel mit den weiter geschlossenen Kindertagesstätten - seiner Ansicht nach nicht weiter. "Ich kann mit solchen Vergleichen nichts anfangen. Das führt am Thema vorbei", sagte Bobic.

Den Fußball sieht er vielmehr in einer Vorreiterrolle. "Sollten wir durchkommen, wird das für alle Mannschaftssportarten ein Konzept sein, das ihnen helfen wird und das sie adaptieren und umsetzen können, um ihren Sport weiter auszuüben", sagte der 48-Jährige.

  • Leichter Anstieg auf 9087 Corona-Infektionen in Hessen
    (13.05. 15:50)

Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen steigt weiter nur leicht an. Wie das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte wurden bislang 9.087 Fälle im Land registriert. Das waren 56 mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht werden, stieg um vier auf insgesamt 419. Es werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

Im Fokus stehen auch die regionalen Fallzahlen. Bei einem Überschreiten der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen müssen Landkreise und kreisfreie Städten wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens verhängen. Von dieser Obergrenze waren die hessischen Städte und Kreise am Mittwoch weiter deutlich entfernt.

  • FDP macht Druck: Land muss verlässliches Kita-Konzept vorlegen
    (13.05. 13:15)

Die FDP-Fraktion erhöhte den Druck auf das Land, ein verlässliches Konzept für die schrittweise Wiedereröffnung der Kitas in Hessen vorzulegen. Vieles könnte schon lange festgelegt und die Kitas wieder offen sein, kritisierte Fraktionschef René Rock am Mittwoch in Wiesbaden und verwies auf bereits vorliegende Pläne in Bayern. Schwarz-Grün in Hessen habe dagegen viel Zeit versäumt und nicht rechtzeitig das Gespräch mit den Kita-Trägern im Land gesucht. Die Liberalen fordern konkret, dass das Sozialministerium einen Musterhygieneplan und ein Musterkonzept für die pädagogische Arbeit vorlegt, die für alle Einrichtungen in Hessen als Grundlage dienen.

"Kommunal können dann Details ergänzt werden, aber nicht jede Kita muss aufs Neue definieren, wie und wie oft Bauklötze desinfiziert werden müssen", betonte Rock. Dazu gehöre auch die Ausstattung mit Desinfektionsmitteln, Einmalhandschuhen, einem Mindestvorrat an Schutzvisieren sowie einem an die Corona-Krise angepasstes Reinigungskonzept.

  • Datenschutzbeauftragter lobt Hessen in der Corona-Pandemie
    (13.05. 11:00)

Der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch hat die Landesregierung für ihr Vorgehen in der Corona-Pandemie gelobt. Die Exekutive sei "sichtlich bemüht", die Eingriffe in die informationelle Selbstbestimmung der Bürger so gering wie möglich zu halten, teilte er am Mittwoch in Wiesbaden mit. "Es ist daher nicht damit zu rechnen, dass die Maßnahmen zur Krisenbewältigung nach Zweckerreichung missbraucht werden sollen." Es sei unstreitig, dass die Beschränkungen der Grundrechte "keinen Dauerzustand darstellen". Ronellenfitsch veröffentlichte am Mittwoch den Datenschutzbericht für das Jahr 2019.

  • Vereine verzeichnen großes Interesse an Kleingärten
    (13.05. 4:00)

Viele Kleingartenvereine in Hessen haben in den zurückliegenden Wochen einen enormen Zulauf von Interessenten verzeichnet. "Die Vereine werden überrollt mit Anfragen. Das ist der Wahnsinn", sagt Ute Breitenbach von der Stadtgruppe der Kleingärtner in Frankfurt.

In Zeiten von Corona scheinen Schrebergärten besonders gefragt zu sein - das öffentliche Leben ist über Monate beeinträchtigt, der Sommerurlaub fraglich. Die Nachfrage nach freien Gärten sei eine Reaktion auf die Einschränkungen, sagt auch Reinhold Six, Vorsitzender des Landesverbands der Kleingärtner.
Frankfurt bildet in Hessen die Hochburg der Kleingärtner. In der dicht besiedelten Stadt gibt es nach Angaben des Landesverbands 111 Vereine mit knapp 16 000 Mitgliedern. Hessenweit vertritt der Verband 313 Vereine mit etwa 35 000 Mitgliedern. Hinzu kommen Gärten, die über die Städte und Kommunen verpachtet werden.

  • Reisebüro-Inhaber demonstrieren für mehr Staatshilfe
    (12.05. 19:00)

Inhaber von Reisebüros und mittelständische Reiseveranstalter demonstrieren am (morgigen) Mittwoch in zahlreichen deutschen Städten für mehr staatliche Hilfe in der Corona-Krise. Auch in Hessen sind Aktionen angekündigt, unter anderem in Frankfurt. Aufgerufen dazu hat die Allianz selbstständiger Reiseunternehmen. Mit anderen Verbänden fordert sie einen Sonderfonds des Bundes, um die Rückzahlungen für stornierte Reisen abzuwickeln. Damit sollen die Arbeitsplätze in den Reisebüros und bei den Veranstaltern gesichert werden. Weil Reisen aufgrund des Kampfs gegen das Coronavirus stark eingeschränkt sind, haben viele Kunden ihre Urlaubsfahrten storniert.

  • 9031 Corona-Infektionen in Hessen - drei neue Todesfälle
    (12.05. 14:45)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist erneut nur leicht gestiegen. Wie das Sozialministerium am Dienstag in Wiesbaden mitteilte (Stand 14.00 Uhr) wurden bislang 9031 Fälle im Land registriert. Das waren 18 mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht werden, stieg um 3 auf insgesamt 415. Es werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden. Am Montag hatte das Plus bei den Fallzahlen im Vergleich zum Vortag 21 betragen, es war ein Todesfall hinzugekommen.
Im Fokus stehen auch die regionalen Fallzahlen. Bei einem Überschreiten der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen müssen Landkreise und kreisfreie Städten wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens verhängen. Von dieser Obergrenze waren hessische Städte und Kreise am Dienstag deutlich entfernt: Die höchsten Werte hatten der Odenwaldkreis (26) und die Stadt Offenbach (19).

  • Fraport hofft auf mehr Passagiere - Markierungen für sicheren Abstand
    (12.05. 13:45)

Mit Spendern für Desinfektionsmittel, Abstandsmarkierungen am Boden, abgesperrten Sitzen und Plexiglasscheiben an den Schaltern bereitet sich der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport auf wachsende Passagierzahlen in der Corona-Krise vor. Das Infektionsrisiko solle so gering wie möglich gehalten werden, sagte der Leiter Flug- und Terminalbetrieb und Unternehmenssicherheit bei Fraport, Alexander Laukenmann, am Dienstag.
Auch bei den Sicherheitskontrollen sei der Wartebereich so gestaltet worden, dass die Passagiere mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander halten könnten, das Personal trage Schutzmasken. Gleiches gilt an den Gepäckbändern. Passagiere müssen in Bussen und Geschäften eine Mund- und Nasenbedeckung tragen. Zu Beginn der Corona-Krise hatte es Kritik von ankommenden Passagieren gegeben, dass in Bussen vom Flugzeug zu den Terminals wie auch vor den Gepäckbändern Gedrängel herrsche.
Die Regeln würden von der überwiegenden Zahl der Passagiere eingehalten, sagte Laukenmann. Zur Kontrolle setze Fraport eigenes Personal ein und arbeite mit der Polizei zusammen. Derzeit werde nur etwa drei bis fünf Prozent der sonst üblichen Zahl von Flügen abgewickelt. Terminal 2 ist ganz gesperrt ebenso wie einige Bereiche von Terminal 1.

  • Grimmwelt in Kassel unter Auflagen wieder für Publikum geöffnet
    (12.05. 13:00)

Nach einer coronabedingten Zwangspause hat die Grimmwelt in Kassel ihre Türen wieder geöffnet. Allerdings dürfen höchstens 50 Besucher gleichzeitig in das Haus, zudem gilt für sie eine Maskenpflicht. "Die Besucher hatten alle ihre Masken dabei - und auch auf", sagte eine Sprecherin des Ausstellungshauses.
Begleitveranstaltungen und Führungen finden aus Sicherheitsgründen zunächst nicht statt. Die Sonderausstellung "Rotes Käppchen, blauer Bart - märchenhafte Farben und Experimente" wurde verlängert. In der Grimmwelt selbst können sich die Besucher frei bewegen.
Das Ausstellungshaus ist dem Schaffen der Brüder Grimm als Sprachforscher und Sammler fantastischer Märchen gewidmet. In Hessen dürfen seit Montag vergangener Woche Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Museen und Zoos wieder öffnen.

  • Merck spendet zwei Millionen Atemschutzmasken
    (12.05. 10:39)

Der Chemie- und Pharmakonzern Merck spendet in der Corona-Krise zwei Millionen Atemschutzmasken. Sie sollen vor allem im Gesundheitswesen in Deutschland, Frankreich und den USA zum Einsatz kommen, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Darmstadt mit. Merck trage die Kosten für Einkauf und Transport der Schutzausrüstung; um die Verteilung kümmerten sich Behörden und Verbände.
Von den zwei Millionen FFP2-Masken gehe eine sechsstellige Zahl an verschiedene Organisationen in Deutschland, darunter Hessen-Caritas und die Diakonie Hessen, hieß es. "Wir bringen unsere Ressourcen und unser volles Engagement ein, um die Covid-19-Pandemie zu bekämpfen", erklärte Belén Garijo, Mitglied der Merck-Geschäftsleitung. Das Unternehmen arbeitet zudem gemeinsam mit anderen Branchenfirmen und der Bill & Melinda Gates Foundation daran, Impfstoffe, Diagnostika und Behandlungsoptionen gegen Covid-19 voranzutreiben.

  • EU-Gesundheitsminister beraten über Arzneimittelversorgung
    (11.05. 21:52)

Die EU-Gesundheitsminister beraten am Dienstag (10.00 Uhr) über die Arzneimittelversorgung in der Corona-Krise. Für Deutschland will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an der Videokonferenz teilnehmen. Der CDU-Politiker hatte schon zu Beginn der Pandemie vor Engpässen bei Medikamenten gewarnt.

  • Mehr als 9000 Corona-Infektionen in Hessen
    (11.05. 18:27)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus hat in Hessen die 9000er Marke überstiegen. Bislang wurden 9013 Fälle im Land registriert, wie das Sozialministerium am Montagabend in Wiesbaden mitteilte. Das entsprach einem Anstieg von 21 Fällen gegenüber dem Vortag. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht werden, stieg um einen auf insgesamt 412.
Im Fokus stehen auch die regionalen Fallzahlen. Bei einem Überschreiten der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen sind in Landkreisen und kreisfreien Städten wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens zu befürchten. Von dieser Obergrenze waren hessische Städte und Kreise auch am Montag weit entfernt: Die höchsten Werte hatten der Odenwaldkreis (26) in Südhessen, die Stadt Offenbach (19) und der Werra-Meißner-Kreis (18) in Nordhessen.
Insgesamt betrachtet gibt es in Frankfurt, Hessens größter Stadt, mit Abstand am meisten Corona-Fälle. 1363 Infektionen wurden dort bestätigt. Im Vogelsbergkreis gibt es mit 121 Fällen die wenigsten. Zu beachten in der Statistik ist aber: Es werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

  • Hessen unterstützt Kunst und Kultur mit 50-Millionen-Euro-Paket
    (11.05. 13:17)

Die hessische Landesregierung will Künstler, Festivals und Kultureinrichtungen mit einem 50-Millionen-Euro-Paket in der Corona-Krise unterstützen. "Kunst und Kultur sind kein Luxus oder Sahnehäubchen in guten Zeiten", sagte Ministerin Angela Dorn (Grüne). "Kunst und Kultur sind elementarer Bestandteil unseres Lebens." Mit der finanziellen Hilfe des Landes solle es möglich gemacht werden, die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen zu überstehen und den Neubeginn zu meistern.

Unterstützung können etwa Festivals für Einnahmeausfälle beantragen, die ihre Veranstaltungen absagen oder in den digitalen Raum verlegen mussten. Für freie Künstler ist es nach Angaben der Kunst- und Kulturministerin möglich, Arbeitsstipendien von je 2000 Euro zu erhalten. Ab dem 1. Juni können die Festivals und in der Künstlersozialkasse versicherte Kulturschaffende die Mittel beantragen. Das Geld werde aus dem bestehenden und kommenden Nachtragshaushalt kommen, erklärte die Ministerin.

  • Woche startet mit Lockerungen
    (11.05. 6:29)

In der nun startenden, nächsten Corona-Woche und dem Leben mit der Pandemie erwartet Hessen weitere Veränderungen. Einige Themen im Überblick:

GASTRONOMIE: Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen gilt ab 15.05. bei der Öffnung von Restaurants: ein Gast pro fünf Quadratmeter. Bedienungen und Küchenpersonal müssen Mundschutz tragen, für Gäste wird dies - außer natürlich beim Essen - empfohlen. Diskotheken und Clubs müssen nach wie vor geschlossen bleiben.

SPIELHALLEN: Spielhallen, Casinos und Wettbüros dürfen vom kommenden Freitag (15. Mai) an ebenfalls wieder aufmachen.

HOCHSCHULEN: Die hessischen Hochschulen können nach den jüngst beschlossenen Corona-Lockerungen entscheiden, ob sie wieder Lehrveranstaltungen vor Ort anbieten. Präsenzveranstaltungen sind nach den Vorgaben des Landes seit Samstag "grundsätzlich wieder möglich, gleichzeitig sollten Online-Angebote weiterhin genutzt werden". Die Universitäten fokussieren sich nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur vorerst auf digitale Lehrangebote oder prüfen das weitere Vorgehen.

FREIZEITSPORT: Ist wieder möglich, wenn er kontaktfrei und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Menschen ausgeübt werden kann. Der Landessportbund geht allerdings davon aus, dass die meisten Vereine nicht sofort wieder starten werden. In vielen Fällen müssten erst Hygienekonzepte umgesetzt werden. Außerdem müsse geklärt werden, welche Sportstätten – viele davon seien in kommunaler Hand – ab welchem Zeitpunkt wieder geöffnet sind.

KINDERBETREUUNG: Seit Samstag besteht die Möglichkeit, familiäre Betreuungsgemeinschaften aus bis zu drei Familien zu bilden. In einem ersten Schritt erweitert Hessen ab dem 11. Mai die Berechtigungen zur Teilnahme an der Notbetreuung. Vom 2. Juni an sollen die Kindertagesstätten im eingeschränkten Regelbetrieb wieder für alle Kinder öffnen.

HANDEL: Auch für große Läden ist nun wieder Geschäftsbetrieb möglich. Die Verkaufsflächenbegrenzung von 800 Quadratmeter im Einzelhandel besteht seit Samstag nicht mehr. Stattdessen gilt die Regel: ein Kunde pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche. Es wird wieder mehr Leben in Hessens Einkaufszonen kommen.

  • Mehrere hundert Menschen protestieren gegen Corona-Beschränkungen
    (09.05. 17:39)

Mehr als 500 Demonstranten haben in Frankfurt trotz Lockerungen gegen die Corona-Beschränkungen protestiert. Sie zogen am Samstag mit Transparenten durch die Innenstadt und riefen "legt den Maulkorb ab", "schließt Euch an" und "Widerstand". Nach Polizeiangaben handelte es sich um eine nicht angemeldete Kundgebung. Zeitweise hätten sich mehr als 500 Menschen beteiligt, der Mindestabstand von 1,5 Meter sei zum Teil unterschritten worden. Die Polizei wies nach eigenen Angaben mehrfach daraufhin, löste die Demonstration aber nicht auf.

  • Fast 9000 Corona-Infektionen in Hessen - ein weiterer Todesfall
    (10.05. 15:08)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus kratzt in Hessen an der 9000er Marke. Wie das Sozialministerium am Sonntagmittag in Wiesbaden mitteilte, wurden bislang 8992 Fälle im Land registriert. Das waren 45 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht werden, stieg um einen auf insgesamt 411.

Im Fokus stehen auch die regionalen Fallzahlen. Bei einem Überschreiten der Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen müssen Landkreise und kreisfreie Städten wieder Beschränkungen des öffentlichen Lebens verhängen. Von dieser Obergrenze waren hessische Städte und Kreise auch am Sonntag weit entfernt: Die höchsten Werte hatten der Odenwaldkreis (26) in Südhessen, die Stadt Offenbach (19) und der Werra-Meißner-Kreis (18) in Nordhessen.

  • 8947 Corona-Infektionen in Hessen - fünf neue Todesfälle
    (09.05. 14:36)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus steigt in Hessen weiter an. Wie das Sozialministerium am Samstag in Wiesbaden mitteilte (Stand 14.15 Uhr) wurden bislang 8947 Fälle im Land registriert. Das waren 70 mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht wird, stieg um 5 auf insgesamt 410.

  • Lufthansa fliegt wieder mehr Ziele
    (08.05. 15:48)

Ab Juni sollen bei den Konzern-Airlines Lufthansa, Swiss und Eurowings rund doppelt so viele Flugzeuge im Einsatz sein wie bislang, teilte das Unternehmen mit. Die dann 160 Jets sollen die Gäste zu 106 Zielen im In-und Ausland bringen. Bis Ende Mai wurden weltweit nur 32 Ziele angeflogen. Insgesamt stehen dann aber immer noch rund 600 Flugzeuge der Gruppe ungenutzt am Boden.Unter den wieder aufgenommenen Verbindungen sind wichtige touristische Ziele in Europa wie Kreta, Mallorca, Sylt oder Rostock, wie die Lufthansa mitteilte. Die Tochter Eurowings schickt gleich von fünf deutschen Flughäfen die Urlauberjets nach Mallorca, auch weitere Europaziele kommen bereits im Laufe des Monats Mai hinzu. Die Flugbetriebe der Lufthansa-Töchter Brussels und Austrian bleiben hingegen zunächst weiterhin geschlossen.

  • 8.877 Infizierte, 405 Tote
    (08.05. 14:23)

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 8.877 gestiegen. Das sind 161 Fälle mehr als am Donnerstag, wie das Sozialministerium am Freitag bekannt gab. Damit nahmen die bestätigten Corona-Fälle innerhalb eines Tages so stark zu wie zuletzt vor zwei Wochen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um sechs auf 405. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher auch die meisten Todesfälle (54). Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Donnerstag 8.850 Corona-Fälle (Stand: 8 Uhr), von denen inzwischen rund 7.400 (84 Prozent) als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.

  • Oper und Theater weiter geschlossen
    (08.05. 13:07)

  • Viele Theater in Hessen bleiben weiterhin geschlossen - obwohl sie am kommenden Wochenende wieder öffnen dürften:

    • Im Hessischen Landestheater Marburg soll es spätestens im Juni wieder losgehen. "Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so schnell wieder los geht", sagte Carola Unser, eine der Intendantinnen. Man brauche zunächst etwas Zeit, sich mit dem Gesundheitsamt abzustimmen und die Vorkehrungen zu treffen.

    • Im Schauspiel Frankfurt seien alle derzeit geplanten Inszenierungen auf Nähe und Intimität aufgebaut, sagte Intendant Anselm Weber. Auf der großen Bühne würden deshalb in dieser Spielzeit keine Aufführungen gezeigt. Ob kleine Formate in den Kammerspielen gezeigt werden könnten, werde gerade geprüft.

    • Die Türen des Staatstheaters in Darmstadt bleiben noch mindestens bis zum 31. Mai zu. "Wir unterliegen einem entsprechenden Erlass der Stadt Darmstadt", sagte eine Sprecherin.

    • Im Staatstheater Kassel hingegen laufen bereits die Vorbereitungen für eine mögliche Wiedereröffnung. "Wir wollen versuchen, am 22. Mai wieder zu spielen", sagte Intendant Thomas Bockelmann. Nach den geltenden Abstandsregeln dürften ins Schauspielhaus aber nur noch 100 statt 520 Zuschauer kommen. Zudem wolle man die Stücke ohne Pause spielen, damit die Besucher nicht zweimal in den Saal müssten.

  • Gemeldete Ausbildungsstellen in Hessen gehen zurück
    (08.05. 10:41)
Der Shut-Down im Zuge der Corona-Pandemie hemmt die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr waren bei den hessischen Agenturen für Arbeit im April 2020 rund 2.700 Bewerber/innen (- 7,8%) sowie 2.100 Ausbildungsstellen (- 6,5%) weniger gemeldet.
  Zum Stichtag im April wurden 31.527 Bewerberinnen und Bewerber bei den hessischen Agenturen für Arbeit gezählt. Ihnen standen 30.652 betriebliche Ausbildungsstellen gegenüber. Deutlich weniger junge Menschen konnten bisher eine Ausbildung beginnen als noch im letzten Jahr: -15,5 Prozent oder 1.020 Personen. Gleichzeitig wurden weniger Ausbildungsstellen gemeldet. Insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe (-680) und im Handel (-500) machte sich der Rückgang zum Vorjahr bemerkbar.
  • Neue Lockerungen im Überblick
    (07.05. 17:01)

  • Bei den Kontakten in der Öffentlichkeit gilt, dass sich statt eines Haushalts nun zwei Haushalte oder zwei Familien in der Öffentlichkeit treffen dürfen.

  • Ab dem 18. Mai sollen die Sekundarstufen I und die Viertklässler wieder eingeschränkt in die Schule gehen, ab dem 2. Juni auch die anderen Jahrgangsstufen.

  • Die Notbetreuung in den Kitas wird aufrecht erhalten. Ab den 2. Juni sollen möglichst viele Kita-Kinder wieder die Kindertagesstätten besuchen können. Dies hängt von den räumlichen Möglichkeiten ab. Das Land ist im Gespräch mit den Kita-Trägern.

  • An den Hochschulen besteht ab dem 9. Mai die Möglichkeit von Präsenzveranstaltungen.

  • Für den Handel gibt es keine Beschränkungen nach Verkaufsfläche mehr. Pro 20 Quadratmeter darf ein Kunde im Geschäft sein.

  • Ab dem 15. Mai können Restaurants wieder geöffnet werden. Tanzlokale und Diskotheken bleiben noch geschlossen.

  • In Hotels ist ab 15. Mai wieder Übernachtungsbetrieb möglich. Auch Campingplätze dürfen wieder öffnen.

  • Ab Samstag sind alle Sportarten im Freizeit- und Amateurbereich wieder möglich.

  • Ab Samstag, 9. Mai, dürfen auch Kletterhallen und Indoor-Spielplätze wieder öffnen.

  • Fitnesstudios dürfen ab 15. Mai wieder öffnen.

  • Veranstaltungen bis 100 Personen sind wieder möglich. In Ausnahmen - und auf Antrag - können auch mehr Teilnehmer zulässig sein.

  • Spielhallen, Wettbüros dürfen ab 15. Mai wieder öffnen.

  • 8.716 Infizierte, 399 Tote
    (07.05. 15:02)

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 8.716 gestiegen. Das sind 38 Fälle mehr als am Mittwoch, wie das Sozialministerium am Donnerstag bekannt gab. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um elf auf 399. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist weiterhin der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dort gab es bisher auch die meisten Todesfälle (53). Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für Hessen am Donnerstag 8.736 Corona-Fälle (Stand: 8 Uhr), von denen inzwischen rund 83 Prozent als genesen gelten. Die Zahlen des RKI werden zu einem anderen Zeitpunkt veröffentlicht als die des Sozialministeriums und können deshalb voneinander abweichen.

  • Private Busunternehmen vor Pleitewelle
    (07.05. 14:43)

Hessens private Busunternehmer fürchten in der Corona-Krise ums wirtschaftliche Überleben. Über 90 Prozent der Betriebe könnten ohne Hilfen maximal noch bis zum Sommer überstehen, berichtete am Donnerstag der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO). Die Mitarbeiter seien in Kurzarbeit und die Busse abgemeldet, die Raten zur Finanzierung liefen aber weiter. "Viele traditionsreiche und bislang überaus erfolgreiche Busunternehmen wissen nicht, ob es sie und die daran hängenden Arbeitsplätze im Herbst noch gibt", schilderte der Verbandsvorsitzende Karl Reinhard Wissmüller die Lage. Wegen der Corona-Pandemie seien mit den Schulfahrten und dem Busverkehr rund um den Frankfurter Flughafen zwei wichtige Geschäftsfelder der Busbetreiber komplett zusammengebrochen. Der Verband forderte zudem eine konkrete zeitliche Perspektive für Lockerungen und einen abgesenkten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf touristische Busreisen.

  • Fußball-Bundesliga: Erste Spieltermine stehen fest
    (07.05. 14:16)

Jetzt ist es amtlich: Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt startet am Samstag, den 16. Mai, um 18.30 Uhr gegen Borussia Mönchengladbach wieder in die Fußball-Bundesliga. Das hat die Deutsche Fußball-Liga gerade eben nach einer Besprechung mit den 36 Vereinen bekannt gegeben. Mainz 05 spielt demnach am Sonntag um 15.30 Uhr in Köln. Und Zweitligist Darmstadt 98 ist zum Liga-Neustart am Samstagmittag in Karlsruhe zu Gast. Wehen Wiesbaden spielt am Sonntag um 13.30 Uhr gegen Stuttgart.

  • Eine Million Euro für Jugendherbergen
    (07.05. 12:58)

Die krisengeschüttelten Jugendherbergen in Hessen erhalten eine Million Euro Corona-Soforthilfe vom Land. Das sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Donnerstag in Wiesbaden. Der Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks hatte zuletzt am Sonntag von einer bedrohlichen Lage berichtet, da die bisherigen Unterstützungs- und Förderprogramme an den Herbergen vorbei liefen. Bundesweit wurde eine Online-Petition gestartet. Der Verband bat Gäste, Stornierungen in Reiseverschiebungen umzuwandeln oder Gutscheine anzunehmen. Diese könne man auch online erwerben, um die Herbergen zu unterstützen.

  • Trainingsplätze werden am Wochenende freigegeben
    (07.05. 11:01)

Die Trainingsplätze sollen noch in dieser Woche wieder für den Breitensport freigegeben werden. «Wir haben vor, dass wir zum Wochenende wieder den Breiten- und Freizeitsport ermöglichen», sagte Hessens Sportminister Peter Beuth (CDU) am Donnerstag. Ein Wettkampfbetrieb werde noch nicht möglich sein, «aber dass man wieder Sport treibt in seiner Sportart, das wollen wir wieder ermöglichen». Ein Unterschied bei den Sportarten selbst solle nicht gemacht werden, «das heißt, wenn wir öffnen, werden wieder alle Sportarten möglich sein, allerdings unter den Voraussetzungen: kontaktfrei und an der frischen Luft», so Beuth. Außerdem gebe es Hygieneauflagen und Regeln der einzelnen Sportfachverbände, die zu beachten seien. Einen genauen Termin für die Freigabe gebe es noch nicht. Der CDU-Politiker gehe aber davon aus, dass es voraussichtlich eher der Samstag werde als der Freitag. Das liege aber nur an «technischen Fragen der Verordnung», erklärte Beuth.

  • Wein-Taxi in Wiesbaden
    (07.05. 10:14)

Not macht erfinderisch. Das zeigt sich in der Corona-Krise auch in der Weinbranche. Neben originellen Wein-Namen tauchen Neuerungen auf wie Drive-In Weinverkauf, Weintaxis oder Online-Weinproben mit Lesung. Besonders die junge Winzergeneration zeige sich kreativ - gerade bei der Vermarktung, sagte ein Sprecher des Deutschen Weininstituts. Er ist sicher: Einige neue Konzepte werden auch nach der Krise erfolgreich bleiben. In Wiesbaden ist täglich ein "Weintaxi" auf Tour, um zuvor bestellte Weine von gut 35 Rheingauer Winzern persönlich auszuliefern.

  • Corona-Krise verändert auch Verhalten von Tieren
    (07.05. 10:30)

Tauben im Wohngebiet, Wildtiere am Stadtrand - die Corona-Pandemie wirkt sich auf die Tierwelt in Hessen aus. Auslöser seien die veränderten Verhaltensweisen der Menschen, sagte Berthold Langenhorst, Sprecher des Naturschutzbunds (Nabu) Hessen in Wetzlar. Durch die Beschränkungen zum Schutz vor dem Coronavirus waren zeitweise deutlich weniger Menschen auf den Straßen unterwegs. "Sobald es ruhiger wird, erobern die Tiere den Raum zurück." So würden Rehe und Füchse in städtischen Grüngürteln gesichtet. Ein Beispiel sind auch Tauben, die es aus den Innenstädten in die Wohngebiete zieht. Ursache sei, dass die Nahrungsquellen in den Innenstädten durch Geschäftsschließungen weniger geworden seien. In den Wohngebieten lockten dagegen beispielsweise Futterstellen in den Gärten. "Wenn man McDonald's nicht mehr kriegt, muss man ans Vogelfutter", sagte Langenhorst.

  • 30.000 Gesundheitswesen-Beschäftigte in Kurzarbeit
    (07.05. 09:40)

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise spürt auch der Medizinbereich deutlich. Etwa 30.100 Beschäftigte im Gesundheitswesen in Hessen sind laut Arbeitsagentur derzeit von Kurzarbeit betroffen. Kurzarbeit angezeigt haben 4.077 Gesundheitsbetriebe, wie die Regionaldirektion Hessen mit dem Stand 26. April und nach vorläufigen Zahlen mitteilte. Eine Differenzierung nach Art der Betriebe wie Kliniken oder Praxen sei allerdings nicht möglich, auch kein Vergleich mit Vorjahreszahlen in diesem Bereich. "Aktuell gibt es eine große Diskrepanz", berichtete Susanne Johna, die Vorsitzende des Marburger Bundes in Hessen über die Situation von Ärzten.

Manche müssten noch mehr arbeiten als sonst, die Ruhezeiten wurden verkürzt, die Arbeitszeiten verlängert, um den befürchteten Ansturm der Covid-19-Patienten zu bewältigen. Andere hätten dagegen so wenig zu tun, dass sie vom Arbeitgeber in Kurzarbeit geschickt würden.

  • Hotels und Gaststätten dürfen bald wieder öffnen
    (06.05. 17:40)

Die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Gaststätten, Hotels und Campingplätze in Hessen sollen noch im Mai wieder öffnen dürfen. Das sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch nach einer Schalte der Regierungschefs von Bund und Ländern. Über den genauen Zeitpunkt für die Öffnung werde das hessische Corona-Kabinett an diesem Donnerstag entscheiden.

Die umfassenden Kontaktbeschränkungen sollen hingegen bis zum 5. Juni verlängert werden, auch dabei ist aber eine Lockerung geplant. So sollen sich etwa Familien aus zwei Haushalten treffen dürfen. Genaueres werde am Donnerstag festgelegt, sagte Bouffier. Bislang dürfen maximal zwei Menschen zusammen in der Öffentlichkeit unterwegs sein, Ausnahmen gelten für Familien oder Menschen, die in einem Haushalt leben.

  • Zahl der bestätigten Corona-Fälle bei 8.678 - 93 neue Infektionen
    (06.05. 15:05)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus liegt in Hessen aktuell bei 8.678. Das waren 93 Fälle mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht wird, erhöhte sich um vier auf 388. In der Corona-Statistik werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer elektronischen Datenbank erfasst werden.

  • Appell zu Rücksicht und Verantwortung vor Palmengarten-Öffnung
    (06.05. 15:00)

Geschlossene Schauhäuser, aber keine Maskenpflicht im Freigelände - am kommenden Montag öffnet der Frankfurter Palmengarten wieder für Besucher. Damit werde der "Lieblingsort" vieler Menschen aus Frankfurt und der Rhein-Main Region in der schönsten Pflanzenzeit wieder zugänglich gemacht, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Mittwoch. Besondere Beschränkungen soll es nicht geben, eine Mund-Nase-Bedeckung muss nur in geschlossenen Räumen wie etwa den Sanitärbereichen getragen werden.

"Wir setzen auf Vernunft, wir setzen auf Eigenverantwortung", betonte Heilig. Die Lockerungen bedeuteten auch: "Wir kriegen jetzt erste Lebensqualität zurück." Eine Rückkehr zur Normalität der Zeit vor der Pandemie sei das nicht, Abstandsregeln sollen auch weiterhin beachtet werden. Die Menschen dürften jetzt nicht denken, "Alles ist gut, Corona ist vorbei."

  • Frankfurter Zoo wieder geöffnet
    (06.05. 14:50)

Zwei Tage nach dem Opel-Zoo im Taunus ist am Mittwoch auch der Frankfurter Zoo wieder für Besucher geöffnet worden. "Familien leben momentan notgedrungen enger zusammen. In einer solchen Lage sind Freizeitangebote wie der Zoo ein wichtiges Angebot zu Entspannung und Zeitvertreib", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) bei der Wiedereröffnung. "Dass im Monat bis über 23.000 Besucher wieder in den Zoo können, ist ein großer Schritt."

Um den Besucherstrom überschaubar zu halten, können sich in drei Zeitfenstern zu je drei Stunden jeweils maximal 250 Besucherinnen und Besucher im Zoo aufhalten. Die Tierhäuser bleiben geschlossen, ebenso der Spielplatz. Für den Besuch gelten die jeweiligen Kontaktregeln - derzeit dürfen nur maximal zwei Menschen, die nicht in einer häuslichen Gemeinschaft leben, gemeinsam unterwegs sein. Karten können ausschließlich online gekauft werden.

  • Kontaktbeschränkungen werden bis 5. Juni verlängert – mit Lockerungen
    (06.05. 13:47)

Bund und Länder haben die coronabedingten Kontaktbeschränkungen in Deutschland grundsätzlich bis 5. Juni verlängert. Allerdings einigten sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Schalte auch auf eine Lockerung. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen sollen sich künftig auch Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen.

  • Länder übernehmen Verantwortung für Folgen von Lockerungen
    (06.05. 12:15)

Die Bundesländer übernehmen Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen, müssen aber auch auf mögliche negative Folgen sofort reagieren. Bund und Länder verständigten sich am Mittwoch darauf, dass die Länder sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen der Schalte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder.

  • Al-Wazir sagt Betrieben Wirtschaftshilfe beim Wiederanfahren zu
    (06.05. 12:00)

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat der hessischen Wirtschaft zugesichert, die Betriebe auch nach den Corona-Lockerungen beim Wiederanfahren ihrer Geschäfte zu unterstützen. Das Land werde auch an den Stellen ergänzen, wo Konjunkturprogramme des Bundes dann Lücken lassen, sagte der Minister am Mittwoch im hessischen Landtag in Wiesbaden. Diese Unterstützung gelte auch für die Gastronomie, die Kultur und Kreativwirtschaft sowie gerade für die Ausbildung. Es dürfe nicht passieren, dass im Herbst viele Betriebe nicht ausbildeten und dann eine "Generation Corona" entsteht.

  • Fraport rechnet wegen Corona-Krise 2020 mit Verlust
    (06.05. 07:55)

Der weitgehende Stopp der Passagierflüge infolge der Corona-Pandemie hat den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im ersten Quartal in die roten Zahlen gerissen. Auch für das Gesamtjahr rechnet Fraport-Chef Stefan Schulte jetzt mit einem Verlust, wie das im MDax gelistete Unternehmen in Frankfurt mitteilte. Angesichts der Ungewissheit, wann der reguläre Flugverkehr wieder losgeht, wagt der Vorstand weiterhin keine genauere Prognose für 2020. Nach den ersten drei Monaten des Jahres stand unter dem Strich ein Verlust von 29 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Fraport noch einen Gewinn von 30,5 Millionen Euro erzielt. Der Umsatz brach um knapp 18 Prozent auf 661 Millionen Euro ein, nachdem der Flugverkehr im Verlauf des März weitgehend zusammengebrochen war. Der operative Gewinn (Ebitda) sackte um knapp 36 Prozent auf 129 Millionen Euro.

  • Wirtschaftsminister wollen Gastronomie-Öffnung noch im Mai

    (05.05. 20:52)

Die Wirtschaftsminister der Länder streben offenbar eine bundesweite Öffnung des Gastgewerbes unter Auflagen zwischen dem 9. und 22. Mai an. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa am Dienstagabend nach einer Videokonferenz der Länderminister mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Für touristische Beherbergungen wird demnach eine Öffnung bis Ende Mai angepeilt. Am Mittwoch beraten die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über weitere Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen. Dabei wird es auch um das Hotel- und Gaststättengewerbe gehen.

  • LKA: Corona-Pandemie lässt Zahl der Einbrüche und Unfälle sinken
    (05.05. 18:10)

Das hessische Landeskriminalamt verzeichnet während der Corona-Pandemie mit den Kontaktbeschränkungen unter anderem weniger Verkehrsunfälle und Einbruchsdiebstähle. Seit Inkrafttreten der hessischen Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus seien diese Zahlen stark zurückgegangen, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Konkrete Zahlen nannte die Behörde nicht. Manche Straftaten gingen mangels Gelegenheit zurück. Als Beispiel nannte das LKA Wohnungseinbrüche, da die Menschen wegen der Kontakteinschränkungen und der Verlagerung von Arbeit ins Homeoffice vermehrt daheim seien.

  • 8.585 Corona-Fälle bestätigt - Anstieg um 44 Infektionen
    (05.05. 15:30)

In Hessen gibt es nun 8.585 bestätigte Infektionen mit den Coronavirus. Das waren nach einer Mitteilung des Sozialministeriums vom Dienstag 44 Fälle mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht wird, stieg um 12 auf 384. In der Corona-Statistik werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer elektronischen Datenbank erfasst werden.

  • Innenminister Beuth: DFL-Konzept "durchdacht und schlüssig"
    (05.05. 15:10)

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) hat das Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) gelobt und hält einen schnellen Neustart der Bundesliga trotz der Corona-Krise für möglich. Das Hygienekonzept der DFL sei "durchdacht und schlüssig", teilte Beuth am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. "Unter Beachtung dieser Vorgaben könnte ein Neustart der Bundesliga noch im Mai erfolgen. Klar ist aber auch, dass Hygiene-Konzepte noch so gut sein können, am Ende müssen sie auch befolgt werden", fügte der Politiker an.

  • Deutlich weniger neue Ausbildungsverträge in Hessen abgeschlossen
    (05.05. 13:00)

Die hessischen Industrie- und Handelskammern (IHK) verzeichnen in der Corona-Krise einen deutlichen Rückgang bei neuen Ausbildungsverträgen. Bei den Kammern waren im April 2020 etwa 17 Prozent weniger neue Ausbildungsverhältnisse eingetragen als ein Jahr zuvor. Das teilte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) am Dienstag auf Anfrage mit. Demnach waren 7469 Verträge abgeschlossen, im vergangenen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 9.014.

"Momentan scheinen einige Unternehmen eine "Pausetaste" gedrückt zu haben", sagte Brigitte Scheuerle, Sprecherin Berufliche Bildung des HIHK. In vielen Unternehmen seien Bewerbungsgespräche oder Vertragsunterzeichnungen nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Der Kammertag wies darauf hin, dass "Ende April erfahrungsgemäß erst etwa 40 Prozent der Ausbildungsplätze vergeben" seien. Die Zahl der inserierten Ausbildungsplätze in den hessischen IHK-Ausbildungsbörsen legte demnach zum Vorjahr um etwas mehr als sechs Prozent auf knapp 3.700 zu.

  • Hessen plant weitere Öffnung der Schulen ab 18. Mai
    (05.05. 12:00)

In Hessen soll am 18. Mai für zahlreiche weitere Schüler wieder der Unterricht in eingeschränkter Form beginnen. Darunter sind die Viertklässler und viele Schüler an weiterführenden Schulen. Die übrigen Grundschüler sollen dann am 2. Juni in die Klassenräume zurückkehren, wie das Kultusministerium in Wiesbaden am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Wegen der Corona-Pandemie werden in Hessen derzeit nur die Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulen unterrichtet.
Ab dem 18. Mai soll ein Schulbetrieb unter anderem für die Sekundarstufe I und die Einführungsphase der Sekundarstufe II zumindest eingeschränkt anlaufen, erläuterte das Ministerium. Damit wären alle Schüler an weiterführenden Schulen zumindest zeitweise wieder im Unterricht. Außerdem ist eine weitere Öffnung der Berufsschulen geplant.

"Damit bleiben wir in unserer Gesamtlogik, indem wir Schritt für Schritt von den älteren Schülern zu den jüngeren Schülern gehen", erklärte Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Der Schulbetrieb in diesem Schuljahr werde sich weiter aus Präsenztagen in der Schule und Lernen von zuhause aus zusammensetzen.

  • Evonik baut Kapazitäten für Pharmawirkstoffe aus
    (05.05. 11:20)

Der Spezialchemiekonzern Evonik baut in der Corona-Krise seine Kapazitäten für Pharmawirkstoffe in Deutschland aus. Das Unternehmen investiere 25 Millionen Euro in die Standorte im hessischen Hanau und Dossenheim nahe Heidelberg, teilte Evonik am Dienstag in Essen mit. Damit reagiere man auf die steigende Nachfrage der Pharmaindustrie nach in Europa hergestellten Wirkstoffen und Zwischenprodukten.

Die Erweiterung der Standorte sei langfristig angelegt und solle vor 2024 abgeschlossen werden. Die erste Phase mit einer Investition von 25 Millionen Euro laufe bis Mitte kommenden Jahres. "Die COVID-19-Pandemie hat vielen Unternehmen in der Pharmaindustrie vor Augen geführt, wie wichtig es ist, auf europäische Produktionsstandorte zurückgreifen zu können, die schnell und sicher lebensrettende Wirkstoffe herstellen und an regionale Märkte liefern", sagte Evonik-Manager Thomas Riermeier.

Mithilfe des Ausbaus könne man auch komplexe Kundenprojekte, etwa bei Krebsmedikamenten und antiviralen Mitteln, unterstützen.

  • Städte und Gemeinden erhalten Vorauszahlung aus Finanzausgleich
    (05.05. 08:05)

In der Corona-Krise greift Hessen mit einer Vorauszahlung von 650 Millionen Euro aus dem Kommunalen Finanzausgleich (KFA) seinen Städten, Kreisen und Gemeinden finanziell unter die Arme. Das kündigte Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden an. Den Kommunen brächen derzeit Einnahmen weg. Daher überweise das Land die Mittel aus dem KFA für Juni und Juli dieses Jahr bereits zusammen mit der Mai-Zahlung. Dadurch kämen rund 650 Millionen Euro deutlich früher als geplant in den Rathäusern an. Insgesamt erhielten die Kommunen somit im Mai fast eine Milliarde Euro aus dem KFA, sagte der Finanzminister.

  • Gericht erlaubt Öffnung von Möbelhaus ohne Flächenbegrenzung
    (04.05. 17:30)

Erstmals hat ein Verwaltungsgericht in Hessen das Verkaufsverbot für große Geschäfte in der Corona-Pandemie aufgehoben. In Gießen wehrte sich das Möbelunternehmen Sommerlad erfolgreich mit einem Eilantrag gegen die Regelung des Landes, dass bis auf wenige Ausnahmen nur Geschäfte auf einer maximalen Fläche von 800 Quadratmetern öffnen dürfen. Das verletze die Firmenbetreiber in ihrer Berufsausübungsfreiheit, entschied das Verwaltungsgericht in einer Mitteilung von Montag.

Sommerlad sei vorläufig berechtigt, seine Möbelstadt in Gießen zu öffnen, ohne die Fläche zu reduzieren. Eine Beschwerde gegen den Beschluss ist vor dem Verwaltungsgerichtshof möglich. (Aktenzeichen 4 L 1608/2018.GI) Laut den Gießener Richtern ist die Beschränkung im Zuge der Corona-Pandemie nicht mehr verhältnismäßig. Sie verletze das Gleichheitsgebot, indem sie das Möbelhaus anders behandele als Bau- und Gartenmärkten sowie KfZ- und Fahrradhandel, die von der Beschränkung freigestellt seien.

  • Fahrschulen dürfen unter Auflagen für Kleingruppen öffnen
    (04.04. 16:05)

Hessens Fahrschulen dürfen unter Auflagen für Kleingruppen wieder öffnen. Erlaubt ist nach Angaben des Verkehrsministeriums ein Einzel- oder Kleingruppenunterricht mit bis zu fünf Personen für den Auto- und Kraftradführerschein. Diese Regelung gelte für den Theorie- und Praxisunterricht, erklärte eine Ministeriumssprecherin am Montag in Wiesbaden.

Für den Lkw- und Busführerschein werden nach Angaben des Ministeriums für Theorie und Praxis Gruppengrößen von nicht mehr als 15 Personen zugelassen. Sowohl für Fahrschüler als auch Fahrlehrer gilt, dass sie eine Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. In allen Fällen des Theorieunterrichts müssen zudem die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln mit einem Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten werden.

  • 8541 bestätigte Corona-Infizierte in Hessen - 372 Todesfälle
    (04.05. 15:05)

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 8541 gestiegen. Am Montagvormittag (Stand 10.30 Uhr) hatten sich 27 Menschen mehr als bis zum Vortag mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Dies teilte das Sozialministerium in Wiesbaden mit. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht werden, stieg in Hessen um zwei auf 372 an. In der Corona-Statistik werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer elektronischen Datenbank erfasst werden.

  • Kultusminister Alexander Lorz (CDU) kündigt Schulöffnungen für weitere Jahrgänge an
    (04.05. 14:15)

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat einen möglichen größeren Öffnungsschritt an den Schulen für spätestens übernächste Woche angekündigt. Das sagte er im ZDF-Morgenmagazin am Montag. Das Land verfolge dabei weiter die Strategie "von oben nach unten", weil ältere Schüler sich besser an die Hygiene- und Abstandsregeln halten könnten. Lorz plädierte für ein ausgewogenes Verhältnis von Präsenzunterricht und Lernen zuhause. Dabei solle es den Schulen weitestgehend selbst überlassen bleiben, wie sie das organisieren wollen.

Eine Maskenpflicht an Schulen hält der Minister nach eigenen Worten für pädagogisch nicht sinnvoll. Das Land habe sich in dieser Frage mit Fachleuten beraten. "Man kann das den Kindern auch nicht zumuten, über Stunden hinweg", sagte Lorz. "Die Masken verlieren auch irgendwann ihre Wirkung." Das Land setze daher darauf, die Abstandsregeln an den Schulen konsequent durchzusetzen. In Hessen besuchen derzeit nur die Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulen den Unterricht.

  • Frankfurter Zoo öffnet am 6. Mai
    (04.05. 12:20)

Der Frankfurter Zoo wird nach seiner coronabedingten Zwangspause am Mittwoch (6. Mai) wieder seine Pforten öffnen. Die Zahl der täglichen Besucher sei aber auf 750 beschränkt, teilte eine Sprecherin der Stadt am Montag mit. Es dürfen auch nur maximal 250 Menschen gleichzeitig im Zoo unterwegs sein - es gibt drei Zeitfenster für einen Besuch. Die Tickets und Besuchszeiten sind ab Dienstag (5. Mai) ausschließlich online auf der Webseite des Zoos erhältlich und buchbar. Im Zoo gelten die "gleichen Abstands- und Hygieneregeln wie in allen anderen öffentlichen Bereichen", heißt es weiter.

Ein Mundschutz müsse im Kassenbereich und in den Toiletten getragen werden. Nicht alle Bereiche des Zoos sind wieder offen: So bleiben etwa die Tierhäuser geschlossen, außerdem der Streichelzoo und die Spielplätze. Der Tiergarten habe den Eintrittspreis reduziert, teilte die Sprecherin weiter mit. Ein Ticket kostet demnach 5 Euro für alle, Kindern unter 6 Jahren haben weiterhin freien Eintritt.

  • Corona-Lockerungen in Hessen
    (04.05. 08:01)

Friseure dürfen ihre Salons wieder öffnen, Museen und Zoos können Besucher empfangen und auch im Gesundheitswesen werden einige Beschränkungen gelockert. Für die Menschen in Hessen bringt der Wochenstart einige Erleichterungen im Corona-Alltag. Vor allem die Friseure erwarten nach der wochenlangen Zwangspause einen Ansturm der Kunden. Viele Salons sind laut Landesinnungsverband auf Wochen ausgebucht und wollen daher am Montag - dem traditionellen Ruhetag der Branche - bereits öffnen. Dabei sind jedoch strenge Gesundheitsauflagen zu beachten.

Stark besucht werden dürften auch die Spielplätze, die den Kindern wieder offen stehen. Die bisher geltenden Absperrungen und Verbotsschilder sollen zügig entfernt werden. Es gelten aber weiterhin strikte Hygieneregeln, deren Einhaltung kontrolliert werden soll. Zurückhaltend gestaltet sich auch der Neustart bei den Museen und Zoos. Viele Häuser arbeiten noch an Hygienekonzepten und wollen die Termine für ihre Öffnung erst im Laufe der Woche bekannt geben. Das Kloster Eberbach im Rheingau kann bereits ab diesem Montag seine Tore wieder öffnen

  • Absperrband wird zum Kunstwerk
    (03.05. 15:08)

Wenn am Montag in Frankfurt die Spiel- und Bolzplätze wieder öffnen, muss die Stadt rund 25 Kilometer rot-weißes Absperrband entfernen. So viel Band war nötig, um alle Spielstätten abzusperren, wie die Stadt am Sonntag mitteilte. Umweltderzernentin Rosemarie Heilig (Grüne) versichert allerdings, dass das Band nicht auf dem Müll landet. Es soll auf ihre Initiative hin Teil eines Kunstprojekts werden.

  • Erster öffentlicher Gottesdienst nach sieben Wochen
    (03.05. 13:52)

Rund 70 Gläubige haben im Limburger Dom den ersten öffentlichen Gottesdienst seit mehr als sieben Wochen gefeiert. Weihbischof Thomas Löhr bezeichnete dies als "Zeichen der Hoffnung" und einen "Schritt nach vorne". Alle Gläubigen mussten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und einen Mindestabstand einhalten. Wegen der strengen Hygienemaßnahmen aufgrund der Coronavirus-Pandemie fiel das Händeschütteln beim Friedensgruß weg. Die Besucher sollten sich stattdessen zulächeln. Die Kommunion teilte Löhr mit Mundschutz aus.

  • 8479 bestätigte Corona-Infizierte in Hessen
    (02.05. 14:37)

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen hat sich in Hessen auf 8479 erhöht. Das waren 86 mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium in Wiesbaden am Samstag (Stand 14.00 Uhr) mitteilte. In Hessen gibt es demnach nun 367 Todesfälle, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht werden. Das war ein Anstieg um 5 Fälle. Es werden in der Corona-Statistik nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer elektronischen Datenbank erfasst werden.

  • Lufthansa-Piloten bieten Gehalts-Verzicht an
    (30.04. 15:51)

Die Piloten der Lufthansa haben dem Unternehmen einen freiwilligen Gehaltsverzicht bis zum Sommer 2022 angeboten. Voraussetzung ist laut einer Mitteilung vom Donnerstag der Verzicht auf die Insolvenz in Eigenverwaltung, die das Unternehmen wegen der Corona-Krise als Alternative zu einem Staatseinstieg prüft. Ein derartiges Schutzschirmverfahren erfülle die Anforderungen nicht, die Krise sozialpartnerschaftlich zu überwinden, teilte die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mit. Das Angebot beinhalte für die mehr als 5000 aktiven Piloten im Konzerntarifvertrag ein um bis zu 45 Prozent abgesenktes Gehalt und habe ein Gesamtvolumen von 350 Millionen Euro, teilte die VC mit. Es stelle einen maßgeblichen Beitrag zur Überlebensfähigkeit des Unternehmens dar. Enthalten sei auch eine weitere, kurzzeitig wirksame Absenkung des Kurzarbeitergeldes. Aktuell seien die Cockpitkosten mit Einverständnis der Gewerkschaft bereits um mehr als 50 Prozent abgesenkt.

  • RMV weitgehend normale Taktung
    (30.04. 15:24)

Die Busse und Bahnen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) werden ab kommenden Montag in weitgehend normaler Taktung fahren. Das teilte der RMV am Donnerstag in Hofheim mit. Einschränkungen gebe es weiter im Nachtverkehr sowie auf einzelnen Linien, beispielsweise aufgrund von Bauarbeiten. Zudem nehmen die Kontrolleure in den kommenden Tagen ihre Arbeit wieder auf. Sie würden mit Masken und Desinfektionsmittel ausgestattet und seien angehalten, Fahrscheine kontaktlos zu kontrollieren. Die vergangenen Wochen hätten viel Geld gekostet, erklärte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Rund 75 Prozent des Angebots seien aufrechterhalten worden, es seien aber nur 20 Prozent der sonst üblichen Fahrgäste damit unterwegs gewesen. "Das hat massive Einnahmeeinbrüche zufolge, denn mehr als die Hälfte der RMV-Einnahmen kommt aus dem Ticketverkauf", erklärte Ringat.

  • Spielplätze sollen wieder öffnen
    (30.04. 14:44)

Der Bund will die seit Wochen geschlossenen Spielplätze wieder öffnen lassen. Dabei sollten Eltern darauf achten, dass überfüllte Anlagen gemieden und grundlegende Hygieneregeln eingehalten werden. So steht es in der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Donnerstagnachmittag, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Der Bund will offenbar eine Reihe weiterer Lockerungen zulassen. Das steht in einer Beschlussvorlage für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder, die der dpa vorliegt. Demnach dürfen Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos, Spielplätze und botanische Gärten wieder öffnen – allerdings unter Auflagen.

  • Demos finden wieder statt
    (30.04. 14:23)

Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist die Zahl der Demonstrationen in Hessen deutlich angestiegen. Trotz Corona-Pandemie finden in vielen Städten Hessens wieder Kundgebungen statt, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Kommunen zeigt. Die Behörden haben ihren Umgang mit Demos fundamental verändert - es gibt Auflagen, aber so gut wie keine Verbote mehr. So werden auch für den (morgigen) 1. Mai Kundgebungen erwartet - das Ausmaß vergangener Jahre wird aber bei Weitem nicht erreicht. Erst das Bundesverfassungsgericht änderte Mitte April die Situation: Die Karlsruher Richter gaben einem Eilantrag aus Gießen Recht. Dabei ging es um mehrere geplante Demonstrationen. Zum Schutz der Versammlungsfreiheit hätten Behörden einen Entscheidungsspielraum, entschieden die Verfassungsrichter. Die Demo fand statt - und seitdem ändert sich auch die Lage in anderen Kommunen. In Frankfurt wurden bis Ende Mai 87 Versammlungen angemeldet.

  • 119 neue Infektionen in Hessen
    (30.04. 14:07)

Die hessischen Gesundheitsbehörden haben am Donnerstag 8304 Coronavirus-Infektionen gemeldet (Stand 14 Uhr). Das waren 119 mehr bestätigte Infektionen als am Vortag. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle in Hessen stieg nach Angaben des Sozialministeriums um 7 auf 353. In der täglichen Statistik werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt werden.

  • Schließung von Kaufhaus-Restaurants
    (30.04. 13:56)

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat die Schließung von Gastronomien in Warenhäusern wegen der Corona-Pandemie bestätigt. Die Kasseler Richter lehnten am Donnerstag den Antrag einer Kette ab, die Restaurants innerhalb größerer Warenhäuser betreibt. Die Entscheidung der Landesregierung, diese und andere Gastronomiebetriebe zu schließen, sei «durch vernünftige Erwägungen des Gemeinwohls gerechtfertigt und insbesondere verhältnismäßig». Insbesondere Gaststätten in Warenhäusern seien darauf angelegt, die Kunden zum gemeinsamen Verweilen zu veranlassen. Das habe zur Folge, dass die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden könnten. Der Beschluss ist unanfechtbar.

  • Hundesalons und Hundeschulen bleiben zu
    (30.04. 12:46)

Hundeschulen und Hundesalons bleiben in Hessen vorerst wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel bestätigte am Donnerstag die entsprechende Regelung des Landes und wies einen Eilantrag dagegen ab. Geklagt hatte die Betreiberin eines Hundesalons und einer Hundeschule. Sie hatte argumentiert, die Regelung müsse außer Kraft gesetzt werden, um schwere finanzielle Nachteile abzuwenden. Die Richter sahen das anders: Es handele sich zwar um einen «nicht unerheblichen Eingriff» in die Freiheit der Berufsausübung. Doch dieser sei gerechtfertigt und verhältnismäßig. Der Beschluss ist unanfechtbar.

  • Tennis-Liga-Saison soll im Juni starten
    (30.04. 11:02)

In mehreren Bundesländern, unter anderem Rheinland-Pfalz, ist Tennis spielen unter strengen Hygiene-Vorschriften wieder erlaubt. Nun soll es auch in Hessen trotz der Corona-Pandemie wieder losgehen. Der Hessische Tennis-Verband hofft auf eine Öffnung der Plätze am 4. Mai und plant den Start der Regionalliga-Saison für Mitte Juni.

  • 19 Prozent mehr Arbeitslose in Hessen
    (30.04. 09:55)

Die Corona-Pandemie hat im April die Arbeitslosenzahlen in Hessen stark ansteigen lassen. Zum Stichtag waren 176 628 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur in Frankfurt berichtet. Das waren 19 Prozent mehr als vor einem Jahr.

  • Kanzleramt: Kontaktbeschränkungen werden "sicherlich" bis 10. Mai verlängert
    (30.04. 08:45)

Die in der Corona-Krise bis zum 3. Mai geltenden Kontaktbeschränkungen sollen nach den Worten von Kanzleramtschef Helge Braun "sicherlich" erst einmal bis 10. Mai verlängert werden. Das kündigte der CDU-Politiker bei ntv an. Die größere Diskussion über weitere Öffnungsschritte werde bei der nächsten Beratung am 6. Mai erfolgen. Bis zum 10. Mai solle das "wesentliche Paket" erst einmal verlängert werden, sagte Braun. Bis zum 3. Mai sind nach dem Beschluss von Bund und Ländern Mitte April Gastronomiebetriebe und viele andere Einrichtungen geschlossen, dies belastet die Branche massiv. Bei der Gastronomie ausgenommen ist nur die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

  • Beschäftigte der Frankfurter Uniklinik fordern Corona-Zulage
    (29.04. 18:25)

Beschäftigte des Uniklinikums Frankfurt fordern wegen der in der Corona-Krise gestiegenen Arbeitsbelastung eine Zulage von 500 Euro. Alle Berufsgruppen arbeiteten im Krankenhaus mit hohem Engagement zusammen, wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilt. "Vor diesem Hintergrund fordern die Beschäftigten konkrete Wertschätzung ein, die über bloße Symbolik hinausgehe."

Eine Delegation von Beschäftigten der Uniklinik will dem Wissenschaftsministerium dazu am Donnerstag eine Liste mit über 2.000 Unterschriften übergeben. Die Klinikmitarbeiter fordern zudem, dass Beschäftigte nach einem ungeschützten Kontakt mit dem Erreger Sars-CoV-2 auch dann getestet werden, wenn sie keine Symptome aufweisen. Außerdem müsse genügend Schutzkleidung bereitgestellt werden. Eine Versetzung in Corona-Bereiche soll nach Ansicht der Beschäftigten ausschließlich freiwillig geschehen.

  • Maskenpflicht jetzt auch bei der Lufthansa
    (29.04. 14:55)

Die Lufthansa verpflichtet alle Passagiere, auf ihren Flügen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Darüber hinaus wird empfohlen, die Bedeckung während der gesamten Reise zu tragen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Maskenpflicht an Bord soll ab Montag (4. Mai) zunächst bis zum 31. August dieses Jahres in allen Airlines des Konzerns gelten.

Die Lufthansa Group orientiere sich an den Regelungen zahlreicher europäischer Länder, in denen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in der Öffentlichkeit inzwischen Pflicht ist, hieß es. Mit der neuen Regelung entfällt das bislang übliche Freihalten der Mittelsitze in Dreier-Reihen. Durch das Tragen der Masken bestehe ausreichender Gesundheitsschutz, begründete Lufthansa diesen Schritt.

Alle Flugzeuge der Lufthansa Group seien mit hochwertigsten Luftfiltern ausgestattet, die eine Luftqualität wie in einem Operationssaal gewährleisteten. Bei der aktuell geringen Auslastung werde man die Passagiere aber weiterhin möglichst weiträumig über die Kabine verteilen.

  • 8.185 bestätigte Infektionen in Hessen
    (29.04. 14:05)

In Hessen haben sich 8.185 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 128 Fälle mehr als noch am Vortag. Gestorben sind 346 Menschen. Das ist ein Anstieg um zehn Fälle im Vergleich zum Vortag. 

  • Lufthansa plant wieder mehr Flüge
    (29.04. 13:05)

Die Lufthansa plant nach dem Corona-Tief langsam wieder mehr Flüge. Zwar bleiben die Flugbetriebe der Auslandstöchter Austrian und Brussels zwei weitere Wochen bis Ende Mai geschlossen, wie der Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Dafür steigert Lufthansa an ihren deutschen Drehkreuzen Frankfurt und München die Zahl der wöchentlichen Verbindungen um 50 auf 330.

Der neue Lufthansa-Flugplan mit den zusätzlichen Zielen Athen, Porto und Göteborg soll ab dem 18. Mai gelten. Die Zahl der innerdeutschen Verbindungen ab München werde verdoppelt. Auch die Töchter Swiss und Eurowings verlängern ihre Not-Flugpläne aus der Schweiz und den kleineren deutschen Flughäfen bis Ende Mai. Langstreckenflüge starten weiterhin nur aus der Schweiz und in Frankfurt.

  • RMV-Fahrgäste halten sich überwiegend an Maskenpflicht
    (29.04. 12:15)

Die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) wird von den meisten Fahrgästen eingehalten. "Menschen ohne Schutz waren nur selten an den Stationen und in den Verkehrsmitteln zu sehen", erklärte der RMV am Mittwoch.

Die entsprechende Verordnung gilt seit Montag, demnach müssen Fahrgäste Mund und Nase bedecken - ob mit Schals, Tüchern, OP-Masken oder selbstgenähtem Schutz. Der RMV verteilt Einwegmasken an Fahrgäste, die keine haben. Bis Dienstagabend waren es den Angaben zufolge mehr als 25.000 und damit weniger als man erwartet habe, erklärte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat.

  • Gerichtshof bestätigt 800-Quadratmeter-Beschränkung für Geschäfte
    (29.04. 10:26)

Große Geschäfte in Hessen dürfen wegen der Corona-Pandemie weiterhin nur einen Teil ihrer Ladenfläche öffnen. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat am Mittwoch eine entsprechende Regelung des Landes bestätigt und einen Eilantrag der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH abgewiesen. Es erscheine "seuchenrechtlich geboten und damit sachlich gerechtfertigt", großen Warenhäusern - ebenso wie dem sonstigen Einzelhandel - nur die Öffnung einer Verkaufsfläche von höchstens 800 Quadratmeter zu gestatten, entschieden die Kasseler Richter. Der Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist unanfechtbar. 

  • Odenwaldkreis will Besuchsverbot in Pflegeheimen beibehalten
    (29.04. 08:45)

Der Landrat des Odenwaldkreises, Frank Matiaske, hat die von der Landesregierung beschlossene Lockerung des Besuchsverbots für Pflegeheime kritisiert – und eine eigene Regelung für den Odenwaldkreis angekündigt. Als Grund nannte er, dass die Pflegeeinrichtungen in der Region massiv vom Corona-Virus betroffen seien."Die darin wohnenden alten und kranken Menschen werden damit unabwägbaren Gefahren ausgesetzt“, so Matiaske in seiner Mitteilung. Jeder, der zusätzlich zu Bewohnern und Personal in die Heime gelassen werde, sei ein potentieller Virus-Überträger.

  • Kultusminister Lorz setzt auf Mix aus Unterricht und Lernen zuhause
    (28.04. 17:38)

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) setzt auf einen Mix aus Unterricht in der Schule und einer Fortsetzung der Lernsituation zuhause für die hessischen Kinder und Jugendlichen bis zu den Sommerferien. Ein vollumfänglicher Präsenzunterricht bis zu den Ferien sei wegen der ganzen Abstandsgebote und Verhaltensregeln in der Corona-Krise zwar ausgeschlossen, sagte Lorz am Dienstag in Wiesbaden. Erklärtes Ziel aller Bundesländer sei aber, alle Schüler noch vor den Sommerferien in irgendeiner Weise in die Schule zu bringen. Alle weiteren Öffnungsschritte würden jedoch von der positiven Entwicklung der Corona-Infektionslage abhängen. Die Kultusminister der Länder haben den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrem Konzept vorgeschlagen, dass trotz Corona-Krise alle Schüler vor den Sommerferien zumindest tageweise die Schule besuchen können. "Jede Schülerin und jeder Schüler soll bis zu dem Beginn der Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen können", heißt es in dem Papier der Kultusministerkonferenz (KMK), über das Bund und Länder an diesem Donnerstag beraten sollen. Einen regulären Schulbetrieb für die rund elf Millionen Schüler in Deutschland wird es vor den Sommerferien laut den Ministern aber nicht geben.

  • Ministerpräsident Volker Bouffier: Gottesdienste und Altenheim-Besuche wieder erlaubt

    (28.04. 15:50)

Nach dem Einzelhandel folgen nun Lockerungen für Gottesdienste, Alten- und Pflegeheime. Das haben Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) in Wiesbaden mitgeteilt. Ab Freitag (1. Mai) dürfen demnach alle Religionsgemeinschaften wieder zu Veranstaltungen mit Publikum einladen, wenn strenge Auflagen in punkto Sicherheitsabstand und Hygiene eingehalten werden. Das gilt unter anderem auch für Trauerfeiern. Ab dem 4. Mai sind dann auch gelockerte Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime in Kraft. Pro Bewohner ist dann ein einstündiger Besuch pro Tag möglich.

  • Kultusminister: Schüler sollen vor Sommerferien Schule besucht haben
    (28.04. 13:45)

Trotz der Corona-Beschränkungen soll jede Schülerin und jeder Schüler vor den Sommerferien tageweise oder wochenweise die Schule besuchen. Das hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz bekannt gegeben. Innerhalb einzelner Bundesländer wird es unterschiedliche Herangehensweisen geben, ebenso wird es von Schule zu Schule Unterschiede im Ablauf geben, so Hubig.

  • Große Nachfrage nach Eintracht-Masken: 10 000 Vorbestellungen

    (28.04. 10:52)

Eintracht Frankfurt hat mit dem Angebot von wiederverwendbaren Mund- und Nasenmasken mit dem Adler-Logo und dem "Auf jetzt!"-Aufdruck eine große Nachfrage ausgelöst. Wie der Fußball-Bundesligist an Dienstag mitteilte sind wenige Stunden nach Verkaufsbeginn im Online-Shop bereits rund 10 000 Masken vorbestellt worden. Die Maske bestehe aus 96 Prozent Polyester und vier Prozent Elasthan. Sie seien bis zu 60 Grad waschbar und dadurch etwa 100 Mal wiederverwendbar. Das Tragen der Mundbedeckung schütze aber nicht vor Infektionen über die Atemwege, hieß es in der Mitteilung.
Wie beim Verkauf des "Auf jetzt!"-T-Shirts kommen die Einnahmen des für zehn Euro erhältlichen Mund-und Nasenschutzes als Spenden fünf von der Eintracht-Kampagne begünstigten Institutionen in Frankfurt zugute.

  • RKI: Corona-Ansteckungsrate steigt wieder - jetzt bei 1,0
    (28.04. 8:15)

Die Ansteckungsrate mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts wieder gestiegen. Laut der am Montagabend veröffentlichten RKI-Statistik steckt jeder Infizierte nunmehr wieder einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 1,0 (Datenstand 27.04. 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass die Zahl der Neuerkrankungen nicht mehr leicht zurückgeht wie in den vergangenen Tagen.
Anfang März lag die wichtige Kennziffer noch bei drei, am 8. April bei 1,3, in den vergangenen Tagen bei 0,9 - jeweils mit einer gewissen Schwankungsbreite. Die Kennzahl gibt an, wie viele Menschen eine erkrankte Person im Durchschnitt infiziert.

  • Handel fordert Fall der 800-Quadratmeter-Beschränkung auch in Hessen
    (28.04. 7:29)

Nach einer entsprechenden Gerichtsentscheidung in Bayern fordert der Einzelhandel in Hessen die Aufhebung des Verkaufsverbots für große Geschäft in der Corona-Pandemie. "Die vergangene Woche hat gezeigt, dass der Handel verantwortungsbewusst mit Öffnungsmöglichkeit umgeht", erklärte Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbands Hessen. Hygiene- und Abstandsregelungen würden in den Geschäften eingehalten und auch die Begrenzung der Personen in den Flächen funktioniere sehr gut. "Aus diesem Grund sollte nun auch alle Geschäfte ihre Verkaufsflächen komplett öffnen können und diese nicht auf 800 Quadratmeter beschränken müssen." Am Montag hatte Bayerns höchstes Verwaltungsgericht das von der Staatsregierung in der Corona-Krise verhängte Verkaufsverbot für große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern für verfassungswidrig erklärt.

  • Bouffier berichtet über neue Regeln für Gottesdienste und Altenheime
    (28.04. 6:15)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) berichten am (heutigen) Dienstag (15.30 Uhr) über neue Corona-Regeln zum Besuch von Gottesdiensten und Altenheimen. Erwartet wird, dass Hessen die strengen Vorgaben etwas lockern wird. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind Gottesdienste derzeit ebenso verboten wie Besuche in Alten- und Pflegeheimen. Der Regierungschef will außerdem einen Ausblick auf die geplante Telefonkonferenz zur Corona-Pandemie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der anderen Bundesländer geben, die für kommenden Donnerstag geplant ist.

  • Elternbeirat: Schulen sind bei Öffnung sorgfältig vorgegangen
    (27.04. 14:32)

Nach Einschätzung von Elternvertretern ist die schrittweise Öffnung der hessischen Schulen nach der Corona-Pause gut angelaufen. Die Schulleiter seien meist sorgfältig vorgegangen und hätten den Hygieneplan gut an die örtlichen Gegebenheiten angepasst, sagte der Vorstandsvorsitzende des Landeselternbeirates, Korhan Ekinci. Allerdings gebe es teils Personalprobleme, weil viele Lehrer den Risikogruppen angehörten. Auch hätten vereinzelt Lehrkräfte darauf bestanden, dass alle Schüler im Klassenraum Mundschutz tragen. Diese Frage sei vor Ort gelöst worden. Ihm sei von mehreren Seiten berichtet worden, dass sich Schüler oft sehr gefreut hätten, sich wiederzusehen, betonte Ekinci. Trotzdem seien alle den ersten Rückmeldungen zufolge sehr diszipliniert geblieben. "Auch die Lehrer haben sich sehr gefreut, ihre Schüler zu sehen."

  • Maskenpflicht in Bus und Bahn - Verteilaktion zum Start
    (27.04. 11:47)

Zu Beginn der Maskenpflicht in Bus und Bahn sind in Frankfurt am Montag Tausende Schutzmasken an Fahrgäste verteilt worden. In der Mainmetropole sollten im Laufe des Tages an mehreren Punkten der Innenstadt 10 000 Mund-Nase-Masken verteilt werden. "Wir glauben, dass das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen in Bussen und Bahnen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Menschen in Frankfurt und Hessen leistet", sagte der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der sich am Vormittag an der Verteilaktion beteiligte. "Wenn wir die Corona-Pandemie in den Griff bekommen wollen, führt an der Pflicht kein Weg vorbei." Die Einführung des Maskenpflicht in Bus und Bahn habe womöglich den einen oder anderen überrascht, sagte Thomas Wisgott, Geschäftsführer der Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF. «Nicht jeder hat zum heutigen Stichtag eine Mund-Nase-Bedeckung oder sogar eine Maske parat.» Mit der Verteilung der Masken solle den Fahrgästen daher ausgeholfen werden.

  • Schulen öffnen wieder
    (27.04. 08:10)

Sechs Wochen nach den Corona-bedingten Schulschließungen in Hessen läuft der Unterricht ab heute wieder an. Zunächst sollen rund 110.000 Schüler der Abschlussjahrgänge zurück in die Klassen kommen. Eine geplante Öffnung der Schulen auch für die 4. Klassen der Grundschulen war am Freitag kurzfristig vom Verwaltungsgerichtshof in Kassel gekippt worden. Die Rückkehr der ersten Jungen und Mädchen stellt die Schulen vor große Herausforderungen, denn es gelten strenge Regeln.

Laut Hygieneplan werden die Lehrer aufgefordert, das Thema Corona umfangreich im Unterricht zu behandeln und alle Regeln genau zu erklären. Dabei sollte es auch um das richtige Händewaschen und um die Nies- und Husten-Etikette gehen. Sollte ein Schüler in der Schule Krankheitssymptome zeigen, dann muss er sofort in einem Raum abgesondert und von den Eltern abgeholt werden.

Wegen der Ansteckungsgefahr darf es derzeit keinen Sportunterricht geben. Davon unberührt bleiben jedoch die praktischen Abiturprüfungen in dem Fach. Im Musikunterricht darf nicht gesungen werden. Fachunterricht darf in den dafür vorgesehenen Räumen und Werkstätten stattfinden - solange dies keine Küchen sind.

  • Mittlerweile 7.965 Infizierte in Hessen
    (26.04. 15:34)

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 7.965 gestiegen. Damit sind im Vergleich zum Samstag 79 Fälle hinzugekommen, wie das Sozialministerium am Sonntag bekanntgab. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um 7 auf 320. Die meisten Infizierten meldet noch immer die Stadt Frankfurt.

  • Schutzausrüstung für Schulen ausgeliefert
    (26.04. 14:07)

Im Kampf gegen Corona sollen die Schulen im Land zum Wochenstart 750.000 Schutzmasken und rund 18.000 Liter Handdesinfektionsmittel erhalten, außerdem Schutzhandschuhe und Schutzkittel. Das kündigten das Innenministerium und das Kultusministerium an. Am Montag beginnt für etwa 110.000 Schülerinnen und Schüler nach der Corona-Zwangspause der Präsenz-Unterricht wieder. Innenminister Peter Beuth und Kultusminister Alexander Lorz (beide CDU) sagten, die Schutzpakete seien am Wochenende an die Schulämter verteilt worden. Ab Montag könnten die Schulen sie dort abholen. Außerdem habe man an alle Schulen einen Hygieneplan geschickt sowie Hinweise zum Umgang mit Schutzmasken. Um Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, seien maximal 15 Schülerinnen und Schüler pro Klassenraum erlaubt.

  • Reiseverband befürchtet Pleitewelle
    (26.04. 11:12)

Der Deutsche Reiseverband befürchtet eine Pleitewelle in der Touristenbranche. 60 Prozent der Reisebüros und Reiseveranstalter sehen sich unmittelbar von der Insolvenz bedroht, wie aus einer Umfrage des Verbandes unter den Mitgliedern hervorgeht. Jedes fünfte Unternehmen musste demnach bereist Mitarbeiter entlassen, 80 Prozent der Unternehmen mussten staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Schon jetzt seien mehr als 4,8 Milliarden Euro Umsatzausfälle zu beklagen, bisherige Soforthilfen würden nicht ausreichen. 

  • Hühnerverleih boomt in Coronazeiten
    (26.04. 10:03)

Anbieter von Miethühnern in Hessen melden eine starke Nachfrage in der Corona-Krise. Es seinen wieder mehr mobile Ställe vermietet worden, meldet die dpa. In Offenbach gibt es 58 mobile Hühnerställe zu mieten. Dabei sind es meist Privatleute, die sich Hühner in den Garten holen. Es sei allerdings nur eine Langzeit-Miete möglich, nur mal kurzfristig ein Huhn mieten, sei unmöglich.

  • Kein Ansturm auf die Läden
    (25.04. 15:56)

Schönes Wetter, viele Läden geöffnet - aber die Hessen bleiben vernünftig. Die Polizeipräsidien waren am Samstag zufrieden mit dem Verhalten der Menschen. "Für den Bereich Mittelhessen ist alles mehr als überschaubar", sagte ein Sprecher der Polizei in Gießen. Es gebe keinen Ansturm und keine Meldungen zu Verstößen gegen die Corona-Auflagen.
Auch aus anderen Teilen Hessens meldete die Polizei keine Auffälligkeiten. "Es ist alles im Rahmen", teilte ein Sprecher der Kasseler Polizei mit. Bis zum Nachmittag sei auch nicht viel los gewesen, es habe keine "riesigen Schlangen" vor den Geschäften gegeben. Die Polizei in Wiesbaden zeigte sich ebenso zufrieden wie die Kollegen aus Offenbach. "Alles beim Alten", hieß es aus dem Polizeipräsidium Südost in Darmstadt.

  • Spitzengespräch zu Rettungspaket für die Lufthansa geplant
    (25.04. 15:40)

Zu einem milliardenschweren Rettungspaket für die in der Corona-Krise schwer gebeutelte Lufthansa ist Anfang der kommenden Woche ein Krisengespräch auf höchster Ebene geplant. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Samstag erfuhr, wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr über Staatshilfen verhandeln. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, ein solches Spitzengespräch sei in Kürze geplant. Bei dem Rettungspaket gehe es um ein Volumen von neun bis zehn Milliarden Euro, hieß es in Regierungskreisen.

  • Vielfältige Corona-Forschungen in Hessen
    (25.04. 6:00)

Hessische Wissenschaftler gehen zahlreichen Fragestellungen rund um die Corona-Pandemie auf den Grund. Es gebe etliche Forschungsprojekte in den unterschiedlichsten Fachbereichen, teilte das Wissenschaftsministerium in Wiesbaden mit. Es nennt allein in einem ersten, nicht vollständigen Überblick 18 Vorhaben von Hochschulen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen.Dabei geht es nicht nur um medizinische oder virologische Aspekte, auch wenn sich gleich mehrere Forscherteams aus Gießen, Marburg und Frankfurt in verschiedenen Studien an der Suche nach einem Impfstoff oder Medikament gegen das Coronavirus beteiligen. Auch politische, psychologische oder gesellschaftliche Aspekte nehmen die hessischen Wissenschaftler in den Blick.

  • 750.000 Schutzmasken für Schüler in Hessen
    (24.04. 16:51)

Hessens Schulen erhalten zum schrittweisen Schulneustart am Montag Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel vom Land. Das haben Innenminister Beuth und Kultusminister Lorz bekanntgegeben. Demnach besteht die Ausstattung aus Mund-Nase-Schutz, Schutzhandschuhen, Schutzkittel und Händedesinfektion. Insgesamt würden 750.000 Schutzmasken zur Verfügung gestellt, heißt es von den Ministern. So sollen es den Schulen ermöglicht werden, die beschlossenen Hygieneangaben umzusetzen.

  • Gastronomen fürchten Pleitewelle
    (24.04. 15:19)

Umsatzeinbrüche bis zu 100 Prozent: Die Folgen der Coronakrise treffen die Gastronomie besonders hart. Mit leeren Stühlen vor Restaurants haben die Gastwirte in Hessen auf ihre kritische Lage in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. An der bundesweiten Aktion "1.000 leere Stühle" beteiligten sich am Freitag Gastwirte im Kreis Limburg-Weilburg, Idstein (Rheingau-Taunus), Rüdesheim und Frankfurt.

  • Containment-Scouts helfen Gesundheitsämtern
    (24.04. 15:19)

Die Gesundheitsämter in Hessen bekommen mehr Personal, um die Kontaktpersonen von Corona-Patienten zu ermitteln. Infektionsketten nachzuverfolgen bleibe ein wichtiger Baustein zur Minimierung der Neuinfektionen, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Freitag in Wiesbaden. Sogenannte Containment-Scouts sollen die Gesundheitsämter im Land unterstützten, um die Kontaktpersonen der Infizierten ausfindig zu machen. Für Hessen sind 40 Scouts vorgesehen, die laut Klose voraussichtlich ab Mitte Mai ihre Tätigkeit beginnen. Sie werden vom Robert-Koch-Institut geschult und vom Bundesgesundheitsministerium finanziert. Es sind Medizin-Studierende, die im Rahmen eines Urlaubssemesters in den Gesundheitsämtern arbeiten. «Aber wir brauchen weiteres Personal», sagte Klose. Das Sozialministerium habe eine Organisationseinheit geschaffen, die die Anwerbung von Personal für die 24 hessischen Gesundheitsämter vorantreiben soll.

  • Keine Schulpflicht für Viertklässler
    (24.04. 12:04)

Viertklässler müssen am kommenden Montag doch nicht zur Schule. Das hat der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel entschieden und die Schulpflicht für sie außer Vollzug gesetzt. Gleiches gilt für Schüler und Schülerinnen der Sprachheilschulen und der Schulen mit den Förderschwerpunkten Sehen oder Hören. Geklagt hatte eine Schülerin aus Frankfurt. Die betroffenen Schüler würden sonst ungleich behandelt im Vergleich zu allen anderen, die keine Abschlussprüfungen schreiben und daher nicht zum Unterricht müssen. Es gebe keinen sachlichen Grund dafür, dass sich die Schülerinnen und Schüler der vierten Jahrgangsstufe einem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen müssen, so der Verwaltungsgerichtshof. Das heißt: die Grundschulen bleiben geschlossen!

  • Hessische Kinos können Soforthilfe beantragen
    (24.04. 11:54)

Die hessische Filmförderung stellt für die Kinos im Land wegen der Corona-Krise 500 000 Euro zusätzliche Soforthilfe bereit. "Durch die Pandemie werden die Kinos vor ganz besondere Herausforderungen gestellt", sagte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Freitag in Wiesbaden. Wir alle merken, wie uns das vielfältige Kulturangebot in diesen Zeiten fehlt und wünschen uns, dass wir bald wieder Museen, Theater, Konzerte und auch Kinos besuchen können." Die Hessenfilm-Soforthilfe umfasst nach Angaben der Ministerin die Unterstützung etwa für Miet- und Nebenkosten sowie Personalkosten, die nicht durch sonstige Hilfs- und Entschädigungsleistungen auf Bundes- und Länderebene aufgefangen werden. Auch Marketingmaßnahmen, die Instandhaltung und Wartung sowie Sachkosten für IT-Systeme und Administration zählten dazu.

Antragsberechtigt sind den Angaben zufolge alle kleinen und mittleren Unternehmen sowie Neueinrichtungen von Kinobetrieben mit Sitz in Hessen. Die laufenden Kinobetriebe sollen mindestens zwei Jahre bestehen und regelmäßigen Spielbetrieb vorweisen können. Bis zum 8. Mai können die Anträge gestellt werden. Ende des Monats erfolgt dann die Entscheidung über die Förderung der Maßnahmen.

  • 7796 Infizierte in Hessen
    (24.04. 11:22)

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist auf 7.796 gestiegen. Wie Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Freitag bekanntgab, sind damit im Vergleich zum Donnerstag 157 Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um 13 auf 301.

  • Bad Homburg kippt Maskenpflicht
    (24.04. 10:18)

Die Stadt Bad Homburg hat Hessens erste Maskenpflicht für eine Fußgängerzone wieder zurückgenommen. Laut einer Mitteilung vom Freitag überdachten Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) und Bürgermeister Meinhard Matern (CDU) nach zahlreicher Kritik der Bürger ihre Entscheidung noch einmal und schwächten das Gebot auf eine Empfehlung ab. "Die Stadt schreibt das Tragen der Masken nicht vor, sie empfiehlt es dringend", so Hetjes. Es habe sich gezeigt, dass vielen Menschen der Schutz vor dem Coronavirus wichtig sei, viele wollen sich aber auch in ihren Grundrechten nicht einschränken lassen. Das nun gekippte Verbot sollte ursprünglich in der Louisenstraße gelten.

  • Vorerst letzte Maschine der "Corona-Luftbrücke" gelandet
    (24.04. 09:06)

Gut fünf Wochen nach Beginn der Rückholaktion der Bundesregierung ist die vorerst letzte Maschine der "Corona-Luftbrücke" in Deutschland gelandet. Das bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen. Der vom Auswärtigen Amt gecharterte Flieger kehrte am Freitagmorgen aus dem südafrikanischen Kapstadt zurück. Damit ist der größte Teil der umfangreichsten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik abgeschlossen. Insgesamt waren um die 240 000 Menschen aus verschiedenen Ländern zurückgekehrt. Die deutschen Botschaften weltweit kümmern sich jetzt in einer zweiten Phase um die noch im Ausland verbliebenen Einzelfälle. Außenminister Heiko Maas hatte die "Luftbrücke" am 17. März zusammen mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften gestartet, nachdem viele Länder kurzfristig Grenzen geschlossen und Flugverbindungen gekappt hatten.

  • Landeselternbeirat kritisiert Schulöffnung am 27.4.
    (24.04. 08:15)

"Es ist eine Katastrophe", fasst der Vorstandsvorsitzende des Landeselternbeirates, Korhan Ekinci, die Situation zusammen. Die Schulen stünden vor einer Vielzahl von Problemen, etwa was die Hygiene- und Abstandsregeln angeht. Die mögliche Klassengröße von maximal 15 Schülern sei mit dem geforderten Abstand von eineinhalb Metern nicht vereinbar - "es sei denn, der Klassenraum ist 140 Quadratmeter groß". In der Praxis könnten meist nur sieben bis acht Schüler in einem Raum sitzen. Dadurch müssten jedoch zusätzliche Lehrer in der Betreuung eingesetzt werden, die allerdings die Klasse nicht kennen.

"Außerdem zählen viele Kollegen zur Risikogruppe." Die Schulen hatten nach den Worten von Ekinci viel zu wenig Zeit, sich auf die Öffnung ab dem 27. April vorzubereiten. Mit Blick auf die 4. Klassen der Grundschulen sei diese Öffnung auch völlig sinnlos, da der relevante Stoff ohnehin an der weiterführenden Schule wiederholt werde.

  • EU-Gipfel billigt Milliardenpaket
    (23.04. 20:11)

Der EU-Gipfel hat das vereinbarte Paket mit Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro für Kurzarbeiter, Unternehmen und verschuldete Staaten gebilligt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern. Die Hilfen sollen zum 1. Juni bereitstehen. Einer der Punkte ist das Konzept "Sure" der EU-Kommission, das Kurzarbeitergeld in den EU-Staaten unterstützen soll. Dafür sollen die EU-Staaten 25 Milliarden Euro als Garantien hinterlegen. Mit dieser Rückendeckung nimmt die EU-Kommission bis zu 100 Milliarden Euro zu günstigen Konditionen am Kapitalmarkt auf und reicht sie nach Bedarf für Kurzarbeit an EU-Staaten weiter. So sollen Jobs erhalten werden.

  • Friseurbesuch wird wegen Corona-Vorgaben teurer
    (23.04. 18:37)

Aufgrund von neuen Hygienevorgaben in der Corona-Krise werden viele Friseurbesuche in Deutschland teurer. Der mit dem neuen Arbeitsschutzstandard einhergehende zeitliche Mehraufwand sowie die Kosten für Schutzausrüstung führten zu einem moderaten Anstieg der Preise, sagte Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, der Deutschen Presse-Agentur. Männliche Kunden müssten demnach noch tiefer in die Tasche greifen, da der Trockenhaarschnitt vorerst nicht erlaubt sei.

  • Lufthansa braucht nun doch Staatshilfe
    (23.04. 17:05)

Die Lufthansa kann sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Corona-Krise retten. Diese Einschätzung veröffentlichte der Dax-Konzern, nachdem er für das erste Quartal einen operativen Verlust von 1,2 Milliarden Euro vermeldet hatte. Für das laufende zweite Quartal werde ein noch deutlich höheres Minus erwartet, teilte das Unternehmen in Frankfurt mit. Lufthansa steckt den Angaben zufolge daher "in intensiven Verhandlungen" mit den Regierungen der Airline-Heimatländer Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien. Neben Bürgschaften und Krediten wird auch über direkte Staatsbeteiligungen diskutiert.

  • Noch kein genauer Termin für Bundesliga-Start
    (23.04. 15:48)

Der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga und der 2. Bundesliga bleibt aufgrund der Corona-Pandemie bis auf Weiteres ausgesetzt. Das teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag in Frankfurt mit. "Die nationale Gesundheit hat immer Vorrang. Das kann und darf nicht anders sein", betonte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert, der die Ergebnisse der Mitgliederversammlung präsentierte. Einen konkreten Termin für eine mögliche Wiederaufnahme der Bundesliga und der 2. Bundesliga nannte Seifert aber nicht: "Wir haben keinen Zeitpunkt definiert, weil das nicht in unserer Kompetenz liegt." Der Spielbetrieb ist seit Mitte März ausgesetzt.

  • Zahl der Infizierten in Hessen weiter gestiegen
    (23.04. 15:02)

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 7.639 gestiegen. Das gab das Sozialministerium am Donnerstag bekannt. Das bedeutet einen Anstieg von 193 Fällen in den vergangenen 24 Stunden. Im gleichen Zeitraum stiegen die Todesfälle um 13 auf 288. Die meisten Infizierten meldet weiterhin die Stadt Frankfurt (1.152), gefolgt vom Main-Kinzig-Kreis (537), dem Schwalm-Eder-Kreis (438) und dem Landkreis Offenbach (414)

  • Kurzarbeitergeld wird angehoben
    (23.04. 13:34)

Die Koalitionsspitzen wollen das Kurzarbeitergeld anheben, und zwar gestaffelt. Für diejenigen, die es für eine um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, soll es ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent beziehungsweise 77 Prozent für Haushalte mit Kindern und ab dem 7. Monat des Bezuges auf 80 Prozent beziehungsweise 87 Prozent für Haushalte mit Kindern steigen - längstens bis Ende 2020. Außerdem werden für Arbeitnehmer in Kurzarbeit ab 1. Mai bis Ende 2020 bereits bestehende Hinzuverdienstmöglichkeiten erweitert. Darauf verständigten sich am späten Abend die Spitzen der schwarz-roten Koalition in Berlin.

  • Verbände fordern Öffnungsplan für Gastronomen und Reisewirtschaft
    (23.04. 11:45)

Der Hessische Industrie- und Handelskammertag sowie der Gastronomieverband Dehoga fordern einen Öffnungsplan für Gastronomen und Reisewirtschaft. Corona-Soforthilfen könnten Probleme in den Branchen nur überbrücken und seien teils noch gar nicht in den Betrieben angekommen, erklärte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK). "Der Staat kann nicht auf Dauer einspringen. Auch deshalb ist es so wichtig, dass die betroffenen Unternehmen eine Öffnungsperspektive erhalten", sagte Flammer. Erst dann könne der nun auf sieben Prozent gesenkte Mehrwertsteuersatz für Speisen in der Gastronomie wirken. Die Landespolitik müsse den Betroffenen einen Plan zur Wiederaufnahme der Betriebe vorlegen, sagte Flammer in Wiesbaden. "Wer die Einhaltung strenger Auflagen zu Hygiene, Kundendichte und Abständen erfüllt, sollte mittelfristig auch wieder aktiv wirtschaften dürfen." 

  • Bouffier von Fortsetzung der Bundesliga überzeugt
    (23.04. 08:30)

Der Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier (CDU), ist von einer Wiederaufnahme der Spiele in der Fußball-Bundesliga überzeugt. "Ich halte es grundsätzlich für vertretbar. Entscheiden tun nur die Länder, die sind zuständig. Klug ist es, beieinander zu bleiben, die Beurteilung durch Bundesgesundheitsministerium und das RKI wird eine Rolle spielen", sagte Bouffier dem "F.A.Z.-Podcast für Deutschland". "Alles, was ich gehört habe, lässt mich annehmen, dass sie zustimmen. Mein Eindruck ist, dass die meisten Ministerpräsidenten mitziehen", sagte CDU-Politiker Bouffier.

  • In Bad Homburg gilt Maskenpflicht auch für Fußgängerzone
    (22.04. 17:50)

Die Stadt Bad Homburg erlässt für die Fußgängerzone in der Innenstadt eine Maskenpflicht. Von diesem Freitag (24.4.) an muss dort auch im Freien wegen der Corona-Pandemie ein Mund- und Nasenschutz getragen werden. Die Fußgängerzone sei mit einem gut frequentierten Einkaufszentrum vergleichbar, sagte Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU). "Wir haben in den vergangenen Tagen beobachtet, dass wieder viele Menschen unterwegs sind und der Mindestabstand von 1,50 Metern oft nicht eingehalten wird und manchmal auch nur schwer einzuhalten ist."

  • Land investiert über sieben Millionen Euro in Schwimmbäder 
    (22.04. 17:20)

27 Frei- und Hallenbäder in Hessen erhalten für die Modernisierung ihrer Anlagen insgesamt rund 7,4 Millionen Euro vom Land. "Die aktuelle Corona-Zwangspause kann gut geeignet sein, kleinere und größere Schwimmbadprojekte voranzubringen", sagte Sportminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden am Mittwoch. Von dem Geld könnten etwa Schwimmbecken und Umkleidekabinen erneuert oder die Sanitärtechnik modernisiert werden.

Im vergangenen Jahr erhielten Schwimmbäder in Hessen im Rahmen des Förderprogramms zehn Millionen Euro, insgesamt will das Land noch bis zum Jahr 2023 50 Millionen Euro investieren. Kommunen, Vereine und andere Schwimmbadbetreiber können eine entsprechende Förderung beantragen.

  • Zehntausende in Metall- und Elektroindustrie in Kurzarbeit
    (22.04. 15:30)

Fast die Hälfte der Unternehmen in der hessischen Metall- und Elektroindustrie hat nach Angaben des Arbeitgeberverbandes in der Corona-Krise bereits Kurzarbeit eingeführt. Wie Hessenmetall mitteilte, nutzen 46,6 Prozent der Firmen diese Möglichkeit, im Schnitt für 65 Prozent der Belegschaft.

Anfang April waren den Berechnungen zufolge damit etwa 64.000 von insgesamt 210.000 Beschäftigten der Branche in Kurzarbeit. In den kommenden drei Wochen planen Hessenmetall zufolge weitere 24,7 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit anzumelden. Damit könnte sich die Zahl der betroffenen Mitarbeiter um rund 35.000 erhöhen. Zudem hätten bereits vier Prozent der Metall- und Elektrounternehmen bereits Stellen abgebaut.

  • Grünes Licht für erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff
    (22.04. 12:20)

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat erstmals in Deutschland eine Zulassung für die klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen das neuartige Coronavirus erteilt. Das Mainzer Unternehmen Biontech erhält demnach die Genehmigung, seinen Wirkstoff zu testen, wie das PEI am Mittwoch mitteilte. Laut Biontech soll es Tests an rund 200 gesunden Freiwilligen geben.

"Die Erprobung von Impfstoffkandidaten am Menschen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu sicheren und wirksamen Impfstoffen gegen Covid-19 für die Bevölkerung in Deutschland und darüber hinaus", teilte das PEI mit. Die Genehmigung sei das Ergebnis einer sorgfältigen Bewertung des potenziellen Nutzen-Risiko-Profils des Impfstoffkandidaten.

  • Paul-Ehrlich-Institut informiert über Impfstoff-Studie gegen Corona
    (22.04. 3:00)

Das Paul-Ehrlich-Institut informiert am (heutigen) Mittwoch (11.00) über die erste klinische Prüfung eines möglichen Impfstoffs gegen Sars-CoV-2 in Deutschland. Das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel mit Sitz in Langen hat zu einem Online-Pressebriefing eingeladen.
Weltweit arbeiten Wissenschaftler derzeit an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das neuartige Coronavirus. In China und den USA sind erste klinische Studien mit Impfstoffkandidaten bereits gestartet, in Deutschland gibt es noch keine solche Studien. Aber auch hierzulande arbeiten mehrere Forschungsinstitute sowie Pharma- und Biotech-Unternehmen mit Hochdruck an der Entwicklung von Impfstoffen gegen Sars-CoV-2.

  • Hessens Maskenpflicht gilt ab dem 27.4.
    (21.04. 18:45)

Die Hessische Landesregierung hat am Dienstagabend eine Maskenpflicht beschlossen. Diese gilt ab dem kommenden Montag. Die Bürgerinnen und Bürger müssen ab dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten.

Als Mund-Nasen-Schutz zählt jeder Schutz vor Mund und Nase, der auf Grund seiner Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern.

Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wenn Bürgerinnen und Bürger keine Maske aufhaben und nachdem sie angesprochen worden sind, keine aufsetzen, kann ein wiederholter Verstoß mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.

  • Frankfurter Buchmesse soll wie geplant stattfinden

    (21.04. 16:00)

Die Frankfurter Buchmesse soll nach jetzigem Stand wie geplant im Oktober stattfinden. "Wie die 72. Buchmesse dann genau aussehen wird, können wir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Es wird in jedem Fall eine sehr besondere Messe, das steht jetzt schon fest", erklärte Sprecherin Kathrin Grün. Die Gesundheit der Aussteller und Besucher stehe an erster Stelle, deshalb würden die Überlegungen auf Bundes- und Landesebene in die Planungen mit einfließen.
"Sobald wir konkrete Entwicklungen absehen können, werden wir diese kommunizieren - voraussichtlich Mitte Juni wird sich ein klareres Bild abzeichnen." Wegen der Corona-Krise sind Großveranstaltungen bis Ende August verboten. Aber auch darüber hinaus stehen Events auf der Kippe. Nach aktuellen Planungen findet die Frankfurter Buchmesse vom 14. bis 18. Oktober statt. Ehrengast ist Kanada. Im vergangenen Jahr waren mehr als 300 000 Besucher auf die Messe gekommen.

  • 7.305 Infizierte in Hessen - 257 Todesfälle
    (21.04. 14:20)

Sozialminister Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen) verkündete am Dienstagmittag in einr Pressekonferenz aktuelle Corona-Zahlen: Demnach gibt es mit aktuell 7.305 Fällen 77 Fälle mehr als gestern. Die Zahl der Todesfälle hat sich um elf auf 257 erhöht.

Laut Klose gebe es in ganz Hessen aktuell 13.375 freie Krankenhausbetten. Darunter 2.221 Betten, in denen Covid-19-Erkrankte beatmet werden können. Die Zahl der beatmungspflichtigen Patienten sei mit 259 in den zurückliegenden Tagen stabil gewesen.

  • Hessen führt Maskenpflicht ein
    (21.04. 14:05)

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus will Hessen eine Maskenpflicht einführen. Diese solle für Geschäfte und den öffentlichen Nahverkehr gelten, sagte ein Regierungssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Wiesbaden. Ein Kabinettsbeschluss dazu steht noch aus, er ist für den Dienstagabend geplant.

Zuvor hatte Hit Radio FFH über die Pläne berichtet. Hessen hatte das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes zuvor nur empfohlen. Es geht dabei um sogenannte Alltagsmasken, keine medizinischen Schutzmasken. Ab wann die Pflicht gilt, ist noch nicht bekannt. Auch hessische Nachbarländer wie Bayern und Baden-Württemberg ordnen das verbindliche Tragen von Masken an, die Mund und Nase bedecken.

Eine bundesweit einheitliche Linie gibt es bislang nicht: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten sich vergangene Woche nur darauf verständigt, das Tragen sogenannter Alltagsmasken in Bussen und Bahnen sowie im Einzelhandel dringend zu empfehlen.

  • Maskenpflicht in Frankfurt ab dem 27. April
    (21.04. 12:10)

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hat sich für einen obligatorischen Nasen- und Mundschutz in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen ausgesprochen. "Wir gehen davon aus, dass spätestens nächste Woche die Stadt wieder voller wird und wir deshalb um zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen nicht herumkommen", kündigt Feldmann und Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) an. Die ersten Erfolge im Kampf gegen das Corona-Virus dürften jetzt nicht aufs Spiel gesetzt werden. Hanau hat bereits eine seit Montag geltende Maskenpflicht eingeführt.

Der Mund- und Nasenschutz sei ein weiterer Schritt, wieder ein Stück Normalität herzustellen. Majer sagte, dass sowohl die Bundesregierung als auch das Land Hessen bereits eine dringende Empfehlung zum Tragen einer Maske herausgegeben hätten. "Wir gehen jetzt einen notwendigen Schritt weiter, denn Frankfurt hat in Hessen eine Sonderposition." Gleichzeitig wandet er sich gegen Frankfurter "Insellösungen": "Deshalb muss es uns gelingen, mit der Region und dem Land eine gemeinsame Lösung hinzubekommen. Wir haben hier große Pendlerströme und die Geschäfte, beispielsweise auf der Zeil, ziehen viele Menschen aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet an. Das müssen wir in unseren Überlegungen berücksichtigen."

Dort, wo es schwierig sei, das Abstandsgebot einzuhalten, müsse ein Mundschutz getragen werden. Auf Kontrollen solle - vorläufig - aber verzichtet werden.

  • Oktoberfest fällt aus
    (21.04. 10:56)

Auch für viele Hessen ist es ein jährlicher Traditionsausflug, auf den sie nun verzichten müssen: Das Oktoberfest fällt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr aus. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gaben die Entscheidung am Dienstagmorgen bekannt. "Es tut uns weh, es ist unglaublich schade", sagte Söder. Ein Fest in der Größe, mit der Internationalität und unter den Bedingungen bedeute jedoch eine zu hohe Gefahr.


Die Wiesn 2020 sollte vom 19. September bis zum 4. Oktober stattfinden. Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt wurden dazu erwartet. In Corona-Zeiten wäre die Ansteckungsgefahr auf dem Volksfest mit oft bis auf den letzten Platz besetzten Bierzelten und dem Gedränge in den Gassen zu groß.

  • Mordprozess wegen Corona-Abstandsregelung unterbrochen
    (21.04. 10:33)

Kein ausreichender Abstand zwischen den Prozessbeteiligten - deshalb ist ein Mordprozess vor dem Landgericht Darmstadt am Dienstag nach Verlesung der Anklage unterbrochen worden. Der 43 Jahre alte Angeklagte soll vor knapp einem Jahr eine Frau in der Offenbacher Innenstadt erschossen haben. Die Staatsanwaltschaft warf ihm am Dienstag Mord vor.
Zwar wurde im Zuschauersaal auf Abstand geachtet, allerdings  mussten einige Sachverständige fortgeschickt werden, da sonst die Prozessbeteiligten zu nahe gesessen hätten. In dem schlecht belüfteten Gerichtssaal werde nicht der nötige Schutz der Beteiligten gegen das Corona-Virus gewährleistet, so das Gericht. Der Prozess werde deshalb unterbrochen. Nächster Termin sei voraussichtlich der 5. Mai.

  • Frankfurt mit verschärftem Passagierrückgang nach Ostern

    (21.04. 07:42)

Am Frankfurter Flughafen hat sich der Einbruch der Passagier- und Frachtzahlen infolge der Corona-Krise nach dem Osterwochenende verschärft fortgesetzt. Vom 13. bis 19. April zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport 37 015 Fluggäste und damit 97,3 Prozent weniger als in der gleichen Kalenderwoche ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag in Frankfurt mitteilte. In der Woche bis Ostersonntag hatte der Rückgang bereits 96,8 Prozent betragen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank in der Woche ab Ostermontag um 28,5 Prozent auf 29 794 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 85,8 Prozent auf 1404 Starts und Landungen zurück.

  • Religion in Zeiten von Corona: "Das wird ein besonderer Ramadan"
    (21.04. 7:27)

Am 24. April startet der muslimische Fastenmonat Ramadan. Bis zum 23. Mai dürfen gläubige Muslime dann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unter anderem keine Nahrung oder Wasser zu sich nehmen. Der Fastenmonat wird traditionell mit gemeinsamen Gebeten in der Moschee und allabendlichem Fastenbrechen, dem sogenannten Iftar, mit Freunden und Familie begleitet. In Zeiten der Corona-Pandemie ist das nicht möglich. Kontaktbeschränkungen erlauben keine großen Feste, keine gemeinsamen Gebete.
"Es ist für uns sehr traurig, [...] dass man die religiösen Feiertage nicht in der Community feiern kann", sagt Ünal Kaymakci von der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH), unabhängig von welcher Religion man sei. "Wir sind sehr eingeschränkt auf die Kernfamilie, das mindert das Fasten nicht, aber das spirituelle Gefühl wird nicht in derselben Form erlebbar sein."

  • Regierungschef Bouffier warnt: Corona-Krise noch nicht bewältigt
    (20.04. 16:53)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat eindringlich vor einer zu frühen Lockerung der Auflagen und Beschränkungen in der Corona-Pandemie gewarnt. Die Corona-Krise sei noch keineswegs bewältigt, sagte der Regierungschef in Wiesbaden. "Ganz im Gegenteil. Die Gefahr dauert an. Und deshalb müssen wir auch in Zukunft weiter besonnen bleiben." Zu einer Lockerung der notwendigen Beschränkungen könne es deswegen auch nur schrittweise kommen. Dass nun teilweise wieder Geschäfte öffnen dürfen, sei ein "Vorschuss", auf dem Weg zurück zu einem normalen Leben, mahnte Bouffier. Entscheidend sei aber, dass alle Bürger weiter verantwortlich und mit viel Disziplin mit der Situation umgingen. Wenn das aber nicht gelinge, "dann muss man gegebenenfalls auch das wieder zurückdrehen", erklärte der Ministerpräsident. "Das will niemand. Aber es wird davon abhängen, ob es uns gelingt, die notwendige Disziplin aufrechtzuerhalten."

  • Rücknahme von Dauer- und Tageskarten: Eintracht bietet Optionen an
    (20.04. 12:20)

Eintracht Frankfurt bietet den Fans zur Rückabwicklung von Dauer- und Tageskarten für die ausstehenden fünf Saison-Heimspiele in der Fußball-Bundesliga mehrere Optionen an. Wie der Club mitteilte, können die Karteninhaber statt einer Rückerstattung von Geld mit einer Spende die Eintracht-Kampagne "Auf jetzt!" zugunsten von fünf Institutionen unterstützen. Darüber hinaus sind entweder die Ausstellung eines Gutscheins in Höhe des zustehenden Wertes oder der Verzicht auf eine Rückzahlung möglich. Die Rückabwicklung der Tageskarten ist am Montag angelaufen, die der Dauerkarten vom 4. Mai an möglich. Im Falle der Auswärtsspiele könne nur der Kartenpreis rückerstattet werden.

  • Hochschulen und Universitäten starten online ins Sommersemester
    (20.04. 11:58)

Zoom-Konferenzen und Video-Vorlesungen statt Hörsaal und Mensa: An den hessischen Universitäten und Hochschulen hat das Sommersemester 2020 am Montag während der Corona-Pandemie unter besonderen Voraussetzungen begonnen. Die Lehrveranstaltungen an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität finden "erstmalig vollständig in virtueller Form" statt, wie die Universität mitteilte. Auch unter anderem die Technische Universität (TU) in Darmstadt, die Justus-Liebig-Universität in Gießen, die Philipps-Universität in Marburg oder die Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden gaben den zunächst ausschließlichen Umstieg auf digitale Lehre bekannt. Die Pandemie betrifft dabei nicht nur die Veranstaltungen. So teilte die Goethe-Universität unter anderem mit, dass nicht bestandene Prüfungen im Sommersemester als Freiversuch gelten. 

  • Nächste Corona-Phase beginnt mit Lockerungen
    (20.04. 6:14)

Ab (dem heutigen) Montag gelten erste Lockerungen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten bei ihrer Schalte in der vergangenen Woche beschlossen haben.
Geschäfte mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfen ihren Betrieb nach wochenlanger Schließung unter strikter Anwendung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln wieder aufnehmen. Für Buchhandlungen, Fahrrad- und Autohändler gelten die Größenbeschränkungen nicht, hier dürfen alle wieder öffnen.
In der Freizeit bleibt für die Hessen vieles untersagt, zum Beispiel die Besuche in Bars, Kneipen und Gaststätten, die weiter geschlossen sind. Auch für die körperliche Betätigung gibt es trotz Lockerungen wenige echte Alternativen zum Joggen und zu den Übungen zuhause, da Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder sowie Spiel- und Bolzplätze noch nicht wieder öffnen dürfen.

  • Zahl der Corona-Infektionen in Hessen steigt auf mehr als 7100
    (19.04. 14:02)

Die Zahl der bestätigten Infektionen in Hessen ist weiter gestiegen. Mittlerweile wurden 7147 Fälle nachgewiesen, wie das Sozialministerium am Sonntag in Wiesbaden mitteilte. Damit waren 164 Menschen mehr als noch am Vortag infiziert. Die Zahl der Todesfälle stiegt auf nun 231, das sind 17 Personen mehr.

  • Auch größere Geschäfte dürfen unter Auflagen öffnen
    (19.04. 09:04)

Im Zuge der Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen dürfen in Hessen ab Montag auch größere Geschäfte wieder öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren. Das teilte das Wirtschaftsministerium am mit. "Angesichts der Tatsache, dass sich die Mehrzahl der Nachbarländer für diesen Weg entschieden hat, wird Hessen auch größeren Einzelhändlern unter strengen Bedingungen die Öffnung erlauben", heißt es in der Mitteilung. Die Abtrennung der Verkaufsfläche müsse "unmissverständlich und klar" für die Kunden sein. Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, dass Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 800 Quadratmetern ab Montag wieder öffnen dürfen - für Buchläden, Fahrradgeschäfte und Autohäuser war keine Obergrenze vorgesehen. Für alle Geschäfte gilt aber: Maximal ein Kunde je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche darf den Laden betreten. Außerdem muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern überall eingehalten werden.

  • Finanzielle Hilfe für Studierende

    (19.04. 08:23)

Das Land Hessen hat gemeinsam mit den fünf Studierendenwerken im Land schnelle Hilfen für in Not geratene Studenten angekündigt. Kurzfristig stünden 250.000 Euro für die Nothilfefonds der Werke bereit, teilte das Wissenschaftsministerium mit. Damit sollen Studierende, die ihren Lebensunterhalt bisher ganz oder teilweise über eine Nebentätigkeit finanziert haben, unterstützt werden. Gedacht sei an einen einmaligen Zuschuss in Höhe von maximal 200 Euro. Das Geld müsse nicht zurückgezahlt werden. Die Mittel stammten aus dem erhöhten Zuschuss des Landes an die Studierendenwerke.

  • Schüler sollen versetzt werden - Schulen per Rundbrief informiert

    (18.04. 19:04)

Schülerinnen und Schüler in Hessen müssen während der Corona-Krise nicht um ihre Versetzung bangen. "Da die Leistungsbewertung in diesem Schulhalbjahr nur eingeschränkt möglich sein wird, soll in der Regel eine Versetzung erfolgen", hatte das Kultusministerium bereits am Freitag in Wiesbaden mitgeteilt. Die Schulen seien in einem Schreiben über die Regelung informiert worden, sagte Ministeriumssprecher Stefan Löwer am Samstag.

  • Diskussion über Anhebung von Kurzarbeitergeld
    (18.04. 17:55)

"Nicht nur für Geringverdiener, auch für Facharbeiter bedeutet Kurzarbeit einen erheblichen Einbruch", sagte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). "Miete und Rechnungen müssen ja weiterbezahlt werden. Deswegen suchen wir in der Regierung und mit den Sozialpartnern intensiv nach einer Lösung." Kurzarbeit gilt in Politik und Wirtschaft als probates Mittel für Unternehmen, um einige Wochen oder Monate der Flaute zu überbrücken, ohne Mitarbeiter entlassen zu müssen. Die Beschäftigten erhalten dann 60 Prozent - mit Kindern 67 Prozent - des Nettoverdienstausfalles.

  • Keine größeren Verstöße gegen Kontaktverbot
    (18.04. 16:24)

"Hier und da gibt es immer mal wieder eine Meldung, aber nichts Gravierendes", sagte eine Sprecherin der Frankfurter Polizei am Nachmittag.
Auch andere Polizeidienststellen im Land zeigten sich zufrieden mit dem Verhalten der Menschen. "Bei uns ist es immer noch ruhig", sagte ein Sprecher aus Fulda. In Kassel gab es nach Angaben der Polizei ebenfalls keine Meldungen. Einem Sprecher der Wiesbadener Polizei zufolge waren bis zum Nachmittag keine Verstöße vermeldet. Die Beamten seien mit Sonderkontrollen verstärkt unter anderem im Rheingau unterwegs gewesen.
In Darmstadt wurde nach Angaben eines Sprechers trotz sonnigem und trockenem Wetter zwar "immer mal wieder was gemeldet, aber nichts Größeres". Die Höchsttemperaturen kletterten dem Deutschen Wetterdienst zufolge in Hessen am Samstag auf 18 bis 25 Grad. Dem DWD zufolge kann es aber im Laufe des Tages noch zu Regenschauern kommen, die sich in Richtung Nordosten ausbreiten.

  • Regierung erwartet "für lange Zeit eine neue Normalität"
    (18.04. 14:50)

Die Bürger müssen sich nach Überzeugung der Bundesregierung wegen der Corona-Pandemie noch lange auf einen veränderten Alltag einstellen. "Was wir jetzt brauchen, ist für lange Zeit eine neue Normalität", sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) in der ARD. Solange es weder Therapien noch Impfstoffe gebe, müsse man lernen, mit dem Virus zu leben.
Ähnlich äußerte sich Kanzleramtschef Helge Braun (CDU). Ziel sei es, schrittweise zu einem Leben mit weniger Beschränkungen zurückzukehren. "Aber die Epidemie ist nicht weg. Wir müssen lernen, damit zu leben - bis es einen Impfstoff gibt", sagte er der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger".
Nach Einschätzung von Experten dürfte es mindestens bis zum Frühjahr 2021 dauern, bis ein Impfstoff verfügbar ist. In Deutschland soll laut Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Kürze die erste klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten beginnen. Bisher seien weltweit vier Kandidaten in ersten klinischen Prüfungen, sagte PEI-Präsident Klaus Cichutek am Freitag in Berlin.

  • Zahl der Corona-Infektionen in Hessen steigt auf mehr als 6900
    (18.04. 14:46)

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Hessen ist weiter gestiegen. Mittlerweile sind 6983 Fälle nachgewiesen worden, wie das Sozialministerium am Samstag in Wiesbaden mitteilte (Stand: 14 Uhr). Damit waren 160 Patienten mehr als noch am Vortag erkrankt. Dies entspricht einem Anstieg von etwa 2,3 Prozent. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Hessen stieg um 7 auf 214. 

Frankfurt ist als größte Stadt in Hessen bisher am stärksten von Corona-Infektionen betroffen. Nach Angaben des Sozialministeriums ist hier bei derzeit 1022 Menschen eine Infektion nachgewiesen worden. Es werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt werden.

  • Appell an Schwerkranke: Auch in Corona-Pandemie behandeln lassen
    (18.04. 9:34)

Trotz der Coronavirus-Pandemie sollten Patienten mit anderen schweren Erkrankungen nicht auf Behandlungen verzichten. Ansonsten drohten Betroffenen wie Krebs-, Schlaganfall- und Herzpatienten oder psychisch Kranken Spätfolgen, warnte Claudia Fremder vom Vorstand der Stiftung des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes in Marburg. Patienten scheuten Krankenhäuser etwa aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus oder weil sie das Gefühl hätten, es gebe dort keinen Platz für sie. Die Stiftung, die mehrere diakonische Kliniken und medizinische Einrichtungen betreibt, appellierte daher an Betroffene, sich trotz der Corona-Pandemie behandeln zu lassen.

  • Aktuelle Corona-Regeln nun online
    (17.04. 20:17)

Hessen hat die angekündigten Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen im Einzelhandel in einer aktuellen Verordnung festgezurrt. Unter anderem sind dort die Hygieneregeln aufgeführt, zu denen Geschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern ab Montag wieder öffnen können. Demnach darf maximal ein Kunde pro 20 Quadratmeter im Laden sein, der Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen den Menschen muss eingehalten werden. Betreiber sollen darauf hinwirken, dass die Kunden eine «Mund-Nasen-Bedeckung» tragen, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Papier. Auch die geplante schrittweise Öffnung der Schulen und die ausgeweitete Notfallbetreuung ist nun formal in einer Verordnung festgehalten. Demnach haben berufstätige Alleinerziehende künftig grundsätzlich einen Anspruch, jüngere Kinder betreuen zu lassen. An den Schulen soll es ab dem 27. April wieder Unterricht geben - zunächst für die Abschlussjahrgänge und die 4. Klassen der Grundschulen. In den Klassenräumen sollen nicht mehr als 15 Schüler und Schülerinnen sitzen.

  • Lufthansa-Gruppe schließt Rückholflüge ab
    (17.04. 19:48)

Die Lufthansa-Gruppe schließt in diesen Tagen die Rückholflüge für Urlauber ab. Seit dem 13. März seien wegen der Corona-Krise rund 90.000 Menschen mit 437 Sonderflügen in die Heimat gebracht worden, teilte der Konzern am Freitag in Frankfurt mit. Bis Montag seien noch elf weitere Flüge geplant. Als letztes wird am Montagmorgen ein Lufthansa-Jet aus dem peruanischen Lima erwartet. Auftraggeber für die Charterflüge waren die Regierungen der Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien sowie Reiseveranstalter und Kreuzfahrtreedereien.

  • Hanau kontrolliert Maskenpflicht in Bussen
    (17.04. 17:12)

Die Stadt Hanau wird ab dem 27. April die Einhaltung der Maskenpflicht in den Bussen der Stadt kontrollieren. Die Kontrolleure würden Passagiere ohne entsprechenden Schutz aus dem Bus weisen, teilte die Stadtverwaltung mit. Hanau hat diese Woche wegen der Corona-Infektionsgefahr für das Betreten von Geschäften und Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs eine Maskenpflicht angeordnet.   

  • Hessen startet millionenschweres Soforthilfeprogramm für Vereine
    (17.04. 15:38)

Hessens Landesregierung will Vereine und Initiativen, die nicht von der öffentlichen Hand getragen werden, mit einem millionenschweren Soforthilfe-Programm in der Corona-Krise unterstützen. Das kündigte die Staatskanzlei am Freitag in Wiesbaden an. "Viele gemeinnützige und auf ehrenamtlichem Engagement aufbauende Vereine und Initiativen sind aufgrund der Corona-Beschränkungen in ihrer Existenz gefährdet, erläutert die Staatskanzlei. Das gelte etwa für Sportvereine, Kulturvereine- und initiativen und alle anderen Vereine mit bürgerschaftlichem Engagement. Hier wolle das Land helfen.  

  • Zahl der Corona-Infektionen steigt weiter
    (17.04. 15:08)

Die Zahl der Infektionen in Hessen wächst weiterhin. Mittlerweile seien 6823 Fälle nachgewiesen worden, so das Sozialministerium in Wiesbaden. Damit waren 233 Patienten mehr als noch am Vortag erkrankt. 

  • Fridays for Future im Netz
    (17.04. 14:56)

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf den nächsten Aktionstag der Klimaschutzbewegung Fridays for Future. Am 24. April sollen sich im Blick auf die Kontaktbeschränkungen und Abstandregeln die Proteste für mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit von der Straße zum Teil ins Netz verlagern. Videos und Botschaften dieser Aktionen sollten eingeschickt werden und würden um den 24. April herum zu einem Video zusammengefügt.  

  • Drei Corona-Fälle in Asylunterkunft in Bad Vilbel
    (17.04. 14:12)

In einer Asylunterkunft in Bad Vilbel sind drei Bewohner positiv auf Coronavirus getestet worden. Die Unterkunft werde unter eine 14-tägige Quarantäne gestellt, teilte der Wetteraukreis am Freitag mit. Insgesamt seien davon 77 Menschen betroffen. Die positiv Gestesteten seien in seperate Appartements untergebracht.

  • Mehr als die Hälfte der Anträge auf Soforthilfe bearbeitet
    (17.04. 13:02)

Hessen hat in der Corona-Krise nach Angaben der Landesregierung mittlerweile mehr als eine halbe Milliarde Euro Soforthilfe für kleine und mittlere Firmen sowie Solo-Selbstständige bewilligt. "Bislang haben wir rund 57 000 Anträge bearbeitet. Damit ist über die Hälfte erledigt, teilte die Regierung am Freitag mit. Insgesamt sind bislang 106 000 Anträge auf den nicht zurückzahlbaren Zuschuss eingegangen. Der ganz große Ansturm hat sich mittlerweile gelegt."

  • Merck spendet Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel
    (17.04. 11:56)

Der Chemie- und Pharmakonzern Merck unterstützt Darmstadt im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Das Unternehmen spendet 50.000 Liter dringend benötigtes Desinfektionsmittel und 40.000 FFP2-Atemschutzmasken an die Stadt, wie Merck am Freitag mitteilte. Die Masken sollen in Krankenhäusern, Pflege-Einrichtungen und bei Rettungsdiensten zum Einsatz kommen. 5.000 der Masken gehen demnach an Darmstadts Partnerstadt Brescia in Norditalien. In Darmstadt fertige der Konzern zudem täglich 200 Gesichtsschutzschilde im 3D-Druckverfahren, die an medizinische Einrichtungen in Deutschland und Italien gespendet werden.

  • Opposition: Diäten sollten angesichts Corona-Krise eingefroren werden
    (17.04. 10:43)

Die Abgeordneten im hessischen Landtag sollten laut Forderungen aus den Reihen der Opposition in diesem Jahr auf eine mögliche Diätenerhöhung verzichten. Sie persönlich hielte es für unangemessen, die Diäten in diesem Jahr nach oben anzupassen, erklärte die SPD-Fraktionsvorsitzende Nancy Faeser in Wiesbaden. Ähnlich äußerten sich Vertreter von AfD und Linken. In Hessen sind die Bezüge der Landtagsabgeordneten an den Nominalindex des Vorjahres gekoppelt, der die Nettoverdienste aller Arbeitnehmer widerspiegelt. "Die wirtschaftlichen Einbußen durch die Corona-Krise sind schon jetzt erheblich, wir können also mit einiger Sicherheit davon ausgehen, dass der Nominalindex 2020 und damit auch die Bezüge der Mitglieder des Landtags sinken werden - allerdings erst im kommenden Jahr", erläuterte Faeser. Für dieses Jahr würde der Index für 2019 angewandt - der vermutlich nach oben weist. Zunächst hatte die "Frankfurter Rundschau" über die SPD-Forderungen berichtet.

  • Keine Großveranstaltungen bis zum 31. August
    (16.04. 19:43)

Bis Ende des Sommers sind Großveranstaltungen wegen des Coronavirus verboten. Mancherorts wurden diese bereits abgesagt oder verlegt. Trotz einiger Lockerungen wurden Großveranstaltungen bis zum 31. August wegen der Corona-Pandemie grundsätzlich untersagt. Welches Event dabei unter "Großveranstaltung" fällt, ist nicht geklärt, das Land Hessen soll die Beschlüsse nun durch eine Verordnung konkretisieren. Für viele Veranstaltungen wie Festivals, Konzerte in riesigen Arenen oder Hallen sowie beliebte Volksfeste mit mehreren tausend Menschen bedeutet dieses Verbot wohl aber das Aus. Abgesagt sind schon die Bad Hersfelder Festpiele, Museumsuferfest Frankfurt, Wasserfest Zissel in Kassel, World Club Dome in Frankfurt.

  • Viertklässler und Abschlussjahrgänge ab 27. April Schulbeginn
    (16.04. 15:51)

Übernächsten Montag ist es soweit: Hessen wird am 27. April schrittweise seine Schulen wieder öffnen. Das haben Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz (beide CDU) am Donnerstag in Wiesbaden auf einer gemeinsamen Video-Pressekonferenz bekannt gegeben. Wie schon angekündigt werden als erste die diesjährigen Abschlussklassen aller Schulformen zurückkehren. Außerdem sollen auch die Kinder der vierten und damit letzten Grundschulklasse wieder mit dem Präsenzunterricht beginnen. Einen entsprechenden Beschluss hatte das Kabinett am Donnerstagabend gefasst. Die Prüfungen der Fachoberschulen und Hauptschulen werden verschoben.

  • Freizeitunternehmen schlagen Alarm
    (16.04. 15:51)

Dutzende hessische Freizeitunternehmen haben in einem offenen Brief an Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine wirtschaftliche Perspektive in der Corona-Krise gefordert. Wie die Initiative am Donnerstag mitteilte, geht es bei den Forderungen nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern auch um einen konkreten Ausstiegsplan aus den bestehenden Corona-Beschränkungen. "Von heute auf morgen wurden alle Freizeitaktivitäten ausnahmslos eingestellt und alle Betriebe zwangsgeschlossen, es fließen keinerlei Einnahmen mehr", heißt es in dem Brief. Der Initiative gehören nach eigenen Angaben mehr als 30 Freizeitunternehmen von Bowling- und Trampolin-Centern bis hin zu Kletterwäldern und -parks an.

  • Land will Notbetreuung für alleinerziehende Berufstätige
    (16.04. 15:07)

Das Land Hessen will alleinerziehende Eltern in der Corona-Krise entlasten. Man werde die Notbetreuung für Kinder solcher Personen unabhängig von der Berufsgruppe ausbauen, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Donnerstag. Über die weiteren möglichen Berufstätigen, die ihre Kinder in Kita-Gruppen geben können, werde noch entschieden. Das Ziel sei es weiterhin, diese Kontakte so gering wie möglich zu halten, erklärte Klose. Bislang gibt es die Notbetreuung für Kita-Kinder sowie Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6, wenn deren Eltern arbeiten gehen und bestimmten Berufsgruppen angehören. Dazu zählen etwa Polizisten, Altenpfleger oder Richter.

  • 6590 Infizierte, 192 Tote
    (16.04. 14:22)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist bis Donnerstag auf 6590 gestiegen. Das gab Gesundheitsminister Kai Klose auf einer Pressekonferenz heute bekannt. Im Vergleich zum Vortag bedeutet das ein Anstieg um 256 Fälle in Hessen.

  • Zoos und Museen bleiben vorerst geschlossen
    (16.04. 13:59)

Zoos, Botanische Gärten und Museen müssen in der Corona-Krise zunächst weiter geschlossen bleiben. Die Verlängerung der Maßnahmen ist für den Direktor des Kronberger Opel-Zoos, Thomas Kauffels, ein herber Schlag. Zur Zeit arbeitet die Belegschaft zur Versorgung der Tiere im Ausnahmemodus. "Zurzeit wechselt das Team laut Kauffels alle vier Tage komplett. Man kann in diesem Betrieb nicht in Homeoffice oder Kurzarbeit gehen. Wir sind ein 365-Tage-Betrieb," machte der Direktor heute nochmal deutlich. Auch für Hessens Museen gibt es bis jetzt kein konkretes Wiedereröffnungsdatum. 

  • Lufthansa streicht Flugplan noch weiter zusammen
    (16.04. 13:04)

Die Lufhansa hat wegen der anhaltenden Corona-Krise ihren Rumpf-Flugplan verlängert und noch weiter eingekürzt. Noch bis zum 17. Mai, wird es zunächst diesen minimierten Flugplan geben, wie das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Die Zahl der Langstreckenflüge ab Frankfurt sinkt mit der Streichung von drei Verbindungen nach Montreal auf 15 pro Woche.

  • Zissel fällt aufgrund von Corona-Pandemie vermutlich aus
    (16.04. 12:00)

Das Volksfest Zissel in Kassel fällt aufgrund der Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vermutlich aus. "Eine Verschiebung scheint ausgeschlossen§, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Das Fest sei auf sommerliche Temperaturen angewiesen, so dass eine Verlegung in den Herbst nicht möglich sei. Weitere Schritte sollten im Laufe des Tages besprochen werden. Der Zissel an der Fulda ist nach Angaben der Sprecherin mit etwa 200 000 Besuchern das größte Volks- und Wasserfest in Nordhessen und hätte vom 31. Juli bis 3. August stattfinden sollen.

  • Corona-Krise: Maskenpflicht bei Ladenöffnungen in Hanau
    (16.04. 07:52)

Nach den angekündigten schrittweisen Öffnungen im Einzelhandel ab kommender Woche hat die Stadt Hanau wegen der Corona-Infektionsgefahr für das Betreten der Geschäfte eine Maskenpflicht angeordnet. "Die dringende Empfehlung der Bundes- und Landesregierung, sich mit einem Mund-Nasen-Schutz verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll in der Öffentlichkeit zu verhalten, haben wir dahingehend erweitert, dass ab Montag in Hanau jeder, der ein Ladengeschäft betritt, eine solche Behelfs- oder Alltagsmaske tragen muss", teilte Oberbürgermeister Claus Kaminsky mit. Diese Maskenpflicht solle auch im Öffentlichen Personennahverkehr gelten. Bisher geschlossene Läden mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter dürfen nach einer Ankündigung der Landesregierung vom Mittwoch in Hessen wieder aufmachen. Unabhängig von der Ladengröße gilt dies auch für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen. Regierungschef Volker Bouffier (CDU) geht davon aus, dass dies im Laufe der kommenden Woche soweit sein wird.

  • Vorsitzender der Bischofskonferenz enttäuscht über Gottesdienstverbot
    (15.04. 20:10)

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat sich enttäuscht über das anhaltende Verbot von öffentlichen Gottesdiensten in Deutschland geäußert. "Angesichts von ersten Lockerungsmaßnahmen in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens kann ich das nicht nachvollziehen", sagte der Bischof aus Limburg am Mittwoch zu den Beschlüssen von Bund und Ländern. Am Freitag soll es zu dem Thema ein Treffen im Bundesinnenministerium geben.

  • Schulstart in Deutschland schrittweise ab 4. Mai geplant
    (15.04. 16:45)

Der Schulbetrieb in Deutschland soll am 4. Mai beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen wieder aufgenommen werden. Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Darauf haben sich Bund und Länder am Mittwoch verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

  • Großveranstaltungen bis zum 31. August untersagt
    (15.04. 16:40)

Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden - auch Fußballspiele sind davon betroffen. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei einer Schaltkonferenz auf dieses prinzipielle Verbot. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden.

  • Bund und Länder wollen Masken in Handel und ÖPNV empfehlen
    (15.04. 16:05)

Im Kampf gegen das Coronavirus wollen Bund und Länder das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel "dringend" empfehlen. Eine generelle bundesweite Maskenpflicht soll es demnach aber nicht geben, das hat die Deutsche Presse-Agentur aus den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin erfahren.

  • Zahl der Corona-Infektionen steigt wieder etwas stärker
    (15.04. 15:10)

Nach einem zuletzt moderaten Anstieg hat sich die Zahl der registrierten Coronavirus-Infektionen in Hessen wieder deutlicher erhöht: Am Mittwoch wurde nach Angaben des Sozialministeriums Covid-19 bei 6.334 Menschen nachgewiesen, 155 mehr als am Vortag. Auch die Zahl der Todesfälle stieg deutlich um 27 auf 174, wie das Ministerium in Wiesbaden mitteilt.

Von Ostermontag auf Dienstag war die Zahl der neu gemeldeten Infektionen nur um 86 gestiegen, davor um 90 Fälle. Es gab in Hessen aber bereits Tage, an denen über 200 Fälle gemeldet wurden. Die meisten bestätigten Fälle gibt es weiter in der Stadt Frankfurt (914) und dem Main-Kinzig-Kreis (377).

  • Bund will Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter ermöglichen
    (15.04. 13:00)

Der Bund will ermöglichen, Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder zu öffnen. Das sieht eine Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder vor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die seit mehreren Wochen geltenden harten Kontaktbeschränkungen sollen demnach grundsätzlich bis zum 3. Mai verlängert werden.

  • Gewerkschaft: Schriftliche Haupt- und Realschulprüfungen aussetzen
    (15.04. 12:35)

Die schriftlichen Prüfungen für den Haupt- und Realschulabschluss sollten nach einer Forderung der hessischen Lehrergewerkschaft GEW in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt werden. "Der Abschluss sollte stattdessen ausnahmsweise ausschließlich auf der Grundlage der erzielten Zeugnisnoten sowie der bereits geleisteten Präsentationsprüfungen vergeben werden", erklärte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Frankfurt.

  • Kaum noch Passagiere am Frankfurter Flughafen
    (15.04. 8:33)

Am Frankfurter Flughafen hat sich der Einbruch der Passagier- und Frachtzahlen infolge der Corona-Krise bis zum Osterwochenende weiter fortgesetzt. In der Woche vom 6. bis 12. April zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport 46 338 Fluggäste und damit 96,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie Fraport am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. In der Woche zuvor hatte der Rückgang bereits mehr als 95 Prozent betragen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank in der Woche bis Ostern um 28,1 Prozent auf 32 027 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen sackte um 86,3 Prozent auf 1435 Starts und Landungen ab.

  • Beratungen über weitere Krisen-Strategie
    (14.04. 5:27)

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird am heutigen Mittwoch zusammen mit seinen Amtskollegen und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das weitere Vorgehen in der Corona-Krise und mögliche Lockerungen der Beschränkungen besprechen. Nach der Telefonkonferenz will Bouffier die Hessen über die Ergebnisse informieren (16.30 Uhr).
Der Regierungschef hatte bereits am Vortag Überlegungen für Hessen skizziert: Das Bundesland würde demnach bei einer möglichen stufenweisen Wiedereröffnung der Schulen für den Unterricht eher mit Abschlussjahrgängen beginnen als mit den Grundschulen.

  • Politiker und die Abstandsregeln im Aufzug
    (14.04. 20:04)

Abstand halten in Corona-Zeiten - dazu rufen die Politiker die Menschen derzeit bundesweit auf. Bei einem Besuch der Uniklinik Gießen haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) allerdings selbst kein gutes Beispiel gegeben. Auf dem Nachrichtendienst Twitter machte ein Foto die Runde, dass die Politiker zusammen mit einigen Begleitern dicht beieinanderstehend in einem Aufzug zeigte. Prompt wurde Kritik an ihrem Verhalten laut. Hessens Staatskanzlei räumte den Fehler in einem Tweet ein: "Da muss man nicht groß drumherum reden: Das hätte nicht passieren dürfen. Auch wenn alle Mundschutz tragen… in diesem Aufzug stehen zu viele Menschen." Spahn sagte, es sei wichtig, Abstand zu halten, selbst wenn man Mundschutz trägt. "Und dass das manchmal nicht so leicht fällt im Alltag, haben wir ja auch gerade wieder gemerkt." Alle hätten sich vorgenommen, nicht gleichzeitig in den Aufzug zu steigen - "und dann passiert es halt manchmal doch". Es seien genau die Dinge des Alltags, "wo wir eben alle miteinander die nächsten Wochen und Monate diszipliniert bleiben müssen".

  • Schlossgrabenfest findet virtuell statt
    (14.04. 17:37)

Nach der Absage des Schlossgrabenfests wegen der Corona-Pandemie wird nun zumindest virtuell gefeiert. Am Donnerstag (16. April, 20.15 Uhr) soll es durch eine Liveübertragung das erste Online-Schlossgrabenfest geben, "weil man sich in besonderen Zeiten mit besonderen Maßnahmen zu helfen wissen muss", erklärten die Veranstalter Thiemo Gutfried und Frank Grossmann. Auf dem Programm stehen Talks, Musik, Backstagegeflüster, Konzertmitschnitte und Live-Musik. "Wir haben uns bei der Programmzusammenstellung bewusst auf Bands und Künstler aus Darmstadt und der Region fokussiert, denn sie sind von Beginn an Herz und Seele des Festes", erklärten die Veranstalter. Gestreamt werde live auf Facebook und Youtube. Ob es in diesem Jahr noch ein Nachhol-Schlossgrabenfest geben werde, sei unklar. Laut Veranstaltern zählt das Schlossgrabenfest mit über 400 000 Besuchern pro Jahr zu den größten deutschen Festivals seiner Art.

  • Limitierte Klorollen bringen Taunussteiner Tafel 10 000 Euro ein
    (14.04 16:13)

Die vor Ostern von der Stadt Taunusstein ins Leben gerufene Klorollen-Hilfsaktion hat bereits 10.000 Euro eingebracht. "Wir konnten heute die ersten Spende an die Taunussteiner Tafel überweisen", sagte eine Sprecherin der Stadt. Mehr als 2000 der insgesamt 3000 mit dem Stadt-Logo bedruckten Rollen Toilettenpapier seien bestellt. "Es ist toll, wie die Menschen zusammenrücken und sich in dieser schwierigen Situation gegenseitig unterstützen", sagte Bürgermeister Sandro Zehner. Die Stadt aus dem Rheingau-Taunus-Kreis gibt die limitierte Sonderedition gegen für eine Spende von fünf Euro aus. Mit dem Geld unterstützt sie die Tafel, die wegen der Corona-Pandemie ihre Lebensmittelausgabe eingestellt hat. Die Aktion läuft noch bis zum 30. April. Sie war ursprünglich als Scherz gedacht, war dann aber so gut angekommen, dass daraus eine Hilfsaktion entstand. Geliefert werden sollen die Taunussteiner Klorollen voraussichtlich Ende Mai.

  • Schulöffnungen: Hessen würde mit Abschlussklassen beginnen
    (14.04. 14:33)

Bei der möglichen stufenweisen Öffnung von Schulen für den Unterricht würde Hessen nach den Worten von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eher mit Abschlussjahrgängen beginnen. "Nicht nur weil die vorm Abschluss stehen, sondern weil wir auch glauben, dass bei älteren Schülerinnen und Schülern der notwendige Appell, Abstand zu halten und Hygienevorschriften einzuhalten, wesentlich besser gelingen kann als bei Kindern in der Grundschule", sagte er nach einem Treffen des hessischen Corona-Kabinettausschusses mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Die Empfehlung von Wissenschaftlern, als erstes die Grundschulen zu öffnen, überzeuge ihn nicht, sagte Bouffier. "Wir neigen dazu, dass wir eher mit den Abschlussklassen beginnen." Entschieden werde diese Frage jedoch erst nach der Besprechung der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch.

  • Wegen Corona in Kurzarbeit - Gericht beschließt Darlehensstundung
    (14.04. 12:48)

Das Amtsgericht Frankfurt hat mit einer einstweiligen Verfügung einem Bankkunden eine Darlehensstundung zugesprochen, nachdem das Geldinstitut ihm das überzogene Konto gekündigt und eine Rückzahlung bis zum 8. April gefordert hatte. Mit seinem Beschluss stützte sich das Gericht auf das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Der Bankkunde sei im Zusammenhang mit der Pandemie von Kurzarbeit betroffen und verfüge daher derzeit über geringere Einnahmen, hieß es in der noch nicht rechtskräftigen Entscheidung. 

  • Gesundheitsminister Spahn informiert sich an Gießener Uni-Klinik über Corona-Lage
    (14.04. 11:11)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich am Uni-Klinikum in Gießen über die Situation im Gesundheitswesen angesichts der Corona-Krise informiert. Bei dem Besuch sprach er unter anderem mit einer Medizinstudentin, die sich am Eingang der Klinik um Coronavirus-Verdachtsfälle kümmert, sowie mit einem Arzt und einer Krankenschwester vor der Intensivstation. Am Uni-Klinikum in Gießen (UKGM) werden nach Angaben eines Sprechers derzeit 18 Covid-19-Patienten behandelt. Bei Spahns Besuch standen außerdem Gespräche mit der Geschäftsführung und dem Krisenstab des Klinikums auf dem Programm.

  • Bad Hersfelder Festspiele wegen Corona-Krise abgesagt
    (14.04. 9:50)

Bad Hersfeld hat die Theater-Festspiele im Sommer wegen der Corona-Krise abgesagt. Dies teilte die osthessische Stadt am Dienstag mit. Zuvor hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Kommune am Donnerstag über die Austragung beraten und eine Entscheidung getroffen. Bürgermeister Thomas Fehling (parteilos) bezeichnete die Absage als "katastrophal" für die Stadt: "Die Festspiele sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt."
Nun müsse geklärt werden, ob das für diese Saison geplante Programm im Sommer 2021 nachgeholt werden könne, berichtete die Stadt.

  • Politiker fordern Lockerungen der Beschränkungen
    (14.04. 8:21)

Vor dem möglicherweise entscheidenden Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten am Mittwoch fordern immer mehr Politiker Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Die Grünen-Chefs Annalena Baerbock und Robert Habeck plädierten dafür, Schulen und auch Kitas nach und nach wieder zu öffnen - aber begleitet von Vorsichtsmaßnahmen. Die SPD-Ministerpräsidenten wollen mögliche Lockerungen an eine Reihe von Indikatoren knüpfen. Unterdessen sprach sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) für eine Stoffmaskenpflicht aus.

  • Frankfurter Polizei zieht positives Fazit
    (13.04. 17:53)

Die Frankfurter Polizei hat drei Tage nach den Attacken auf Polizisten ein positives Fazit wegen der derzeit geltenden Beschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie gezogen. "Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden", sagte eine Sprecherin am Ostermontag und nahm ein paar Vorfälle ausdrücklich aus dieser Bilanz aus. Gemeint war unter anderem eine Kontrolle vom Freitagabend, als zunächst ein großer Stein auf ein Polizeiauto geworfen wurde und später eine zweite Streife von 20 Menschen attackiert worden war. 

  • 3700 von Covid-19 genesen
    (13.04. 16:26)

In Hessen sind bereits 3700 Personen von einer Covid-19-Erkrankung genesen. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts ist das ein Anstieg von 200 Genesungen im Vergleich zum Vortag. Damit ist mehr als die Hälfte der Erkrankten wieder gesund. Deutschlandweit haben derzeit 64.300 Menschen die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit überstanden, am Sonntag waren es noch 4000 weniger.

  • Zahl der Corona-Infizierten steigt über 6000er-Marke
    (12.04. 15:26)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen hat die 6000er-Marke überschritten. Bis Ostersonntag (Stand: 14.00 Uhr) haben sich nach Angaben des Sozialministerium 6003 Menschen nachgewiesen mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt. Das sind 188 mehr als noch am Vortag, wie das Ministerium in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Todesfälle stieg um 13 auf 133. - Es werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt werden.

  • Kirchen sprechen in Corona-Krise zu Ostern Mut zu
    (12.04. 12:53)

Hohe Kirchenvertreter haben in der Corona-Krise den Gläubigen in Hessen und Rheinland-Pfalz zu Ostern Mut zugesprochen und Hoffnung gemacht. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, sagte sogar, die Krise könnte zum "Glücksfall der Geschichte" werden. "Hoffentlich lehrt uns diese Krise, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind", sagte der Bischof am Sonntag in einer Ostermesse im Limburger Dom nach einem vorab von der DBK verbreiteten Predigttext. Wegen der Corona-Krise und Ansteckungsgefahren blieben die Kirchen am Osterwochenende leer.

  • Grünen-Papier: Studierenden in Corona-Krise kurzfristig helfen
    (11.04. 16:16)

Die Grünen-Wissenschaftsministerinnen von Hessen, Baden-Württemberg und Hamburg haben vom Bund zur Unterstützung von Studierenden in der Corona-Krise unbürokratische Hilfe verlangt. Coronabedingte Nachteile müssten vom Bund kurzfristig ausgeglichen werden, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Samstag vorliegenden Fünf-Punkte-Papier, das die Ministerinnen gemeinsam mit Kai Gehring, dem Hochschulsprecher der Grünen im Bundestag, erarbeitet haben. So solle das Bafög vorübergehend geöffnet oder ein Notfallfonds des Bundes geschaffen werden.

  • 5815 Infizierte in Hessen - Todesfälle moderater angestiegen
    (11.04. 16:07)

Die Zahlen der neu mit dem Corona-Virus Infizierten und der neuen Corona-Todesfälle sind in Hessen zuletzt moderater angestiegen. Am Samstag (Stand: 14.00 Uhr) verzeichnete das Ministerium für Soziales und Integration 5815 nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckte Menschen. Das war ein Plus von 138 Fällen im Vergleich zum Vortag, wie das Ministerium auflistete. Die Zahl der Toten, die mit dem Coronavirus infiziert waren, stieg im gleichen Zeitraum um nur noch 8 auf 120. An den vergangenen vier Tagen lagen die Zahlen der Infizierten und der Todesfälle höher. Zu beachten in der Statistik ist allerdings: Es werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt wurden.

  • Corona-Krise bremst Ausbau der Mobilfunkmasten in Hessen
    (11.04. 08:14)

Hessen treibt den Mobilfunk- und Breitbandausbau gerade in den ländlichen Regionen des Landes voran. Die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Krise sorgten jedoch dafür, dass die Bautrupps nicht wie gewohnt arbeiten können, erklärte Digitalministerin Kristina Sinemus (parteilos) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Diese Entwicklung betreffe ganz Europa. Neue oder neu ausgerüstete Masten habe es dennoch etwa in Lindenfels im Odenwald, Grasellenbach im Kreis Bergstraße, Gambach und Münzenberg in der Wetterau sowie in Weilmünster im Landkreis Limburg-Weilburg gegeben.

  • Karlsruhe entscheidet: Gottesdienst-Verbot in Hessen bleibt in Kraft
    (10.04. 15:05)

Oster-Gottesdienste bleiben wegen der Corona-Pandemie in Hessen verboten. Das Bundesverfassungsgericht lehnte es am Karfreitag nach dem Eiantrag eines gläubigen Katholiken ab, die hessische Verordnung mit dem Verbot von Zusammenkünften in Kirchen vorläufig außer Kraft zu setzen. Doch die Oster-Gottedienste mit sehr vielen Menschen würden die Ansteckungsgefahr erheblich erhöhen, teilte das Gericht in Karlsruhe mit. 

  • Hessenweit 5677 Corona-Infektionen bekannt
    (10.04. 14:55)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus steigt in Hessen weiter an. Mittlerweile haben sich 5677 Menschen nachweislich mit dem Erreger angesteckt, wie das Sozialministerium am Freitag in Wiebaden mitteilte. Das sind 239 mehr als am Vortag. 

  • Notbetreuung für weitere Berufsfelder
    (10.04. 08:02)

Die Hessische Landesregierung hat den Kreis der Berufsgruppen, die die Notbetreuung der Schulen und Kitas nutzen kann, erweitert. Hinzu kommen Personen, die hauptberufliche Beratungssdienste der psychosozialen Notfallversorgung sicherstellen. Mitarbeiter von Schutzeinrichtungen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt, Psychotherapeuten sowie Personen, die Beratungen in anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen durchführen. Ebenfalls haben ab 10. April Kinder von Beschäftigten in Einrichtungen der Jugendhilfe, Zugang zur Notbetreuung. 

  • Gehaltsverzicht und Kurzarbeit bei Eintracht Frankfurt
    (09.04. 17:07)

Wegen der schwerwiegenden finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise hat nun auch Eintracht Frankfurt ein umfassendes Maßnahmepaket zur wirtschaftlichen Konsolidierung verabschiedet. Der Vorstand, die Lizenzspieler, die sportliche Leitung, das Trainerteam und die Bereichsleiter des hessischen Fußball-Bundesligisten verzichten für drei Monate auf 20 Prozent ihres Gehaltes, teilte der Verein am Donnerstag mit. Ebenso werden die bezahlten Präsidiumsmitglieder, die Geschäftsführung sowie die Leitung des Leistungszentrums auf Gehaltsbestandteile in gleicher Höhe verzichten. Darüber hinaus wird etwa ein Drittel der Beschäftigten der Fußball-AG und des e.V. in Kurzarbeit gehen. Zudem verzichtet die weitere Belegschaft freiwillig auf Gehalt. Dank dieser Maßnahmen könne laut Finanzvorstand Oliver Frankenbach eine kurzfristige Finanzlücke von mindestens 15 Millionen Euro annähernd geschlossen werden.

  • Etwa 1000 Verstöße gegen Corona-Kontaktregeln
    (09.04. 15:47)

Seit Einführung eines hessenweit einheitlichen Bußgeldkatalogs am 3. April hat die Polizei rund 1000 Verstöße gegen die Corona-Kontaktregeln registriert. Wie das Innenministerium am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, fielen den Beamten 919 Personengruppen auf, die sich nicht an das Kontaktverbot hielten. Im gleichen Zeitraum wurden 79 Verstöße gegen die Schließungen von zum Beispiel Restaurants, Bars, Sport- oder Freizeiteinrichtungen festgestellt. Die Betroffenen müssen nun mit einem Bußgeld rechnen. Seit 23. März dürfen sich Menschen nur noch allein oder zu zweit in der Öffentlichkeit aufhalten.

  • Zahl der Todesfälle steigt auf über 100
    (09.04. 14:01)

Die Zahl der Todesfälle von Menschen mit Infektionen des Erregers Sars-CoV-2 ist in Hessen auf mehr als 100 gestiegen. Das Sozialministerium registrierte am Donnerstag (Stand 14.00 Uhr) 103 Tote, 11 mehr als noch am Vortag. Die Zahl der mit dem Virus infizierten Menschen stieg um 270 auf 5384. Am stärksten betroffen ist nach wie die Stadt Frankfurt mit 730 Infizierten. Die geringste Zahl von Erkrankungen gibt es mit 34 im Werra-Meißner-Kreis. Es werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt werden.

  • Corona-Testmobil in Frankfurt
    (09.04. 13:29)

In Frankfurt wurde an diesem Donnerstag ein Corona-Testmobil vorgestellt. Wie die Stadt per Mitteilung verkündete, handelt es sich dabei um einen umgebauten Linienbus, der rund 50 Alten- und Pflegeheime in der Stadt ansteuern und das dortige Personal und die Heimbewohner auf eine mögliche Infektion mit Covid-19 testen soll. Verantwortlich für das Corona-Testmobil ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK). In dem Bus gibt es einen barrierefreien Zugang, an Bord sind lediglich der Fahrer, ein Arzt und ein Assistent. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen nach 24 bis 72 Stunden vorliegen. "Erfahrungen aus anderen Städten mit teils dramatisch hohen Fallzahlen zeigen, wie immens wichtig es ist, gerade die Bewohner und das Pflegepersonal in Alten- und Pflegeheimen so schnell wie möglich auf eine eventuelle Corona-Infektion zu testen", erklärte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

  • Bouffier: "Wir sind auf dem richtigen Weg"
    (09.04. 13:03)

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat den Hessen in der Corona-Krise Mut gemacht. "Unser Alltag steht in der Corona-Krise Kopf. Ich weiß, wie schwierig und belastend das für viele ist", versicherte der Regierungschef am Donnerstag in Wiesbaden. "Deshalb ist es mir wichtig, Ihnen auf diesem Weg Mut zu machen", erklärte Bouffier in einer Videobotschaft anlässlich der Osterfeiertage. "Wir sind mit unseren Maßnahmen auf dem richtigen Weg. Das zeigt unter anderem die Entwicklung der Fallzahlen." Trotzdem sei es nach wie vor wichtig, die Ausbreitung des Virus noch weiter zu reduzieren, mahnte der Ministerpräsident. Deshalb sei es auch nötig, die Einschränkungen mindestens bis zum Ende der Osterferien aufrecht zu erhalten.

  • Kliniken können dringende Osterbesuche erlauben
    (09.04. 12:46)

Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hat noch einmal an das generelle Besuchsverbot in Krankenhäusern und Pflegeheimen erinnert, dabei aber eine Hintertür offengelassen.In besonderen Fällen können die Kliniken und Einrichtungen Ausnahmen machen. Grundlegend gilt: Besuche sind verboten. "Kliniken können aber entscheiden, weitere Personen zuzulassen." Als Beispiel nannte Klose den Vater bei Geburten oder Abschiedsbesuche bei Sterbenden.

  • Tourismusbranche rechnet mit drastischen Einbußen
    (09.04. 12:02)

Hessens Tourismusbranche bereitet sich auf weitere harte Monate wegen der Corona-Krise vor. Laut einer Umfrage der Hessen Agentur wird die aktuelle Geschäftslage als sehr schlecht bewertet. Die Erwartungen für die nächsten drei Monate sind ebenfalls sehr gering. Die Umsatzeinbußen der Branche würden im erste Quartal des laufenden Jahres bei einem Minus von 30 Prozent liegen, teilte die Hessen Agentur mit. Für die nächsten drei Monate rechneten die Betriebe mit einem Rückgang der Erlöse von 75 Prozent. Die Stornierungsquote im Freizeitreisebereich liege knapp über 70 Prozent, im Geschäftsreisebereich leicht darunter.

  • Ansturm auf Kurzarbeit in Hessen geht weiter
    (09.04. 11:05)

Der Ansturm auf das Kurzarbeitergeld ist bei den hessischen Arbeitsagenturen ungebrochen. Innerhalb einer Woche ist die Zahl der Anträge noch einmal um rund 20.000 auf nun 52.000 Betriebe gewachsen, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur in Frankfurt berichtet. Dahinter steckt mutmaßlich ein Vielfaches von Beschäftigten, die mit der Sozialleistung über die coronabedingte Zwangspause kommen sollen. Erfasst wurden Anträge bis einschließlich dem 3. April. Diese massenhaften Zahlen sind in Hessen ohne Beispiel in früheren Krisen, wie die Direktion ausführte. In den vergangenen zwölf Jahren zusammen hat es 34.300 Anzeigen gegeben, von denen sich lediglich 21.000 auf das jetzt so gefragte konjunkturelle Kurzarbeitergeld bezogen.

  • Polizei bekommt Hinweise auf Verstöße gegen Kontaktverbot
    (09.04. 10:25)

Bei Hessens Polizeidienststellen gehen zahlreiche Hinweise ein auf mögliche Verstöße gegen die Beschränkungen des öffentlichen Lebens in der Corona-Krise. Immer wieder melden Anrufer Menschenansammlungen oder private Treffen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Polizeipräsidien zeigt. Allerdings sei nicht jeder Hinweis berechtigt - und manchmal ist das Motiv eine offene Rechnung.

Bürgerrechtler sehen die Entwicklung kritisch: "Gegenseitige Bespitzelung hat in einem freiheitlichen Land nichts zu suchen", sagte Franz-Josef Hanke, zweiter Landesvorsitzender der Humanistischen Union Hessen. Er appelliert an die Eigenverantwortung - auch um die Polizei zu entlasten: "Je besonnener der Einzelne reagiert, desto mehr entlastet er die Verantwortlichen im Staat und in den Behörden, desto weniger müssen Freiheiten durch den Staat eingeschränkt werden."

  • Bereits fünf Tote seit Ausbruch in Pflegeheim
    (08.04. 19:14)

In einem Seniorenpflegeheim im Kreis Offenbach sind seit Ausbruch der Corona-Krise bereits fünf mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierte Menschen gestorben. Alle bis Mittwochnachmittag Gestorbenen in dem Heim in Mainhausen seien über 80 Jahre alt gewesen und hätten diverse Vorerkrankungen gehabt, teilte der Kreis mit. Auch mehrere Beschäftigte seien infiziert. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien in häuslicher Quarantäne. Um eine aktuelle Gesamtübersicht über die Lage in der Einrichtung zu erhalten, hat das Gesundheitsamt nach Angaben des Kreises weitere Tests aller Beschäftigten und Bewohner angeordnet.

  • Kaufverhalten der Hessen normalisiert sich allmählich
    (08.04. 17:25)

In der Corona-Krise gibt es weiterhin eine erhöhte Nachfrage nach bestimmten Gütern des täglichen Bedarfs. Wie eine Sonderauswertung experimenteller Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigt, lagen die Verkaufszahlen für ausgewählte Produkte vom 30. März bis 4. April 2020 aber zum Teil deutlich unter den Zahlen der Wochen zuvor. So lag der Absatz von Toilettenpapier knapp ein Drittel (-29 %) unter dem Durchschnittswert der vorausgegangenen sechs Monate, während der Absatz in der Woche davor (23. bis 29. März) noch um knapp die Hälfte (+46 %) über dem Sechs-Monats-Durchschnitt gelegen hatte.

  • 21 weitere Coronavirus-Infektionen in Frankfurter Altenzentrum bestätigt
    (08.04. 15:46)

In einem Frankfurter Altenzentrum, in dem in der vergangenen Woche zwei Mitarbeiter und zwei Bewohnern positiv auf den Coronavirus getestet worden waren, sind nun weitere Fälle bekannt. Demnach liegen nun 21 bestätigte Fälle vor - elf Bewohner und zehn Mitarbeiter wurden positiv getestet, wie ein Sprecher der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) mitteilt. Für die Mitarbeiter des August Stunz-Zentrums der Johanna-Kirchner-Stiftung habe das Gesundheitsamt häusliche Quarantäne angeordnet. Die Bewohner des Zentrums würden weiterhin der Pflegeeinrichtung unter verschärften Schutzmaßnahmen betreut, solange sie keine Symptome aufweisen.

  • Über 5.000 Infizierte in Hessen
    (08.04. 14:36)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus steigt in Hessen weiter an. Mittlerweile haben sich 5.114 Menschen nachgewiesen mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt, wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilt. Das sind 269 mehr als noch am Vortag. Die Zahl der mit dem Coronavirus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg im gleichen Zeitraum um 13 auf 92. Es werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt werden.

  • Corona-Tests auch über Ostern
    (08.04. 13:46)

Auch an den bevorstehenden Feiertagen können Patienten auf das Coronavirus getestet werden. Einige der Testcenter werden an Karfreitag und Ostersonntag geöffnet haben, wie die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV) in Frankfurt mitteilte. Es sei wichtig, dass bei einer medizinischen Indikation auch über die Feiertage Abstriche genommen werden könnten, sagten die KV-Vorstandsvorsitzenden Frank Dastych und Eckhard Starke der Mitteilung zufolge.

Das Vorgehen solle sich nicht ändern: "Aus unserer Sicht ist es alternativlos, dass Tests nur dann erfolgen, wenn eine medizinische Indikation gegeben ist." Das könne fundiert nur von den Mitarbeitern des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (Nummer 116117) oder den Gesundheitsämtern beurteilt werden. "Wir müssen die Test-Kapazitäten derzeit und gerade an Ostern für die Fälle mit echtem Test-Bedarf reservieren - die Patientensteuerung bleibt also genauso wie an normalen Werktagen."

  • Hanau verbietet städtische Veranstaltungen bis Ende Juni
    (08.04. 12:35)

Ungeachtet einer noch ausstehenden Entscheidung des Landes will die Stadt Hanau wegen der Corona-Krise ihre Veranstaltungen bis Ende Juni absagen. "Auch wenn das öffentliche Leben in den nächsten Wochen wieder langsam hochgefahren werden sollte, sind wir der festen Überzeugung, dass Veranstaltungen, bei denen viele Menschen zusammenkommen, nicht möglich sein werden", begründete Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) den Schritt.

Betroffen von der Absage sind den Angaben zufolge sämtliche Veranstaltungen, die von der Stadt ausgerichtet werden oder in städtischen Räumlichkeiten stattfinden sollten. Dazu zählen unter anderem die 700-Jahr-Feier der Stadtrechte des heutigen Stadtteils Steinheim (20. bis 23. Juni), das Apfelweinfest und der Keramikmarkt im Schlossgarten (26. bis 28. Juni) und der Christopher Street Day (27. Juni).

  • Fehlender Sport und die Folgen: Studie will passende Inhalte liefern
    (08.04. 11:48)

Geschlossene Fitnessstudios und Anlagen sowie ausgesetzter Spielbetrieb in Mannschaftssportarten machen vielen Sportlern derzeit wegen der Corona-Krise große Probleme. Eine Studie von mehreren internationalen Universitäten, darunter die Frankfurter Goethe-Universität, will das nun genauer untersuchen. Dabei soll herausgefunden werden, wie sich die Einschränkungen auf den Umfang der sportlichen Aktivitäten und das Wohlbefinden der Menschen auswirken. Zum Ziel setzen sich die Sportwissenschaftler, eine passgenaue Entwicklung "kostenfreier Trainingsinhalte, Methoden und Programme" zu ermöglichen.

  • Zahl der Klagen gegen Beschränkungen in Corona-Krise steigt
    (08.04. 4:00)

In Hessen wehren sich Bürger zunehmend auf dem Rechtsweg gegen behördliche Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel sind mehrere Verfahren anhängig. "Beim 8. Senat ist mittlerweile ein weiterer Eilantrag eingegangen, der sich gegen sämtliche Beschränkungen der einschlägigen Verordnungen richtet", sagt ein VGH-Sprecher. Wann darüber entschieden werde, sei noch unklar. Am Dienstag hatte der Gerichtshof den Eilantrag eines Katholiken abgelehnt, der sich gegen das Gottesdienstverbot an Ostern wehrte. Noch am Laufen ist ein Eil-Verfahren, mit dem sich der Betreiber eines Fitnessstudios gegen Beschränkungen wehrt. 

  • Zweitligist Darmstadt 98 steigt wieder ins Training ein
    (07.04. 18:20)

Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 kehrt an diesem Mittwoch wieder ins Training auf dem Platz zurück. Die Hessen werden zum Start zunächst ein organisiertes Individualtraining durchführen, wie der Verein am Dienstag mitteilte. Um die geltenden Regelungen zum Kontakt mit Dritten einzuhalten, hat der Tabellensechste ein Trainingskonzept unter Einhaltung aller Hygiene-Vorschriften entwickelt.

  • Lufthansa schrumpft Flotte und stellt Germanwings ein
    (07.04. 17:15)

Als Reaktion auf die Corona-Krise will der Lufthansa-Konzern seine Flotte deutlich verkleinern. Das Unternehmen gibt zudem bekannt, dass der Flugbetrieb der Kölner Tochter Germanwings nicht wieder aufgenommen wird. Dies war von den Gewerkschaften bereits befürchtet worden. Die weiteren Konsequenzen wolle man mit den Sozialpartnern besprechen, kündigt das Unternehmen an.

Zudem soll die bereits vor der Krise festgelegte Zielsetzung von Eurowings, den Flugbetrieb auf eine Einheit zu bündeln, nun beschleunigt umgesetzt werden, teilte Lufthansa mit. "Der Flugbetrieb der Germanwings wird beendet", heißt es.

Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelte weiterhin das Ziel, möglichst vielen eine Weiterbeschäftigung innerhalb der Lufthansa Group zu bieten. Dazu solle über neue Beschäftigungsmodelle verhandelt werden.

  • Betrüger nutzen Pandemie zur Geldwäsche
    (07.04. 17:05)

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat in der Corona-Krise vor kriminellen Geldwäsche-Machenschaften gewarnt. Die Pandemie wirke sich auch auf die organisierte Kriminalität aus, teilte die für die Prävention zuständige Behörde am Dienstag mit. Kriminelle könnten versuchen, Gelder aus schweren Straftaten zu investieren und so zu waschen. Als potenzielle Einfallstore würden Fachleute die Aufkäufe von Cafés und Restaurants sehen, die die Krise nicht überstehen.

Denkbar seien auch Übernahmen von Firmen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. "Gewerbetreibende, die den Pflichten des Geldwäschegesetzes unterliegen wie Immobilienmakler oder Güterhändler, sollten in den kommenden Monaten besonders wachsam für vermeintlich lukrative Angebote sein", hieß es vom Regierungspräsidium. Verdachtsfälle müssten beim Zollkriminalamt gemeldet werden

  • Mehr als 4.800 Infizierte in Hessen
    (07.04. 14:50)

In Hessen haben sich mittlerweile 4.845 Menschen nachgewiesen mit dem Coronavirus angesteckt. Das waren nach Angaben des Sozialministeriums vom Dienstag 177 mehr als am Vortag. Die Zahl der mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 15 auf 79. Die meisten Infektionen meldete erneut die Stadt Frankfurt, hier waren 643 Menschen betroffen. Am geringsten war die Zahl der bestätigten Erkrankungen im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis mit 30. Es werden nur solche Fälle erfasst, die von den Kommunen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in eine elektronische Datenbank eingepflegt werden.

  • Hessische Wirtschaft fordert Lockerung der Maßnahmen
    (07.04. 13:10)

Die hessische Wirtschaft dringt auf eine Lockerung der geltenden Corona-Einschränkungen nach den Osterferien. Man hoffe auf eine schrittweise Öffnung von Geschäften und Restaurants sowie von Kindertagesstätten und Schulen ab 20. April, teilte die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) am Dienstag in Frankfurt mit. Voraussetzung sei, dass der Infektionsschutz dies erlaube. Die Wirtschaft solle schnellstmöglich schrittweise zur Realität zurückkommen, um Schäden zu begrenzen.

Der Verband fordere aber keine vorzeitigen Lockerungen in den Osterferien, betonte Präsident Wolf Matthias Mang. Man trage die Maßnahmen der Landesregierung mit, obwohl der harte Kurs für viele Firmen extrem negative Folgen habe. Man hoffe, dass er wirke und "umso schneller Lockerungen erwogen und vorbereitet werden können".

Konkret schlägt der VhU vier Phasen der Lockerung vor. In einer ersten Phase könnten Geschäfte, Restaurants und Cafés unter Auflagen, etwa zum Abstand und zur Kundenzahl, wieder öffnen. Auch bei Schulen und Kindertagesstätten müsse die Regierung das prüfen. In einer zweiten Phase könnte das Kontaktverbot von zwei auf fünf Personen ausgedehnt werden und auch der Tourismus für Alleinreisende und kleine Gruppen solle erlaubt werden.


In einem weiteren Schritt, sobald es keine Kontaktbegrenzungen mehr gebe, könnten erste Kulturangebote wieder erlaubt sein und der Tourismus uneingeschränkt anlaufen. In Phase vier könnte dann das Freizeitangebot wieder voll offen stehen, darunter Diskotheken, Kneipen, Kinos, Theater und Konzerthäuser

  • Aus Angst vor Corona: Menschen decken sich mit Arzneien ein
    (07.04. 12:30)

Viele Verbraucher in Deutschland haben sich aus Sorge um das Coronavirus mit Arzneien eingedeckt. Im März zog die Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten stark an und bescherte Pharmaunternehmen eine Sonderkonjunktur. Das berichteten mehrere Arzneihersteller auf Anfrage der Deutschen Presseagentur. Der Ansturm in Apotheken bringt die Logistik in der Branche teils an ihre Grenzen und befeuert die Debatte um Lieferengpässe von Arzneien. "In den letzten Wochen mussten wir über unser gesamtes Portfolio hinweg die zum Teil dreifache Bestellmenge bewältigen", erklärte etwa die Ratiopharm-Konzernmutter Teva in Ulm. Die Nachfrage bei rezeptfreien Arzneien sei im März vor allem bei Paracetamol-haltigen Mitteln und Vitaminpräparaten viel höher gewesen als sonst. 

  • Flugverkehr am Frankfurter Flughafen noch weiter zurückgegangen
    (07.04. 10:47)

Am Frankfurter Flughafen sind wegen der Corona-Krise die Passagierzahlen noch weiter eingebrochen. In der Woche vom 30. März bis 5. April wurden an Deutschlands größtem Airport 66 151 Fluggäste abgefertigt und damit 95,2 Prozent weniger als in der entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres, wie der Flughafenbetreiber Fraport am Dienstag mitteilte. In der Woche zuvor waren es noch 119.000 Fluggäste gewesen. Das Terminal 2 ist ab heute bis auf Weiteres geschlossen.


Die Menge von Fracht und Luftpost ging um 25 Prozent auf 32.904 Tonnen zurück, obwohl die Zahl der Frachtflüge um mehr als 20 Prozent zulegte. 

  • Zahnärzte haben bei Verteilung von Schutzausrüstung das Nachsehen
    (07.04. 6:22)

Die Zahnarztpraxen in Hessen fühlen sich bei der Versorgung mit Schutzausrüstung und bei der finanziellen Absicherung benachteiligt. Täglich erreichen den Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen, Michael Frank, Hilferufe von Kollegen auf der Suche nach Schutzmasken, Handschuhen oder Desinfektionsmittel. "Wir werden jeden Tag weiter vertröstet. Es ist frustrierend", sagte Frank der Deutschen Presse-Agentur.
Wenn sich die Lage nicht entspanne, "könnte das dazu führen, dass Praxen Behandlungen ablehnen müssen, weil ihnen das Material ausgeht", sagte Frank. Bisher sei das noch nicht der Fall: "Die Versorgung ist sichergestellt." Dass FFP2-Masken den Kliniken vorbehalten sind, versteht Frank durchaus. Dass immer mehr Menschen auf der Straße Atemschutz tragen, sieht er kritisch: Medizinische Masken sollten medizinischem Personal vorbehalten sein.

  • Angst vor Corona: Verbraucher decken sich mit Arzneien ein
    (07.04. 5:45)

Viele Verbraucher in Deutschland haben sich aus Sorge vor dem Coronavirus mit Arzneien eingedeckt. Im März zog die Nachfrage nach rezeptfreien Medikamenten stark an und bescherte Pharmaunternehmen eine Sonderkonjunktur. Das berichteten mehrere Arzneihersteller auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
"In den letzten Wochen mussten wir über unser gesamtes Portfolio hinweg die zum Teil dreifache Bestellmenge bewältigen", teilte etwa die Ratiopharm-Konzernmutter Teva am Dienstag in Ulm mit. Bei rezeptfreien Arzneien sei im März vor allem bei Paracetamol-haltigen Mitteln und Vitaminpräparaten die Nachfrage viel höher gewesen als sonst. In einzelnen Fällen habe es bei der Auslieferung Verzögerungen gegeben. Teva habe nicht nur in der Produktion die Kapazitäten erhöht, auch die Logistik arbeite in drei statt zwei Schichten.

  • Ironman-EM im Triathlon in Frankfurt verschoben

    (06.04. 19:58)

Die Ironman-EM der Triathleten findet wegen der Corona-Krise nicht am 28. Juni in Frankfurt statt. Das Top-Event in der Mainmetropole wurde wie 13 weitere im Juni geplante Wettbewerbe in Europa und Südafrika auf unbestimmte Zeit verschoben. Das vermeldete die Deutsche Presseagentur am Montag.

  • Zahl der Corona-Infizierten in Hessen steigt weiter

    (06.04. 14:51)

Die Zahl der mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierten Menschen in Hessen ist auf 4.668 gestiegen. Das sind nach Angaben des Sozialministeriums in Wiesbaden vom Montag 101 Fälle mehr als am Vortag. So der Stand um 14.00 Uhr. Die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus ist um fünf auf 64 gestiegen. Am stärksten betroffen ist Frankfurt mit 590 bestätigten Infizierten.

  • Corona-Krise sorgt für saubere Luft in Hessen
    (06.04. 12:54)

Mit dem starken Rückgang von Auto- und Flugverkehr in der Corona-Krise hat sich die Luftqualität in Hessen verbessert. Derzeit würden an allen Luftmessstationen im Land deutlich niedrigere Werte des Stickstoffdioxids beobachtet werden als noch in der ersten Märzhälfte. Das teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) der Deutschen Presseagentur am Montag mit.

An den Messstellen in Straßennähe ergebe sich ein Minus bei der Stickstoffoxid-Konzentration von 40 Prozent. Auch bei den Flugbewegungen gebe es einen Rückgang von rund 40 Prozent, so das HLNUG. In den hessischen Großstädten liegt die Verkehrskonzentration bei 50 bis 60 Prozent der üblichen Menge.

 

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