Engpass befürchtet: DRK ruft zu Blutspenden auf

Wegen des Coronavirus ist auch in Hessen die Bereitschaft zur Blutspende deutlich gesunken. Laut des Deutsche Roten Kreuzes (DRK) ist derzeit die Versorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten nur noch auf niedrigstem Niveau gesichert. Deshalb ruft das DRK zur Blutspende auf.

Viele fragen sich, ob sie jetzt überhaupt Blut spenden dürfen. Die Antwort ist: Ja, mit Ausnahmen. 

Blutspende trotz Corona-Krise

Sie können grundsätzlich Blut spenden, sofern Sie sich gesund und fit fühlen. Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sind generell nicht zur Blutspende zugelassen. Bei Verdacht auf Coronavirus oder Kontakt zu betroffenen Personen, kommen Sie bitte nicht zur Blutspende, sondern konsultieren Sie Ihren Hausarzt oder die Hotline 116117. Auf den Blutspendeterminen testet das DRK nicht auf das neuartige Coronavirus.
Spendewillige, die Kontakt zu einem Erkrankten oder Verdachtsfall hatten, müssen vier Wochen bis zur Blutspende einhalten. Erkrankte dürfen erst drei Monate nach der Ausheilung wieder spenden.

Sperrfristen nach Auslandsreisen

Nach Auslandsaufenthalten gibt es häufig Sperrfristen bis zur nächsten Blutspende. Abhängig von Reiseziel, Aufenthaltsdauer und Reisezeit reichen diese Wartezeiten von vier Wochen bis zu sechs Monate nach Rückkehr. Reiserückkehrer aus folgenden Regionen werden für vier Wochen nach Rückkehr zurückgestellt:

  • Europa: Italien, Frankreich - Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne), Österreich (Bundesland Tirol), Spanien (Madrid),
  • Asien: Iran, China (Provinz Hubei, inkl. Stadt Wuhan), Südkorea (Provinz Gyeongsangbuk-do, Nord-Gyeongsang),
  • Amerika: USA (Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York)

DRK beantwortet weitere Fragen rund ums Thema 

Das DRK hat für Sie alle Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema zusammengefasst. Außerdem können Sie sich rund um das Thema Blutspende an das DRK-Service-Center unter 0800 11 949 11
wenden. 

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