Drogen aus dem Darknet: 12.000 Drogenbriefe wurden 2018 bei der Post gefunden

Im Darknet bestellte Drogen werden oft ohne Absender oder Empfänger verschickt. In der Briefermittlungsstelle der Post in Marburg dürfen die Briefe dann zwar geöffnet, der Inhalt allerdings nicht bei der Polizei angezeigt werden.

Der illegale Online-Handel mit Drogen kann daher derzeit nahezu ohne Entdeckungsrisiko betrieben werden. Dies will Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann nun durch eine Überarbeitung des Postgesetzes ändern. Bei der geplanten Auflockerung müssten beispielsweise Drogenfunde in Briefen der Polizei zur Ermittlung gemeldet werden, erläutert ein Ministeriumssprecher. Durch Fingerabdrücke oder andere Hinweise auf dem Brief könne man so leichter Dealer ausfindig machen.

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