Der perfekte Winterpullover: Wir machen den Test

Am 29.11.2018 veröffentlicht

Unsere Reporterin Hülya Deyneli friert für uns in der Kältekammer. Sie hat bei minus zehn Grad drei ganz unterschiedliche Pullover getestet.

Wolle, Viskose, Polyamid, Kaschmir, Baumwolle und und und... das alles auch noch in unterschiedlichsten Mischungen. Wer soll da beim Pulloverkauf noch durchblicken. Beim Shoppen müssen wir ja zum Glück nicht raten, da hilft der Blick aufs Etikett.

Genaue Erkenntnisse gibt es mit einer Wärmekamera in der Kältekammer, die wir in Bad Soden-Salmünster besucht haben.

Der Test mit 100 Prozent Wolle: Drei Minuten mit dem Pulli aus reiner Wolle bei minus zehn Grad. Die Wärmekamera zeigt: wenig blaue Stellen, der Pullover hält also gut warm.

Der Test mit 25 Prozent Wollanteil: Der Rest sind synthetische Fasern wie Polyester. Er wärmt etwas schlechter. Das liegt aber auch daran, dass er nicht so eng anliegt.

Der dritte Pullover hat nur 8 Prozent Wollanteil; trotzdem hält er recht gut warm.

Fazit: Der Pullover aus 100 Prozent Wolle gewinnt den Wärmetest - allerdings nur knapp. Denn auch die Oberteile mit Mischfasern schneiden gut ab. Und die sind meistens günstiger und einfacher zu waschen. Der perfekte Winterpulli sollte also am besten eng anliegen und einen gewissen Anteil an Wolle besitzen. Dann sind selbst Minusgrade gut auszuhalten.

Im Video oben sehen Sie eine Einschätzung einer Expertin der Fachzeitschrift „TextilWirtschaft“ aus Frankfurt.

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