Der richtige Schwimmkurs: So finden sie ihn für ihre Kinder

Am 06.02.2018 veröffentlicht

Im Januar ist ein Sechsjähriger im Schwimmunterricht vor den Augen eines Bademeister und den Eltern ertrunken. Wie kann das verhindert werden? Lusia Vollmert hat bei einem erfahrenen Schwimmlehrer in Frankfurt nachgefragt.

So finden Sie den richtigen Kurs für Ihr Kind:

Zertifikate: Der Begriff Schwimmlehrer ist in Deutschland nicht geschützt. Es kann sich also prinzipiell jeder so nennen. Professionell ausgebildete Kursleiter werden Ihnen sicher gerne die erworbenen Zertifikate vorzeigen. Fragen Sie nach, wenn Sie sich unsicher sind. Kursdauer: Der Schwimmkurs für Kinder sollte etwa 15 bis 20 Übungsstunden umfassen. Die einzelnen Kurseinheiten dauern in der Regel 20 bis 45 Minuten. Regelmäßigkeit: Für einen optimalen Lernerfolg sollte ein Kurs regelmäßig stattfinden – mindestens einmal pro Woche. Kursgröße: Eine Teilnehmerzahl von sechs bis acht Kindern ist in den meisten Fällen ideal. Der Schwimmlehrer kann so die Übersicht behalten und jedes Kind nach seinen Stärken und Schwächen trainieren. Schwimmabzeichen: Kinder motiviert es, wenn sie am Ende des Kurses ein Abzeichen erhalten. Das erste ist das Seepferdchen – das Frühschwimmerzeugnis. Den Stoffaufnäher tragen Kinder mit Stolz auf der Badekleidung. Baderegeln: Nicht nur die Praxis ist wichtig. Auch die Baderegeln sollten ab dem Bronze-Abzeichen den Kindern und Jugendlichen beigebracht werden. Probestunde: Fragen Sie nach einer kostenlosen Probestunde und begleiten Sie Ihr Kind zum ersten Schwimmunterricht. So können Sie am besten beurteilen, ob Sie dem Schwimmlehrer vertrauen und sich Ihr Kind wohlfühlt. Kosten: Die Kosten für einen Schwimmkurs können sehr variieren. Sie sollten bei der Kurswahl aber eine eher untergeordnete Rolle spielen. Wichtiger ist, dass Sie Ihr Kind in guten Händen wissen und sich der Nachwuchs in der Schwimmgruppe wohlfühlt.
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