"Eine Lösung ohne Frankfurt nicht akzeptabel": Koalitionsausschuss soll Diesel-Frage klären

Am 01.10.2018 veröffentlicht

Es ist ein leidiges Thema, das sich nunmehr über Monate erstreckt. Die Diesel-Fahrverbote könnten in Hessen ab 2019 zu echten Problemen für Autobesitzer werden. Laut Medien setzt das Bundesverkehrsministerium auf Tauschprämien. Demnach sollen Autofahrer bis zu 10.000 Euro erhalten, Frankfurt sei von dem Deal aber ausgeschlossen. Für Ministerpräsident Bouffier inakzeptabel.

Am Montagabend soll es in Berlin zu einer Entscheidung in der Diesel-Problematik kommen. Die Union debattiert mit der SPD und hofft auf eine schnelle Lösung. Laut einem Bericht der Bild am Sonntag dürfen Autofahrer in den 14 am stärksten von Luft verschmutzten Städten auf Prämien setzen. Diese belaufen sich zwischen 3.000 und 10.000 Euro, im Tausch zum alten Diesel-Auto.

Entscheidung ohne Frankfurt nicht akzeptabel

Die Mainmetropole ist bislang von diesen Plänen ausgenommen. Das ist für Ministerpräsident Volker Bouffier ein No-Go. Er werde eine Entscheidung ohne Frankfurt nicht akzeptieren. Das Urteil des Wiesbadener Verwaltungsgerichts zum anstehenden Fahrverbot in Frankfurt halte das Land weiter nicht für zulässig, so Bouffier. "Wir arbeiten in allen Bereichen, dass die Belastungen runtergehen, und wir halten eine Umrüstung der Hardware für notwendig."

Wir haben mit Experten gesprochen und nachgefragt, wie es im Diesel-Streit nun weitergehen wird.

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