Entscheidung der UEFA: Eintracht Frankfurt darf mit Fans nach Lissabon

Am 28.03.2019 veröffentlicht

Die Entscheidung steht fest: Eintracht Frankfurt darf mit der Unterstützung der Fans vor Ort das Hinspiel im Viertelfinale gegen Benfica Lissabon bestreiten. Wegen des Fehlverhaltens einzelner Anhänger hatte heute die Europäische Fußball-Union (UEFA) über eine Bestrafung von Eintracht Frankfurt verhandelt. Während des Europa-League-Auswärtsspiels bei Inter Mailand brannten Fans Pyrotechnik ab.

Zu befürchten hatte der Fußball-Erstligist nicht nur eine Geldstrafe, sondern auch den Ausschluss der Fans im Hinspiel des Viertelfinales der Europa League am 11. April bei Benfica Lissabon. Einzelne Anhänger hatten beim Spiel gegen Mailand Pyrotechnik abgefeuert und Leuchtmittel auf Zuschauerränge und auf der Spielfeld geschossen. Die UEFA hat bei ihrer Sitzung der Disziplinarkommission entschieden, dass trotz der Vergehen beim Auswärtsspiel zuletzt in Mailand die Eintracht-Fans nicht kollektiv bestraft werden sollen. Teuer wird es trotzdem: Der Verein muss eine Strafe von 50.000 Euro zahlen.

"Wir können uns glücklich schätzen, dass man uns noch diese letzte Chance gelassen hat. Ich habe die große Hoffnung, dass nun jeder begriffen hat, wie mit dieser Verantwortung umzugehen sein wird", kommentierte Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann die Entscheidung der Kontroll- und Disziplinarkommission. Die Hessen erhalten somit für die Partie beim portugiesischen Rekordmeister am 11. April 3200 Eintrittskarten.

Bereits beim Gruppenspiel gegen Lazio Rom zündeten Eintracht-Anhänger Pyrotechnik, Frankfurt steht seitdem unter Bewährung und musste 80.000 Euro Strafe zahlen.

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