Rückenschmerzen adé?: Exoskelette im Reportertest

Am 21.10.2019 veröffentlicht

Wenn man auf der Arbeit schwere Dinge heben muss, ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis der Körper in Mitleidenschaft gezogen wird. Ein sogenanntes Exoskelett soll dem vorbeugen und die Arbeiter unterstützen.

In Deutschland entsteht fast ein Viertel aller Krankentage durch Rückenprobleme. Das geht aus dem diesjährigen DAK-Gesundheitsreport hervor. Die Exoskelette sollen so zum Beispiel Paketlieferanten oder Kfz-Mechanikern die Arbeit erleichtern. "Wir erhoffen uns einen Rückgang der Krankenquoten und wir erhoffen uns eine langfristige Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter", so Axel Juhre von BMW Darmstadt.

Mensch-Maschinen-Systeme sollen Arbeitsunfälle vermeiden

Diese Exoskelette sind Mensch-Maschinen-Systeme, die die Bewegungen des Trägers unterstützen oder sogar verstärken können. Sie erleichtern Menschen die körperliche Arbeit, sollen überlastungsbedingte Erkrankungen verringern und Arbeitsunfälle vermeiden. "Wenn man mal so 25 Radwechsel gemacht hat an den Fahrzeugen - und das täglich - dann ist man froh, wenn man eine Unterstützung hat", erklärt Kfz-Mechatroniker Benedikt Schmalkalt.

Unser Reporter Cord Eickhoff hat das roboterartige Hilfsmittel in einer BMW-Werkstatt in Darmstadt getestet. Mehr dazu in unserem Videobeitrag.

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