"Tag des alkoholgeschädigten Kindes": Schwere Folgen für Kinder

Am 09.09.2019 veröffentlicht

Dass Alkohol trinken in der Schwangerschaft drastische Folgen für ungeborene Kinder haben kann, daran soll der "Tag des alkoholgeschädigten Kindes" erinnern. Schon kleine Mengen Alkohol können zu Schäden führen. Die Krankheit nennt sich "Fetales Alkoholsyndrom" und Betroffene können oft nicht selbstständig leben.

Ein Fetales Alkoholsyndron, kurz FAS, wird durch Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft ausgelöst. Er ist gekennzeichnet durch körperliche aber auch geistige Schäden oder Fehlbildungen. Das FAS ist nicht heilbar, aber mit der richtigen Förderung kann den Betroffenen das Leben erleichtert werden. Nach Schätzungen besteht diese Gefahr für rund ein Prozent aller Kinder in Deutschland: Ungefähr 10.000 Babys kommen jährlich mit FAS zur Welt. Damit tritt diese Störung deutlich häufiger auf als zum Beispiel das Down-Syndrom.

Unser Reporter Lucas Reichmann hat die 18-jährige Shannon und ihren Stiefbruder Jimmy getroffen, die beide unter FAS leiden, da jeweils die leiblichen Mütter während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert haben.

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