Feuer-Experiment: So schnell entsteht ein Brand

Am 03.08.2018 veröffentlicht

Ein heißer Katalysator am Auto, Glasscherben und glühende Zigaretten - durch all diese Dinge kann bei hochsommerlichen Temperaturen schnell ein Feuer entstehen. Zusammen mit der Fuerwehr in Bad Soden am Taunus haben wir den Test gemacht.

Wir parken ein Auto über einem Haufen Stroh. Es dauert nicht lange und eine starke Rauchentwicklung ist zu sehen. Außerdem fängt das Stroh an zu brennen. Kein Wunder, wie Feuerwehrmann Andreas Henning erklärt. Ein Katalysator werde bei Vollbelastung bis zu 800 Grad heiß und Stroh fange bereits bei 100 Grad an zu brennen.

Andreas Henning berichtet, dass es keine Seltenheit sei, dass er und seine Kollegen des öfteren Autos löschen müssen, die auf Wiesen geparkt sind. So auch vor einigen Jahren: "Da ist eine kleine Wiese, die war frisch gemäht und das Stroh war trocken. Da hat jemand drauf geparkt, ist dann ins Schwimmbad gegangen und dann hat sich das Auto entzündet." Daher rät der Feuerwehrmann auf keinen Fall mit einem Fahrzeug auf eine Wiese zu fahren, egal wie diese aussehe.

Glas kann zur Gefahr werden

Auch Glasscherben können im Sommer bei entsprechenden Bedingungen ein Feuer entfachen. Wenn die Sonne im richtigen Winkel auf die Scherbe strahlt, entsteht ein Brennpunkt und schneller als gedacht, ensteht auch in unserem Versuch ein Brand.

"Das Sonnenlicht wird gebündelt in dem Glas und wird auf einen Punkt geleitet und dort entstehen dann manchmal Hitzen zwischen 800 und 1000 Grad. Dadurch entzündet sich das Stroh", erklärt Henning.

150-jähriges Jubiläum

Andreas Henning und seine Kollegen feiern 2018 das 150-jährige Bestehen der Feuerwehr Bad Soden am Taunus. Vom 10. bis 12. August gibt es ein großes Festwochenende rund um den Kurpark für die ganze Familie. Die genauen Attraktionen können Sie dem Programm entnehmen.

 

 

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