Das Schild hängt am Zugang zum Rathaus. Foto: Benjamin Holler/RTL Hessen

AfD droht mit Klage: "Kein Platz für Rassismus"-Schild sorgt für Diskussionen

Die von der IG Metall bundesweit aufgestellten Schilder mit der Aufschrift "Respekt! Kein Platz für Rassismus" werden von der Frankfurter AfD-Fraktion kritisiert. Das Schild mit der beworbenen Internetadresse habe nichts am Rathaus zu suchen. Der Oberbürgermeister Peter Feldman (SPD) hält nichts von der Abmahnung. Bis Dienstag soll das Schild verschwinden, ansonsten will die AfD klagen.

Ein antirassistisches Schild vor dem Frankfurter Rathaus sorgt bei der AfD für Diskussionen. Sie fordern von Oberbürgermeister Feldmann, dass das Schild mit der Aufschrift "Respekt! Kein Platz für Rassismus" bis kommenden Dienstag abgehängt werden soll. Ansonsten droht eine Unterlassungsklage.

Die AfD begründet ihre Einwände gegen das Schild damit, dass es gegen die staatliche Neutralität verstoße, da sich die IG Metall "offen und ausdrücklich" gegen die AfD ausspricht. Sie betonen in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau außerdem, dass sie grundsätzlich kein Problem mit Statements gegen Rassismus hätten. 

Auf dem Schild der IG Metall wird unter dem Slogan auf die Internetseite ihrer Initiative verwiesen, die sich gegen Diskriminierung und Intoleranz einsetzt.

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