Awo-Skanal weitet sich aus: Streit um 182.000 Euro

Am 06.01.2020 veröffentlicht

Die Schlagzeilen rund um die Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Frankfurt reißen nicht ab. Seit Wochen steht der Kreisverband in der Kritik, unter anderem wegen luxuriöser Dienstwagen und ungewöhnlich hoher Gehälter für vereinzelte Mitarbeiter. Sowohl das Frankfurter Sozialdezernat, als auch der Awo-Bundesverband bemühen sich aktuell um Aufklärung – mit einem aufklärenden Bericht rechnen die Beteiligten aber nicht vor Ende des Monats.

Nun sind gibt es neue Entwicklungen: Rechtsanwalt Panagiotis Triantafilldis gehört zur Führungsriege der Awo. Als diese vor ein paar Jahren den Betrieb einer Flüchtlingsunterkunft im Frankfurter Gutleutviertel übernehmen sollte, schrieb Triantafilldis die Verträge und stellte dafür 182.000 Euro in Rechnung. Die Stadt lehnt ab und die Arbeiterwohlfahrt selbst zahlt dem eigenen Vorstand diese fürstliche Summe. "Das ist der nächste Skandal", erzählt uns der FDP-Stadtverordnete Yanki Pürsün im Interview.

Unser Reporter Benjamin Holler berichtet über die neuesten Entwicklungen.

 

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