Die Bücherschau wird nur noch am Monitor zu erleben sein. Foto: Benjamin Holler/RTL

Große Ausstellungen abgesagt: Buchmesse nur noch virtuell

Die klassische Buchmesse fällt aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nun doch aus. Veranstaltungen wandern nun ins Netz.

"Aufgrund der aktuell geltenden Reisebeschränkungen können zahlreiche Länderstände nicht wie geplant umgesetzt werden", schreiben die Veranstalter. Auch eine neue Quarantäneverordnung zur Teilnahme von europäischen Ausstellern oder Fachbesuchern mache eine Messe nahezu unmöglich. Bereits im Vorfeld hatten zahlreiche Verlage angekündigt, auf einen Stand in diesem Jahr zu verzichten. Somit hätte es ohnehin nur eine deutlich kleinere Hallenausstellung gegeben.

"Ideeller und finanzieller" Verlust

Für die Verlage soll es nun eine digitale Rechtehandelsplattform geben, als Ersatz für das traditionelle Messegeschäft, kündigt Buchmesse-Direktor Juergen Boos an: "Unser Fokus liegt jetzt auf dem virtuellen Angebot und den Veranstaltungen in der Festhalle und in der Stadt."

Wie geplant sollen die Verleihungen des Deutschen Buchpreises am 12. Oktober und des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels am 18. Oktober stattfinden. Hinzu kommen Leseveranstaltungen vor Ort und im Netz. Das ganze Programm hat die Buchmesse auf seiner Webseite zusammengestellt.

Themen
Kommentare