(Symbolbild, Foto: imago images/Westend61)

Warnstreik am Freitag: Busse stehen nahezu hessenweit still

Im Tarifkonflikt zwischen den privaten Busunternehmen in Hessen und der Gewerkschaft Verdi konnte auch in der vergangenen Verhandlungsrunde keine Einigung erzielt werden. Diesen Freitag soll der Busverkehr nahezu hessenweit zum Erliegen kommen.

In den großen hessischen Städten Hanau, Gießen, Darmstadt, Offenbach, Kassel und Frankfurt blieben am Freitagmorgen die Busse im Depot. Insgesamt rechnet Verdi damit, dass sich den ganzen Tag über bis zu 3.000 Busfahrer an dem Warnstreik beteiligen, so die Deutsche Presseagentur.

Mit Beginn der Frühsschicht gegen drei Uhr streikten bereits Busfahrer an verschiedenen Standorten. Fahrgäste standen unter anderem in Offenbach, Bad Vilbel, Fulda, Bad Hersfeld und Weiterstadt teils vergeblich an der Bushaltestelle. Auch kleinere Orte wie Melsungen, Gudenberg oder Gelnhausen könnten betroffen sein.

Verdi fordert eine Erhöhung des Stundenlohns auf 16,60 Euro und mehr Urlaub für die Fahrer. Der Verband hessischer Omnibusunternehmern hat zuletzt 15,10 Euro angeboten. Allein in Frankfurt sind 64 Linien von dem Streik betroffen. Davon sollen auch die Ersatzbusse der U3 und der Straßenbahnlinien 14 und 16 sowie der Nachtverkehr betroffen sein.

Fahrgäste können laut TraffiQ auf die regulär fahrenden S-, U- und Straßenbahnen ausweichen. Auch einige Regionalzüge können eine Alternative darstellen. Die Verkehrsgesellschaft empfiehlt den Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt zu informieren.

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