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Stellenabbau: Deutsche Bank plant radikalen Umbau

Die Deutsche Bank versucht den Befreiungsschlag: Der Abbau Tausender Stellen und ein radikaler Konzernumbau sollen die jahrelange Krise des größten deutschen Geldhauses beenden. Der Aufsichtsrat billigte am Sonntag nach mehrstündigen Beratungen die von Konzernchef Christian Sewing bereits im Mai skizzierten "harten Einschnitte".

Rund 18 000 Vollzeitstellen will die Bank in den nächsten Jahren weltweit streichen - und das möglichst "sozialverträglich". Bis Ende 2022 soll die Zahl der Vollzeitstellen von zuletzt gut 91 500 auf etwa 74 000 sinken. In welchen Regionen wie viele Stellen wegfallen sollen, blieb zunächst offen.

"Gute Nachricht für die Aktionäre"

Ob die am Sonntag beschlossenen Maßnahmen Aktionäre und Investoren überzeugen werden, wird sich nach Börsenöffnung am Montag zeigen. Der Konzern werde den Umbau selbst finanzieren, sagte Sewing dem Nachrichtensender n-tv. Man bitte den Aktionär nicht um eine Kapitalerhöhung und werde mit der Zeit über die Dividende auch Kapital zurückgeben."Von daher ist das meines Erachtens auf mittlere und lange Sicht eine gute Nachricht für die Aktionäre."

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