Kampf aus der Luft: Eichenprozessionsspinner werden mit Giftstoffen besprüht

Am 30.04.2019 veröffentlicht

Die ist klein, haarig und sitzt in den hessischen Bäumen: Der Eichenprozessionsspinner. Denn sobald es wärmer wird, fühlen die sich in den Wipfeln sehr wohl - doch das sorgt für viel Aufregung.

Ihre Härchen lösen oft unerträglichen Juckreiz aus und können sogar zu Ausschlägen und Atemnot führen. Deshalb werden sie gezielt in vielen Teilen Hessens bekämpft. Am Dienstag fliegt ein Helikopter über Darmstadt, Frankfurt, Hanau und Maintal und besprüht Bäume mit einem Giftstoff, der die Larven töten soll. Aus der Luft ist der Einsatz viel gezielter und schneller möglich als vom Boden aus. Der Hubschrauber kann nämlich bis zwei Meter über die Eichenbaumkronen fliegen und die Larven dort besser treffen.

Bernd Roser vom Frankfurter Grünflächenamt hat unserem Reporter Frank Caspers erzählt, dass die Raupen jetzt noch ungefährlich seien und deshalb gerade rechtzeitig beseitigt werden. Wie genau der Einsatz funktioniert sehen Sie in unserem Videobeitrag.

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