Beeindruckende Choreographie der Frankfurter Fans. (Bild: imago/Jan Huebner)

Unentschieden im Europapokal: Eintracht Frankfurt und FC Chelsea trennen sich 1:1

Es war ein harter Kampf gegen den FC Chelsea aus London, dem bislang schwersten Gegner von Eintracht Frankfurt. Am Ende stand ein Remis an der Anzeigetafel. Für das Rückspiel am nächsten Donnerstag haben die Hessen immer noch eine gute Position - An der Stamford Bridge geht es für sie um alles.

Noch vor dem Anpfiff sorgten die Frankfurter Fans in der Commerzbank-Arena für den ersten Gänsehaut-Moment. Mit einer großartigen Choreographie läuteten sie den Pokalabend in Frankfurt ein - und es sollte ein packendes Spiel geben.

In der Anfangsphase dominierten die Hessen das Spiel. Mit hoher Intensität gingen sie in die Zweikämpfe und sorgten dafür, dass die "Blues" nicht ins Spiel fanden. In der 23. Minute belohnten sich die Frankfurter für ihr engagiertes Spiel. Nach einer halbhohen Flanke von Filip Kostic, köpft Luka Jovic artistisch den Ball in die rechte untere Ecke. Chelsea-Keeper Kepa macht sich zwar noch lang, kann den Treffer aber nicht verhindern. Das Stadion stand Kopf, die Stimmung war hervorragend.

Bitterer Ausgleich kurz vor der Pause

Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit dann der bittere Ausgleich. Nach einem Durcheinander im Strafraum behält Chelseas Flügelspieler Pedro die Ruhe und schließt mit dem linken Fuß ab. Die Kugel flattert ins rechte Eck, vorbei an den Armen von Kevin Trapp. Zuvor hatte die Eintracht das Spiel klar unter Kontrolle, war spritziger in den Zweikämpfen und hatte mehr Abschlüsse. Starke fünf Minuten reichten den Engländern jedoch für den Ausgleichstreffer.

An diese Leistung in der ersten Halbzeit sollten die Frankfurter im zweiten Durchgang jedoch nicht mehr anknüpfen können. Nach der Pause waren sie nicht mehr so bissig und traten im Vergleich deutlich schwächer auf. Dennoch sicherten sie sich das Remis, ließen nur ein Gegentor zu. "Im Rückspiel ist wieder alles drin für uns", twitterte Sebastian Rode am Abend. Am nächsten Donnerstag haben sie an der Stamford Bridge in London noch alle Chancen, um sich ihren Traum vom Europaleague-Finale zu erfüllen.

 

 

 

 

 

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