Europa-League-Gruppenphase: Eintracht Frankfurt vor Heimspiel gegen Standard Lüttich

Eintracht Frankfurt und Standard Lüttich teilen sich momentan den zweiten Platz der Gruppe F. Mit jeweils drei Zählern sind die beiden Kontrahenten punktgleich. Gegen die Belgier wäre ein Sieg sehr wichtig, damit die Adler noch alle Chancen haben, um in die K.O.-Runde des Europapokals einziehen zu können.

Der 3:0-Heimsieg am Wochenende gegen Bayer Leverkusen hat den Spielern rund um Trainer Adi Hütter sicher Kraft gegeben. Die Hessen spielten druckvoll auf und setzen den Leverkusenern gehörig zu. Den Erfolg hatten sie auch SGE-Torwart Frederik Rönnow zu verdanken, der überragend parierte. Mit acht Punkten aus den letzten fünf Spielen stehen die Frankfurter derzeit auf dem achten Platz der 1. Bundesliga.

Der kommende Gegner Lüttich hat den gleichen Europapokal-Start hingelegt, wie die Frankfurter: Beide verlorgen gegen Gruppen-Spitzenreiter Arsenal London und siegten gegen Guimaraes. Auch wenn Frankfurt als Favorit in das Spiel geht, ist der aktuell Zweitplatzierte der ersten belgischen Liga ein ernstzunehmender Gegner - auch wegen Trainer Michel Preud'homme. Der 60-Jährige ist eine Legende des französischen Fußballs. 1994 wurde er Welttorhüter, gewann 1988 den Europapokal und leitet seit 2018 das Team von Standard Lüttich. In der Liga haben seine Spieler seit fünf Spielen nicht mehr verloren. Die Frankfurter brauchen am Donnerstag eine ähnlich gute Leistung wie gegen Leverkusen, um die wichtigen drei Punkte vor heimischer Kulisse mitnehmen zu können.

Der Anpfiff ist am Donnerstag um 21 Uhr in der Commerzbank-Arena in Frankfurt. Sie können das Spiel live bei Nitro sehen.

Eintracht im Rückspiel ohne Fans

Im Rückspiel am 7. November werden es die Frankfurter besonders schwer haben, denn die sonst so anpeitschenden und euphorischen Eintracht-Fans dürfen nicht ins belgische Stadion. Beim Gastspiel gegen Guimaraes warfen die SGE-Anhänger Sitzschalen. Daraufhin hat die UEFA entschieden, dass in den kommenden Auswärtsspielen in Lüttich und London die Fans keinen Zutritt haben werden.

 

 

 

 

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