Krise abgewendet: Frankfurter Familie darf ihren Garten behalten

Am 15.11.2018 veröffentlicht

Etwas mehr als anderthalb Jahre ist es jetzt her, dass die Frankfurter Familie van Meerendonk um ihren Garten bangen musste. Der Stadt Frankfurt fiel auf, dass dem Mietshaus laut Baugenehmigung Parkplätze fehlten. Gleich drei Stück an der Zahl sollten auf eben jene Grünfläche von Mama Maureen und Sohn Bennet gebaut werden. Was hat sich seitdem getan?

Besonders dramatisch war der Fall nicht zuletzt deswegen, weil das Baumhaus des damals siebenjährigen Benents durch den Bau neuer Parkplätze in Mitleidenschaft gezogen worden wäre. Ironischerweise besitzt keiner der Mieter ein Auto, leider muss sich die Stadt an die sogenannte Stellplatzsatzung halten und sich Hauseigentümer somit am Kampf gegen die Frankfurter Parkplatz-Knappheit beteiligen - ob sie möchten oder nicht.

Wir haben die van Meerendonks erneut besucht. Stadt und Hauseigentümer haben mittlerweile eine Lösung finden können, mit der alle zufrieden sind: Statt der drei geplanten Parkplätze wurde jetzt vor dem Haus ein einzelner Carsharing-Parkplatz gebaut. Nach Satzung reicht das aus und zählt ebenso viel wie drei konventionelle Parkplätze, da dieser schließlich umweltfreundlicher ist.

So ging die Geschichte gut aus für alle Beteiligten. Die Stadt hat somit zumindest einen kleinen Teil zur Verbesserung der prekären, Frankfurter Verkehrsverhältnisse beigetragen und die van Meerendonks können sich weiterhin an ihrem Garten erfreuen.

 

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